DE600066C - Regeltransformator mit gegeneinander verschiebbaren Kernteilen - Google Patents

Regeltransformator mit gegeneinander verschiebbaren Kernteilen

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DE600066C
DE600066C DED63273D DED0063273D DE600066C DE 600066 C DE600066 C DE 600066C DE D63273 D DED63273 D DE D63273D DE D0063273 D DED0063273 D DE D0063273D DE 600066 C DE600066 C DE 600066C
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DE
Germany
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core part
transformer according
transformer
core parts
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Expired
Application number
DED63273D
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English (en)
Inventor
Ferdinand Sieber
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OSKAR LOEBL DR ING
RWE AG
Original Assignee
OSKAR LOEBL DR ING
Rheinisch Westfaelisches Elektrizitaetswerk AG
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Publication date
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01FMAGNETS; INDUCTANCES; TRANSFORMERS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR MAGNETIC PROPERTIES
    • H01F29/00Variable transformers or inductances not covered by group H01F21/00
    • H01F29/08Variable transformers or inductances not covered by group H01F21/00 with core, coil, winding, or shield movable to offset variation of voltage or phase shift, e.g. induction regulators
    • H01F29/10Variable transformers or inductances not covered by group H01F21/00 with core, coil, winding, or shield movable to offset variation of voltage or phase shift, e.g. induction regulators having movable part of magnetic circuit

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Vibration Prevention Devices (AREA)

Description

  • Regeltransformator mit gegeneinander verschiebbaren Kernteilen Bei Transformatoren für stufenlose Regulierung mit gegeneinander verschiebbaren Kernteilen ist es nötig, daß die aufeinandergleitenden Berührungsflächen mit einem gewissen Druck aufeinandergepreßt werden, um Brummen zu vermeiden. Um diesen Druck herzustellen, sind bis jetzt ausschließlich Druckfedern angewendet worden.
  • Allgemein sind Federpressungen, die schwer nachstellbar sind, nicht beliebt. Wenn irgend angängig, vermeidet man sie bei Apparaten, die in Ölgefäße eingebaut werden. Federn haben den Nachteil, daß dieselben mit der Zeit in ihrer Wirkung nachlassen oder daß sie bei hoher Beanspruchung leicht brechen. Da Transformatoren mit stufenloser Regulierung meist dort angewendet werden, wo ein Nachstellen der Federn so gut wie ausgeschlossen ist, so bedeutet der Ersatz der Federpressung durch Gewichtspressung gemäß der Erfindung einen wesentlichen Fortschritt in der Entwicklung dieser Apparate. Bei der Verwendung von Gewichtsbelastungen lassen sich auch vollkommenere Lösungen für die konstruktive Ausführung der Apparate finden als bei der Verwendung von Druckfedern. Bei allen Ausführungen mit Druckfedern müssen nämlich die verschiebbaren Teile des Apparates auf einer Unterlage oder längs einer Führungsleiste verschoben werden. Die Reibung auf der Unterlage bzw. Führungsleiste bildet den Unsicherheitsfaktor bei der Wirkung des Apparates. Diese Reibung ist nie dieselbe und kann sich im Laufe der Zeit ganz wesentlich ändern. Da diese Reibung immer der Wirkung der Druckfedern entgegengesetzt gerichtet ist, so kann es ohne weiteres vorkommen, daß die Wirkung der Druckfedern zum Teil oder gänzlich aufgehoben wird. Bei der Verwendung von Gewichtsbelastungen können konstruktive Lösungen angewendet werden, bei welchen Reibungen auf Unterlagen vermieden werden, so daß die verlangte Flächenpressung der gleitenden Teile aufeinander absolut gleich bleibt.
  • Abb. x zeigt den allgemeinen Aufbau eines bekannten Regeltransformators mit Federpressung. i und a sind die im Konstruktionsrahmen 7 gelagerten Kernstücke, 3 und q. die mit der Stange 6 nach oben und unten verschiebbaren Kernstücke. Durch die Federn 5 werden die Kernstücke i und 2 auf die Kernstücke 3 und q. gepreßt, damit die ersteren mit dem gewünschten Preßdruck auf den Kernstücken 3 und q. aufliegen. Das Eigengewicht der Kernteile i und 2 wird von den Flächen a des Konstruktionsrahmens aufgefangen. An diesen Auflageflächen müssen die Kernteile i und 2, wenn auch über einen kleinen Weg, leicht verschiebbar sein. Von der Reibung an dieser Stelle ist es abhängig, wie sich der Preßdruck bei der Bewegung der Kernteile 3 und q. auf diese verteilt. Diesen Unsicherheitsfaktor hat man zum Teil dadurch verbessert, daß einer der Kernteile i und 2 fest mit,dem Konstruktionsrahmen verbunden wird.
  • . Abb. 2 zeigt eine solche bekannte Anordnung. Der Kerntei12 ist hier in dem Konstruktionsrahmen 7 fest angeordnet, während der Teil i auf der Auflage a mit leichtem Spiel verschiebbar ist. Es ist dabei als selbstverständlich vorausgesetzt, daß die Stange 6 mit einem gewissen Seitenspiel in dem Konstruktionsrahmen 7 geführt ist, damit durch die bei der Herstellung bedingten Unregelmäßigkeiten bei der Aufundabbewegung der Kernteile 3 und q. kein Klemmen auftritt.
  • Abb.3 zeigt eine Anordnung nach der Erfindung, bei welcher die Federpressung durch Gewichtspressung ersetzt ist. An den Stellen a des Kernteiles i greifen über am Konstruktionsrahmen 7 angebrachte Rollen io und ix geführte Zugseile an, die durch Gewichte 8 und g gespannt sind. Durch Wahl der Größe der Gewichte 8 und g kann jeder beliebige Gleitflächendruck erreicht werden. Die in Abb.3 und in nachfolgenden Abbildungen dargestellten Ausführungsformen sind nur schematisch aufzufassen. Selbstverständlich läßt sich die Erfindung auch auf Transformatoren mit zwei beweglichen Kernteilen i und 2 gemäß Abb. i anwenden.
  • Nach Abb. q. sind besondere Zuggewichte vermieden; hier wird erfindungsgemäß das Eigengewicht eines Kernteiles i zur Erreichung des Preßdruckes verwendet. Der Kernteil i trägt eine Keilfläche 12. Der Konstruktionsrahmen 7 trägt eine Rolle 13. Das Eigengewicht G des Kernteiles i zerlegt sich in die zwei Komponenten D und R. Die Komponente D bewirkt den gewünschten Gleitflächendruck. Durch Wahl des Neigungswinkels der Keilfläche hat man es in der Hand, jeden beliebigen Flächendruck zu erreichen.
  • Nach einer - weiteren Ausbildung der Erindung wird gemäß Abb.5 ein Kipphebel in Stelle einer Keilfläche verwendet. Die Wirkung ist die gleiche wie bei. der Keilfläche. Sollte die Preßdruckverteilung bei Verwendung iur einer Keilfläche oder eines Kipphebels licht. genügen, so kann eine Anordnung ähnlich (er in Abb.6 dargestellten gewählt werden. der Kernteil i trägt hier zwei Keilflächen 15 und 16, die gegen die im Schwinghebel ic gelagerten Rollen 17 und i8 drücken. Dez Schwinghebel ig ist im Konstruktionsrahmen ; gelagert. Auf Grund des Hebelgesetzes ist e: ohne weiteres einzusehen, daß beide Drücke an den Keilflächen 15 und 16 bei gleichen Hebelarmlängen gleich -sein müssen.
  • Abb.7 zeigt eine Anordnung, bei welcher der Preßdruck durch das Eigengewicht eine Kernteiles i unter Verwendung schief gestellter Pendelstangen und eines Waagebalkens erreicht wird. 2o und 21 sind Pendelstangen, die sowohl an den Punkten 22 und 23 des Kernteiles i als auch an den beiden äußeren Enden eines Waagebalkens 9,4 angreifen. Der Waagebalken 9,4 ist am Konstruktionsrahmen ,7 drehbar gelagert. Hierdurch wird erreicht, daß der Preßdruck im gewünschten Maße von den beiden Punkten 22 und 23 des Kernteiles i übertragen wird.
  • Wenn das Eigengewicht des beweglichen Kernteiles i nicht ausreichen sollte, kann es durch Zusatzgewichte vergrößert werden. Ein Mitnehmen des beweglichen Kernteiles bei Beginn der Regelbewegung kann, wie Fig. 8 zeigt, durch zwischen den Kernteil i und den Rahmen 7 eingeschaltete Pufferfedern 26 verhindert werden.
  • Der Erfindungsgedanke umfaßt auch Kombinationen der in den Abbildungen dargestellten Fälle.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Regeltransformator mit gegeneinander verschiebbaren Kernteilen, dadurch gekennzeichnet, daß die aufeinandergleitenden Kernteile durch Gewichte aneinandergepreßt sind.
  2. 2. Transformator nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Gewichte an zwei oder mehreren Stellen der Kernteile angreifen.
  3. 3. Transformator nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß als Gewicht das Gewicht eines Kernteiles (i) über Schrägflächen oder Hebel wirkt. q..
  4. Transformator nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der den Anpressungsdruck erzeugende Kernteil (i) zwei Schrägflächen (i5, 16) besitzt, die auf Rollen (17, 18) eines am Transformatorgehäuse gelagerten Schwinghebels (ig) gleiten.
  5. 5. Transformator nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß an dem den Anpressungsdrack erzeugenden Kernteil (i) zwei Pendelstangen (2o, 21) angreifen, die über einen Waagebalken (2q.) mit fest angeordnetem Drehpunkt arbeiten.
  6. 6. Transformator nach Anspruch 3 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Gewicht des den Anpressungsdruck erzeugenden Kernteiles (r) durch ein Zusatzgewicht erhöht ist.
  7. 7. Transformator nach Anspruch 3 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß zwischenTransformatorgestell und dem den Anpressungsdruck erzeugenden Kernteil (r) Pufferfedern (26) angeordnet sind, die parallel zur Verschiebungsrichtung der zum Zwecke der Regelung verschiebbaren Kernteile (z. B. 3 und 4) liegen.
DED63273D 1932-04-07 1932-04-07 Regeltransformator mit gegeneinander verschiebbaren Kernteilen Expired DE600066C (de)

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