DE258570C - - Google Patents
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- DE258570C DE258570C DENDAT258570D DE258570DA DE258570C DE 258570 C DE258570 C DE 258570C DE NDAT258570 D DENDAT258570 D DE NDAT258570D DE 258570D A DE258570D A DE 258570DA DE 258570 C DE258570 C DE 258570C
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Classifications
-
- G—PHYSICS
- G01—MEASURING; TESTING
- G01P—MEASURING LINEAR OR ANGULAR SPEED, ACCELERATION, DECELERATION, OR SHOCK; INDICATING PRESENCE, ABSENCE, OR DIRECTION, OF MOVEMENT
- G01P3/00—Measuring linear or angular speed; Measuring differences of linear or angular speeds
- G01P3/64—Devices characterised by the determination of the time taken to traverse a fixed distance
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- Physics & Mathematics (AREA)
- General Physics & Mathematics (AREA)
- Treatment Of Fiber Materials (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 258570 KLASSE 42 o. GRUPPE
HEINRICH CONTZEN in DÜSSELDORF.
Gegenstand der Erfindung ist ein Geschwindigkeitsmesser mit Zeitmessung durch gleichmäßigen
Flüssigkeitszulauf in ein Kippgefäß u. dgl., dessen Bewegung durch ein Zwischenglied
auf ein Zählwerk unter Benutzung einer vom Geschwindigkeitsmesser abhängenden Kurvenbahn
übertragen wird. Dabei fließt die Flüssigkeit dem Kippgefäß nicht fortlaufend zu, sondern tritt aus einem Gefäß gleichbleibender
Niveauhöhe durch eine Düse ο. dgl. zunächst in ein Hebergefäß, das sich nach
Füllung in das Kippgefäß entleert.
In der Fig. ι ist ein Beispiel dargestellt. Die zum Betrieb dienende Flüssigkeit tritt
durch den Stutzen f in das Überlaufgefäß a ein, der Überschuß fließt durch f ab, während
die Betriebsflüssigkeit durch die Düse b in das Triebwerk c fließt. Da das Niveau in
α konstant ist,. bleibt die Ausflußmenge in der Zeiteinheit aus b konstant. Ist so viel
Flüssigkeit in c eingetreten, daß sie den Scheitel des Hebers d erreicht, so wird sie abgehebert
und gelangt in das Kippgefäß β. Das Kippgefäß e ist an einer Schnur o. dgl. f aufgehängt,
die über eine Rolle g geht und am anderen Ende ein Gegengewicht h trägt.
Ist das Gewicht von e durch die aus c eintretende Flüssigkeit größer geworden als das
Gegengewicht h, so sinkt e und dreht hierbei die Rolle g, bis e an den Anschlag i anstößt,
gekippt und in χ entleert wird.
Nach der Entleerung zieht das Gegengewicht h, das nun schwerer wie e ist, das Kippgefäß e
wieder hoch bis zum Anschlag k, wobei die Rolle g in entgegengesetzter Richtung gedreht
wird. Beim nächsten Abhebern wiederholt sich dies Spiel.
Durch Auswechseln der Düse b können in einfachster Weise die Zeitabschnitte, innerhalb
deren ein Abhebern erfolgt, verändert werden. Hierdurch ist es möglich, erstens das gleiche
Zählwerk für Leitungen verschiedener Durchmesser zu verwenden und zweitens bei nicht
stark wechselnder Geschwindigkeit den Flüssigkeitsverbrauch sehr gering zu halten. Die
Bewegung der Rolle g in der einen Richtung wird nun durch ein Zwischenglied direkt oder
indirekt auf ein Zählwerk übertragen, und zwar so, daß die Bewegung des Zwischengliedes
durch eine Kurvenbahn begrenzt' wird, deren Stellung von einem Geschwindigkeitsmesser
abhängig ist. Die Kupplung zwischen Rolle g und Zwischenglied ist in der Art
vorgenommen, daß Rolle g ihre durch e hervorgerufene Bewegung trotz Hemmung der
Bewegung des Zwischengliedes ausführen kann.
Bei dem in Fig. 1 dargestellten Beispiel trägt Rolle g einen Zapfen m, der in die Nut
einer mit g auf derselben Achse lose sitzenden Rolle o. dgl. 0 eingreift. Über 0 geht
eine Schnur o. dgl. y, die an der einen Seite den Taster q, an der anderen das Gegengewicht
r trägt; q ist schwerer als r, infolgedessen
wird 0 gegen den Zapfen m gedrückt und nimmt an der Bewegung von g beim Sinken
der Kippgefäße teil, bis der Taster q auf die Kurvenbahn s aufstößt, die von dem Geschwindigkeitsmesser
u je nach der Geschwindigkeit
verstellt wird. Sobald q aufstößt, wird die Bewegung von ο gehemmt, während q sich
weiter drehen kann.
Mit ο ist ein Zählwerk in bekannter Weise so verbunden, daß das Zählwerk mit der
Bewegung von ο in einer Richtung verstellt wird.
Da der Flüssigkeitszulauf durch b gleichmäßig erfolgt, wird der Taster q in bestimmten
Zeiträumen gegen die Kurvenbahn s bewegt, der Weg von q ist proportional der
Geschwindigkeit, die vom Zählwerk angezeigte Zahl ist proportional Zeit χ Geschwindigkeit,
also proportional der Durchflußmenge.
Natürlich kann als Zwischenglied zwischen Rolle g und Zählwerk auch jeder andere geeignete
Mechanismus Verwendung finden, z. B. der in Fig. 2 dargestellte.
Die vom Kippgefäß bewegte Rolle g trägt einen Zapfen m, der in einen Schlitz des
Tasters q eingreift. Bei der Bewegung des Kippgefäßes sinkt q so lange, bis er auf die
Kurvenbahn s aufstößt. Die Rolle g ist wegen des Schlitzes in q in ihrer weiteren Bewegung
nicht gehemmt, die Bewegung von q wird durch ζ auf ein Zählwerk übertragen.
Claims (4)
- Patent-An Sprüche:i. Geschwindigkeitsmesser mit Zeitmessung durch gleichmäßigen Flüssigkeitszulauf in ein Kippgefäß ο. dgl., dessen Bewegung durch ein Zwischenglied auf ein Zählwerk unter Benutzung einer vom Geschwindigkeitsmesser abhängigen Kurvenscheibe übertragen wird, gekennzeichnet durch ein Hebergefäß (c, d), in das die Flüssigkeit aus einem Gefäße gleichbleibender Niveauhöhe (a) fließt, und das beim Enthebern das Kippgefäß (e) bewegt.
- 2. Geschwindigkeitsmesser nach Ansprach ι mit einer als Übertragungsglied zwischen Kippgefäß und Zählwerk dienenden Rolle, dadurch gekennzeichnet, daß diese Rolle (g) mit einem Zapfen (m) in die Nut einer anderen Rolle (0) eingreift und diese mitnimmt, bis ein mit der genuteten Rolle verbundener Taster auf eine von einem Geschwindigkeitsmesser beeinflußte Kurvenbahn stößt und der Bewegung der genuteten Rolle und des durch 5c eine mit ihr verbundene Schaltklinke, die in ein Schalträd eingreift, gekuppelten Zählwerks ein Ziel setzt.
- 3. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die mit dem 5! Kippgefäß verbundene Rolle einen Zapfen trägt, der in einen Schlitz des Tasters (q), der unten in eine Geradführung geführt und durch ein Gelenk mit seinem oberen geschlitzten Teil verbunden ist, eingreift, 6< und die Verstellung des Zählwerkes vom Taster aus direkt oder indirekt erfolgt.
- 4. Geschwindigkeitsmesser nach Anspruch ι bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Taster aus zwei gelenkig miteinander 6, verbundenen Teilen besteht, deren einer die Tasterspitze tragende Teil in Richtung seiner Achse geführt ist, während der andere Teil an seinem Ende einen Führungsschlitz hat.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE258570C true DE258570C (de) |
Family
ID=516383
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT258570D Active DE258570C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE258570C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US5337691A (en) * | 1993-08-18 | 1994-08-16 | D. Thomas Borcherdt | Mast track clutch assembly for sailboards |
-
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- DE DENDAT258570D patent/DE258570C/de active Active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US5337691A (en) * | 1993-08-18 | 1994-08-16 | D. Thomas Borcherdt | Mast track clutch assembly for sailboards |
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