DE431992C - Kipphebelschalter - Google Patents

Kipphebelschalter

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DE431992C
DE431992C DEC34613D DEC0034613D DE431992C DE 431992 C DE431992 C DE 431992C DE C34613 D DEC34613 D DE C34613D DE C0034613 D DEC0034613 D DE C0034613D DE 431992 C DE431992 C DE 431992C
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DEC34613D
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H23/00Tumbler or rocker switches, i.e. switches characterised by being operated by rocking an operating member in the form of a rocker button
    • H01H23/02Details
    • H01H23/12Movable parts; Contacts mounted thereon
    • H01H23/16Driving mechanisms
    • H01H23/20Driving mechanisms having snap action

Landscapes

  • Rotary Switch, Piano Key Switch, And Lever Switch (AREA)
  • Arrangement Or Mounting Of Control Devices For Change-Speed Gearing (AREA)
  • Mechanical Control Devices (AREA)
  • Tumbler Switches (AREA)

Description

  • Kipphebelschalter. Die Erfindung bezieht sich auf einen Kipphebelschalter. Die bisher bekannten Schalter dieser Art sind so gebaut, daß eine Feder den eigentlichen Schaltvorgang hervorruft. Der Nachteil dieser Schalter ist, daß beim Bruch der Feder der Schalter nicht mehr betriebsfähig bleibt. Bei den bisher bekannten Kipphebelschaltern wird eine Feder durch den Kipphebel gespannt und betätigt bei einer gewissen Stellung des Schalthebels den Kontakthebel. Es besteht keine zwangläufige Verbindung zwischen dem Schalthebel und Kontakthebel, wenn ein Bruch der Feder eintritt. Dieser Nachteil wird gemäß der Erfindung dadurch behoben, daß der an einem festen Drehpunkt angelenkte doppelarmige Schalthebel und der Kontakthebel die Schenkel eines gemeinsamen Kniehebels bilden. Der Kontakthebel ist über den unterhalb des festen Drehpunktes liegenden Kniehebelgelenkpunkt hinaus verlängert. Ein Lenker, der schwingbar um einen festliegenden Drehpunkt lagert, greift an den Kontakthebel an. Diese Angriffsstelle liegt zwischen dein Gelenkpunkt der beiden Kniehebelschenkel und dem festen Drehpunkt des Schalthebels. Infolge dieser Anordnung wird der Vorteil erreicht, daß eine zwangläufige Verbindung des Schalthebels mit dem Kontakthebel während des gesamten Bewegungshubes besteht. Ferner besitzt der Kontakthebel beim Schaltvorgang eine sich allmählich vergrößernde Geschwindigkeit bei gleichförmiger Geschwindigkeit des Schalthebels. Dadurch wird ferner der Vorteil erreicht, daß der beim Schaltvorgang auftretende Funke abgerissen wird. Der Gegenstand der Erfindung ist auf der Zeichnung in mehreren Ausführungsbeispielen dargestellt.
  • Abb. i zeigt eine erste Ausführungsform der Erfindung, und zwar einen Kipphebelschalter im Querschnitt.
  • Abb. a zeigt den gleichen Schalter im Querschnitt rechtwinklig zum Schnitt der Abb. i.
  • Abb.3 zeigt den Querschnitt einer etwas anderen Ausführung.
  • Abb. q. stellt eine weitere Ausführung im Schnitt dar.
  • Abb. 5 zeigt denselben Schalter wie Abb. q., jedoch in der Offenstellung.
  • Abb. 6 zeigt ähnlich der Abb. q. eine weitere Ausführung.
  • Wird die Erfindung auf einen Kipphebelschalter bezogen, so wird der Kipphebel a auf einer sogenannten Brücke b montiert, die auf dem Schaltersockel k befestigt ist. Der Kipphebel verlängert sich nach unten in einem Teil c, an dem das Kontaktglied d mittels Zapfens dl angelenkt ist. Der Teil c des Kipphebels a ist bei diesem Ausführungsbeispiel starr mit dem Griffende des Kipphebels verbunden. Bei anderen Ausführungen, die hier allerdings nicht dargestellt sind, kann der gleiche Teil des Kipphebels aber auch in beschränktem Maße drehbar zum Kipphebel sein. Die Bewegungsmöglichkeit mag in diesem Falle durch Schultern oder Anschläge begrenzt werden, die an beiden Teilen, d. h. dem Zwischenglied und dem Kipphebel, vorzusehen wären. Des weiteren kann zur Bewegungsbegrenzung des die untere Verlängerung des Kipphebels bildenden Teiles eine Schulter an ihm vorgesehen werden, die sich gegen die 'Unterseite des Brückenstückes zu legen hätte. Das Kontaktglied d verlängert sich nach oben über seine zugehörige Achse dl. Die Verlängerung des Kontaktgliedes d nach oben geht bis zu einem bestimmten Punkt e, wo es an einen querliegenden Lenker f angelenkt wird. jener Lenker ist um eine feste Achse drehbar, die in einem an der Brücke b befestigten Auge g gelagert ist. Andere Lagerungen sind natürlich noch möglich. Zwischen den Achsen e und j befindet sich eine Druckfeder h, die über eine Stange i geschoben wird. Die Stange i sitzt drehbar auf der Achse j des Kipphebels a und ist gegabelt, um über den beweglichen Drehzapfen e des Lenkers f hinwegzugreifen.
  • Von besonderem Vorteil ist es, den Arm f an der Brücke b zu montieren, damit das ganze Schalterwerk eine Einheit für sich darstellt. Allerdings kann der Drehpunkt des Armes fauch an irgendeine andere geeignete Stelle verlegt werden. Des weiteren kann der Arm fauch biegsam ausgeführt werden, wodurch die Notwendigkeit vermieden wird, daB er an einem oder an beiden Enden Drehpunkte besitzen muß.
  • Der Schaltvorgang mit Bezug auf dieAbb. i ist folgender: Angenommen, der Schalthebel a wird aus der in der Abb. i dargestellten Lage nach links bewegt, dann wird der Kontakthebel d hach rechts geschwungen. Dabei wird der obere Teil des Kontakthebels d durch den Lenker f und Zapfen e verhindert, an dieser Rechtsschwenkung teilzunehmen, und der Kontakthebel muß eine Drehbewegung um die Achse e relativ zum Schalthebel ausführen. Er hat also gegenüber dem Schalthebel a eine gesteigerte Geschwindigkeit. Diese Steigerung der Geschwindigkeit hat den Vorteil, daß der Schließungs- bzw. Öffnungsfunke abgerissen wird.
  • Abb. 3 stellt eine andere Ausführungsform dar, und hier sitzt die Feder & auf einer Stange il, die qchwingbar auf der Achse j des Kipphebels a befestigt ist, wobei jene Stange il aber durch eine Bohrung in einem Fortsatz f l des Lenkers f hindurchgeführt ist.
  • Abb. q. und 5 stellen eine Ausführungsform dar, bei welcher die Feder h2 zwischen einem Ansatz des Lenkers f und einer passenden an Brücke b vorzusehenden Stütze untergebracht ist.
  • Bei einer anderen Ausführungsform wird der Verschiebung der Achse e des Kontaktarmes wiederum Raum gegeben dadurch, daß man 'den Kontaktarm in einen senkrechten Schlitten einbaut oder, wie in Abb. 6 dargestellt, die Achse e1 des Kontaktarmes d festlegt und bei dl zwischen Kontaktarm und Verlängerung des Kipphebels eine Stiftschlitzverbindung herstellt. Sitzt der Stift am Stell- oder Kipphebel, während sich der Schlitz im Kontaktarm befindet, so wäre zwischen diesem Stift und der festen Achse dl des Kontaktarmes eine Druckfeder 10 einzuführen. Sitzt der Stift am Kontaktarm und befindet sich der Schlitz im Stellhebel, so ist eine Spannfeder zwischen Stift und Achse des Stellhebels einzuführen.
  • Bei den hier dargestellten Kipphebelschaltern liegt die Sehne des vom Kontaktglied beschriebenen Bogens im großen und ganzen parallel zur Rückseite des Schaltersockels, jedoch soll die Erfindung nicht allein auf derartige Ausführungen beschränkt werden, denn das gleiche Schaltwerk könnte auch in einem solchen Falle verwendet werden, wo der eigentliche bewegliche Kontakt seitlich vom Kontaktarm vorspringt und so die Sehne des von ihm beschriebenen Bogens im großen und ganzen rechtwinklig zur Rückseite des Schaltersockels liegt.
  • Während bei den vorbeschriebenen Ausführungen der Kipphebel mit seiner unteren Verlängerung und ebenso mit dem oberen Ende des Federelementes einen gemeinsamen Drehpunkt besitzt, kann anderseits das Federelement auch mit seinem anderen Ende an die untere Verlängerung des Kipphebels gelenkig angeschlossen werden, und zwar unterhalb der Achse dieses Kipphebels. Die untere Verlängerung des Kipphebels kann ihrerseits wieder unterhalb der Achse des Kipphebels gelenkig mit letzterem verbunden werden, in welchem Falle das Federelement entweder mit der Achse der jetzt ein Zwischenglied darstellenden Verlängerung des Kipphebels oder auch mit der eigentlichen Achse jenes Kipphebels verbunden werden kann.
  • Ein Kipphebelschalter nach der hier beschriebenen Ausführungsform ist an einer Wand z. B. so zu befestigen, daß seine festen Kontakte in der oberen Hälfte des Schaltersockels liegen, so daß der Kipphebel zur Schließung des Schalters einfach nach unten zu ziehen ist.
  • Der Schalter kann nach dieser Erfindung als Momentschalter ausgeführt werden, was nebenbei bemerkt allerdings unbedingt notwendig ist.
  • Die untere Verlängerung des Stellhebels, welche sich bis über die Achse des Kontaktgliedes zu erstrecken hat, das mit seiner Achse wieder in einer Richtung zwischen der die Verbindung mit dem Stellhebel herstellenden Achse und der Achse des Stellhebels selbst liegt, bringt es mit sich, daß der vom beweglichen Kontaktglied beschriebene Bogen bezüglich der Bewegung des Stellhebels vergrößert wird und so ein Maß für die Geschwindigkeit der Kontaktherstellung und Unterbrechung gibt, ungeachtet jeder Federwirkung, welche für die sogenannten Momentschalter notwendig ist. In jenem Falle, wo das Schalterwerk nach Überwindung eines Totpunktes zur schnellen Kontaktherstellung und Kontaktunterbrechung dem Einfluß einer Feder unterworfen ist, hat eine Druckfeder, auf deren Ausführung im vorstehenden schon Bezug genommen wurde, das Schalterwerk nach Überwindung des Totpunktes entweder in der einen oder in der anderen Richtung zur Vollendung des restlichen Teiles der Bewegung zu veranlassen.
  • Bei anderen Ausführungsformen dieser Erfindung kann die Steuerung des Schaltwerkes auch noch in anderer Weise vorgenommen werden als durch ein zwischen der Achse des Kontaktarmes und des Stellhebels einzuschaltendes Federelement. In jenem Falle, wo sich z. B. zwischen der Achse des Kontaktgliedes und einer festen Achse ein Lenker befinden sollte, kann dieser Lenker der Einwirkung einer zweckentsprechend unterzubringenden Feder unterworfen werden, z. B. einer Schraubenfeder, welche die festliegende Achse des Lenkers umgibt und mit einem Ende auf den Lenker einwirkt, wobei sich das andere Ende an einer geeigneten Stelle, so z. B. auf der Unterseite der Brücke, abstützt.
  • Während bis jetzt nur davon gesprochen wurde, daß die untere Verlängerung des Stellhebels oder Kipphebels auch in begrenztem Maße beweglich zu dem von Hand bewegten Teil des Hebels sein kann, mag im Gegensatz hierzu oder in Verbindung hiermit jener Teil des Kontaktarmes, welcher vom Stellhebel betätigt wird, im beschränkten Maße zum eigentlichen Kontaktarm beweglich ausgeführt werden.

Claims (5)

  1. PATEN T-AiVspI2ilcHE: r. Kipphebelschalter, dadurch gekennzeichnet, daß der um eine feste Drehachse (j) schwenkbare doppelarmige Schalthebel (a) und der Kontakthebel (d) die Schenkel eines Kniehebels bilden und der Kontakthebel (d). mit einem zwischen der Drehachse (j) des Schalthebels und dem Kniehebelgelenkpunkt (dl) liegenden Arm an einem Teil angelenkt ist, der in geeigneter Weise mit einem ortsfesten Teil des Schalters gekuppelt ist.
  2. 2. Kipphebelschalter nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Arm des Schalthebels an einer Schwinge (f) angelenkt ist, die eine festliegende Drehachse besitzt.
  3. 3. Kipphebelschalter nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die bei Kipphebelschaltern an sich bekannte Feder (h) auf einer an der festliegenden Drehachse (j) des Schalthebels angelenkten Führung (i., il) gelagert ist, sich einerseits gegen die festliegende Drehachse (j) und anderseits gegen die Schwinge (f ) stützt. d..
  4. Kipphebelschalter nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Träger der Feder (-il) verschiebbar in dem abgekröpften Ende (f 1) der Schwinge (f) geführt wird.
  5. 5. Kipphebelschalter nach Anspruch i bis d., dadurch gekennzeichnet, daß die Feder (lt') sich einerseits auf dem Ende der Schwinge (f) und anderseits am Schaltergehäuse (b) abstützt.
DEC34613D 1924-03-20 1924-03-14 Kipphebelschalter Expired DE431992C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US700660A US1523054A (en) 1924-03-20 1924-03-20 Electric switch

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE431992C true DE431992C (de) 1926-07-22

Family

ID=24814399

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEC34613D Expired DE431992C (de) 1924-03-20 1924-03-14 Kipphebelschalter

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US (1) US1523054A (de)
DE (1) DE431992C (de)
FR (1) FR578834A (de)

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US1523054A (en) 1925-01-13
FR578834A (fr) 1924-10-04

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