DE4206341C2 - Seitenschneideinrichtung für Dreimesserschneidemaschinen - Google Patents
Seitenschneideinrichtung für DreimesserschneidemaschinenInfo
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Description
Seitenschneideinrichtung für Dreimesserschneidemaschinen zum Beschneiden von
Buchblocks, Broschüren od. dgl. mit einer die Seitenmesser aufnehmenden, durch
einen Hubantrieb in einer Linearführungseinheit angetriebenen
Seitenmesserträgerwelle.
An bekannten Dreimesserschneidemaschinen werden Lineargleitlager für die
Führung der Seitenschneideinrichtung bei der Hub- und Senkbewegung verwendet.
Bei einer in der DE-PS 19 63 861 beschriebenen Dreimesserschneidemaschine wird
die Seitenschneideinrichtung sowohl in der Schrägschnitt- als auch in der
Schwingschnittführung zur Realisierung ihrer Schrägschwingschnittbewegung durch
Gleitführungselemente wie z. B. Gleitsteine und Gleitsteinführung geführt. Dabei
sind getrennte Führungen für den Schräg- und den Schwingschnitt erforderlich.
Neben dem Nachteil der doppelten Ausführung führt die aus Kostengründen oft nur
einmal vorhandenen Schwingschnittführung aufgrund der einseitigen Einleitung der
Drehbewegung zu Schnittproblemen.
Durch die Kontaktberührung der beiden Seitenmesser mit dem Schneidgut bei der
Schnittbewegung, erfolgt der Kraftaufbau und damit die Belastung der
Führungselemente.
Diese Lösung hat den Nachteil, daß neben dem niedrigen Wirkungsgrad von
Gleitführungen diese infolge der erforderlichen Leichtgängigkeit immer spielbehaftet
justiert werden müssen.
Aufgrund der Schnittbelastung tritt bei der Hub- und Senkbewegung der Seitenmesser
ein Gleitverschleiß auf, der das Spiel in den Führungselementen vergrößert. Dieses
führt zu ungewollten Verlagerungen der Seitenschneideinrichtung und damit zu einer
Verschlechterung des Schnittergebnisses.
Aufgabe der Erfindung ist es, eine Seitenschneideinrichtung für
Dreimesserschneidemaschinen zum Beschneiden von Buchblocks, Broschüren
o. dgl. so zu gestalten, daß die Seitenmesserträgerwelle steifer geführt, das
Verschleißverhalten der Führungen verbessert und der konstruktive Aufwand
verringert wird.
Erfindungsgemäß wird die Aufgabe an einer Seitenschneideinrichtung für
Dreimesserschneidemaschinen der vorgenannten Gattung dadurch gelöst, daß die
Führung der Seitenmesserträgerwelle durch eine beidseitig angeordnete
Linearwälzführungseinheit, bestehend aus jeweils einer Linearführung und jeweils
einer oder mehrerer Linearwälzeinheiten, erfolgt, wobei die Linearführungen um
einen bestimmten Betrag voneinander versetzt und um einen bestimmten Winkel
zueinander verdreht angeordnet sind.
Die Linearwälzeinheiten können dabei der Seitenmesserträgerwelle
und die Linearführungen dem Maschinengestell zugeordnet
sein, wobei auch eine Umkehr, d. h. Zuordnung der Linearwälzführung
zum Maschinengestell und der Linearführung zur
Seitenmesserträgerwelle, möglich ist.
Besonders vorteilhaft ist, daß die Linearwälzeinheiten
spielfrei ein-, nachstell- bzw. vorspannbar sind.
Durch die Anwendung der Erfindung wird der Verschleiß in den
Linearführungseinheiten auf ein Minimum reduziert, was sich
wesentlich auf die Verbesserung der Schnittgenauigkeit
auswirkt.
Die Erfindung soll nachstehend an einem Ausführungsbeispiel
näher erläutert werden.
In den zugehörigen Zeichnungen zeigt
Fig. 1 eine schematische Darstellung der Vorderansicht einer
Seitenschneideinrichtung,
Fig. 2 eine Ansicht A von Fig. 1,
Fig. 3 eine Ansicht B von Fig. 1.
Fig. 1 zeigt der Einfachheit halber nur die schematische
Darstellung der Vorderansicht einer Seitenschneideinrichtung
einer an sich bekannten Dreimesserschneidemaschine.
Einer in einem Maschinengestell 1 gelagerten Kurbelwelle 2
ist an ihren Enden jeweils eine Kurbel 3, 3′, die mit
jeweils einer Zugstange 4, 4′ verbunden ist, zugeordnet.
Die Zugstangen 4, 4′ sind außerhalb des Maschinengestells 1
drehbeweglich mit einer Seitenmesserträgerwelle 5 verbunden.
Auf der Seitenmesserträgerwelle sind winkelsteif zwei Seitenmesser
6, 6′ aufnehmende Seitenmesserträger 7, 7′ angeordnet,
die durch eine nicht dargestellte Einrichtung in ihrem
Abstand zueinander einstellbar sind.
Außerhalb des Einstellbereiches der Seitenmesser 6, 6′ ist
an beiden Enden der Seitenmesserträgerwelle 5 jeweils eine
Lasche 8, 8′ winkelsteif befestigt. Beide Laschen 8, 8′ sind
so angeordnet, daß ihre Symmetrieachsen A9 bzw. B12 um
einen bestimmten Winkel zueinander verdreht sind.
Beide Laschen 8, 8′ sind drehbar mit jeweils einer Linearwälzeinheit
10, 10′ verbunden.
Die Linearwälzeinheiten 10, 10′ werden in rechts und links
der Seitenmesserträgerwelle 5 angeordnete Linearführungen
11, 11′, die bezogen auf ein beliebiges raumfestes ebenes
Koordinatensystem, dessen Abzisse in Flußrichtung des
Schneidgutes 13 liegt, um einen bestimmten Betrag voneinander
versetzt und in einem bestimmten Winkel verdeht an der
Innenseite des Maschinengestells 1 fest angeordnet sind,
geführt.
Die Wirkungsweise der Erfindung ist folgende:
Die Kurbelwelle 2 wird durch einen nicht dargestellten Antrieb in eine rotierende Bewegung versetzt. Über die Kurbeln 3, 3′ wird die rotierende Bewegung der Kurbelwelle 2 über die Zugstangen 4, 4′ in eine Schubbewegung der Seitenmesserträgerwelle 5 umgewandelt, wobei die versetzten und zueinander verdrehten Linearführungen 11, 11′ die Seitenmesserträger 7, 7′ auf Geraden unterschiedlicher Neigung führen, wodurch ein Anschnitt unter einem bestimmten Winkel, eine überlagerte Vertikal-Horizontalbewegung beim Schnitt und eine Horizontalstellung der Seitenmesser 6, 6′ mit einem bestimmten Horizontalversatz zur Anschnittstellung erreicht wird.
Die Kurbelwelle 2 wird durch einen nicht dargestellten Antrieb in eine rotierende Bewegung versetzt. Über die Kurbeln 3, 3′ wird die rotierende Bewegung der Kurbelwelle 2 über die Zugstangen 4, 4′ in eine Schubbewegung der Seitenmesserträgerwelle 5 umgewandelt, wobei die versetzten und zueinander verdrehten Linearführungen 11, 11′ die Seitenmesserträger 7, 7′ auf Geraden unterschiedlicher Neigung führen, wodurch ein Anschnitt unter einem bestimmten Winkel, eine überlagerte Vertikal-Horizontalbewegung beim Schnitt und eine Horizontalstellung der Seitenmesser 6, 6′ mit einem bestimmten Horizontalversatz zur Anschnittstellung erreicht wird.
Durch die spielfreie Einstellung der Linearwälzeinheiten
10, 10′ zu den Linearführungen 11, 11′ wird die Seitenmesserträgerwelle
5 auch unter großen Belastungen in ihrer Lage
gehalten, so daß eine hohe Schnittqualität erreicht wird.
Aufstellung der verwendeten Bezugszeichen
1 Maschinengestell
2 Kurbelwelle
3 Kurbel
4 Zugstange
5 Seitenmesserträgerwelle
6 Seitenmesser
7 Seitenmesserträger
8 Lasche
9 Symmetrielinie A
10 Linearwälzeinheit
11 Linearführung
12 Symmetrielinie B
13 Schneidgut
2 Kurbelwelle
3 Kurbel
4 Zugstange
5 Seitenmesserträgerwelle
6 Seitenmesser
7 Seitenmesserträger
8 Lasche
9 Symmetrielinie A
10 Linearwälzeinheit
11 Linearführung
12 Symmetrielinie B
13 Schneidgut
Claims (4)
1. Seitenschneideinrichtung für Dreimesserschneidemaschinen zum Beschneiden von Buchblocks,
Broschüren o. dgl. mit einer die Seitenmesser aufnehmenden, durch einen Hubantrieb in einer
Linearführungseinheit angetriebenen Seitenmesserträgerwelle,
dadurch gekennzeichnet, daß die Seitenmesserträgerwelle (5) durch eine beidseitig
angeordnete Linearwälzführungseinheit (10, 10′, 11, 11′), bestehend aus jeweils einer Linearführung
(11, 11′) und jeweils einer oder mehrerer Linearwälzeinheiten (10, 10′) erfolgt, wobei die
Linearführungen (11, 11′) um einen bestimmten Betrag voneinander versetzt und in einem bestimmten
Winkel zueinander verdreht angeordnet sind.
2. Schneideinrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß die
Linearwälzeinheiten (10, 10′) der Seitenmesserträgerwelle
(5) und die Linearführung (11, 11′) dem Gestell (1) zugeordnet
sind.
3. Seitenschneideinrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß die
Linearwälzeinheiten (10, 10′) dem Gestell (1) und die
Linearführung (11, 11′) der Seitenmesserträgerwelle (5)
zugeordnet sind.
4. Seitenschneideinrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß die
Linearwälzeinheiten (10, 10′) spielfrei ein-, nachstell-
bzw. vorspannbar sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE4206341A DE4206341C2 (de) | 1992-02-29 | 1992-02-29 | Seitenschneideinrichtung für Dreimesserschneidemaschinen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE4206341A DE4206341C2 (de) | 1992-02-29 | 1992-02-29 | Seitenschneideinrichtung für Dreimesserschneidemaschinen |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE4206341A1 DE4206341A1 (de) | 1993-09-02 |
| DE4206341C2 true DE4206341C2 (de) | 1997-04-24 |
Family
ID=6452902
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE4206341A Expired - Fee Related DE4206341C2 (de) | 1992-02-29 | 1992-02-29 | Seitenschneideinrichtung für Dreimesserschneidemaschinen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE4206341C2 (de) |
Families Citing this family (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE4428400C2 (de) * | 1994-08-11 | 1998-12-17 | Perfecta Schneidemaschinenwerk Gmbh | Seitenschneideinrichtung für Dreimesserschneidemaschinen |
Family Cites Families (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1963861C3 (de) * | 1969-02-18 | 1979-05-17 | Veb Polygraph Leipzig Kombinat Fuer Polygraphische Maschinen Und Ausruestungen, Ddr 7050 Leipzig | Seiten- und Quermesserantrieb für Dreimesserschneidemaschinen |
-
1992
- 1992-02-29 DE DE4206341A patent/DE4206341C2/de not_active Expired - Fee Related
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE4206341A1 (de) | 1993-09-02 |
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