DE65787C - Feinmefsinstrument mit Zählwerk - Google Patents

Feinmefsinstrument mit Zählwerk

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DE65787C
DE65787C DE189165787D DE65787DD DE65787C DE 65787 C DE65787 C DE 65787C DE 189165787 D DE189165787 D DE 189165787D DE 65787D D DE65787D D DE 65787DD DE 65787 C DE65787 C DE 65787C
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Expired
Application number
DE189165787D
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English (en)
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J. C. SMITH in Edinburgh, Grafsch. Midlothian, Nord-Brit., 219 High Street; Vertreterin: Firma CARL PIEPER in Berlin N.W., Hindersinstr. 3
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Application filed by J. C. SMITH in Edinburgh, Grafsch. Midlothian, Nord-Brit., 219 High Street; Vertreterin: Firma CARL PIEPER in Berlin N.W., Hindersinstr. 3 filed Critical J. C. SMITH in Edinburgh, Grafsch. Midlothian, Nord-Brit., 219 High Street; Vertreterin: Firma CARL PIEPER in Berlin N.W., Hindersinstr. 3
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01BMEASURING LENGTH, THICKNESS OR SIMILAR LINEAR DIMENSIONS; MEASURING ANGLES; MEASURING AREAS; MEASURING IRREGULARITIES OF SURFACES OR CONTOURS
    • G01B3/00Measuring instruments characterised by the use of mechanical techniques
    • G01B3/18Micrometers

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • A Measuring Device Byusing Mechanical Method (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 42: Instrumente.
Feinmersinstrument mit Zählwerk.
Den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildet ein Feinmefsinstrument zum Messen von Draht, Stangen, Platten oder ähnlichen Gegenständen. Mit den bisher bekannten Mefsinstrumenten war es sehr· schwierig, die wirkliche Dicke oder Stärke obiger Gegenstände zu bestimmen und das betreffende Mafs in verläfslicher Weise zu erkennen, weil die Eintheilung der Scala dieser Instrumente infolge ihrer Feinheit nicht genügend scharf und bestimmt war. Zweck der vorliegenden Erfindung ist nun, diesen Uebelstand zu beseitigen.
Die Mefsinstrumente werden deshalb mit einem geeigneten Zählwerk ausgerüstet, welches mit der Schraubenspindel oder einem anderen sich bewegenden Theil des Mefsinstrumentes in solcher Weise in Verbindung steht, dafs das Zählwerk beim Gebrauch des Instrumentes von der Schraubenspindel oder dem sich bewegenden Theil bethätigt wird.
Auf beiliegenden Zeichnungen ist die Erfindung in den praktischsten Ausführungsformen zur Veranschaulichung gebracht.
Fig. ι bis 5 zeigen das neue Mefsinstrument in Seitenansicht, Längs- und Horizontalschnitt, Endansicht und Querschnitt;
Fig. 6 bis 9 a erläutern die Bewegung des Zählwerkes durch die Schraubenspindel;
Fig. 10 bis 12 zeigen eine Ausführungsform, bei welcher der Zählmechanismus durch die Mutter der Schraubenspindel bethätigt wird;
Fig. 13 bis 16 zeigen eine weitere Modification der Bewegungsübertragung auf die Zählscheiben.
Wie in den Fig. 1 bis 9 gezeigt, besteht das Mefsinstrument aus einem Rahmen A, welcher die Schraubenmutter B und den Anschlag C trägt. In der Mutter B bewegt sich die mit feinem Gewinde versehene Schraubenspindel D (ungefähr 50 Gänge auf 2,5 cm), die an dem äufseren Ende mit einem geriffelten Kopf d endigt. Mit der Spindel D steht ein Stift d1 in Verbindung, welcher in einen Schlitz e des ersten Zählrades E eingreift und auf dieses die Verschiebung der Spindel D überträgt. Das Zählrad E sitzt lose auf der cylindrischen Mutter B und ist auf seinem Umfang mit einer Eintheilung F und einer entsprechenden Zahlenbezeichnung G versehen, welche die Tausendstel des zu Grunde gelegten Mafses angeben. Das Rad E schiebt nach einer halben Umdrehung das nächste Zählrad E1 um eine Zahl weiter vor, und zwar mit Hülfe der Zähne e1, die in Eingriff mit einem Zahn des Zahnrades e2 kommen. Letzteres ist fest mit dem Stirngetriebe e3 verbunden, welches in den Zahnkranz e4 des Zählrades E1 eingreift. Die Getriebe e" e3 sitzen lose auf der Welle e5. Das Rad E1 weist wiederum eine Eintheilung H auf, welche die Hundertstel anzeigt, während die Zehntel von der Eintheilung J des Rades E'1 angegeben werden, das seine Bewegung von dem Rade E1 aus auf gleiche Weise erhält, wie das Rad E1 vom Rade E, wie dies im vergröfserten Mafsstabe in Fig. 7 und in einer anderen Ausführungsform in Fig. 8 veranschaulicht ist. Bei dieser Ausführung greift ein Knaggen e6 in ein Zahnrad e7, welches wiederum
fest mit dem das nächstfolgende Zahlrad treibenden Stirngetriebe verbunden ist.
Die beweglichen Theile des Instrumentes, namentlich die Zählräder, sind mit einem Schutzgehäuse K umgeben, welches zum Ablesen der verschiedenen Rädereintheilungen passende Oeffnungen oder Ausschnitte k aufweist.
Zum Messen der Dicke wird der Gegenstand zwischen den Anschlag C und die Spindel D gebracht und diese dann so bethätigt, dafs die Flächen c und d'2 (Fig. 2) des Anschlages und der Spindel den zu messenden Gegenstand berühren, worauf die Stellungen der Zählräder (d. h. die Ziffern) durch die Oeffnungen k abgelesen werden. Die Stellung der Räder in Fig. 9 ergiebt z. B. die Ablesungen 2, 9 und beim dritten Rade die Hälfte zwischen 1 und 2, also 1,5, so dafs das wirkliche Mafs 0,2915 des zu Grunde gelegten Einheitsmafses beträgt.
Bei der in den Fig. 10 bis 12 dargestellten Ausführung wird der Zählmechanismus von der Mutter B bethätigt. Zu diesem Zwecke erhält die Mutter B die Drehbewegung, während die Schraubenspindel D nur eine Verschiebung in ihrer Längsrichtung erfährt, was durch eine eckige Querschnittsform des vorderen Spindelrades und einen dementsprechenden Ausschnitt ds des Gehäuses K erreicht wird. Der Antrieb der Zählräder erfolgt hier mit Hülfe der Zapfen e, welche - in Eingriff mit dem Ring V- der auf der Mutter B befestigten Hülse L stehen. Der Zählapparat ist hier nur für Zehntel, Hundertstel und Tausendstel eingerichtet, und es ergiebt die Ablesung in Fig. 12 0,166 des Grundmafses.
Um die Schwierigkeit der Herstellung einer Schraubenspindel von solch geringer Steigung {ungefähr 50 Gänge auf 2,5 cm) zu umgehen, empfiehlt es sich, dafür einen geeigneten Differentialschraubenmechanismus oder zwei Schrauben mit verschiedener Steigung anzuwenden, welche Anordnung in Fig. 13 bis i6 zur Darstellung gebracht ist.
Der mit Führungsnuthen m2 für die beweglichen Anschlagstücke N versehene Rahmen M ist mit zwei Schraubenmuttern m m1 ausgerüstet. Die Anschlagstücke N haben eine solche Form, dafs sie sowohl zum Messen massiver, als auch hohler Gegenstände, wie Röhren u. s. w.., verwendet werden können. In den Muttern m ml laufen die Schraubenspindeln P und P1, von denen die erstere ungefähr 25 Gewindegänge, die letztere ungefähr 20 Gewindegänge auf 2,5 cm Spindellänge aufweist. Die inneren Spindelenden sind derart mit den Anschlägen N verbunden, dafs die Spindeln unbehindert gedreht werden können. Der Rahmen M ist auch hier mit einem geeigneten Gehäuse für :den.Zählmechanismus versehen, der zweckmäfsig von der Spindel P1 bethätigt wird,: in welchem Falle die Zählräder nur einfache Zahlenreihen bis zu 10 aufwärts aufweisen.
Angenommen, die Spindel P1 ist 20mal herumgedreht, d. h. um 2,5 cm vorbewegt, so wird auch gleichzeitig die Schraubenspindel P sich 20 mal um ihre Längsachse gedreht und 4/5 ■ 2,5 = 2,0 cm vorgeschoben haben, weil die Schraubenspindeln PP1 durch die in einander greifenden Theile ρ und ρ1 mit einander verbunden sind. (Die Spindel P1 endet in die mit Nuth versehene Stange ρ, welche sich in einer mit einer der Nuth entsprechend geformten Rippe versehenen Ausbohrung der Spindel P bewegt.) Infolge dieser Anordnungen werden beide Spindeln gleichzeitig gedreht, und zwar so, dafs, wenn die Spindel P1 um 2,5 cm bewegt wird, die Spindel P sich immer nur um 2,0 cm vorschiebt und die Abstandsänderung zwischen den beiden Anschlägen N daher nur 0,5 cm beträgt, was einer gewöhnlichen Schraubenspindel mit 100 Gewindegängen auf 2,5 cm entsprechen würde, oder, wenn der Umfang der Zählscheiben eine Theilung in 10 aufweist, einer Schraubenspindel mit 1000 Gewindegängen auf 2,5 cm.
An Stelle der beschriebenen Bewegungsvorrichtungen für die Zählscheiben kann man auch mit der Hauptspindel des Mefsinstrumentes ein Schneckenradgetriebe so in Verbindung bringen, dafs 30 Umdrehungen des Schneckenrades einer Umdrehung der Hauptspindel entsprechen. Es empfiehlt sich, der Hauptspindel eine Theilung von 33Y3 Gewinde auf 2,5 cm zu geben und •das Schneckenrad mit einer Theilscheibe, die in zehn Theile getheilt ist, zu versehen. Diese Theilscheibe ist dann wieder mit drei weiteren Zählrädern auf die in Fig. 8 gezeigte Weise zu verbinden. Da die Theilscheibe sich nur langsam bewegt, so kann sie noch mit einer geeigneten Beschleunigungsvorrichtung verbunden werden, um das sprungweise Zeigen der Theilziffern in Einklang mit den Zahlrädern zu bewirken. Diese Modification ist derart, dafs, wenn der geriffelte Knopf gedreht wird, dieser das Schneckenrad mit Hülfe von Kegelrädern ■bewegt und bewirkt, dafs. ,die Hauptspindel gedreht wird und auf den Zählrädern die Zehntel, Hundertstel, Tausendstel und Zehntausendstel des Grundmafses angezeigt werden.
Um zu verhindern, dafs die Eintheilungen und die Theilziffern allmälig vor die Oeffnungen k vorbewegt werden, in welchem Falle man zeitweise ,nur einen Theil davsn sehen würde,, empfiehlt es sich, mit dem Zählwerk eine geeignete Vorschubvorrichtung zu verbinden,. wie solche bei Uhren angewendet wird oder in den Fig. 2, 3, 6 und 7 durch die .Zahnräder mit halben Zähnen erläutert ist, so- dafs die Theilziffern eine gewisse Zeit zurückgehalten werden, um; dann plötzlich in die Ausschnitte k vorzuspringen. Zur .Er-
leichterung der Ablesung der Zehntausendstel des Grundmafses ist das Schutzgehäuse K mit einem schrägen Ausschnitt k1 (Fig. 9a) versehen, um welchen die Ziffern in der in Fig. 9a gezeigten Weise angeordnet sind, so dafs, wenn keine Zehntausendstel vorhanden sind, einer der zehn Theilstriche F auf die mit ο bezeichneten Ecken des Schlitzes k] hinweist, im anderen Falle wird der Theilstrich die betreffende Ziffer, sei es an der unteren oder oberen Kante, anzeigen.

Claims (1)

  1. Patent-Ansprüche:
    ι. Ein Mefsinstrument mit Mefsschraube, bei welchem die Verschiebung der Mefsschraubenspindel D mit Hülfe eines Stiftes d1 und eines Schlitzes e (Fig. 1 bis 9) oder mittelst einer Hülse L, eines Ringes I' und eines Zapfens Z (Fig. 10 bis 12) auf die auf der Schraubenmutter B angeordneten Zählscheiben EE1E'2 übertragen wird, die unter einander durch die eine sprungweise Schaltung bewirkenden Stifte e1 und Zahnräder e2 e3 in Verbindung stehen, infolge welcher Anordnung die durch sonstige Uebertragungsmechanismen bedingten Ungenauigkeiten vermieden und verläfsliche Mafsangaben durch die in den Oeffnungen der Schutzhülse K sichtbar werdenden Zahlen der Zählscheiben erzielt werden.
    Das unter 1. gekennzeichnete Mefsinstrument in der Ausführung, bei welcher die Schraubenspindel D durch einen Differentialschraubenmechanismus ersetzt ist, gekennzeichnet durch zwei mittelst Feder und Nuthpp1 verschiebbar verbundene Schraubenspindeln P P1 mit Gewinden von verschiedener Steigung, welche Spindeln die Mefsbacken N in der Weise bewegen, dafs beide Backen gleichzeitig bewegt werden, aber eine von der Schraubensteigung abhängige ungleiche Verschiebung erhalten, wobei die Zählscheiben durch die Spindel P1 mit Hülfe eines Stiftes d1 und Schlitzes e oder mittelst einer Hülse L, eines Ringes I1 und Zapfens /, wie unter 1. angegeben, in Umdrehung gesetzt werden (Fig. 13 bis 16).
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DE189165787D 1891-08-01 1891-08-01 Feinmefsinstrument mit Zählwerk Expired DE65787C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE65787T 1891-08-01

Publications (1)

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DE65787C true DE65787C (de) 1892-11-25

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ID=33557822

Family Applications (1)

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DE189165787D Expired DE65787C (de) 1891-08-01 1891-08-01 Feinmefsinstrument mit Zählwerk

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DE (1) DE65787C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE975588C (de) * 1951-12-15 1962-02-01 Hans Meyer Schraublehre
DE1279338B (de) * 1959-06-11 1968-10-03 Mauser Messzeug G M B H Zaehlwerk-Mikrometer

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE975588C (de) * 1951-12-15 1962-02-01 Hans Meyer Schraublehre
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