DE328599C - Verfahren zur Herstellung von Huelsen und Schaeften fuer kuenstliche Glieder - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Huelsen und Schaeften fuer kuenstliche Glieder

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DE328599C
DE328599C DE1916328599D DE328599DD DE328599C DE 328599 C DE328599 C DE 328599C DE 1916328599 D DE1916328599 D DE 1916328599D DE 328599D D DE328599D D DE 328599DD DE 328599 C DE328599 C DE 328599C
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61FFILTERS IMPLANTABLE INTO BLOOD VESSELS; PROSTHESES; DEVICES PROVIDING PATENCY TO, OR PREVENTING COLLAPSING OF, TUBULAR STRUCTURES OF THE BODY, e.g. STENTS; ORTHOPAEDIC, NURSING OR CONTRACEPTIVE DEVICES; FOMENTATION; TREATMENT OR PROTECTION OF EYES OR EARS; BANDAGES, DRESSINGS OR ABSORBENT PADS; FIRST-AID KITS
    • A61F2/00Filters implantable into blood vessels; Prostheses, i.e. artificial substitutes or replacements for parts of the body; Appliances for connecting them with the body; Devices providing patency to, or preventing collapsing of, tubular structures of the body, e.g. stents
    • A61F2/50Prostheses not implantable in the body
    • A61F2/78Means for protecting prostheses or for attaching them to the body, e.g. bandages, harnesses, straps, or stockings for the limb stump
    • A61F2/80Sockets, e.g. of suction type

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Description

  • Verfahren zur Herstellung von Hülsen und Schäften für künstliche Glieder. Zur Herstellung von Ersatzgliedern, orthopädischen Gliedern oder Teilen derselben, sowie auch zu Stützvorrichtungen und orthopädischen Apparaten werden Hohlkörper, sogenannte Hülsen oder Schäfte aus Metall, Holz, Gummi, Leder, Fiber u. dgl., verwendet. Diese Stoffe sind: für die genannten Zwecke wohl ausreichend fest, besitzen aber immer .noch ein erhebliches Gewicht, außerdem ist ihre Verarbeitung bzw. Herstellung zumeist mit erheblichen Kosten verbunden; vielfach ist auch ihre Haltbarkeit und Dauerhaftigkeit verhältnismäßig gering.
  • Diese Mängel zu beseitigen oder erheblich abzuschwächen, bezweckt die Erfindung. Es werden Hohlkörper für diese Zwecke aus einem Stoff hergestellt, der in ähnlicher Weise bereits für andere Zwecke ' in Vorschlag gebracht ist, nämlich mehrere, in bekannter Weise sich kreuzende Furnierholzstreifen in Verbindung mit geeignetem Klebestoff nach einem sehr einfachen Arbeitsvorgang zwischen zwei Schichten oder Hüllen aus geeignetem Webe- oder Faserstoff einzubetten und diese Verbindung mittels eines dem zu ersetzenden Glied entsprechenden inneren Formkörpers an sich bekannter Art zu pressen. oder auch zu .spannen, so daß eine innige und feste Verbindung dieser drei Schichten mit glatter Oberfläche entsteht. Ein solcher Hohlkörper, Hülse oder Schaft zeichnet sich durch große Leichtigkeit, Dauerhaftigkeit und Billigkeit aus, so daß er auf dem Gebiete der Orthopädie einen erheblichen technischen Fortschritt darstellt. .
  • Das Verfahren wird beispielsweise in folgender Weise ausgeführt: Der Form des zu ersetzenden Gliedes oder Gliedteiles entspre= chend, wird ein massiver. Holzkörper oder auch Metallkörper aus. geeignetem Holz oder Metall als Formkörper. hergestellt und dieser durch zwei oder mehrere Längsschnitte in drei oder mehrere Teile in bekannter Weise zerlegt, so daß der mittlere Teil, wofern eine Zerlegung in drei Teile stattgefunden hat, eine keilartige Form erhält und zwischen die beiden andern keilartig einschiebbar ist und so eine Vergrößerung oder Verkleinerung des Ouerschnittes ermöglicht. Entsprechend diesem Formkörper wird aus einem geeigneten Webstoff, z. B. Segeltuchleinwand, ein Überzug. hergestellt und dieser über die Form gespannt, während das Keilstück, zum Teil herausgeschoben, einen kleineren Querschnitt des Formkörpers ergibt; durch mäßiges Hineinpressen des Keilstückes wird der Webstoffüberzug auf den Formkörper gespannt. Hierauf bestreicht man den so ,gespannten Webstoff mit geeignetem Klebemittel, z. B. Leim, und wickelt in. bekannter Weise schraubenartig_ Furnierstreifen aus geeignetem Holz, beispielsweise Nußbaum, um den Stoff, der so durch den Klebstoff mit den dünnen Holzfurnieren verbunden wird. Dann wird wieder die Furnierhülle mit Klebstoff -überzogen. und in entgegengesetzter Pichtung, also kreuzweise, noch eine zweite Lage aus Holzfurnierstreifen aufgewickelt. Zwischen den einzelnen Wickelgängen sind möglichst Zwischenräume zu vermeiden; die schraubenartig gewickelten Furnierstreifen sollen sich etwas überdecken. Über die Furnierhüllen kommt nun. erfindungsgemäß noch eine zweite Webstoffhülle aus dem gleichen oder ande, rem zweckentsprechenden - Stoff. Diese.wird möglichst an d .@ .Oberfläche glattgelegt. Wenn es erförcletA Ist, wird auch für diese zweite,- 1-iülIei::,_die--`Fu#Vj,erschicht mit Klebstoff nochmals überstrichen. Sind so die drei Schichten oder--Hüllen gebildet, so folgt eine möglichst kräftige Spannung derselben, damit der Klebstoff vollkommen die einzelnen Schichten durchdringt und verbindet. Um dieses .zu erreichen, wird der ganze Formkörper mit den darauf gespannten Hüllen in Wasser oder zwecks Herstellung besonderer Widerstandsfähigkeit und Undurchlässigkeit in andere geeignete Flüssigkeiten von zweckentsprechender Temperatur getaucht oder damit begossen, und nun wird der keilförmige Teil des Formkörpers durch Schlag oder Pressung so weit zwischen die anderen Teile des Formkörpers geschoben, bis die geeignete Spannung erzielt bzw. beim größten Querschnitt erreicht ist. Die so gespannte Hülle läßt man auf der Form trocknen, wodurch: ein gut geformter, harter und besonders leichter Hohlkörper entsteht, der als Material zur Herstellung einmal von künstlichen Ersatzgliedern und orthopädischen- Gliedern, insbesondere- Beinen. und Teilen derselben sich eignet und andernfalls auch in entsprechender Form und Ausbildung zu Röhren, Behältern, Transporthüllen, Lutten o. dgl. Verwendung finden kann.

Claims (1)

  1. PATENT-ANsPRUCH: Verfahren zur Herstellung von Hülsen und Schäften für künstliche Glieder, insbesondere für künstliche Beine, dadurch gekennzeichnet, daß die in bekannter Weise sich kreuzenden und über einen als Formkörper dienenden, auseinanUertreibbaren Modellkern aus Holz oder Metall aufzuwickelnden Holzfurnierstreifen unter beiderseitiger Auflage von geeignetem Klebstoff zwischen zwei Überzugshüllen aus Web- oder Faserstoff eingebettet werden, von denen jede zuvor als eine dem 'Formkörper entsprechend gestaltete Hülse hergestellt ist, und von denen die innere unmittelbar den Formkörper, die äußere die kreuzweise gewickelten Furnierstreifen umhüllt,. worauf sämtliche Lagen vermittels des 'durch Auseinandertreiben des inneren Formkörpers bewirkten Pressungsdruekes zur Erzielung einer glatten Außenfläche miteinander verspannt werden.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE743774C (de) * 1942-01-07 1944-01-03 Hanns Schneider Verfahren zum Herstellen von Prothesenhuelsen aus Holzfurnierblaettern

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE743774C (de) * 1942-01-07 1944-01-03 Hanns Schneider Verfahren zum Herstellen von Prothesenhuelsen aus Holzfurnierblaettern

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