DE263143C - - Google Patents
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- DE263143C DE263143C DENDAT263143D DE263143DA DE263143C DE 263143 C DE263143 C DE 263143C DE NDAT263143 D DENDAT263143 D DE NDAT263143D DE 263143D A DE263143D A DE 263143DA DE 263143 C DE263143 C DE 263143C
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- piston
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- handle
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B23—MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B23G—THREAD CUTTING; WORKING OF SCREWS, BOLT HEADS, OR NUTS, IN CONJUNCTION THEREWITH
- B23G5/00—Thread-cutting tools; Die-heads
- B23G5/005—Thread-cutting tools; Die-heads with lubrication or cooling devices
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Auxiliary Devices For Machine Tools (AREA)
- Forging (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 49 c. GRUPPE
Schmiervorrichtung an Gewindeschneidkluppen. Patentiert im Deutschen Reiche vom 23. Dezember 1911 ab.
Gewindeschneidkluppen, bei denen ein Vorrat an Schmiermittel in einem hohlen Handgriff
untergebracht und durch einen achsial in demselben verschiebbaren Kolben gegen die Schneidbacken gepreßt wird, sind bekannt.
Auch ist es bekannt, am Kolben ein Ventil zum Verhindern des Rückschiagens des Öles
und einen Hahn zum Abstellen des ölaustrittes anzubringen. Diese Anordnungen hatten
ίο den Nachteil, daß einerseits das Auflegen des
Öles nicht ohne Unterbrechen der Arbeit erfolgen konnte und anderseits der aufgespeicherte
ölvorrat ganz verloren ging, wenn der Arbeiter es unterließ, den Absperrhahn
zu schließen.
Bei der neuen Schmiervorrichtung sind'nun
diese Übelstände beseitigt. Bei derselben wird der Kolben durch Drehen des Handgriffes
verschoben, wobei ein Überdruckventil geöffnet wird, das den ölaustritt nur so lange
zuläßt,. als das Drehen. des Handgriffes anhält. Hierdurch wird eine beträchtliche Ersparnis
an Schmiermittel erreicht.
Auf der beiliegenden Zeichnung ist als An-Wendungsbeispiel der Erfindung eine Schneidkluppe
mit Knarrvorrichtung dargestellt, soweit dies zum Verständnis erforderlich ist.
Fig. ι zeigt diese Kluppe im Längsschnitt und
Fig. 2 in der Draufsicht bei abgehobener Deckplatte.
α bezeichnet das Gehäuse für die Schneidbacken.
Auf das eine Ende des Gehäuses ist ein langes Rohr b aufgeschraubt; in dessen
rechtsseitigem Ende sitzt drehbar und jenes abschließend ein Griff c. Dieser besitzt eine
in das Rohr b hineinreichende Verlängerung d mit Muttergewinde für das Außengewinde
eines Rohres e. Letzteres ist außerdem an dem dem Gehäuse zugekehrten Ende mit
Innengewinde versehen, in welches das Gewinde einer Schraubenspindel f eingreift. Die
Spindel f trägt auf der einen Seite einen Kolben g, der den lichten Querschnitt des
Rohres b abdichtet. Im Gehäuse α ist ein Kanal h vorgesehen, der vom Rohr b ausgehend
in eine weitere Öffnung * einmündet. Diese ist oben und unten je durch einen
Zapfen abgeschlossen und nimmt einen Ventilkörper k auf, der durch eine Feder / gegen
seinen Sitz, d. h. in die Schließlage gepreßt wird. Von der Öffnung i führt ein Kanal 7
zur Schneidbacke.
Beim Schneiden eines Gewindes ist reichliche Schmierung erforderlich; das erforderliehe
Schmieröl wird im Rohr b bereitgehalten. Die Füllung des letzteren geschieht
wie folgt: Nach Entfernen des oberen, die Öffnung i verschließenden Zapfens wird langsam
öl in diese Öffnung geschüttet und gleichzeitig der Griff c um seine Achse so gedreht,
daß das Rohr e sowie die Schraubenspindel f gegen den Griff zu soweit wie möglich nach
außen gezogen werden. Hierdurch entsteht auf der Innenseite des Kolbens g eine Luft-Verdünnung,
so daß das öl durch den Kanal h in das Rohr b eingesaugt wird. Zwecks Vermeidung
einer Drehung des Kolbens g sind in der Wändnng des Rohres b zwei nicht dargestellte
Nuten eingearbeitet, in welche die Liderung des Kolbens eingreift und so eine
Drehung desselben verhindert. Nach erfolgter
Claims (1)
- Füllung des Rohres b wird die Öffnung i wieder abgeschlossen.Behufs Schmierens dreht der Arbeiter den Griff c, was er beispielsweise gleichzeitig mit dem Drehen der Schneidkluppe ausführen kann. Durch den hierdurch bewirkten Vor- j schub des Kolbens g wird eine gewisse Menge ! öl durch den Kanal h in die Öffnung i gepreßt, öffnet daselbst unter Überwindung des ίο Druckes der Feder I den Ventilkörper k und gelangt sodann durch den Kanal 7 zur Schneidbacke.Pa tent - A ν s ρ r υ c η:Schmiervorrichtung an Gewindeschneidkluppen, bei denen das in einem hohlen Handgriff befindliche Schmiermittel durch einen achsial in ihm verschiebbaren Kolben nach Öffnung eines Ventiles gegen die Schneidbacken gespritzt wird, dadurch gekennzeichnet, daß der Kolben (g) durch Drehen des Handgriffes (c) um seine Achse verschoben wird und hierbei ein Überdruckventil (k) öffnet.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| GB191229467T | 1912-12-21 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE263143C true DE263143C (de) |
Family
ID=32576126
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT263143D Active DE263143C (de) | 1912-12-21 |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE263143C (de) |
| GB (1) | GB191229467A (de) |
Families Citing this family (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| CN104128674A (zh) * | 2013-12-10 | 2014-11-05 | 成都科创佳思科技有限公司 | 主动润滑型圆板牙工具 |
| CN117902188B (zh) * | 2024-03-19 | 2024-05-28 | 山东宝塔新能源有限公司 | 一种防异味扩散的危废煤焦油运输罐 |
-
0
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-
1912
- 1912-12-21 GB GB191229467D patent/GB191229467A/en not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| GB191229467A (en) | 1913-12-18 |
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