DE255346C - - Google Patents
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- DE255346C DE255346C DENDAT255346D DE255346DA DE255346C DE 255346 C DE255346 C DE 255346C DE NDAT255346 D DENDAT255346 D DE NDAT255346D DE 255346D A DE255346D A DE 255346DA DE 255346 C DE255346 C DE 255346C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B41—PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
- B41C—PROCESSES FOR THE MANUFACTURE OR REPRODUCTION OF PRINTING SURFACES
- B41C1/00—Forme preparation
- B41C1/18—Curved printing formes or printing cylinders
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Manufacturing & Machinery (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVi 255346 KLASSE Bc. GRUPPE
AUGUST M1USTERER in MYLAU i.V.
Bei den bisher bekannten Stoffdruckplatten und -walzen wurde in der Hauptsache das
Muster unmittelbar aus. dem Holzkörper gestochen. Es zeigte sich jedoch hierbei das
Übel, daß.Holz die Farbe nicht gut annimmt und demzufolge mit aus Holz bestehenden
Druckflächen nicht besonders gute Muster erzielt · wurden. Man versuchte deshalb diesem
Ubelstand dadurch abzuhelfen, daß man nach
ίο Art alter Reliefarbeiten die Kanten des
Musters durch Messingwände bildete und die so entstehenden, das Muster zeigenden Hohlräume
mit Filz auskleidete, der eingeklebt wurde. .
Dieses Verfahren ist außerordentlich umständlich und kostspielig, wenn auch die damit
erzielten Ergebnisse etwas besser waren als bei den Holzmustern.
Das neue Verfahren zur Herstellung von
Stoffdruckplatten und -walzen, das den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildet,
ist dadurch gekennzeichnet, daß auf die Walzen oder Platten mit wasserunlöslichem Leim
eine Filzschicht aufgeklebt und festgepreßt wird, und nachdem der Leim trocken ist, erfolgt
die Tränkung mit einer Schellacklösung je nach Bedarf größerer oder geringerer Härtung
des Filzes. Nach dem Trocknen erfolgt das Abdrehen mit Hilfe eines scharfen Werkzeuges,
sodann das Aufzeichnen des Musters und Ausstechen der Figuren und das Annageln der Figuren auf die Walze bzw. auf
die Platte.
In der Zeichnung sind eine Walze und eine Platte dargestellt, die nach dem neuen Verfahren
angefertigt worden sind.
Es zeigt
Es zeigt
Fig. ι die Ansicht einer Druckwalze,
Fig. 2 einen Querschnitt längs der Linie A-B der Fig. 1,
Fig. 2 einen Querschnitt längs der Linie A-B der Fig. 1,
Fig. 3 die Aufsicht auf eine Druckplatte,
Fig. 4 einen Querschnitt längs der Linie C-D der Fig. 3.
Fig. 4 einen Querschnitt längs der Linie C-D der Fig. 3.
Die in Fig. 1 und 2 dargestellte Druckwalze besteht in bekannter Weise aus einer runden, „45
aus Holz hergestellten Walze a, auf welche durch eine wasserunlösliche Leimschicht b eine
Filzschicht c von der Dicke des auszustechenden Musters aufgeklebt ist. Diese Filzschicht
wird nach dem Aufkleben umwickelt, so daß sie vollkommen gleichmäßig am ganzen Umfang
der Walze α festklebt. Nach dem Trocknen wird die Filzschicht mit einer Schellacklösung
getränkt, um sie zu härten, und nach dem Trocknen wird die ganze Walze mit Hilfe
eines . scharfen Werkzeuges glatt abgedreht (bzw. die Platte geschliffen). Hierauf wird in
bekannter Weise aus der Filzschicht c das vorgezeichnete Muster d,. das in Fig. 1 der
Einfachheit halber nur teilweise gezeichnet ist, ausgestochen. Unter Umständen folgt jetzt
ein nochmaliges Härten mit gelöstem Schellack und erneutes Trocknen. Sodann werden
die stehenbleibenden Teile des Musters mittels zahlreicher kleiner Metallstifte β auf der Walze a
nochmals befestigt. Nachdem dies geschehen ist und die vorstehenden Nagelenden abgezwickt
worden sind, wird die Filzoberfläche
zusammen mit den Stiften nochmals abgedreht, so daß also dann der aus Fig. 2 ersichtliche Querschnitt entsteht.
Das gleiche Verfahren wird auch bei der aus Fig. 3 ersichtlichen Druckplatte f verwendet,
die in bekannter Weise aus einer aus verschiedenen Holzschichten zusammengeklebten
Holzunterlage g besteht, auf welcher die Filzschicht h in soeben beschriebener Weise
aufgebracht wird.
Das in Fig. 3 nur teilweise gezeichnete
Muster k wird in bereits beschriebener Weise erzeugt. In gleicher Weise erfolgt die Nagelung
und das Abschleifen der Filzfiguren mitsamt den abgezwickten Metallstiften.
Es entsteht beim Arbeiten mit derartig hergestellten Walzen bzw. Platten ein Muster,
das sich in nichts von den bisherigen Holzmustern unterscheidet, jedoch wesentlich
bessere Eigenschaften zum Drucken aller Arten von Stoffen zeigt. Da keine Metalleinfassung
für das Muster benötigt wird, ist das neue Herstellungsverfahren erheblich einfacher und
billiger als alle bekannten Verfahren.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Verfahren zur Herstellung von Stoffdruckplatten oder -walzen, dadurch gekennzeichnet, daß auf die Platten oder Walzen eine Filzschicht mit wasserunlöslichem Leim aufgeklebt und festgepreßt wird, die, nachdem der Leim trocken ist, mit einer Schellacklösung getränkt und nach dem Trocknen des Schellacks abgedreht wird, worauf das Muster ausgestochen wird und die Musterteile angenagelt werden.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE255346C true DE255346C (de) |
Family
ID=513462
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT255346D Active DE255346C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE255346C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US11090255B2 (en) | 2018-12-04 | 2021-08-17 | Momentive Performance Materials Inc. | Use of polycarboxylic acid compounds for the treatment of fibrious amino acid based substrates, especially hair |
-
0
- DE DENDAT255346D patent/DE255346C/de active Active
Cited By (1)
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|---|---|---|---|---|
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