DE435886C - Schloss fuer Tueren von Fahrzeugen - Google Patents

Schloss fuer Tueren von Fahrzeugen

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DE435886C
DE435886C DES67330D DES0067330D DE435886C DE 435886 C DE435886 C DE 435886C DE S67330 D DES67330 D DE S67330D DE S0067330 D DES0067330 D DE S0067330D DE 435886 C DE435886 C DE 435886C
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Germany
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bolt
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doors
vehicles
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DES67330D
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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05BLOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
    • E05B17/00Accessories in connection with locks
    • E05B17/20Means independent of the locking mechanism for preventing unauthorised opening, e.g. for securing the bolt in the fastening position
    • E05B17/2084Means to prevent forced opening by attack, tampering or jimmying
    • E05B17/2088Means to prevent disengagement of lock and keeper

Landscapes

  • Lock And Its Accessories (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf ein Türschloß, das besonders für die Türen von Kraftwagen und anderen Fahrzeugen geeignet ist, da durch dasselbe ein Klappern der Türen während der Fahrt vermieden wird. Das Schloß gemäß der Erfindung ist derart ausgebildet, daß ein sehr leichtes Arbeiten und eine fehlerlose Sperrung des Riegels in seiner Schließstellung gewährleistet ist, und
ίο daß ferner das bei Abnutzung infolge längeren Gebrauchs hervorgerufene Spiel unschädlich ist.
Dieser Zweck ist schon verschiedentlich angestrebt worden. So sind beispielsweise Schlösser bekannt, bei denen der keilförmig ausgebildete Riegel in einen entsprechend gestalteten vorspringenden Schließklobenteil oder ein Sperrstück eingreift. Die Ausschaltung des Spieles erfolgt dabei durch einen
ao keilförmigen Riegelkopf, der in eine entsprechende Öffnung des Sperrstückes eingreift und dieses dadurch in die Verschlußstellung zieht. Da nun der vorspringende Teil des Schließklobens, der in ganzer Länge in das Schloß eintritt, während des Gebrauchs einer gewissen Abnutzung unterworfen ist, muß das Spiel durch den federbelasteten Riegelkopf verhindert werden. Bei auftretenden Stößen kann sich nun der Riegel in der Längsrichtung zurückschieben, so daß sich der Schließkloben in der Schloßöffnung nach gewisser Abnutzung dieser Teile mit Spiel bewegen kann.
Dieser Übelstand wird gemäß der Erfindung dadurch beseitigt, daß das Schloßgehäuse hinter dem Riegel einen festen Anschlag trägt, der den vorspringenden Teil des Schließklobens umfaßt und gegen den dieser Teil durch den Riegelkopf gedrückt wird. Selbst wenn der Riegel erschüttert, hält dann
der Anschlag das Sperrstück in der 'Längsrichtung zurück. Die Erschütterungen in der Querrichtung und in der senkrechten Richtung werden durch den' auswärts gewölbten Riegel ebenfalls wirksam verhindert.
Ein weiteres Kennzeichen der Erfindung besteht in der besonderen Ausbildung des in die Türöffnung einspringenden Sperrstückes in Form eines Bügels, der nach außen keinerlei scharfe Ecken aufweist, so daß die bei derartigen Schlössern bestehende Zerreißgefahr für Kleidungsstücke restlos behoben ist.
Auf der Zeichnung ist die Erfindung beispielsweise veranschaulicht, und zwar zeigt: Abb. ι das Schloß für eine Kraftwagentür in Ansicht von hinten. Die Teile nehmen ihre Schließstellung ein,
Abb. 2 einen senkrechten Schnitt nach Linie A-B der Abb. 1,
Abb. 3 einen wagerechten Schnitt nach Linie C-D der Abb. 1,
Abb. 4 eine Ansicht des Schlosses von oben vor dem Eingriff des Riegels in das Sperrstück,
Abb. 5 eine schaubildliche Darstellung des bügeiförmigen Sperrstückes,
Abb. 6 eine schaubildliche Darstellung des Riegelkopfes.
Das bügeiförmige Sperrstück besteht aus dem Teil 1, der mittels zweier Arme 2 mit der Befestigungsplatte 3 verbunden ist. Der Riegel 4 des Schlosses gleitet an dem Schloßgehäuse 5, das an der dem äußeren Ende des Riegels benachbarten Stelle einen Ausschnitt 6 für den Eintritt des Sperrstückes r aufweist. Vor dem Riegel hat das Schloßgehäuse 5 einen Anschlag 7, dessen vordere Stirnfläche entsprechend der Form des Sperrstückes ausge- j bildet ist.
Der Anschlag 7 ist1-· aus einem Stück mit einer Führung 8 gefertigt, in der der Riegel 4 geführt ist. Der Anschlag 7 ist ferner mit Füßen9,10 am Schloßgehäuse mittels Schrauben befestigt.
Der Riegel kann in beliebiger Weise bewegt werden. Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel ist die Feder 11 des Riegels in einer Aussparung 12 desselben angeordnet und stützt sich gegen einen am Schloßgehäuse 5 befestigten Vorsprung 13. In einer weiteren Aussparung 14 des Riegels 4 ist eine senkrecht verschiebliche Platte 15 angeordnet, deren geneigte Fläche 16 in Eingriff mit einem am Riegel befestigten Stift 17 steht. Diese Platte 15, die zwischen dem Teil 8 und einer Rippe 18 des Schloßgehäuses geführt ist, ist mit einem Bewegungsstifte 19 versehen, der in den Schlitz 30 eines Armes 20 j eingreift. Dieser Arm 20 ist auf der Achse des Türhandgriffes befestigt. Das Befestigungsvierkant ist mit 21 -bezeichnet. Ein weiteres Mittel zur Bewegung des Riegels besteht in einem gekrümmten Hebel 22, der um Zapfen 23 drehbar an dem Schloßgehäuse befestigt ist und mit der Fläche 24 der Aussparung 14 zusammen arbeitet, derart, daß der Riegel 4 bereits vom Handgriff oder von dem Hebel 22 aus bewegt werden kann.
Wenn die Tür geschlossen wird (Abb. 3 und 4), -schlägt die hintere abgeschrägte Fläche 25 des Riegels gegen das Sperrstück 1. Der Riegel weicht zurück, indem er seine Feder 11 zusammendrückt und geht dann wieder vor, derart, daß das Sperrstück 1 alsdann zwischen dem Ende des Riegels und dem Anschlage 7 eingeschlossen ist. Die zusammen arbeitenden Flächen 26 am Sperrstück und 27 am Riegel (Abb. 4 bis 6) sind gleicherweise abgeschrägt.
Der Riegel 4 wird durch das Sperrstück 1 festgehalten, wie die gegenseitigen Stellungen des Riegels 4 und des Vorsprunges 13 in den Abb. 3 und4 zeigen, ehe er seinen·Hub vollendet hat.
Auf diese Weise wird die Feder 11 unter Spannung gehalten und drückt dauernd den Riegel fest gegen das Sperrstück, selbst wenn die Flächen 26 und 27 sich nach und nach unter dem Einflüsse der gegenseitigen Reibung abnutzen. Auf diese Weise wird jede Möglichkeit eines seitlichen Spieles verhindert, dies wird um so mehr erreicht, wenn die Flächen 26 und 27 derart ausgebildet sind, daß sie sich gegenseitig ineinander einpassen, was dadurch erzielt werden kann, daß man ihnen eine zylindrische Form gibt, wie auf der Zeichnung dargestellt. Hierdurch wird jedes Spiel in senkrechter Richtung vermieden, ohne der leichten Beweglichkeit des Riegels Abbruch zu tun. Naturgemäß können die einzelnen Teile des beschriebenen Ausführungsbeispieles entsprechend geändert werden, ohne den Boden der Erfindung zu verlassen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Schloß" für Türen von Fahrzeugen oder für ähnliche Zwecke mit Sperrstück, gegen welches der Riegel anschlägt, gekennzeichnet durch ein bügeiförmiges Sperrstück mit senkrechtem Bügelscheitel (1) und einen, am Schloßgehäuse (5) vor dem Riegel (4) befestigten Anschlag (7), der den Teil (1) umfaßt und gegen den dieser Teil (1) durch die abgeschrägte Kopffläche (27) des Riegels gedruckt wird.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DES67330D 1924-10-11 1924-10-11 Schloss fuer Tueren von Fahrzeugen Expired DE435886C (de)

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DE435886C true DE435886C (de) 1926-10-20

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