DE207176C - - Google Patents

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DE207176C
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regulating
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01FMEASURING VOLUME, VOLUME FLOW, MASS FLOW OR LIQUID LEVEL; METERING BY VOLUME
    • G01F3/00Measuring the volume flow of fluids or fluent solid material wherein the fluid passes through the meter in successive and more or less isolated quantities, the meter being driven by the flow
    • G01F3/24Measuring the volume flow of fluids or fluent solid material wherein the fluid passes through the meter in successive and more or less isolated quantities, the meter being driven by the flow with measuring chambers moved during operation
    • G01F3/26Tilting-trap meters

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Fluid Mechanics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Devices For Dispensing Beverages (AREA)

Description

file-
dta mnimc,
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVi 207176 KLASSE 42 β. GRUPPE
um ihre Längsachse drehbaren Schale.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 28. Februar 1908 ab.
Es sind Schalen zum Regeln des wechselnden Einlaufe in kippende Meßbehälter von Flüssigkeitsmessern bekannt, bei welchen im Augenblick des Kippens des gefüllten Behälters die den Zulauf regelnde Schale um ihre Längsachse und damit um die eingeschlossene Flüssigkeit derart gedreht wird, daß der Uberlaufrand auf der einen Seite zwecks Abschlusses der Flüssigkeit angehoben und auf der anderen
ίο Seite zwecks Freigebung des Auslaufs der Flüssigkeit gesenkt wird. Die Erfindung besteht darin, daß der Überlauf der Flüssigkeit nicht über die gegenüberliegenden Ränder des Ausschnitts des Regelgefäßes selbst erfolgt, sondern über den Oberrand von besonderen, durch die Wandung des Regelgefäßes hindurchgeführten Rohren. Hierdurch wird einmal beim Abmessen dünnerer Flüssigkeiten das Herausspritzen aus dem Regelgefäß verhindert, da die Durchlaßöffnung des Regelgefäßes für das Zulaufrohr eine geringere Bogenlänge erhalten kann, und ferner das Herunterlaufen der Flüssigkeit an der Außenwand des Regelgefäßes nach dem leeren Kippbehälter verhindert. Auch kann bei entsprechender Zahl von Überlaufrohrpaaren von einem Regelgefäß eine Reihe von Kippbehälterpaaren zugleich beschickt werden.
Die Zeichnung veranschaulicht die Einrichtung nach der Erfindung in der Endansicht der den Zulauf regelnden Schale.
Durch die untere Wand dieser Schale 2 ist an jeder Seite ihrer Drehachse ein Rohr 11 45
flüssigkeitsdicht .hindurchgeführt. Die hier die Überlaufräder 10 bildenden Oberenden beider Rohre sind derart abgeschrägt, daß sie in der wechselweisen Auslaufstellung der Rohre wagerecht liegen, so daß die · Flüssigkeit über den ganzen Umkreis des Randes 10 hinweg überlaufen kann. Das Unterende jedes Rohres 11 bleibt in jeder Stellung des letzteren im Bereich der Füllöffnung des zugehörigen Kippbehälters und kann durch diese Öffnung in den Kippbehälter hineinreichen oder oberhalb der Öffnung bleiben.
Wie aus der Zeichnung ersichtlich, ist während der Füllperiode des einen Kippbehälters stets der Überlaufrand 10 des zum anderen Kippbehälter gehörenden Rohres 11 über die Oberfläche der dem Regelgefäß 2 ständig zulaufenden Flüssigkeit angehoben, der Überlauf durch dasselbe somit abgeschlossen. Ist der eine Kippbehälter gefüllt, so dreht sich zugleich mit dessen Kippbewegung das Regelgefäß um seine Längsachse, wodurch äugenblicklich der Überlauf rand 10 des Rohres 11 der Seite des niederkippenden Behälters über den Flüssigkeitsstand angehoben, der Überlauf dort somit unterbrochen wird, während gleichzeitig der Überlaufrand des anderen Rohres in die den Auslauf nach dem zu füllenden Kippbehälter gestattende Lage gesenkt wird. Die an der Wand des jeweils angehobenen Rohres 11 befindliche Flüssigkeit kann bei dieser Einrichtung nur in den zugehörigen Kippbehälter ablaufen, wodurch eine große
Meßgenauigkeit erreicht wird. Ordnet man in einem entsprechend langen Regelgefäß 2 mehrere Paare solcher Überlaufrohre an, so kann ein solches Gefäß den wechselweisen Einlauf der Flüssigkeit in eine beliebige Anzahl von Kippbehälterpaaren gleichzeitig regeln.

Claims (3)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Flüssigkeitsmesser mit Kippgefäßen und einer den Zufluß zu den Meßräumen regelnden, um ihre Längsachse drehbaren Schale, dadurch gekennzeichnet, daß durch die Wand der den Zufluß regelnden Schale
    (2) an jeder Seite ihrer Drehachse für jeden Kippbehälter ein Rohr (11) durchgeführt ist, dessen Oberrand (10) bei der Drehung der Schale (2) abwechselnd in die Auslauistellung gesenkt oder über den Flüssigkeitsstand in dem Gefäße (2) angehoben wird.
  2. 2. Flüssigkeitsmesser nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Oberrand jedes Rohres (11) derart abgeschrägt ist, daß er in seiner Auslaufstellung wagerecht liegt, um den Überlauf im vollen Umkreise zu gestatten.
  3. 3. Flüssigkeitsmesser nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß an dem Regelgefäß (2) mehrere Paare von Rohren (11) angeordnet sind, um durch ein einziges Gefäß (2) den Einlauf in eine der Zahl der Rohrpaare entsprechende Zahl von Kippbehälterpaaren regeln zu können.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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