DE413281C - Kontakteinrichtung fuer Arbeitsmaschinen mit intermittierender Zugwirkung, insbesondere fuer Glockenlaeutevorrichtungen - Google Patents

Kontakteinrichtung fuer Arbeitsmaschinen mit intermittierender Zugwirkung, insbesondere fuer Glockenlaeutevorrichtungen

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DE413281C
DE413281C DEB113666D DEB0113666D DE413281C DE 413281 C DE413281 C DE 413281C DE B113666 D DEB113666 D DE B113666D DE B0113666 D DEB0113666 D DE B0113666D DE 413281 C DE413281 C DE 413281C
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    • GPHYSICS
    • G10MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
    • G10KSOUND-PRODUCING DEVICES; METHODS OR DEVICES FOR PROTECTING AGAINST, OR FOR DAMPING, NOISE OR OTHER ACOUSTIC WAVES IN GENERAL; ACOUSTICS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • G10K1/00Devices in which sound is produced by striking a resonating body, e.g. bells, chimes or gongs
    • G10K1/28Bells for towers or the like
    • G10K1/30Details or accessories
    • G10K1/34Operating mechanisms
    • G10K1/344Operating mechanisms for an oscillating bell which is driven once per cycle
    • G10K1/345Operating mechanisms for an oscillating bell which is driven once per cycle electrically operated

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Description

  • Kontakteinrichtung für Arbeitsmaschinen mit intermittierender Zugwirkung, insbesondere für Glockenläutevorrichtungen. Die Erfindung betrifft eine Kontakteinrichtung für Arbeitsmaschinen, insbesondere Glokkenläutevorrichtungen, die für ihren Betrieb eine intermittierende Zugwirkung benötigen. Die Zug«;rkung wird dabei in bekannter Weise durch einen oder mehrere Elektromagnete hervorgebracht, welche durch eine Kontakteinrichtung beeinflußt abwechselnd stromführend und stromlos gemacht werden und so abwechselnd einen mit der Arbeitsmaschine direkt oder indirekt in Verbindung gebrachten Eisenkern einziehen bzw. freigeben.
  • Erfindungsgemäß besteht die neue Kontakteinrichtung aus einem knickbaren, an einer Wippe angelenkten Schwinghebel, dessen .den vorderes Pereic'h des schnabelförmiges Kernes gebracht Ende ist, so--in daß es bei der Abwärtsbewegung des letzteren durch dessen unteren Rand Leisei e gedrückt wird und so eine Schwingbewegung des Hebels um seine Drehachse veranlaßt. Das hintere Ende des Hebels trägt einen Kontakt, welcher bei der besagten Bewegung gegen einen zweiten federnd in der Wippe gelagerten Kontakt anschlägt und dadurch den Stromübergang vermittelt. Bei der Aufwärtsbewegung des Kernes hingegen wird das vordere Hebelende durch dessen oberen Rand eingeknickt, was naturgemäß ein sofortiges Abfallen des hinteren Hebelteiles vom Federkontakt zur Folge hat. Damit die Einrichtung auch beim Anlassen der Arbeitsmaschine, bei welchem bekanntlich der zu überwältigende Widerstand größer und demzufolge der Kernhub kleiner ist, eine einwandfreie ZZ'irkungsweise gewährleistet, ist der Kern periodisch mit kleinen Rillen versehen, derart, daß selbst. weinn er nicht auf ganze Länge an dem vorderen Ende des Schwinghebels vorbeigeführt wird, die Einknickung dieses Endes infolge des Einspringens in die ihm zunächst liegende Rille erzielt wird.
  • Die Zeichnung veranschaulicht eine beispielsweise Ausführungsform de@ neuen Kontakteinrichtung in Abb. i in einem Längsschnitt und in Abb.2 in einer Vorderansicht.
  • Gemäß der Ausführungsform ist der mit dem Arbeitsorgan, z. B. Glockenseile, verbundene Kern i in einem den Elektromagneten (nic'ht gezeichnet) durchgreifenden Rohrstück 2 seitlich geführt. Dieses besitzt eine seitliche Öffnung 3, in welche das schnabelförmige Ende q. eines knickbaren Schwinghebels 5, 5' einspringt. Das kürzere Knickende 5' dieses Hebels ist dabei in einer gabelförmigen Erweiterung 5" des Hebelteiles 5 drehbar, und die Drehachse 6 beider Teile dient gleichzeitig zur Anlenkung des Schwinghebels an eine '\Vippe 7, die ihrerseits wieder schwingbar zwischen den Ständern 8 eines Sockels 9 gelagert ist. Das Knickende 5' des Schwinghebels besitzt ferner einen Fortsatz 1o, welcher gegen die Unterfläche des Hebelstückes 5 anschlägt und so nur eine Knickung des Endes nach oben zuläßt. Das Ende 5' wird für gewöhnlich durch eine Blattfeder 11 in geradliniger Fortsetzung mit dein Hebelstück 5 erbalten. Am freien Ende de Hebelstückes 5 sitzt ein Kontakt i ä und diesem gegenüber in der wippe 7 ein Federkontakt 13. Die Wippe selbst wird durch eine Feder 14 in Vertikallage erhalten bzw. in dieselbe zurückgebracht, wenn sie beim Betrieb aus derselben verschoben wird.
  • Die '\@'irkungsweise der Kontakteinrichtung ist wie folgt: Der Kern i schlägt bei seiner Abwärtsbewegung mit seinem unteren Rand gegen das schnabelförmige Ende :1 des Schwinghebels 5, 5' an und bewirkt, da dieses letztere nach unten nicht einknickbar ist, zunächst eine Schwingbewegung dieses Hebels bzw. ein Entgegenführen des Kontaktes 12 gegen den Federkontakt 13. Jede weitere Abwärtsbewegung des schnabelförmigen Hebelendes äußert sich sodann lediglich noch in einer leichten Pendelbewegung der Wippe 7. Hierdurch wird Stromschluß her ,gestellt. welcher während der ganzen Zeitdauer des Kerndurchganges anhält, worauf der Hebel selbsttätig wieder in seine Ausgangsstellung zurückgeht und der Strom demzufolge geöffnet wird. Bei der Rückkehr des Kernes i bewirkt dessen von unten gegen den Schwinghebel anschlagender oberer Rand lediglich die Einknickung des schnabelförmigen Hebelendes q., so daß der Elektromagnet auch während der ganzen Zeitdauer der Rückkehr des Kernes strom-Los bleibt. Diese Stromführung entspricht aber genau der Arbeitsweise von Maschinen mit intermittierender Zugwirkung; es kommt demzufolge die -neue Kontakteinrichtung in einwandfreier Weise den besonderen Arbeitsbedingungen solcher- Maschinen nach. Der Kern i weist ferner noch Rillen 15 auf, deren Bestimmungszweck eingangs schon erläutert wurde.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Kontakteinrichtung für Arbeitsmaschinen mit intermittierender Zugwirkung, insbesondere für Gleckenläutevorrichtungen, gekennzeichnet durch einen knickbaren an einer '\Vippe (7) angelenkten Schwinghebel (5, 5'), -dessen vorderes unter Federwirkung stehendes schnabelförmiges Ende (q.) so in -den Bereich des mit dem Arbeitsorgan, z. B. Glockenläuteseile, verbundenen Elektromagnetkernes (i) gebracht ist, daß es bei der Abwärtsbewegung dieses letzteren beiseite gedrückt, eine Schwingbewegung des Hebels (5). und somit ein Entgegenführen des am freien Hebelende angeordneten Kontaktes (12) gegen den in der Wippe (7) gelagerten Federkontakt (13) veranlaßt, während es bei der Aufwärtsbewegung des Kernes (i) eingeknickt wird. Ausführungsform nach Anspruch i. dadurch gekennzeichnet, daß das Knickende (5') in einer gabelförmigen Erweiterung des Hebelstückes (5) drehbar ist und die gemeinsame Drehachse (6j beider Hebeltei'e gleichzeitig zur Anlenkung des Hebels an der Wippe (*7) dient. ;. Ausführungsform nach Anspruch i und 2. gekennzeichnet durch die Anordnung eines Fortsatzes (1o) am Knickende ("5',), welcher gegen die Unterfläche des Hebelstückes (5) anschlägt und so ein Einknicken des Endes (5') nach unten verhindert. -.l. Ausführungsform nach Anspruch i bis 3, gekennzeichnet durch die Anordnung von Rillen (15) auf den Kern (i ), in welche das Hebelende (q, 5') eintreten kann.
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