DE843336C - Gewichtsausgleich fuer Maschinen und Einrichtungen oder Elemente davon, beispielsweise fuer Tafelscheren - Google Patents
Gewichtsausgleich fuer Maschinen und Einrichtungen oder Elemente davon, beispielsweise fuer TafelscherenInfo
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- DE843336C DE843336C DEF2154A DEF0002154A DE843336C DE 843336 C DE843336 C DE 843336C DE F2154 A DEF2154 A DE F2154A DE F0002154 A DEF0002154 A DE F0002154A DE 843336 C DE843336 C DE 843336C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B23—MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B23D—PLANING; SLOTTING; SHEARING; BROACHING; SAWING; FILING; SCRAPING; LIKE OPERATIONS FOR WORKING METAL BY REMOVING MATERIAL, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B23D15/00—Shearing machines or shearing devices cutting by blades which move parallel to themselves
- B23D15/12—Shearing machines or shearing devices cutting by blades which move parallel to themselves characterised by drives or gearings therefor
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- Mechanical Engineering (AREA)
- Shearing Machines (AREA)
Description
- Die Erfindung'betrifft einen Gewichtsausgleich für Maschinen und Einrichtungen oder deren Teile, bei welchen das Gewicht durch eine möglichst gleichförmig wirkende Kraft aufgenommen und ausgeglichen werden soll.
- Es ist bekannt, einen Gewichtsausgleich an Maschineu, z. B. des Messerschlittens an Tafelblechscheren, mittels Hebel oder Seile durchzuführen oder durch Verwendung von Federn. Hierbei wird aber die Verwendung größerer Massen und komplizierter Bauteile erforderlich. Wenn auch dieser bekannte Gewichtsausgleich bezüglich der Gleichförmigkeit der Kraft über beliebig große Wege als günstig angesehen werden kann, _so stehen der Anwendung doch in vielen Fällen große Schwierigkeiten entgegen; in manchen Fällen ist sie sogar unmöglich. Abgesehen von der Vergrößerung des Gesamtgewichtes ist der dafür. benötigte Platz unverhältnismäßig groß. Aus diesen Gründen maß daher vielfach von einer leistungsmäßig günstigen Lösung abgesehen werden. Wenn z. B. Spiralfedern als Gewichtsausgleich verwendet werden, so wurden dabei bewußt Nachteile mit in Kauf genommen mit Bezug auf eine gleichmäßige Arbeitsweise und eine verminderte Betriebssicherheit.
- Diese Nachteile der bekannten Gewichtsausgleichmittel werden vermieden, wenn gemäß der Erfindung Torsionsstäbe als Gewichtsausgleich verwendet werden. Bei den in Frage kommenden Maschinen können sie meist in großer Länge untergebracht werden, womit ein sehr weiches Arbeiten erreicht wird. Bei geringem Kraftanstieg und -abfall während des Arbeitsspiels ist eine hohe Betriebssicherheit gewährleistet. Durch einfache Übertragungselemente kannder Verdrehungswinkel weitgehend beherrscht werden, und durch eine einfache Spannvorrichtung ist es möglich, die Vorspannung und Einstellung zu erreichen. Ein- und Ausbau einer Ausgleichsvorrichtung. mittels Torsionsstäben wird vereinfacht, das Gewicht der Maschine verringert und eine zuverlässige Arbeitsweise gewährleistet.
- Die Erfindung wird schematisch..in der Zeichnung an einer Tafelblechschere beispielsweise erläutert, an der der Gewichtsausgleich des Messerschlittens mit Torsionsstäben durc'hgefü'hrt ist.
- Abb. i ist eine Ansicht der Maschine von der Stirnseite; Abb. 2 zeigt die Maschine in Vorderansicht; Abb. 3 ist die Ansicht auf einen Teil, gesehen in Richtung des Pfeiles A der Abb. 2.
- An dem Maschinenständer a befindet sieh der Auflage- oder Messertisch b sowie die Führung für den Messerschlitten. 'Das Untermesser ist mit c, das am Messerschlitten befestigte Obermesser mit d bezeichnet. Der Messerschlitten wird von einem nicht dargestellten Antrieb mittels Kurbelwangen e od. dgl. auf und ab bewegt. Das Gewicht des Messerschlittens f wird gemäß der Erfindung von zwei Torsionsstäben g, h aufgenommen. Die TorsionsAäbe sind wechselseitig in den beiden Maschinenständern a gelagert. Für die Anordnung der Stäbe stehthierbei die volle Länge der Maschine zur Verfügung. Da der Arbeitshin) des Messer-Schlittens f, der über die Laschen i an Hebeln k aufgehängt ist, verhältnismäßig klein ist, wird der Verdrehungswinkel derTorsionsstäbe g, h ebenfalls , sehr klein. Damit wird ein weiches Arbeiten erzielt.
- Die an sich runden Torsionsstäbe tragen an ihren Enden vorteilhaft Vierkantköpfe 1, auf welche am einen Ende die Hebel k und am anderen Ende die Spannhebel m aufgeschoben sind. Sie sind drehbar in den Maschinenständern a gelagert. Das Spannen der Torsionsstäbe nach erfolgtem Einbau wird durch Stellschrauben n bewirkt, welche auf die Spannhebel m drücken. .
- Da bei den beschriebenen Scheren der Messerschlitten keilförmig ausgebildet ist, so ist er an einem Ende schwerer als am anderen. Diese Tatsache wird bei Verwendung von Torsionsstäben als Gewichtsausgleich in ganz besonders vorteilhafter Weise berücksichtigt durch die Ausbildung der Hebel k; Das schwerere, in der Zeichnung linke Ende desMesserschlittens ist mittels eineskürzeren Hebels an dem vorderen der beiden nebeneinander angeordneten Torsionsstäbe g aufgehängt und das leichtere, rechte Ende des Messerschlittens an dem dahinter angeordneten Stab h.
- In besonders vorteilhafter Weise können so bei Verwendung von Stäben gleicher Abmessung trotzdem unterschiedlichdGewichte ausgeglichen werden, was weiter eine erhebliche Vereinfachung und Verbilligung der Bauart bedeutet.
Claims (6)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Gewichtsausgleich für Maschinen undEinrichtungen oder Elemente davon, beispielsweise für Tafelscheren, gekennzeichnet durch die Verwendung von Torsionsstäben (g, k).
- 2. Gewichtsausgleich nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die auszugleichenden Elemente mittels Hebel (k) od. dgl. an den Enden von Torsionsstäben (g, h) aufgehängt sind.
- 3. Gewichtsausgleich nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß für die Länge der Stäbe die Breite der Maschine ausgenutzt ist.
- 4. Gewichtsausgleich nach Anspruch i bis 3, gekennzeichnet durch eine am freien Ende der Stäbe angeordnete Spannvorrichtung (m, n).
- 5. Gewichtsausgleich nach Anspruch i bis @4, dadurch gekennzeichnet, daß unterschiedliche Gewichte oder Wege an den Aufhängepunkten eines Elements zur Anpassung der spezifischen Belastbarkeit der Torsionsstäbe an Hebeln (k) unterschiedlicher Länge aufgehängt sind.
- 6. Gewichtsausgleich nach Anspruch i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere Torsionsstäbe (g, h) hintereinandergeschaltet werden.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEF2154A DE843336C (de) | 1950-07-26 | 1950-07-26 | Gewichtsausgleich fuer Maschinen und Einrichtungen oder Elemente davon, beispielsweise fuer Tafelscheren |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEF2154A DE843336C (de) | 1950-07-26 | 1950-07-26 | Gewichtsausgleich fuer Maschinen und Einrichtungen oder Elemente davon, beispielsweise fuer Tafelscheren |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE843336C true DE843336C (de) | 1952-07-07 |
Family
ID=7083143
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEF2154A Expired DE843336C (de) | 1950-07-26 | 1950-07-26 | Gewichtsausgleich fuer Maschinen und Einrichtungen oder Elemente davon, beispielsweise fuer Tafelscheren |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE843336C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1234545B (de) * | 1960-01-21 | 1967-02-16 | Fritzmeier Kg Georg | Fahrzeugsitzabfederung |
-
1950
- 1950-07-26 DE DEF2154A patent/DE843336C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1234545B (de) * | 1960-01-21 | 1967-02-16 | Fritzmeier Kg Georg | Fahrzeugsitzabfederung |
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