DE255802C - - Google Patents

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DE255802C
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spinning
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01HSPINNING OR TWISTING
    • D01H3/00Spinning or twisting machines in which the product is wound-up intermittently, e.g. mules
    • D01H3/02Details
    • D01H3/04Carriages; Mechanisms effecting carriage movements
    • DTEXTILES; PAPER
    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01HSPINNING OR TWISTING
    • D01H2700/00Spinning or twisting machines; Drafting devices
    • D01H2700/20Spinning mules; Transmissions
    • D01H2700/202Carriages or their movement; Lubrication

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Vibration Dampers (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 255802■-KLASSE 76 c. GRUPPE
ALBERT EMIL HEIPT in FORST i. L
Die Wageneinfahrt wird bei den Selbstspinnern bekanntlich durch Prellböcke begrenzt. Um den harten Anschlag des Spinnwagens an diesen Prellböcken zu verhindern, hat man die Anschläge am Prellbock bereits als nachgiebige Puffer ausgebildet oder Anschlagfedern am Prellbock angeordnet. Hierbei mußten aber die Prellböcke besonders dafür eingerichtet sein, abgesehen davon, daß bei der Anordnung
ίο der federnden Mittel an den Prellböcken auch noch auf die Möglichkeit der Einstellung dieser Mittel Rücksicht genommen werden mußte, was die Gesamteinrichtung verwickelt und teuer gestaltete.
Gemäß der Erfindung werden die genannten Mängel der bisher bekannten Vorrichtungen zum federnden Auffangen des einfahrenden Wagens der Selbstspinner dadurch beseitigt, daß die federnden Anschläge am Spinnwagen angeordnet sind, so daß die Prellböcke ihre gewöhnliche Form von einfachen, gegen den Wagen einstellbaren Anschlägen behalten können. Das verringert die Anschaffungskosten und die Zeit der Anbringung. Außerdem kann man die Federn unter dem Wagenkasten anordnen, wo sie, ohne zu stören, eine große Länge erhalten können, so daß ein baldiges Schlappwerden dieser für die Wirkung der Vorrichtung wichtigsten Maschinenteile ausgeschlossen ist. Man hat zwar auch bei Anordnung der federnden Anschläge, an den Prellböcken lange Federn vorgeschlagen, mußte dabei aber die Prellböcke dementsprechend groß ausführen, also vorhandene Maschinenteile durch andere ersetzen, was beim Erfindungsgegenstande wegfällt.
Eine besonders zweckmäßige Form des federnden Anschlages am Wagen besteht nach vorstehendem aus einem zweiarmigen Hebel, der an der unteren Wagenkante begrenzt drehbar gelagert ist und unter dem Einflüsse einer unter dem Wagenboden angeordneten Feder steht, die der Bewegung des aufwärts gerichteten Armes des Hebels durch den Prellbockanschlag bei der Wageneinfahrt entgegenwirkt. Betriebsstörungen dieser Vorrichtung durch irgendwelche Hindernisse können leicht dadurch ausgeschlossen werden, daß der federnde Anschlaghebel in einem gegen Eindringen von Hindernissen zwischen ihn und die Wagenwand von oben her Schutz gewährenden Gehäuse angeordnet ist.
In der Zeichnung ist eine Ausführungsform der Erfindung dargestellt, und zwar zeigt
Fig. ι einen senkrechten Querschnitt durch den Spinnwagen und den federnden Anschlag mit dem Prellbock, während
Fig. 2 eine Vorderansicht der federnden Anschlagvorrichtung und
Fig. 3 einen teilweisen Schnitt der Fig. 1 bei anderer Stellung der Teile zueinander darstellen.
Am Prellbock α ist in bekannter Weise der Anschlag b gegen den Wagen einstellbar angeordnet. Ihm gegenüber befindet sich an der unteren Kante des Wagens w, um einen Bolzen c drehbar gelagert, der zweiarmige Hebel d, e. An' dem Arme e des Hebels d, e greift eine Zugfeder f an, deren anderes Ende am Wagenkasten, z. B. an einem Halter g befestigt ist. Zur Begrenzung der Bewegung des Hebels d, e durch die Feder f ist am
Arme e ein Begrenzungsanschlag h vorgesehen, der gegen den Wagenboden anschlägt. Um zu verhüten, daß Hindernisse zwischen den Hebelarm d und den Wagenkasten gelangen können, ist ein Schutzgehäuse oder eine Schutz^ haube i vorgesehen, die den Zwischenraum zwischen dem Hebelarme d uud dem Wagenkasten überdeckt.
Bei der Wageneinfahrt gelangt der Hebelarm d zuerst an den Anschlag b des Prellbocks, und er wird bei der weiteren Wageneinfahrt entgegen der Wirkung der Feder f in Drehung versetzt. Dabei wird die lebendige Kraft des Wagens durch die Feder f, die gespannt wird, aufgenommen. Die Wageneinfahrtbewegung endet somit möglichst stoßfrei. Da der Hebelarm d beim Anschlagen an dem Anschlag b schräg zu diesem steht, so wird bei der Weiterfahrt des Wagens der Berührungspunkt des Anschlags b am Arme d sich gegen dessen Drehpunkt hin verschieben (Fig. 3), so daß der Hebelarm allmählich verkürzt wird, wodurch sich das Verhältnis zwischen den Armen d und e ändert. Da der Arm d immer kleiner wird, so wird die Überwindung der Wirkung der Feder f immer schwieriger, d. h. die Wirkung der Feder vergrößert sich, je mehr der Wagen sich dem Ende seiner Einfahrtbewegung nähert. Dadurch wird eine möglichst vollständig stoßfreie Beendung der Wageneinfahrtbewegung gesichert.
Um die gleitende Reibung zwischen dem Arme d und Anschlag b zu beseitigen, kann der Anschlag b als Rolle ausgebildet sein. Dadurch wird auch der Verschleiß der zusammenwirkenden Teile vermindert.

Claims (1)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Vorrichtung für Selbstspinner zum federnden Auffangen des einfahrenden Spinnwagens, dadurch gekennzeichnet, daß die federnde Auffangvorrichtung am Spinnwagen angeordnet ist und gegen den üblichen festen Prellbock wirkt.
    .2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß am Spinn wagen zweiarmige Hebel (d, e) begrenzt beweglich angeordnet sind, deren untere Arme (e) unter dem Einfluß von besonderen, unter dem Wagenboden angeordneten Federn stehen, während die oberen Arme (d) in den Weg der einstellbaren Anschläge (b) ' der Prellböcke (a) ragen.
    3. Vorrichtung riach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Arme (A) nach oben schräg gegen die Anschläge (b) an den Prellböcken gerichtet sind, so daß die Berührungspunkte der Anschläge (b) sich während der Bewegung der Arme (A) um ihre Drehbolzen gegen diese hin verschieben und dadurch die hemmende Wirkung der Feder (f) wächst.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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