DE564686C - Kipphebelschalter - Google Patents

Kipphebelschalter

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Publication number
DE564686C
DE564686C DES95286D DES0095286D DE564686C DE 564686 C DE564686 C DE 564686C DE S95286 D DES95286 D DE S95286D DE S0095286 D DES0095286 D DE S0095286D DE 564686 C DE564686 C DE 564686C
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DE
Germany
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spring
switch
movement
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Expired
Application number
DES95286D
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English (en)
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Siemens Schuckertwerke AG
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Schuckertwerke AG
Siemens Corp
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Publication date
Application filed by Siemens Schuckertwerke AG, Siemens Corp filed Critical Siemens Schuckertwerke AG
Application granted granted Critical
Publication of DE564686C publication Critical patent/DE564686C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H19/00Switches operated by an operating part which is rotatable about a longitudinal axis thereof and which is acted upon directly by a solid body external to the switch, e.g. by a hand
    • H01H19/54Switches operated by an operating part which is rotatable about a longitudinal axis thereof and which is acted upon directly by a solid body external to the switch, e.g. by a hand the operating part having at least five or an unspecified number of operative positions
    • H01H19/60Angularly-movable actuating part carrying no contacts
    • H01H19/635Contacts actuated by rectilinearly-movable member linked to operating part, e.g. by pin and slot

Landscapes

  • Driving Mechanisms And Operating Circuits Of Arc-Extinguishing High-Tension Switches (AREA)

Description

DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM 24. NOVEMBER 1932
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
M 564686 KLASSE 21c GRUPPE
Kipphebelschalter
Patentiert im Deutschen Reiche vom 28. November 1929 ab
ist in Anspruch genommen.
Es gibt Kipphebelschalter, die mit einem rohrförmigen Befestigungsorgan zum Anbringen an einer Wand oder Schalttafel versehen sind. Der Bedienungsgriff solcher Schalter ist an einer Achse gelagert, die von dem Befestigungsrohr gehalten ist. Tn dem Rohr befindet sich ein Mechanismus, der die Bewegung des Kippgriffs zum Kontaktorgan des Schalters überträgt.
Die bisher bekannten Schalter dieser Art waren im allgemeinen nur für Schwachstrom geeignet, da sie kein Sprungwerk mit unverzögerbarer Sprunggeschwindigkeit hatten. Das Rastenwerk zum Sichern der Endlagen des Bedienungsgriffes und des Schaltorgans war bei den bekannten Schaltern im Befestigungsrohr untergebracht.
Gegenstand der Erfindung ist ein Schalter mit Befestigungsrohr, bei dem im Rohr lediglich ein aus Gelenkstäben bestehendes Übertragungsgestänge angeordnet ist, während sich ein die Bewegung des Bedienungsgriffes in einen nicht verzögerbaren Schaltsprung umwandelndes Feder Sprung werk vollständig außerhalb des Rohres befindet und auch die das Umkippen des Schaltorgans bei Überschreiten einer Totpunktlage bewirkende Sprungfeder außerhalb des Rohrs am Mechanismus angreift.
Bei einem derartigen Schalter ist es möglieh, dem Sprungwerk beliebig große Abmessungen zu geben, ohne den Durchmesser des Befestigungsrohres vergrößern zu müssen. Man kann ferner die Übertragungsgestänge zweier voneinander unabhängig wirkender Sprungwerke in dem Befestigungsrohr unterbringen. Schalter nach der Erfindung sind nicht nur für Schwachstrom, sondern auch für Starkstrom geeignet.
Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung in Anwendung bei einem Schalter mit zwei voneinander unabhängig wirkenden Sprungwerken dargestellt.
Die Abb. 1 und 2 geben zwei zueinander senkrechte Ansichten wieder. Abb. 3 und 4 sind Schnitte nach den in Abb. 2 angegebenen Schnittlinien 3-3 und 4-4. Abb. 5 zeigt eine Einzelheit des Schalters.
Der Körper des Schalters besteht aus einer Sockelplatte 10 aus Isolierstoff und einem U-förmig gebogenen Gehäuse 11. Das Gehäuse ist an der Sockelplatte durch Splinte 12 o. dgl. befestigt, die durch Ansätze 14 der Seitenteile 15 des Gehäuses gesteckt sind. Die
Sockelplatte erstreckt sich über die Enden des Gehäuses ii hinaus und trägt an jedem Ende eine Anschlußklemme, die mit dem dazugehörigen Schaltkontaktstück vereinigt ist. Kontaktstück und Klemme bestehen aus einem starren Winkel 16 und einem ähnlichen Teil ij von dünnerem, nachgiebigem Material, das zwischen der Unterseite der Platte io und dem steiferen Metallstück 16 mit einem Niet 18 befestigt ist. Der nach aufwärts reichende Schenkel 19 des äußeren, starren Metallstükkes trägt eine Klemmschraube 20. Der zugehörige Teil 21 des dünneren Metallstückes ist nach innen gebogen.
Das Gehäuse 11 hat eine kreisrunde Öffnung, die das untere Ende eines mit Außengewinde versehenen Rohres aufnimmt. Das Rohr trägt an seinem oberen Ende einen um die Achse 24 kippbaren Handgriff 2 3. Die Achse 24 geht durch den hohlen, halbkugelförmigen Unterteil 25 des Griffes. Der Unterteil des Griffes deckt das Rohr in jeder Stellung des Griffes ab. Der Zapfen 24 verläuft senkrecht zur Längsachse der Sockelplatte 10. Der Griffrand hat auf jeder Seite des Zapfens 24 Kerben 26, die das obere Ende von Gelenkstäben 30 und 31 aufnehmen. Die Stäbe sind mit Stiften 28 in den Kerben gelagert und verlaufen im wesentlichen parallel zur Mit-■?o telstellung des Handgriffes. Sie sind am unteren Ende in einer Öffnung 32 der Platte 10 geführt.
Jede Seitenwand des Gehäuses 11 hat eine V-förmige Kerbe 33. Die Kerben bilden Auflager für die Schaltarme 34 und 35, die aus Isoliermaterial bestehen und U-Form haben. An das äußere Ende jedes Schaltarmes ist ein Metallstreifen 37 herumgelegt und mit den Enden in ein Loch 36 gebogen, so daß der Metallstreifen am Schaltarm festgehalten ist. Die Arme sind so lang, daß der Metallstreifen 37 zwischen den nachgiebigen Kontakt-Stücken des- Schaltersockels ruht, wenn der Schaltarm nach unten geschwungen wird. *S Die Schaltarme können in den V-förmigen Kerben hin und her schwingen. Die Seitenwände der Kerben bilden Anschläge, welche die Bewegung der Arme begrenzen. An jedem Stab 30 und 31 ist in einer Kerbe 39, 41 das Ende einer schraubenförmigen Feder 40 gelagert, die mit ihrem anderen Ende am Steg des U-förmigen Schaltarmes 34 bzw. 35 angreift.
Die Gelenkstangen 30 und 31 haben Ansätze 45.
Die Wirkungsweise des Schalters ist aus Fig. 3 besonders deutlich ersichtlich. Wenn sich der Handgriff in seiner Mittellage befindet, so sind beide Schaltarme in der Offenstellung, und die Achsen der beiden Sprungfedern 38 und 40 befinden sich in einer Lage, in der sie keine Kraft in Richtung der Schaltbewegungen auf dieSchaltarme ausüben. Wird der Handgriff 23 nach rechts bewegt, so wird die Stange 30 gesenkt. Sie zieht das Ende 39 der Feder 38 herab über den Lagerpunkt des Armes 34 hinaus, mit dem Ergebnis, daß die Feder den Arm 34 plötzlich nach unten schwingt und den Metallstreifen 37 zwischen die KoHtaktfedern 21 preßt. Die Bewegung des Schaltarmes wird dadurch gesichert, daß der obere Ansatz 45 von oben her auf den Schaltarm stößt und dadurch seine Bewegung zwangsläufig einleitet. Gleichzeitig wird die Stange 31 gehoben. Der andere Schaltarm 35 wird dadurch noch besonders in seiner schon vorher vorhandenen Offenstellung gesichert. Wird der Handgriff in seine vertikale Lage zurückgekippt, so wird der Arm 34 unter Wirkung der Feder 38 und Mitwirkung des unteren Ansatzes 45 aufwärts in die Offenstellung geschwungen. In dieser Lage befinden sich beide Schaltarme in der Offenstellung. Durch das Umlegen des Handgriffes nach links wird der Schaltarm 35 in die Einschaltstellung gebracht, und zwar in derselben Weise, wie es oben für den Arm 34 beschrieben ist.
Zum Befestigen an einer Schalttafel, einer Wand o. dgl. wird der Schalter mit dem Rohr 22 durch eine öffnung der Wand gesteckt und dann mit den Muttern 50 in der Wand festgeschraubt. Das Rohr 22 und die Stangen 30 und 31 können eine beliebige Länge haben. Durch die Länge dieser Teile wird die Wirkung des Schalters nicht beeinflußt. Das ist von wesentlichem Vorteil, da es oft wünschenswert oder notwendig ist, den Raum zwischen dem Bedienungsgriff und dem Schaltorgan der jeweils vorliegenden Wanddicke anzupassen. Durch die Erfindung wird es möglich, die gleichen Schaltwerke und Gehäuse in Verbindung mit Rohren und Gelenkstangen verschiedener Länge zu benutzen.
Die Erfindung ist auch bei Schaltern mit nur einem Sprungwerk anwendbar. Das geht z. B. aus der Fig. 3 hervor, wenn man sich die Stange 31 und das gesamte zugehörige Sprungwerk wegdenkt und den verbindenden Schalter so ausbildet, daß der Bedienungsgriff 23 nur zwei Schaltstellungen hat. Ferner ist auch die besondere Ausbildung des Sprungwerkes beliebig.

Claims (4)

  1. Patentansprüche:
    i. Kipphebelschalter mit einem zum Befestigen des Schalters dienenden Rohr, in dem sich ein Gestänge zum Übertragen der Griffbewegung an das Kontaktorgan befindet, dadurch gekennzeichnet, daß in dem Rohr (22) lediglich das aus einem
    oder zwei Gelenkstäben (30, 31) bestehende Übertragungsgestänge angeordnet ist, während sich das gesamte, die Bewegung des Bedienungsgriffs in einen nicht verzögerbaren Schaltsprung umwandelnde Federsprungwerk außerhalb des Rohres befindet und auch die das Umkippen des Schaltorgans bei Überschreiten einer Totpunktlage bewirkende Sprungfeder außerhalb des Rohres am Übertragungsgestänge angreift.
  2. 2. Kipphebelschalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Federsprungwerk bzw. zwei mit je einem Gelenkstab verbundene Sprungwerke aus einem das Kontaktorgan tragenden Hebel besteht der unter Wirkung der am Gelenkstab angreifenden Feder (38, 40) steht und von dieser gegen eine am Schaltersockel unbeweglich angeordnete Lagerstelle gehalten wird.
  3. 3. Kipphebelschalter nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der unbewegliche Lagerkörper des Schalthebels, an dem das die Gelenkstäbe umgebende Rohr (22) befestigt ist, mit Anschlägen zum Begrenzen der Hebelbewegungen versehen oder z. B. durch die Anwendung einer V-förmig ausgekerbten Lagerplatte selbst zu derartigen Anschlägen ausgebildet ist.
  4. 4. Kipphebelschalter nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die in ihrer Längsrichtung beweglichen Stäbe (30, 31) Ansätze (45) haben, welche die Sprungbewegung des Schalthebels zwangsläufig einleiten.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen
DES95286D 1929-08-23 1929-11-28 Kipphebelschalter Expired DE564686C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US564686XA 1929-08-23 1929-08-23

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE564686C true DE564686C (de) 1932-11-24

Family

ID=22004602

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DES95286D Expired DE564686C (de) 1929-08-23 1929-11-28 Kipphebelschalter

Country Status (1)

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DE (1) DE564686C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1084344B (de) * 1958-04-11 1960-06-30 Hans Bernstein Elektrischer Schnappschalter mit einem Isolierstoff-Kontaktbrueckentraeger

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1084344B (de) * 1958-04-11 1960-06-30 Hans Bernstein Elektrischer Schnappschalter mit einem Isolierstoff-Kontaktbrueckentraeger

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