DE28196C - Maschine zum auftragen von klebstoff und anfeuchten von papier und pappe in bogen - Google Patents
Maschine zum auftragen von klebstoff und anfeuchten von papier und pappe in bogenInfo
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B05—SPRAYING OR ATOMISING IN GENERAL; APPLYING FLUENT MATERIALS TO SURFACES, IN GENERAL
- B05C—APPARATUS FOR APPLYING FLUENT MATERIALS TO SURFACES, IN GENERAL
- B05C1/00—Apparatus in which liquid or other fluent material is applied to the surface of the work by contact with a member carrying the liquid or other fluent material, e.g. a porous member loaded with a liquid to be applied as a coating
- B05C1/04—Apparatus in which liquid or other fluent material is applied to the surface of the work by contact with a member carrying the liquid or other fluent material, e.g. a porous member loaded with a liquid to be applied as a coating for applying liquid or other fluent material to work of indefinite length
- B05C1/14—Apparatus in which liquid or other fluent material is applied to the surface of the work by contact with a member carrying the liquid or other fluent material, e.g. a porous member loaded with a liquid to be applied as a coating for applying liquid or other fluent material to work of indefinite length using a travelling band
Landscapes
- Folding Of Thin Sheet-Like Materials, Special Discharging Devices, And Others (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE SB: Papierfabrikation.
Zusatz-Patent zu No. 18567 vom 16. November 1881.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 1. Januar 1884 ab.
Längste Dauer: 15. November 1896.
Mit Bezug auf die Zeichnung des Patentes No. 18567 besteht die Aenderung an der Maschine
in folgendem:
Die Prefswalzen P und P1, die genau über
einander liegen bleiben, sind nach vorn an die Stelle der Walzen I1 und I1 gerückt worden,
welch letztere wegfallen. Hierdurch ist erreicht, dafs die Bogen gleich zwischen die zwei Prefswalzen
eingeschoben werden können. Bei dieser Einrichtung geht dann das Filztuchy von dem
Abstreicher a' um die Prefswalze P' nach der Walze s' und weiter, wie früher. Dem entsprechend
geht das Filztuch/von der Walzer um die Prefswalze P nach der Walze s und dann
auch weiter den früher angegebenen Weg.
Das Gewebe der Filztücher ist in dem auf die Bogen aufgetragenen Kleister noch zu erkennen,
es ist in dem Kleister abgedrückt. Um diese für das Kleben nachtheiligen Ungleichmäfsigkeiten
wegzubringen, ist folgender Bürstapparat der Maschine hinzugefügt worden.
Sobald auf dem Tisch K, der hinter der Maschine steht, der trockene Bogen auf den
durch die Maschine bekleisterten gelegt ist, setzt man einen Mechanismus in Thätigkeit, wodurch
zwei Bürsten, welche die Breite der Papiere haben und die über dem Tische sich befinden, auf das Papier gebracht werden. Diese
Bürsten treffen den Bogen in dessen Mitte und streichen über ihn nach dessen Enden, indem
sie aus einander gehen, und heben sich dann wieder in die Höhe. Durch das Streichen der
beiden Bürsten unter einem gewissen Drucke über den trockenen Papierbogen wird der
unter demselben lagernde Kleister gleichmäfsig vertheilt, es verschwindet der Abdruck des Gewebes
in demselben.
Fig. ι der beiliegenden Zeichnungen stellt die Seitenansicht und Fig. 2 die Vorderansicht
dieses Bürstapparates, wie er über dem Papier p hängt, welches auf dem Tisch k liegt, dar.
Das Gufsstück g g ist durch ein Seil s, welches über die Rollen c C1 geht, mit der Kurbel χ
verbunden und wird bei einer Umdrehung dieser Kurbel jedesmal gesenkt, als auch wieder gehoben.
Die an der Decke befestigten beiden Gleitstangen T T dienen zur Geradeführung des
Gufsstückes^-^ bei dieser Bewegung. Die Welle,
auf welcher die Kurbel sitzt, wird durch die Zahnräder ζ Z1 von der Welle α angetrieben.
Diese erhält ihren Antrieb durch eine feste (r), neben der sich auch eine lose Riemscheibe befindet,
von dem Vorgelege der Klebstoff-Auftragmaschine.
An dem Gufsstücke g sind zwei aus Stahlstangen gebildete Keile Q Q1 angeschraubt.
Auf diesen Keilen hängen in der gezeichneten Stellung an jeder Seite in vier Röllchen d und d1
die beiden Bürsten B und Bx.
Ist der Riemen von der losen Scheibe auf die feste Scheibe r gebracht, so wird die Kurbel
χ das Gufsstück hinabsinken lassen. Hierbei kommen zuerst die Bürsten B B1 auf die
Mitte des Papieres/, welches auf dem Tisch K
Claims (2)
- liegt. Die Keile QuHdQ1 gehen an dem Tisch iT vorbei und drücken durch ihr Eigengewicht und das Gewicht des Gufsstückes^ die auf dem Papier liegenden Bürsten aus einander, wobei die Keile den hierzu erforderlichen Druck gegen die sich drehenden Röllchen d und </, der Bürsten ausüben. Hebt beim Weiterdrehen die Kurbel χ das Gufsstück g wieder, so gehen auch die Keile Q und Q1 in die Höhe und mit ihnen die Bürsten B B1, und zwar auf den Stellen des Keiles halten bleibend, wo sie beim Auseinandergehen hingekommen sind, da jede Bürste durch zwei Gewichte e und ex auf den Keilen Q Q1 ausbalancirt ist. Bei dem Aufwärtsgehen stofsen die Bürsten mit den T-Eisen / und I1 gegen die feststehenden Röllchen h und A1, wodurch sie bei dem weiteren Hinaufgehen der Keile wieder an deren Spitze in die gezeichnete Lage zurückgebracht werden.An dem Vorgelege ist eine Vorrichtung angebracht, welche den Riemen von der festen auf die lose Scheibe bringt, wodurch der Apparat in die gezeichnete Ruhelage kommt, sobald das Gufsstück g und mit ihm die beiden Bürsten in dem höchsten Punkte ihrer Bahn angekommen sind.Patenτ-Ansprüche:ι. Die Verbesserung an der Maschine, wobei die Prefswalzen P und P1 an die Stelle der Walzen 111 kommen, so dafs die Bogen gleich zwischen die Prefswalzen eingeschoben werden können.
- 2. Die Construction eines Bürstapparates, bei dem durch das Niedergehen der Keile Q und Q1 bewirkt wird, dafs die beiden Bürsten BB1, welche auf diesen Keilen hängen, das auf dem Tische K gelegte Papier/ in der Mitte treffen und von da aus, durch das Weitersinken der Keile Q Q1 getrieben, unter einem gewissen Drucke nach den beiden Enden des Papieres gehen.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE18567T | 1881-11-16 | ||
| DE28196T | 1884-01-01 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE28196C true DE28196C (de) | 1884-07-31 |
Family
ID=304453
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE188428196D Expired DE28196C (de) | 1881-11-16 | 1884-01-01 | Maschine zum auftragen von klebstoff und anfeuchten von papier und pappe in bogen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE28196C (de) |
-
1884
- 1884-01-01 DE DE188428196D patent/DE28196C/de not_active Expired
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