DE260658C - - Google Patents

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DE260658C
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DE
Germany
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segment
gear
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barrier
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61LGUIDING RAILWAY TRAFFIC; ENSURING THE SAFETY OF RAILWAY TRAFFIC
    • B61L29/00Safety means for rail/road crossing traffic
    • B61L29/02Guards or obstacles for preventing access to the route

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Transmission Devices (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 260658 KLASSE 20«. GRUPPE
FRANZ RAWIE in OSNABRÜCK-SCHINKEL.
Verriegelbare Wegschranke. Patentiert im Deutschen Reiche vom 14. Juli 1912 ab.
Die Erfindung bezieht sich auf eine verriegelbare Wegschranke, bei der durch ein am Schlagbaum verschiebbar angeordnetes Zahnradsegment mit konzentrischer und exzenirischer Verzahnung die Schranke bewegt und verriegelt wird. Das Wesen der Erfindung besteht darin, daß das Zahnradsegment mit einer Führungsbahn versehen ist, an der eine Rolle o. dgl. als Widerlager für das Antriebrad gleitet.
Auf der Zeichnung zeigen:
Fig. ι den Schrankenbaum mit dem verschiebbaren Segment in der offenen Stellung unverriegelt,
Fig. 2 und 3 den Baum in Zwischenstellung und
Fig. 4 in der wagerechten Lage.
Der Antrieb des Baumes erfolgt durch ein am Schrankenbock drehbar gelagertes Zahnrad α, das in die Verzahnung eines verschiebbar am Schrankenbaum gelagerten Zahngetriebes oder Zahnsegmentes b eingreift. Das Getriebe b ist mit einem Führungsschlitz c versehen, in dem ein Kulissenstein d läuft,
a5 der am Schlagbaum e fest gelagert ist. Der Führungsschlitz c ist im allgemeinen parallel zur Richtung des Baumes, so daß das Getriebe b parallel zum Baum verschoben werden kann. f ist ein Zapfen oder eine Rolle, die sich gegen eine Führung g an dem Segment b feg*·.
Bei der Drehung des Zahnrades α verschiebt
sich bei der in Fig. ι dargestellten Lage der Teile das Segment d zunächst parallel zum Baum, ohne daß der Baum seine senkrechte Lage ändert. Sobald das Segment so weit verschoben ist, daß sich der Kulissenstein d an dem im Sinne von Fig. ι der Zeichnung untersten Ende des Schlitzes c und der zu diesem untersten Schlitzende konzentrische Verzahnungsabschnitt des Segmentes in Eingriff mit dem Zahnrad α befindet, macht der Baum eine Drehbewegung, wobei zunächst das Zahnrad α mit dem zum untersten Schlitzende und zum Kulissenstein d konzentrischen Verzahnungsabschnitt des Segmentes in Eingriff bleibt. Während dieser Baumbewegung kann der Baum auch ohne Drehung des Zahnrades a unmittelbar auf und ab bewegt werden, und dieses geschieht so lange, bis das Zahnrad a bis zu dem aus Fig. 2 ersichtlichen Punkt der Verzahnung des Segmentes b gelangt ist. Beim Übertritt von dem konzentrischen Verzahnungsabschnitt des Segmentes zu dem daran anstoßenden exzentrischen Abschnitt wird wiederum das Segment gegenüber dem Kulissenstein verschoben; hierbei sorgt jedoch der Zapfen oder die Rolle f durch ihre Anlage gegen die Führung g für einen ordnungsgemäßen Zahn eingriff dieses Abschnittes der Segmentverzahnung mit dem Zahnrad a, so daß der Baum während dieser Zeit ebenfalls nur durch Drehen des Zahnrades α bewegt werden kann. Jetzt wird der Baum vollends niedergelegt. Es schließt sich daran eine Ver-Schiebung des Segmentes mit Hilfe eines parallel zum Schlitz c laufenden Verzahnungsabschnittes, bis der Kulissenstein wieder an demselben Ende des Schlitzes c angelangt ist, an dem er sich nach Fig. 1 während der offenen Stellung des Baumes befand.
Wenn der Wärter es unterlassen sollte, das
Zahnrad α so weit zu drehen, daß der Kulissenstein d bis zu dem von der Segmentverzahnung abliegenden Ende des Schlitzes c gelangt ist, dann würde gleichwohl der Schrankenbaum verriegelt sein, sofern das Zahnrad a überhaupt so weit gedreht worden ist, daß der Baum in die wagerechte Stellung übergeführt ist. Dieses wird durch die Einschaltung des geneigt zum Schlitz c stehenden Verzahnungsabschnittes des Segmentes in Verbindung mit der neben diesem Verzahnungsabschnitt herlaufenden Führung g und dem Zapfen f erreicht. Die Führung g braucht nur neben dem geneigt zum Schlitz c angeordneten Verzahnungsabschnitt des Segmentes herzulaufen, da die Gefahr, das Zahnrad a außer Eingriff mit der Verzahnung des Segmentes zu bringen, nur besteht, wenn der geneigt zum Schlitz c verlaufende Verzahnungsabschnitt wirksam ist.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Verriegelbare Wegschranke, bei der durch ein am Schlagbaum verschiebbar angeordnetes Zahnradsegment mit konzentrischer und exzentrischer Verzahnung die Schranke bewegt und verriegelt wird, dadurch gekennzeichnet, daß das Zahnradsegment (b) mit einer Führungsbahn (g) versehen ist, an der eine Rolle o. dgl. (f) als Widerlager für das Antriebrad (a) gleitet.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0339581A1 (de) * 1988-04-26 1989-11-02 Norbert Kille Schranke
DE102005009425B3 (de) * 2005-03-02 2006-10-19 Norbert Kille Antrieb für den Schrankenbaum einer Schranke

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0339581A1 (de) * 1988-04-26 1989-11-02 Norbert Kille Schranke
DE102005009425B3 (de) * 2005-03-02 2006-10-19 Norbert Kille Antrieb für den Schrankenbaum einer Schranke
DE112006000097B4 (de) * 2005-03-02 2010-05-20 Norbert Kille Antrieb für den Schrankenbaum einer Schranke

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