DE259604C - - Google Patents
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- DE259604C DE259604C DENDAT259604D DE259604DA DE259604C DE 259604 C DE259604 C DE 259604C DE NDAT259604 D DENDAT259604 D DE NDAT259604D DE 259604D A DE259604D A DE 259604DA DE 259604 C DE259604 C DE 259604C
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-
- G—PHYSICS
- G07—CHECKING-DEVICES
- G07F—COIN-FREED OR LIKE APPARATUS
- G07F11/00—Coin-freed apparatus for dispensing, or the like, discrete articles
- G07F11/68—Coin-freed apparatus for dispensing, or the like, discrete articles in which the articles are torn or severed from strips or sheets
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- Physics & Mathematics (AREA)
- General Physics & Mathematics (AREA)
- Vending Machines For Individual Products (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 259604 -■.
KLASSE 43*. GRUPPE
ADAM RAMMENSfiE in HELMBRECHTS.
Die Vorliegende Erfindung betrifft einen Selbstverkäufer zur Entnahme von Marken
u. dgl., dessen wesentliche Eigentümlichkeit darin besteht, daß auf einer von einer Kurbel
5 oder einem ähnlichen Element in Drehung zu setzenden Welle zwei den Vorschub der
Markenstreifen bewirkende Tränsportrollen angeordnet sind, welche mit einer an sich bekannten
Sperrvorrichtung derart in Verbindung stehen, daß bei Linksdrehen der Kuibel
die erste Rolle in Bewegung gesetzt und die zweite stillgehalten wird, während bei Rechtsdrehung der Kurbel die zweite gedreht und die
erste festgehalten wird. Durch diese Erfindung wird also gegenüber den bis jetzt bekannten
Automaten der wesentliche Vorteil erreicht, daß aus einem Automaten Marken von verschiedenem
Einzelwerte, also beispielsweise zwei Fünfpfennig- oder eine Zehnpfennigmarke wahlweise
entnommen werden können, wobei durch die sinnreiche Ausgestaltung der Sperreinrichtung
eine unbefugte mehrmalige Entnahme wirksam vermieden wird. Als wesentlich kommt noch in Betracht, daß der Automat
infolge seiner äußerst einfachen Bauart nur wenig Platz einnimmt und daher in die gebräuchlichen
Briefkästen eingebaut werden kann.
Eine Ausführungsförm der Erfindung ist in der beiliegenden Zeichnung in
Fig. ι in Vorderansicht,
Fig. 2 in Seitenansicht,
Fig. 3 in einer teilweisen Draufsicht dargestellt.
Eine Ausführungsförm der Erfindung ist in der beiliegenden Zeichnung in
Fig. ι in Vorderansicht,
Fig. 2 in Seitenansicht,
Fig. 3 in einer teilweisen Draufsicht dargestellt.
Fig. 4 und 5 zeigen die Sperrwerke für die Transportrollen.
Fig. 6 zeigt eine Ansicht einer anderen Sperrvorrichtung und
Fig. 7 einen Seitenriß derselben, während Fig. 8 die Abschneidevorrichtung,
Fig. 9 ein Rad mit den Ausschnitten für den Ausklinkhebel darstellt.
Wie aus der Fig.. 1 hervorgeht, sitzen auf der durch Kurbel 1 anzutreibenden Welle 2
die Transportwalzen 3 und 4, welche die Markenbänder von den Aufwickelrollen 5 und 6
abnehmen und durch die Schlitze 56 und 57 (Fig. 8) zur Abschneidevorrichtung Mn en.
An den Transportrollen 3 und 4 sind die mittels fester Klinken 9 und 10 zu sperrenden
Zahnrädchen 7 und 8 angeordnet, während die durch die Klinken 51 und 52 zu sperrenden
Zahnrädchen 11 und 12 mit der Welle 2 fest verbunden sind. Auf der Welle 2 sitzt weiter
ein Rädchen 13, in dessen Ausschnitte einerseits der um Punkt 14 drehbare Sperrhebel 15
und andererseits der um Punkt 54 drehbare federnde Hebel 16 mit seiner Nase 32 eingreift
(Fig. ι und 2). Die Drehrichtung der Welle 2 wird bestimmt durch das Zahnrädchen 17,
das durch den Doppelzahn 18 (Fig. 2), welcher von dem Hebel 16 beeinflußt wird, wechselseitig
gesperrt werden kann. Das Spannen des Abschneidemessers 19 erfolgt unter Vermittlung
des Handgriffes 20 durch den Hebel 21, der bei einer Drehung um etwa 90° den Kniehebel
22 so weit nach abwärts drückt, daß er durch die an der Feder 23 angeordnete Nase 24
(2. Auflage, ausgegeben am 4. Juli 1913·)
in dieser Lage festgehalten wird, wobei das Messer 19 durch das freie Ende 25 des Hebels 22
um Punkt 53 gedreht wird und hierdurch über die scharfen Kanten der Gegenmesser 26 und 2j
zu liegen kommt und nunmehr unter dem Einfluß der gespannten Feder 28 steht. Durch den
Ausschlag des Hebels 21 wurde aber gleichzeitig mittels des Mitnehmers 29 die Gabel 30
in ihrer senkrechten Führung 31 so weit nach abwärts bewegt, daß der aus seiner Mittellage
verschobene Steuerhebel 16 wieder in dieselbe zurückgeführt wird und die Nase 32 in eine
entsprechende Kerbe des Steuerrädchens 13 einschnappt. Hierdurch kommt der Doppelzahn
18 außer Eingriff mit dem Zahnrad 17. Die Spannung der den Sperrhebel 15 beeinflussenden
Spiralfeder 33 (Fig. 7) erfolgt dadurch, daß ein auf der Welle 2 angeordnetes
Rad 34 eine unter Wirkung der Feder 33 stehende Klappe 35, welche mit Gleitstück 36
auf Mitnahme verbunden ist, so weit nach außen verschiebt, bis sich die unter Federwirkung
37 stehende Klappe 38 in die Kerbe des Gleitstückes 36 einlegt. Wird nun das Steuerrädchen 13 weitergedreht, bis durch
die Spannung der Feder 33 der Ausklinkhebel 15 in die nächste Kerbe des Rädchens 13 einfallen
kann, so schnellt das freie Ende 39 des Hebels 15 gegen den um Punkt 40· drehbaren
Hebel 41, dessen aufgebogenes Ende 42 (Fig. 1) die Feder 23 so weit äusbiegt, daß die Nase 24
den Winkelh'ebel 22 freigibt, worauf das Messer 19 unter Einwirkung der Feder 28 die Marken
abschneidet.
Das Geldstück wird in bekannter Weise.
durch den Einwurfschlitz 43 in den Trichter 44 eingeworfen und gelangt dann auf den Teller 45,
der sich durch die Gewichtswirkung des Geldstückes nach abwärts bewegt und hierdurch
den ui ter Federwirkung 46 stehenden Hebel 47 dreht (Fig. 2).
Da auf der einen Transportwalze Fünf-,
auf der anderen hingegen Zehnpfennigmarken aufgerollt sind, so können aus aem Automaten,
je nachdem am Handgriff 1 im Sinne des Uhrzeigers
oder entgegengesetzt gedreht wird, Fünf- oder Zehnpfennigmarken entnommen werden, während jedesmal die entgegengesetzte
Drehrichtung durch die Sperrvorrichtung gesperrt wird.
Der Vorgang bei der Abgabe von Marken ist nun folgender:
Durch Drehen am Handgriff 20 wird mittels Soannhebels 21 der Hebel 22 so weit niedergedrückt,
daß er unter die an der Feder 23 angebrachte Nase 24 zu liegen kommt, während das freie Ende 25 dieses Hebels 22 das Messer 19
in die Höhe drückt und die Feder 28 in Spannung versetzt. Gleichzeitig zieht der Mitnehmer
29 (Fig. 2) die in der senkrechten Führung 31 geführte Gabel 30 nach abwärts, wobei die
Gabel 30 den Steuerhebel 16 so weit in die Mittellage rückt, daß einerseits die Nase 32
in die Kerbe des Rädchens 13 eingreift und andererseits der Doppelsperrkegel 18 außer
Eingriff mit dem Zahnrädchen 17 kömmt.
Wird nun durch die Einwurfvorrichtung 43 das Geldstück eingeworfen, so fällt es durch
den Trichter 44 auf den Teller 45 und drückt den unter Feuerwirkung 46 stehenden einarmigen
Hebel 47 durch sein Gewicht so weit nach abwärts, bis der Ansatz 48 des Sperrhebels
15 frei wird (Fig. 2). Unter Einfluß der Feder 49 (Fig. 3) dreht sich Hebel 15 um Punkt 14 und
ermöglicht durch Freigabe des Steuerrädchens 13 die Drehung der Welle 2.
Wird nun entsprechend der gewünschten Markenart an dem Handgriff 1 gedreht, so
wird beispielsweise bei Abgabe von zwei Fünfpfennigmarken (siehe Fig. 4) durch das Sperrrädchen
11 mittels Sperrkegel 51 das mit der Rolle 3 fest verbundene Zahnrädchen 7 mitgenommen
und dadurch ein bestimmter Streifen entsprechend der Markerilänge von der
Rolle 5 abgewickelt.
Um während dieses Vorganges eine Drehung der zweiten Markenrolle zu verhindern, schleift
die Sperrklinke 52 auf dem Sperrädchen 12, während der Sperrkegel 10. in das entgegengesetzt
dem Rädchen 12 gezahnte Rädchen 8. eingreift und dadurch die lose auf der Welle 2
sitzende Transportrolle 4 festhäli.
Um zu verhindern, daß nach Entnahme einer Markensorte nochmals in entgegengesetzter
Richtung gedreht und damit Marken widerrechtlich entnommen werden, wird der
Sperrkegel 18 in das Zahnrad 17 so eingeklinkt, daß ein Drehen in entgegengesetzter Richtung
unmöglich ist. Dies geschieht dadurch, daß das Steuerrädchen 13 die Nase 3..? des um
Punkt 54 drehbaren Hebels 16 so lange mitnimmt, bis die Nase 32 außerhalb der Kerbe
zu liegen kommt, wobei das freie Ende des Hebels 16 den Doppelsperrzahn 18 aus der
wagerechten Lage verschoben und zum Eingriff mit dem Zahnrädchen 17 gebracht hat.
Die Drehung vollzieht sich nun so lange, bis das Rädchen 13 eine Vierteldrehung beschrieben
hat, worauf der Hebel 15 wieder in die Kerbe einfällt.
Während dieses Vorganges, wurde von der Briefmarkenrolle ein Streifen entsprechend der
Markerilänge . abgewickelt. Um nun ein besonders exaktes Einschnappen des Hebels 15
in die Kerbe des Rädchens 13 zu ermöglichen, wird eine. Feder 33 gespannt, die mit dem
Ansatz 55 des Hebels 15 und der Klappe 35 in Verbindung steht. Die Spannung der Feder
erfolgt durch das Nockenrad 34 derart, daß ein an der Klappe befestigtes Sperrstück 36
durch eine Öffnung in der Rückenwand soweit
hinausbewegt wird, bis sich die unter Feder-
wirkung 37 stehende Falle 38 in eine Kerbe des Sperrstückes 36 eiplegt. In dem Augenblick,
wo das eine Ende des Hebels 15 unter dem Zug der Feder 33 in die Kerbe des Rädchens
einschnappt, wird das zweite Ende 39 gegen
den Hebel 41 schnellen, dessen aufgebogenes Ende 42 alsdann so stark an die Feder 23
schlägt, daß die Nase 24 den Spannhebel 22 freigibt. Hierdurch wird durch die Spannung
der Feder 28 das Messer 19 um den Punkt 53 gedreht und die aus den Schlitzen 56 bzw. 57
hervorragenden Markenstreifen mittels Schneide 26 bzw. 27 abgeschnitten und zur Entnahme
in den Kasten 58 geworfen. Beim Drehen des Messers 19 um Punkt 53 schlägt der Ansatz 59
des Messers so gegen die Klappe 38, daß dieselbe aus der Keibe des Gleitstückes 36 heraustritt
und damit die Feder 33 entspannt.
Claims (3)
- Patent-Ansprüche:i. Selbstverkäufer für Abschnitte eines Streifens, wie z. B. Briefmarken, dadurch gekennzeichnet, daß auf einer durch geeignete Mittel in Drehung zu setzenden Welle (2) zwei Transportrollen (3 und 4) von verschiedener Breite drehbar gelagert sind, welche je mit einem Sperrad (7 bzw. 8) in Verbindung stehen, das durch eine Klinke (51 bzw. 52) mit einem zweiten auf der Antriebswelle fest angeordneten und entgegengesetzt gezahnten Sperrad (11 bzw. 12) gekuppelt wird, so daß beim Linksdrehen dei Antriebswelle die Kupplung zwischen dereinen Transportrolle und dem dazugehörigen Sperrad eingerückt, während die Klinke der zweiten Transportrolle auf dem dazugehörigen Zahnrad schleift und diese Rolle daher festgehalten wild.
- 2. Selbstverkäufer nach Anspiuch 1, bei welchem ein Sperrmechanismus für die Antriebswelle durch das eingeworfene Geldstück ausgelöst wird, dadurch gekennzeichnet, daß der Sperrmechanismus aus einem aui der Antriebswelle angeordneten, mit Ausschnitten versehenen Steuerrad (13) besteht, welches durch einen am Gehäuse gelagerten, federnden Hebel (16) mit einem drehbar aufgehängten Doppelsperr zahn (18) derart in Verbindung steht, daß beim Drehen der Antriebswelle der Steuerhebel ebenfalls verdreht und hierdurch, der drehbar aufgehängte Doppelzahn so verschoben wird, daß je nach dem Ausschlag des Steuerhebels der eine oder andere Zahn mit dem auf der Antriebswelle fest gelagerten Stirnrad 17 in Eingriff kommt, zum Zwecke, die Welle nur nach einer Richtung drehen zu können.
- 3. Selbstverkäufer nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Steuerhebel (16) durch einen vertikal geführten, am Ende gabelförmig ausgebildeten Hebel (30) in seine Mittellage zurückgestellt wird, wodurch der Doppelzahn (18) in wagerechte Lage und somit außer Eingriff mit dem Sperrad (17) gebracht wird.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE259604C true DE259604C (de) |
Family
ID=517318
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT259604D Active DE259604C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE259604C (de) |
-
0
- DE DENDAT259604D patent/DE259604C/de active Active
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