DE72345C - Druckpresse, für Maschinenbetrieb - Google Patents

Druckpresse, für Maschinenbetrieb

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Publication number
DE72345C
DE72345C DENDAT72345D DE72345DA DE72345C DE 72345 C DE72345 C DE 72345C DE NDAT72345 D DENDAT72345 D DE NDAT72345D DE 72345D A DE72345D A DE 72345DA DE 72345 C DE72345 C DE 72345C
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DE
Germany
Prior art keywords
shaft
printing press
press
machine operation
wiper
Prior art date
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT72345D
Other languages
English (en)
Original Assignee
S. PH. STEEN JR. und CH. H. ELLIOTT, Filbert Street 912 in Philadelphia, V. St. A.; Vertreter : C. PATAKY in Berlin S., Prinzenstrafse 100. Vom
Publication of DE72345C publication Critical patent/DE72345C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41FPRINTING MACHINES OR PRESSES
    • B41F1/00Platen presses, i.e. presses in which printing is effected by at least one essentially-flat pressure-applying member co-operating with a flat type-bed
    • B41F1/26Details

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Inking, Control Or Cleaning Of Printing Machines (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 15: Druckerei.
Druckpresse für Maschinenbetrieb.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 29. März 1892 ab.
Fig. ι zeigt die Presse im senkrechten Schnitt; Fig. 2 und 3 stellen die Vorrichtung zum Antrieb des Wischers schaubildlich und im Schnitt dar.
Das Gestell der Presse ist mit A, ihr Tisch mit B benannt. In den Armen C des Gestelles ist die Welle D gelagert, die ihre Bewegung von einem beliebigen Motor erhält. Ueber dem Tisch B ist in den Führungen F die Gleitplatte E verschiebbar; sie ist durch die Stange G mit einem Arm H der Welle J verbunden, die an dem Gestell A unterhalb des Tisches B gelagert ist und durch die Welle D mittelst der Kette K und der Kettenräder L und M angetrieben wird.
An dem Gestell A sind ferner unterhalb der Platte E die Arme N angeordnet, die oben die Rollen P tragen. Sie drücken mit diesen gegen die Unterseite der Platte und heben diese an, um den Druckstempel besser gegen den Wischer anzupressen.
Die Querstange Q ist mit ihrem einen Ende an dem Arm C des Gestelles befestigt, während ihr anderes Ende in dem Ständer R ruht. An der Stange Q. ist ein Träger 5 befestigt, der die parallelen Wellen T^und U trägt, welche die Rollen V und W für den Wischer X tragen; dieser ist auf die Rollen aufgewickelt und geht um die Schiene herum, die an dem unter der Gleitplatte E liegenden Tisch B befestigt ist. Der untere Stempel oder die Druckplatte Z ruht auf der Gleitplatte E und der Oberstempel A1, dessen flacher Kopf das zu bedruckende Papier gegen die Druckplatte Z drückt, wird durch ein Excenter B1 auf der Welle D bethätigt. Der Excenterring C1 ist durch die Stange D1 mit dem Gelenkhebel E1 verbunden. Das obere Ende des letzteren ist mit einem Kugellager an dem Ständer R befestigt, während das andere Ende durch das Kugelgelenk Ex mit dem Stempel A1 verbunden ist. Dieser führt sich in der Hülse F\ die an der Stange Q befestigt ist.
An dem sich hebenden und senkenden Arm G1, der durch den Oberstempel A1 bethätigt wird, sind eine oder mehrere Bürsten Jl angebracht; diese tragen die Druckfarbe auf, die sie aus dem Farbkasten K1 auf der Gleitplatte E entnehmen.
Der Wischer X besteht in einem Streifen aus Papier oder anderem geeigneten Stoff, der geeignet ist, die Farbe von der glatten Fläche der Form Z abzunehmen; damit der Form immer eine reine Stelle dargeboten wird, ist folgende Einrichtung angewendet. Die Gleitplatte E trägt eine Zahnstange L1, die in ein Zahnrad Af auf der Welle N1 eingreift (Fig. 2). Diese ist in dem Gestell A gelagert und trägt die konische Triebscheibe P1, die durch einen Riemen Q.1 mit Welle T verbunden ist. Bei der Bewegung der Gleitplatte in einer Richtung dreht die Zahnstange L1 das Rad Ai1, also auch die Welle N1 und die Scheibe P1 und weiter die Welle T1 so dafs sich der Papierstreifen auf die Rolle V auf- und von der Rolle W abwickelt und beim nächsten Vorbeigang dem Stempel eine reine Stelle darbietet. Damit nun bei der Bewegung der Gleitplatte
im entgegengesetzten Sinne der Streifen sich nicht wieder von der Rolle V abwickelt, ist das Rad M1 lose auf der Welle 2V1 und in Verbindung mit dem Klinkenrad R1 angeordnet. Dieses sitzt fest auf der Welle; ferner ist an der Seite des Zahnrades M1 eine Scheibe befestigt, welche die Federklinke T1 trägt. Diese greift in das Klinkenrad ein, sobald die Gleitplatte sich mit der Zahnstange nach rückwärts , von der Druckstelle fortbewegt; sie gleitet dagegen lose über das Rad, wenn die Zahnstange entgegengesetzt nach vorn bewegt wird, wobei sich dann das Zahnrad M1 frei auf der Welle dreht; im letzten Falle wird also der Wischer nicht bethätigt.
Die Wirkungsweise ist wie folgt: Die Welle D betreibt die Welle J, wodurch die Gleitplatte E verschoben wird, so dafs die Druckform Z unter die Bürste J1, wie dargestellt, gelangt und mit Farbe versehen wird; die zu viel aufgetragene, sowie die an der glatten Fläche der Druckform haftende Farbe wird abgewischt, sobald sie unter dem Wischer beim Vorwärtsgange vorbei, geht. Das zu bedruckende Papier wird auf den Theil Bx des Tisches B gelegt, der mit einem entsprechenden Ausschnitt versehen ist, um die freie Bewegung der Form Z im Tisch zu gestatten. Wenn diese sich unter dem Papier an der Stelle, die danach bedruckt werden soll, befindet", geht der Oberstempel nieder, er bleibt dann kurze Zeit in der Preislage, damit alle Stellen des Papiers mit der Druckfläche in innige Berührung kommen und die Zeichen sich scharf abdrucken. Gleichzeitig wird der Arm G1 niederbewegt, wodurch die Bürste J1 in den Farbbehälter taucht. Bei der weiteren Umdrehung der Welle -D geht der Oberstempel A1 wieder aufwärts, während auch die Bürste sich wieder aus dem Farbbehälter hebt, der Tisch geht dann zurück, wobei die Zahnstange L1 den Wischerstreifen von der Rolle W auf die Rolle V aufwickelt. Bei der weiteren Drehung der Welle D geht die Gleitplatte wieder vorwärts und es wiederholt sich das beschriebene Spiel.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Bei einer Druckpresse für Maschinenbetrieb in Verbindung mit dem an einem Hebel (G1) angeordneten Stempel (A1) die durch den Hebel auf- und niederbewegte Bürste, die in den Farbbehälter auf dem hin- und hergleitenden Tische (E) taucht, wobei letzterer nach der Uebertragung der Farbe auf die Matrize (Z) mittelst schwingender Stützen (NP) gehoben wird, um die Matrize gegen das Wischerband zu pressen, das mittelst einer am Tisch befestigten Zahnstange und Sperrradübertragung ruckweise weiter bewegt wird.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT72345D Druckpresse, für Maschinenbetrieb Expired - Lifetime DE72345C (de)

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