DE255684C - - Google Patents

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DE255684C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62JCYCLE SADDLES OR SEATS; AUXILIARY DEVICES OR ACCESSORIES SPECIALLY ADAPTED TO CYCLES AND NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, e.g. ARTICLE CARRIERS OR CYCLE PROTECTORS
    • B62J13/00Guards for chain, chain drive or equivalent drive, e.g. belt drive
    • B62J13/04Guards for chain, chain drive or equivalent drive, e.g. belt drive completely enclosing the chain drive or the like

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Clamps And Clips (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JV* 255684^- KLASSE 63 g. GRUPPE
in NÜRNBERG.
an Fahrrädern.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 6. Juli 1911 ab.
Zur Befestigung des Vorderendes von Kettenschutzkasten an Fahrrädern benutzt man bisher entweder einen in einer Schlitzführung des Rückenbleches des Schutzkastens verstellbar befestigten, mit der Rahmenschelle durch Schraube · und Mutter verbundenen Bügel, oder einen mit Schlitzführungen versehenen Bügel, der mit dem Innenflansch des Schutzkastenbleches fest und mit den Schrauben der
ίο Rahmenschelle verstellbar verbunden ist. Ferner sind noch Einrichtungen bekannt, bei denen ein geschlitzter, mit Klemmvorrichtung oder mit endgeschlitzten Ansatzlappen versehener Bügel auf den Schellenschrauben verstellbar angeordnet ist, der durch an dem Schutzkasten selbst vorgesehene Schlitzführungen bzw. Klemmvorrichtungen mit diesem verbunden wird.
Die den Gegenstand der Erfindung bildende Einrichtung zeichnet sich den bekannten gegenüber vornehmlich durch ihre außerordentliche Einfachheit aus. Sie besteht «im wesentlichen aus einer mit den Schrauben der Rohrschelle fest verbundenen Klemmvorrichtung, die den Innenflansch des Kastenbleches unmittelbar festzuklemmen vermag. Die bisher erforderlichen geschlitzten Bügel bzw. an dem Kastenblech selbst angeordneten Befestigungsmittel werden auf diese Weise vollständig vermieden.
Auf der Zeichnung ist eine Ausführungsform der Schutzkastenbefestigung beispielsweise dargestellt. Es zeigt:
Fig. ι den Schutzkasten in Vorderansicht,
Fig. 2 den Vorderteil des Schutzkastens in Seitenansicht, mit teilweise weggebrochener Schutzwand, und
Fig. 3 einen Grundriß desselben, mit wagerechtem Schnitt durch die Klemmvorrichtung.
α ist die zur Befestigung des Schutzkastens b am Rahmen c übliche Schelle. Die Schellenbleche sind, um die Anpassungsfähigkeit der Schelle zu erhöhen, mit bogenförmigen Randausschnitten versehen, wodurch die Breite der Bleche- in der Mitte fast auf die halbe Breite der Endlappen herabgemindert ist. Außerdem sind die Durchgangslöcher für die Schrauben länglich ausgeführt. Die Schrauben d tragen an ihrem der Kette zugekehrten Ende den Klemmbügel e, der mittels gekröpfter Ansatzlappen ex mit den Schrauben d fest verbunden ist. Die Klemmschiene des Klemmbügels bildet einen der Form des vorderen Schutzkastenbleches entsprechenden Kreisbogen. Zwischen dem Klemmbügel e und der Schelle α ist auf den Schrauben d je eine in gleicher Weise wie die Ansatzlappen e1 des Klemmbügels gekröpfte Klemmbacke f verschiebbar angeordnet, die mittels einer Mut- ' ter g gegen den Klemmbügel e angepreßt werden kann. Der äußere Rand der Klemmbacken f ist derart umgebogen, daß er mit geringem Spielraum über den Außenrand des Klemmbügels e greift. Der innere Rand der Klemmbacken f ist gegen den Klemmbügel
zu umgebogen und mit je einer Nase i versehen, die sich in eine entsprechende Aussparung Λ der Ansatzlappen e1 des Klemmbügels einlegt. Die Nasen verhindern somit ein Verdrehen der Klemmbacken f beim Anziehen der Muttern g.
Zwecks Befestigung des vorderen Schutzkastenendes wird der Innenflansch b1 des Kastenbleches zwischen die Klemmbacken f
ίο und den Klemmbügel· e eingeschoben, und die Muttern g werden angezogen. Der Flansch b1 wird somit zwischen dem Klemmbügel e und den Klemmbacken f eingeklemmt. Der Außenrand der letzteren greift etwas über den Rücken des Kastenbleches und legt sich gegen diesen an, so daß der Kasten in keiner Richtung mehr bewegt werden kann. Zum Verstellen bzw. Abnehmen des Kastens genügt es, die leicht zugänglichen Muttern g so weit zu lösen, daß zwischen den Klemmbacken f und dem Klemmbügel e genügend Spielraum entsteht, um den Flansch bl darin zu verschieben oder ihn herausziehen zu können. In gleich leichter Weise kann der Schutzkasten auch wieder aufgebracht und wunschgemäß eingestellt werden.
Selbstverständlich kann die konstruktive Ausbildung der Klemmvorrichtung eine andere sein. So ist es z. B. möglich, sie derart auszugestalten, daß Klemmbügel und Klemmbacken nicht den Innenflansch, sondern das Rückenblech des Schutzkastenrahmens zwischen sich klemmen.

Claims (2)

Patent-Ansprüche: 3^
1. Klemmvorrichtung zur Befestigung des vorderen Teiles von Kettenschutzkasten an Fahrrädern, bestehend aus einem mit den Schrauben (d) durch gekröpfte Ansatzlappen (e1) fest verbundenen Klemmbügel (e) und auf den Schellenschrauben (d) verschiebbar angeordneten, in gleicherweise wie die Ansatzlappen des Bügels gekröpften Klemmbacken (f), die durch Muttern (g) gegen den zwischen sie und den Klemmbügel (e) geschobenen Innenflansch (b1) des Schutzkastenbleches gepreßt werden.·
2. Ausführungsform der Befestigung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Außen- und der Innenrand der Klemmbacken (f) derart nach dem Klemmbügel (e) zu umgebogen sind, daß ersterer über den Rücken des Schutzkastenbleches greift und sich gegen diesen anlegt, letzterer sich gegen den ihm gegenüberliegenden Ansatzlappen (e1) des Klemmbügels (e) stützt und mit einer vorspringenden Nase (i) in eine Aussparung (h) des Ansatzlappens eingreift.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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