DE2201544C3 - - Google Patents
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Lotterievorrichtung mit Vorrichtung zur Ausgabe von numerierten
Lotterielosen, die auf einer Rolle eines fortlaufenden Streifens vorgesehen sind, bei dem die aufeinanderfolgenden
Lotterielose in unregelmäßiger Folge numeriert sind und von dem die Lotterielose unter Geheimhaltung
der Losnummern individuell abtrennbar sind.
Bei Verlosungen, bei denen die Ziehung erfolgt, bevor die Lotterielose verkauft werden, ist es erforderlich, daß
niemand die Zahlen der Lotterielose lesen kann, ohne zunächst einen Verschluß aufzureißen, der nicht wieder
geschlossen werden kann. Hierdurch wird erreicht, daß Personen, die mit der Verteilung und dem Verkauf der
Lotterielose beschäftigt sind, die Gewinn-Lotterielose nicht unbemerkt von anderen Losen trennen können.
Um dieser Forderung zu genügen, sind unterschiedliche Arten von gerollten und gefalteten Lotterielosen bereits
vorgeschlagen worden.
Der Erfindung liegt die Aufgabe 2ugrunde, eine
münzbetätigte Lotterievorrichtung zu schaffen, die die Nummer des abgegebenen Loses so lange verdeckt hält,
bis die Losausgabe abgeschlossen und nicht mehr zu beeinflussen ist.
Erfindungsgemäß wird das Problem durch die im Kennzeichen des Anspruchs 1 angegebenen Merkmale
gelöst.
Es ist an sich bereits aus der BE-PS 5 14 204 bekannt, bei einem Automaten zur Aufgabe von Gutscheinen mit aufgedrucktem Zeichen, die verschiedene Gewinne bedeuten, eine Einrichtung vorzusehen, die ein Zurückführen des aus dem Automaten herausgezogenen Streifens verhindert. Allerdings sieht der Käufer, was er kaufen wird. Dieser bekannte Automat besitzt natürlich einen Münzkassiermechanismus, einen manuellen Betätigungsmechanismus und eine Antriebseinrichtung.
Es ist an sich bereits aus der BE-PS 5 14 204 bekannt, bei einem Automaten zur Aufgabe von Gutscheinen mit aufgedrucktem Zeichen, die verschiedene Gewinne bedeuten, eine Einrichtung vorzusehen, die ein Zurückführen des aus dem Automaten herausgezogenen Streifens verhindert. Allerdings sieht der Käufer, was er kaufen wird. Dieser bekannte Automat besitzt natürlich einen Münzkassiermechanismus, einen manuellen Betätigungsmechanismus und eine Antriebseinrichtung.
Darüber hinaus ist aus der US-PS 30 11 790 ein
Glücksspielautomat bekannt, der sogenannte Bingo-
*■·■> Karten abgibt. Nach Einwurf einer Münze und
Betätigen eines Hebels werden im Inneren des Automatens Papierstreifen bzw. Karten durch Druckräder
mit Zeichen bedruckt. Dabei ist die Druckzeichen-
22 Ol
auswahl für die Bedienungsperson zufällig und durch sie
nicht beeinflußbar. Nach dem Drucken wird jeweils eine Karte ausgegeben. Schließlich sei auch noch auf die
US-PS 29 41 644 und US-PS 28 78 014 verwiesen, in denen Briefmarkenverkaufs- und Münzwechselautomaten
mit elektrischer Steuerung beschrieben sind. Hier soll jedoch die jeweils ausgegebene Marke keinesfalls
vom Zufall abhängen, sondern natürlich von der Bedienungsperson des Automaten vorbestimmt wei den.
Mit Rücksicht auf den Stand der Technik wird Schutz nur für die Kombination der im Patentanspruch 1
angegebenen Merkmale beansprucht, ggfs. ergänzt durch die Merkmaie der Unteransprüche, in denen
weitere Einzelheiten beschrieben sind.
Anhand der Figuren wird die Erfindung nachstehend näher erläutert.
Fig. 1 zeigt einen Behälter und einen Losstreifen, wobei Teile des Behälters weggelassen sind, um das
Innere des betreffenden Behälters zu veranschaulichen.
F i g. 2 zeigt eine Perspektivansicht des in F i g. 1
dargestellten Behälters.
F i g. 3 zeigt in einem Ausschnitt eine Draufsicht auf den Losttreifen.
F i g. 4 zeigt in einer Perspektivansicht eine Lotterielose-Verkaufsmaschine
mit zwei Lotterievorrichtungen gemäß :ier Erfindung.
F i g. 5 zeigt in einer Perspektivansicht einen Betätigungsmechanismus
in der Lotterievorrichtung, wobei ein Sperrmechanismus als in einer unwirksamen Stellung befindlich dargestellt ist.
Fig.6 zeigt in einer der Ansicht gemäß Fig.5
entsprechenden Ansicht den Sperrmechanismus in einer Stellung, in der ein Los herausgezogen, aber noch nicht
von dem Losstreifen abgetrennt worden ist.
Fig.7 zeigt in einer der Ansicht gemäß Fig.5 r>
entsprechenden Ansicht den Sperrmechanismus in einer Stellung, in der ein Los von dem Losstreifen abgetrennt
ist.
Fig.8 zeigt schematisch eine Seitenansicht der Lotterievorrichtung in einer unwirksamen Stellung.
Fig.9 zeigt eine Einzelheit der Lotterievorrichtung
längs der in F i g. 8 eingetragenen Linie IX-IX.
Fig. 10 zeigt in einer der Ansicht gemäß Fig.8 entsprechenden Ansicht wesentliche Teile des Mechanismus
in dem Fall, daß eine Münze in einen Vorausbezahlungsmechanismus eingeführt worden ist.
Fig. 11 zeigt in einer der Ansicht gemäß Fig. 8 entsprechenden Ansicht Elemente in einer Stellung, in
der ein Los aus der Vorrichtung herausgezogen wird.
F i g. 12 zeigt eine Einzelheit, und zwar weitgehend als
Vertikalschnitt, eines Teils des Gehäuses der Lotterielos-Verkaufsmaschine gemäß F i g. 4.
Fig. 13 zeigt schematisch eine Fühleinrichtung in einer Stellung, in der sich die betreffende Einrichtung
dann befindet, wenn ein Losstreifen in der Lotterievorrichtung enthalten ist.
Fig. 14 zeigt in einer der Ansicht gemäß Fig. 13 entsprechenden Ansicht den Fall, daß kein Losstreifen
in der Lotterievorrichtung vorhanden ist.
Die in den Zeichnungen dargestellte Lotterielos-Ver- fat)
kaufsmaschine enthält ei.ü, L>t;hälter 10, der zum
Beispiel aus Kunststoff besteht und der zwei gleiche Halbteile aufweist, die jeweils eine Endwand bzw.
Stirnwand 11 bilden. Außerdem ist eine Seitenwand 12 vorgesehen. Eine oder beide ßehälterhalbteile sind mit hr>
Zungen oder anderen Vorspriingen (nicht gezeigt) auf der Innenfläche der Seitenwand versehen. Diese
Zungen bzw. Vorsprünge stellen vor der betreffenden Seitenwand an der Kante ab, um durch entsprechende
Führung an dem anderen Behälterhalbteil im Inneren der betreffenden Seitenwand anzuliegen, wenn die
beiden Halbteile zusammengesetzt werden. Die betreffenden Behälterteile können verschweißt oder zusammengeklebt
werden, oder es können mechanische Befestigungsglieder für diesen Zweck vorgesehen sein.
An den Behälterhalbteilen können Paßteile oder Ansätze für die Anbringung von Verschluß- bzw.
Siegelteilen vorgesehen sein, als welche Plombendraht oder eine Plombenleitung in Frage kommen. Auf diese
Weise ist der Innenraum des Behälters in dem Fall, daß die beiden Behälterhalbteile miteinander verbunden
sind, von der Außenseite nicht zugänglich, ohne die Versiegelung aufzubrechen. In dem Behälter ist an der
Stirnwand jedes Halbteils ein zentraler Zylinderzapfen 13 vorgesehen, auf dem drehbar eine Rolle 14 eines
Papierstreifens oder Papierbandes 14' angebracht ist. Der Behälter ist in einer der Stirnwände ais Lager für
ein Rad 15 ausgebildet, das mit Antriebs- bzw. Mitnehmernocken 16 versehen ist, die so angeordnet
sind, daß sie in Löcher eingreifen, welche in dem Streifen gebildet sind. Hierauf wird weiter unten noch
näher eingegangen werden. Durch das Eingreifen der betreffenden Nocken in die erwähnten Löcher wird der
Streifen von der Rolle 14 abgezogen, wenn das Rad in Gegenuhrzeigerrichtung unter Zugrundelegung der
Ansicht nach F i g. 1 gedreht wird. Das Rad 15 weist sägezahnartige Zähne 17 an seinem Umfang auf, die mit
einem Blattfedergesperre 18 zusammenwirken, welches in dem Behälter untergebracht ist Durch diese
Anordnung wird verhindert, daß das Rad in entgegengesetzter Richtung zu der Richtung gedreht wird, in der
sich das betreffende Rad zu drehen hat, um die Streifen aus dem Behälter herauszuziehen. Damit kann der
Streifen, wenn er einmal aus dem Behälter herausgezogen ist, nicht wieder in den Behälter zurückgeführt
werden. Zwischen dem Rad 15 und einer in dem Behälter vorgesehenen Querwand 19 ist ein Durchgang
für den Streifen gebildet. Die betreffende Querwand 19 verhindert dabei, daß der Streifen außer Anlage mit den
Antriebsnocken 16 gelangt. Der Durchgang führt zu einer Auslaßöffnung 20 in der Seitenwand des Behälters
an dessen unterer Seite hin.
Der die Rolle 14 bildende Streifen besteht aus einer Anzahl von zusammenhängenden Lotterielosen 21, die
längs Linien 22 entsprechend einer gleichmäßigen Teilung voneinander getrennt werden können. Auf
jedem Lotterielos ist eine Lotterielosnummer aufgedruckt, die mit 23 bezeichnet ist, außerdem ist ein Text
aufgedruckt, der die Organisation bezeichnet, welche die Lotterie betreibt, und der weitere brauchbare
Informationen liefert. Dieser Text ist mit 24 bezeichnet. Schließlich ist eine die jeweilige Rolle kennzeichnende
Zahl aufgedruckt. Diese Zahl ist bei sämtlichen Losen der Rolle gleich; sie ist mit 25 bezeichnet. Die Lose sind
nicht in einer Reihenfolge numeriert, sondern vielmehr in willkürlicher Folge, so daß es nicht möglich ist, die
Nummer eines folgenden Loses aus der Nummer eines Loses zu bestimmen, das gerade aus dem Behälter
herausgezogen ist. Diese Möglichkeit ist natürlich vollständig beseitigt, was Lotterien anbetrifft, bei denen
das Ziehen von Losen erfolgt, bevor die Lose verkauft werden. In den Losstreifen sind ferner kreisförmige
Löcher 26 eingestanzt, die zur Aufnahme der Antriebsnocken 16 des Rades 15 dienen. Die Umfangsteilung der
betreffenden Nocken entspricht dabei der Teilung der Löcher in dem Losstreifen.
-!■ι ,. tlA.
Auf Grund des Gesperres 17,18 kann ein Los, das aus dem Behälter weit genug herausgezogen ist, so daß die
Losnummer des betreffenden Loses gelesen werden kann, in den betreffenden Behälter nicht wieder
zurückgeführt werden, wenn festgestellt ist, daß das betreffende herausgezogene Los kein Gewinnlos ist.
Auf diese Weise ist selbst eine kriminelle Handhabung der Lose durch Zurückführen der Nicht-Gewinnlose in
den Behälter hinein verhindert. Wie ersichtlich sind aufeinanderfolgende Lose des zusammengerollten Losstreifens
zum einen in unregelmäßiger Folge numeriert und zum anderen in dem Behälter sicher verschlossen,
wenn dieser abgedichtet bzw. plombiert ist. Die Losnummern sind gegen eine nicht erlaubte Betrachtung
geschützt, und ferner ergibt sich beim Herausziehen eines Loses oder mehrerer Lose zu einem Zeitpunkt
aus dem Behälter keine Möglichkeit, den Losstreifen in den Behälter wieder zurückzuschieben, wenn die
jeweilige Losnummer auf dem Teil des Streifens, der aus dem Behälter herausgezogen worden ist, gelesen
worden ist. Damit werden die Losnummern so lange geheimgehalten, bis die Lose aus dem Behälter
herausgezogen sind. Dies ist eine unerläßliche Forderung im Zusammenhang mit Lotterien der erwähnten
Art.
Die beschriebene Lotterie-Vorrichtung ist nun außerordentlich gut für Sicherheitsmaßnahmen geeignet,
die bei Lotterien und bei der Verteilung und dem Verkauf von Losen vorzunehmen sind.
Das Herausziehen der Lose aus dem Behälter 10 wird dazu mit einem münzgesteuerten Betätigungsmechanismus
kombiniert, der nunmehr im Zusammenhang mit Fig.4 bis 14 beschrieben werden wird. Der Betätigungsmechanismus
kann für zwei oder mehrere Behälter gemeinsam vorgesehen sein, wobei ein
Vorauszahlungsmechanismus für jeden Behälter vorgesehen ist. so daß der Losstreifen des jeweiligen
Behälters, in dessen Vorausbezahlungsmechanismus eine Münze eingesteckt worden ist, herausgezogen und
abgegeben wird, wenn der Betätigungsmechanismus manuell betätigt wird. Bei der dargestellten Ausführungsform
sind zwei Behälter 10 als in einem Gehäuse 27 untergebracht angenommen. Ein Betätigungshandgriff
28 ist an der rechten Seiten dieses Gehäuses angebracht, wie dies F i g. 4 erkennen läßt. Das Gehäuse
ist mit seinem unteren Teil von einem Sockel 29 getragen, auf dem ein Rahmen zur Befestigung der
Behälter und der übrigen Teile und Elemente der Lotterievorrichtung angebracht ist. Dieser Rahmen ist
nur als Fragment durch Strichpunktlinien 30 in den ein7elnen Figuren angedeutet. Der Sockel 29 enthält ein
Münzaufnahmefach 29'. in das Münzen durch den Vorausbezahlungsmechanismus zur Aufnahme eingeführt
werden. Dieses Fach ist mit einem Schloß versehen.
Jeder Behälter 10 kann durch an sich bekannte Elemente, wie Klemmfedern, mit dem Rahmen lösbar
verbunden sein. Durch diese Klemmfedern ist der jeweilige Behälter in einer festen Stellung in dem
Rahmen befestigt, wobei das Rad 15 mit einem Drehteil gekoppelt ist welches eine Hohl-Stummelwelle 32
enthält. Diese Welle 32 ist drehbar auf einem feststehenden Zapfen 31 der Welle angebracht, die an
dem freien Ende genutet ist, um einen Knopf 33 aufzunehmen (F i g. 2). Dieser Knopf 33 ist an dem Rad
15 vorgesehen; er steht von dem Behälter 10 auf dessen Außenseite ab. Auf dem Zapfen 31, der von dem
Rahmen 30 getragen wird, ist ein Antriebselement 34
vorgesehen, welches ein Zahnrad 35 enthält, das auf der Welle 32 drehbar befestigt ist. Ferner ist eine durch eine
Feder vorgespannte Antriebsklinke 36 an dem Zahnrad 35 angelenkt, und außerdem ist mit der Welle 32 eine
Anlagescheibe 37 nicht drehbar verbunden, und zwar koaxial zu der betreffenden Welle 32 verlaufend und
dicht bei dem Zahnrad 35. Die Scheibe 37 ist mit zwei Ausnehmungen 38 versehen, wobei die Sperrklinke 36
so angeordnet bzw. ausgebildet ist, daß sie in jeweils eine dieser Ausnehmungen zu liegen vermag. Die
betreffende Sperrklinke ist zur Vornahme einer derartigen Anlage mittels einer Feder 36' entsprechend
vorgespannt. Ein an einem Zapfen 39' angelenkter Gegenhalter 39 wird jedoch durch einen Anschlag 40 in
einer Stellung gehalten, in der der Gegenhalter 39 die
Sperrklinke 36 in einer passiven Stellung hält, und zwar entgegen einer Vorspannung, die durch ein Gegengewicht
41 an einem Ende des Gegenhalters 39 hervorgerufen wird. Der Anschlag 40 ist auf einem
Zapfen 40' schwenkbar gelagert, der von dem Rahmen 30 getragen, durch eine Schraubenspannfeder 40" ist er
vorgespannt. Diese Feder 40" ist in dem Rahmen 30 verankert, damit der Anschlag 40 an einer Ausnehmung
39" in dem Gegenhalter 39 anliegt. Der Anschlag 40 wird durch eine an den Vorausbezahlungsmechanismus
42 abgegebene Münze betätigt, um den Gegenhalter 39 freizugeben.
Eine parallel zu der Stummelwelle 32 verlaufende Welle 43 trägt einen Zahnsektor 44, der mit der
ju betreffenden Welle nicht drehbar verbunden ist und mit
einem Zahnrad 35 kämmt. Die Welle 43 kann durch einen Betätigungshandgriff 28 über ein Getriebe
betätigt werden, welches ein mit der Welle 43 nicht drehbar verbundenes Zahnrad 45 und einen damit
J5 kämmenden Zahnsektor 46 enthält, der seinerseits mit
einer Welle 47 drehbar verbunden ist, die parallel zu der Welle 43 verläuft und die den Betätigungshandgriff 28
trägt. Die Schwenkbewegung des Betätigungshandgriffs ist durch Anschläge (nicht dargestellt) auf einen
Winkelbereich begrenzt, der eine Drehung des Zahnrads 35 um eine halbe Drehung ermöglicht. Der
Betätigungshandgriff kann dabei in eine Ausgangslage an einem Ende dieses Winkelbereichs federnd vorgespannt
sein. Darüber hinaus ist auf der Welle 43 ein Nockenteil 48 vorgesehen, das zur Ausführung einer
Rückkehrbewegung des Gegenhalters 39 dient, der damit mit dem Anschlag 40 wieder in Anlage gelangt.
Die Wellen 43 und 47 sind drehbar in hier nicht näher dargestellten Lagern gelagert, die in herkömmlicher
Weise von dem Rahmen 30 getragen sind.
Die Lotterievorrichtung enthält ferner eine Schneideinrichtung 49,50, die im Ausgabeweg des Lotteriestreifens
untergebracht ist, der durch die Öffnung 20 des Behälters 10 abgegeben wird. Diese Schneideinrichtung,
die ein feststehendes Messer 49, das von dem Rahmen getragen ist, und ein bewegbares Messer 50, das an dem
Rahmen schwenkbar angebracht ist, enthält, wird durch den Betätigungshandgriff 28 betätigt, und zwar mittels
eines auf der Welle 43 angeordneten Armes 51. Die Anordnung ist dabei so getroffen, daß das bewegbare
Messer 50 derart betätigt wird, daß ein Los von dem Losstreifen an dem feststehenden Messer 49 abgetrennt
wird.
Der im vorstehenden als Vorausbezahlungsmechanismus bezeichnete, in der Vorrichtung enthaltene
Münzkassiermechanismus 42 kann von herkömmlicher Art sein, weshalb er hier nicht näher dargestellt ist Er
enthält jedoch einen Münzendurchgang, der durch
Strichpunktlinien 52 angedeutet ist. Mit dem einen Ende des Anschlags 40 ist ein Arm 53 verbunden, der in den
Münzendurchgang bzw. Münzenschlitz hineinragt.
Bevor weitere Einzelheitendes Betätigungsmechanismus
beschrieben werden, sei die Arbeitsweise des Betätigungsmechanismus, soweit er beschrieben worden
ist, erläutert.
In Fig.8 ist der Betätigungsmechanismus in einer
Ausgangsstellung dargestellt. Der Betätigungshandgriff 28 befindet sich in seiner Ruhelage, in der die
Ausnehmungen 38 sich in den in F i g. 8 dargestellten Stellungen befinden, d. h. eine Ausnehmung ist auf der
Oberseite der Scheibe 37 vorgesehen, und die andere Ausnehmung ist auf der Unterseite der Scheibe
vorgesehen. Der Anschlag 40 befindet sich in der Sperrsteliung, in der er an der Ausnehmung 39" in dem
oberen Ende des Gegenhalters 39 anliegt. Die Klinke 36 liegt an dem Gegenhalter 39 unter der Wirkung der
Vorspannung der Feder 36' an. Dies bedeutet, daß dann, wenn das Zahnrad 34' durch den Betätigungshandgriff
28 gedreht wird, die Sperrklinke 36 die benachbarte Ausnehmung 38 freigibt und die Scheibe 37 so lange
nicht berührt, bis sie an dieser Ausnehmung vorbeigeführt ist. Sodann gleitet die betreffende Klinke auf der
Umfangsfläche der Scheibe, ohne diese durch die Drehung des Zahnrads 34 anzutreiben.
In Fig. 10 sind die Elemente des Betätigungsmechanismus
für den Fall gezeigt, daß eine Münze in den Münzkassiermechanismus 42 eingeführt worden ist und
durch den Münzendurchgang 52 hindurchgeleitet ist. Zur Einführung der Münze in den Münzkassiermechanismus
ist in dem Gehäuse 27 ein Münzenschlitz 54 vorgesehen, und zwar jeweils einer für jeden Mechanismus,
da nämlich zwei Behälter und für jeden Behälter ein zugehöriger Münzkassiermechanismus in der
beschriebenen Lotterievorrichtung vorgesehen sind. Wenn die Münze den Durchgang 52 durchläuft, betätigt
sie den Anschlag 40 an dem Arm 53, der in den betreffenden Durchgang hineinragt. Wenn die Münze
diesen Armanschlag 40 berührt, wird dieser unter Zugrundelegung der Ansicht gemäß Fig. 10 um den
Zapfen 40' im Uhrzeigersinn gedreht. Dadurch wird der Gegenhalter 39 freigegeben und unter Zugrundelegung
der Ansicht gemäß Fig. 10 im Uhrzeigersinn gedreht. Damit erfolgt eine Bewegung von der Sperrklinke 36
weg, und zwar unter der Wirkung der durch das Gegengewicht 41 hervorgerufenen Vorspannung. Damit
wird die betreffende Sperrklinke unter der Vorspannung der Feder 36' in die aktivierte Stellung
gedreht. Diese Stellung ist in F i g. 10 veranschaulicht. In der betreffenden Stellung liegt die betreffende Klinke
an der oberen Ausnehmung 38 in der Scheibe 37 an. Wenn der Betätigungshandgriff 28 nunmehr unter
Zugrundelegung der Ansicht gemäß F i g. 5 nach rechts bewegt wird, um ein Lotterielos 21 vollständig aus dem
Behälter herauszuziehen, ohne das betreffende Los von dem Losstreifen an der Schneideinrichtung 49, 50
abzutrennen, wird der in F i g. 11 veranschaulichte Zustand erreicht
Während dieser Bewegung des Betätigungshandgriffs 28 werden die Welle 43 und damit der Arm 51, der
Zahnsektor 44 und das Nockenteil 48 unter Zugrundelegung der Ansicht gemäß F i g. 8 und 11 im Uhrzeigersinn
gedreht. Dies bedeutet, daß die Arme 51 sich nunmehr zu dem bewegbaren Messer der Schneideinrichtung hin
bewegen. Der Zahnsektor 44 dreht das Zahnrad 35 unter Zugrundelegung der Ansichten gemäß F i g. 5 bis 7
im Uhrzeigersinn und unter Zugrundelegung der Ansichten gemäß F i g. 8 und 11 im Gegenuhrzeigersinn.
Wenn das Zahnrad 35 gedreht ist, wird die an der Scheibe 37 anliegende Sperrklinke 36 in derselben
Richtung bewegt, wodurch die an dem Knopf 33 des Behälters 10 anliegende Stummelwelle 32 derart
betätigt wird, daß der Knopf zum Herausziehen des Loses 21 aus dem Behälter zu drehen ist. Wenn die
Welle 43 unter Zugrundelegung der Ansichten gemäß Fig. 8 und 11 im Uhrzeigersinn gedreht wird, wird das
Nockenteil 48 in derselben Richtung gedreht, wodurch durch dieses Nockenteil 48 der untere Teil des
Gegenhalters 39 betätigt wird, der in seine Ausgangsstellung zurückgeführt wird, in der der Anschlag 40 an
dem Gegenhalter anliegt. Wenn die Welle 43 gedreht wird, wird ein Münzdurchgang-Sperrteil 55, das Teil des
Münzkassiermechanismus bildet, durch einen hier nicht näher dargestellten Zapfen auf der Sperrklinke 36
betätigt, um in den Durchgang 52 hinein bewegt zu werden und eine weitere in den Münzenschlitz
eingeführte Münze daran zu hindern, durch den Münzkassiermechanismus hindurch zu gelangen, bevor
ein Lotterielos herausgezogen und von dem Streifen abgeschnitten ist. Erreicht wird dieser Zustand dadurch,
daß der Betätigungsmechanismus durch die vorangehende Münze betätigt worden ist. Wenn der Betätigungshandgriff
28 nach Herausziehen des Loses weiter betätigt wird, wird das bewegbare Messer 50 durch den
auf der Welle 43 vorgesehenen Arm 51 betätigt, so daß die Schneideinrichtung 49, 50 das Los abschneidet (vgl.
F i g. 7). Wenn der Betätigungshandgriff 28 zurückgeführt wird oder in seine Ausgangsstellung zurückkehrt,
d. h. in die Ruhestellung, werden sämtliche Elemente in dem Betätigungsmechanismus in ihre Ausgangsstellungen
zurückgeführt, und die Lotterievorrichtung ist nunmehr zur Ausführung einer erneuten Operation
vorbereitet, wenn eine Münze an den Münzkassiermechanismus abgegeben und durch den Münzdurchgang
dieses Mechanismus geleitet ist.
Wenn ein Los aus dem Behälter herausgezogen, aber noch nicht von dem Losstreifen abgetrennt ist, kann die
Gefahr auftreten, daß von der Maschine mehrere zusammenhängende Lose hinreichender Länge abgegeben
werden, bei der die Möglichkeit gegeben ist, den Streifen manuell zu erfassen und aus dem Behälter
herauszuziehen, obwohl eine der Anzahl der herausgezogenen Lotterielose entsprechende Anzahl von Münzen
nicht an den Münzkassiermechanismus abgegeben worden ist. Ein Sperrmechanismus, der dieses Verfahren
verhindert, ist in F i g. 5 bis 7 angegeben; er enthält einen Sperrarm 56, der mit dem einen Ende der Welle 43
derart verbunden ist daß er zusammen mit dieser Welle drehbar ist. Der betreffende Sperrarm 56 weist an
seinem freien Ende eine Ausnehmung 57 auf. Unterhalb der Welle 43 ist ein Sperranschlag 58 vorgesehen, der an
einem Zapfen 59 angelenkt ist, welcher von dem Rahmen 30 absteht. Der Anlenkungspunkt des Sperranschlags
58 ist so gelegt, daß der betreffende Sperranschlag durch sein eigenes Gewicht in einer nahezu
vertikalen Lage gehalten wird, wobei ein Ende des betreffenden Anschlags in dieser Stellung nach oben
gerichtet ist. Dieses Ende ist unter Bildung einer scharfen Kante 60 abgeschrägt. Nahe des Sperranschlags
58 ist an dem Rahmen 30 ein Anschlagzapfen 61 vorgesehen, der die Ausführung einer vollständigen
Umdrehung durch den Sperranschlag verhindert
In Fig. 5 ist der Sperrmechanismus im unwirksamen
Zustand dargestellt, in welchem der Sperrarm 56 und der Sperranschlag 58 außer Eingriff stehen, so daß der
Betätigungshandgriff zur Drehung der Welle 43 im Gegenuhrzeigersinn (unter Zugrundelegung der Ansicht
gemäß Fig. 5) ungehindert betätigt werden kann. Eine derartige Drehung der Welle ist zum Herausziehen
eines Lotterieloses erforderlich, wenn eine Münze in den Münzkassiermechanismus eingegeben worden ist,
wie dies oben beschrieben worden ist. In Fi g. 6 ist der
Fall angenommen, daß die Bewegung des Betätigungshandgriffs 28 zum Herausziehen eines Lotterieloses aus
dem Behälter in der beschriebenen Weise fortgesetzt worden ist, jedoch nicht in einem Ausmaß, das zum
Abtrennen des betreffenden Lotterieloses von dem Lotterielosstreifen ausreicht. Es zeigt sich dabei, daß die
Weüe 43 über die Zahnräder 45, 46 derart gedreht worden ist, daß der Arm 51 mit dem bewegbaren
Messer 50 der Schneideinrichtung 49, 50 in Kontakt gebracht ist, ohne daß das Messer betätigt ist. Während
der Drehung der Welle 43 liegt der Sperrarm 56, der das Ende 60 des Sperranschlags 58 wegdrückt, an diesem
Ende an der Ausnehmung 57 an. Wenn die Bedienungsperson in dieser Stellung versucht, den Betätigungshandgriff 28 in seine Ausgangsstellung zurückzuführen,
wird dies durch die Anlage zwischen dem Sperrarm 56 und dem Sperranschlag 58 verhindert. Diese Anlage
verhindert nämlich eine Drehung der Welle 43 im Uhrzeigersinn bei Zugrundelegung der Ansicht nach
F i g. 6. Die Betätigung des Handgriffs kann jedoch fortgesetzt werden, wobei durch diese fortgesetzte
Bewegung des Betätigungshandgriffs und der dazugehörigen Elemente das Messer 50 gegen das Messer 49
bewegt wird, wodurch das Lotterielos von dem Lotterielosstreifen abgeschnitten wird, wie dies F i g. 7
veranschaulicht. Während dieser Operation führt der Sperrarm 56 eine Schwenkbewegung an dem Sperranschlag
58 vorbei aus, der durch den Sperrarm weggedrückt wird und schließlich von diesem Arm
befreit nach hinten in seine Ausgangsstellung hinter den Sperrarm auf Grund seines eigenen Gewichts schwenkt.
Wenn nunmehr der Betätigungshandgriff zurückgeführt wird, drückt der Sperrarm 56 den Sperranschlag 58 an
dem abgeschrägten Ende weg, ohne an dem Anschlag anzuliegen, und der Sperrmechanismus kehrt in seine
anfängliche unwirksame Stellung zurück. Ein weiterer Betrieb zum Herausziehen eines Lotterieloses kann
nunmehr ausgelöst werden, wenn eine Münze oder wenn Münzen an den Münzkassiermechanismus abgegeben
worden sind.
In der Lotterielos-Verkaufsmaschine gemäß Fig.4
ist in dem Gehäuse 27 für jede Lotterievorrichtung eine Ausgabeöffnung 27' für die von dem Lotterielosstreifen
jeweils abgetrennten Lotterielose hinter einer Überdachung
62 einer ausgekehlten Aufnahme 63 vorgesehen. Diese zur Aufnahme der Lotterielose dienende Aufnahme
ist in Verbindung mit der Ausgangsöfffnung entsprechend angeordnet. Die Überdachung 62 enthält
einen aus einem Blatteil 64 gebildeten Streifen, der an der Außenseite des Gehäuses 27 angebracht ist. Dieser
Streifen ist dabei so gebogen, daß er von dem Gehäuse absteht und nahezu parallel zu dem Boden der
Aufnahme 63 zwischen deren Seitenwänden verläuft und dann parallel zu der Vorderwand des Gehäuses im
unteren Teil in der Aufnahme ausläuft. Der betreffende Streifen endet dabei in der Nähe des Bodens der
ίο Aufnahme, wobei ein Zwischenraum zwischen dem
Ende des Streifens und dem betreffenden Boden vorhanden ist. Diese Form der Überdachung 62 macht
es unmöglich, das Lotterielos zu erreichen, bevor ein einzelnes Lotterielos, das aus dem Behälter herausgezogen
worden ist, durch die Schneideinrichtung 49,50 von dem Lotteriestreifen abgetrennt ist, d. h. in dem Fall, daß
sich das betreffende Lotterielos in der aus F i g. 6 ersichtlichen Stellung befindet. In dieser Stellung
befindet sich nämlich das betreffende Los hinter der Überdachung 62 an einer Stelle, an der es von der
Außenseite nicht erreicht werden kann. Wenn das Lotterielos von dem Lotterielosstreifen abgetrennt
worden ist und in die Aufnahme 63 hineinfällt, kann es der Maschine entnommen werden.
In Fig. 13 und 14 ist ein Anschlagmechanismus dargestellt, enthaltend ein federnd abgestütztes Fühlteil
65, das an der Kante der Lotterielosstreifen 14' unter der Wirkung einer Federvorspannung anliegt. Dieses
Teil ist dabei zur Ausführung einer geradlinigen Verschiebung zu der Lotterielosstreifenkante hin bzw.
von dieser weg an einem Unterrahmen 66 angebracht, der an dem Rahmen 30 befestigt und durch eine
Federvorspannung gegen diese gehalten wird, wenn sich ein Lotterielosstreifen in der Streifenbahn befindet.
Das betreffende Fühlelement 65 ist mit einem zweiarmigen gelenkigen Hebel 67 verbunden, der in der
Stellung gemäß Fig. 13, das ist eine passive Stellung, gehalten wird, wenn das Teil 65 sich in der Stellung
gemäß Fig. 13 befindet. Der Hebel ist jedoch in den Münzendurchgang 52 einführbar, um das vollständige
Hindurchführen einer Münze durch diesen Durchgang zu verhindern. In dieser Stellung bildet der betreffende
Hebel ein Umlenkelement, welches die jeweilige Münze in an sich bekannter Weise in einen Rückgabekanal
Ί5 umleitet In dem Gehäuse 27 ist ein Müwzensrhlitz 68
(F i g. 4) vorgesehen, durch den die jeweils zurückgegebene Münze wieder ausgegeben wird.
Das Gehäuse 27 kann mit Anweisungen für die Benutzung der Lotterielos-Verkaufsmaschine sowie mit
Anzeigeeinrichtungen versehen sein; die eine Anzeige
liefern, wenn die betreffende Maschine bzw. Vorrichtung ausgefallen ist oder wenn die Lotterielose
ausverkauft sind.
Hierzu 8 Blatt Zeichnungen
Claims (7)
1. Lotterievorrichtung mit Vorrichtung zur Ausgabe von numerierten Lotterielosen, die auf einer Rolle
eines fortlaufenden Streifens vorgesehen sind, bei dem die aufeinanderfolgenden Lotterielose in
unregelmäßiger Folge numeriert sind und von dem die Lotterielose unter Geheimhaltung der Losnummern
individuell abtrennbar sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Rolle (14), bei der auf
den einzelnen Lotterielosen (21) die Losnummern (23) sichtbar aufgedruckt sind, in einem Behälter (10)
untergebracht ist, der eine Öffnung (20) zum Herrausziehen der Lotterielose (21) enthält und der
ein Lesen der jeweiligen Losnummer (23) so lange verhindert, bis das jeweilige Lotterielos (21)
weitgehend vollständig aus ihm herausgezogen ist, daß Einrichtungen (16, 17, 18) vorgesehen sind, die
ein Zurückführen des aus dem Behälter (10) herausgezogenen Streifens (14') in den Behälter (10)
verhindern, daß an dem Behälter (10) eine Dreheinrichtung (15) für das Herausziehen des
Streifens (14') aus dem Behälter (10) vorgesehen ist, daß ein manueller Betätigungsmechanismus (28),
eine Antriebseinrichtung (31 bis 47) und ein Münzkassiermechanismus (42) vorgesehen sind, der
die Antriebseinrichtung durch zumindest eine an ihn abgegebene Münze betätigt, daß die Antriebseinrichtung
eine Stummelwelle (32), die zur Anlage an der Dreheinrichtung (31) dient, und ein drehbares
Teil (37) enthält, das um die Stummelwelle (32) durch den Betätigungsmechanismus hin und her bewegbar
ist und das mit einem Eintastteil (36) versehen ist, welches aus einer unwirksamen Stellung in eine
wirksame Stellung durch den Münzkassiermechanismus (42) führbar ist und welches die Stummelwelle
(32) bei Bewegung des drehbaren Teiles (37) in der Betriebsstellung mitzunehmen erlaubt, und daß der
Behälter (10) bei mit der Antriebseinrichtung lösbar verbundener Dreheinrichtung (31) auswechselbar in
einer Aufnahmeanordnung (27) unterbringbar ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Einrastteil eine Sperrklinke (36)
enthält, die in eine Anlagestellung vorgespannt ist, und daß der Münzkassiermechanismus (42) einen
schwenkbar gelagerten Anschlaghalter (39) enthält, der die Sperrklinke (36) entgegen der Vorspannung
in einer Stellung außer Eingriff mit dem drehbaren Teil (37) hält.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß ein Anschlag (40) für den Gegenhalter
(39) vorgesehen ist, der mit dem Münzkassiermechanismus (42) derart verbunden ist, daß der Gegenhalter
(39) in einer Stellung gehalten wird, in der die Sperrklinke (36) außer Eingriff ist, und der den
Gegenhalter (39) in Abhängigkeit von dem Münzkassiermechanismus (42) freigibt, und daß Einrichtungen
vorgesehen sind, die den Gegenhalter (39) durch den Betätigungsmechanismus in eine wirksame
Stellung zurückführen.
4. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine Schneideinrichtung (49, 50)
vorgesehen ist, die ein Lotterielos (21) "'on dem aus dem Gehäuse (10) heraugezogenen Streifen (14')
abzutrennen gestattet und die durch den Betätigungsmechanismus bei fortgesetztem Betrieb nach
Herausziehen des betreffenden Streifens (14') aus dem Gehäuse (10) betätigt wird.
5. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein Anschlagmechanismus (65, 66, 67)
vorgesehen ist, der den Münzkassiermechanismus (42) nach Herausziehen des letzten Lotterieloses aus
dem Behälter (10) unwirksam macht.
6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Anschlagmechanismus ein Fühlteil
(65) enthält, das federnd an der Kante des Streifens
(14') anliegt und durch diesen zurückgehalten wird, daß ein Münz-Umlenkteil (67) in dem Münzkassiermechanismus
(42) vorgesehen und durch das Fühltei! (65) im unwirksamen Zustand in dem Fall gehalten
wird, daß das Fühlteil (65) zurückgehalten ist, und daß das Münz-Umlenkteil (67) so angeordnet ist, daß
es in dem Fall in eine wirksame Stellung bewegt wird, daß das Fühlteil (65) durch die Kante des
Streifens (14') freigegeben ist.
7. Vorrichtung nach Ansprüchen 1 und 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Betätigungsmechanismus
mit einer Sperreinrichtung wirksam verbunden ist, die die Rückführbewegung des Betätigungsmechanismus
verhindert, bevor die Schneideinrichtung (49, 50) betätigt worden ist
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| SE14180/71A SE367501B (de) | 1971-11-05 | 1971-11-05 | |
| SE7115614A SE373447B (de) | 1971-12-06 | 1971-12-06 |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2201544A1 DE2201544A1 (de) | 1973-05-10 |
| DE2201544B2 DE2201544B2 (de) | 1980-03-13 |
| DE2201544C3 true DE2201544C3 (de) | 1980-11-06 |
Family
ID=26655982
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE2201544A Granted DE2201544B2 (de) | 1971-11-05 | 1972-01-13 | Lotterievorrichtung mit Vorrichtung zur Ausgabe von numerierten Lotterielosen |
Country Status (4)
| Country | Link |
|---|---|
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| DE (1) | DE2201544B2 (de) |
| FI (1) | FI59306C (de) |
| NO (1) | NO132822C (de) |
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| US4244503A (en) * | 1979-07-09 | 1981-01-13 | Kramer Steven G | Dispenser for flexible material |
| US6041990A (en) * | 1999-06-18 | 2000-03-28 | Fwu Kuang Enterprises Co., Ltd. | Forging machine feeding mechanism with a reciprocating sector driving gear, sector driven gears which are connected to the feed rollers through a shaft, and a circumferential brake on the feed rollers |
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-
1972
- 1972-01-11 FI FI59/72A patent/FI59306C/fi active
- 1972-01-11 NO NO4672A patent/NO132822C/no unknown
- 1972-01-13 DE DE2201544A patent/DE2201544B2/de active Granted
- 1972-01-13 US US21749072 patent/US3838761A/en not_active Expired - Lifetime
Also Published As
| Publication number | Publication date |
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| NO132822C (de) | 1976-01-14 |
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| US3838761A (en) | 1974-10-01 |
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Legal Events
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|---|---|---|---|
| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) | ||
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