DE910883C - Verfahren zur Herstellung von Holz-Rohlingen fuer Druck-und Wickelwalzen - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Holz-Rohlingen fuer Druck-und Wickelwalzen

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DE910883C
DE910883C DEW8856A DEW0008856A DE910883C DE 910883 C DE910883 C DE 910883C DE W8856 A DEW8856 A DE W8856A DE W0008856 A DEW0008856 A DE W0008856A DE 910883 C DE910883 C DE 910883C
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Germany
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DEW8856A
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Inventor
Josef Wierth
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41FPRINTING MACHINES OR PRESSES
    • B41F13/00Common details of rotary presses or machines
    • B41F13/08Cylinders

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Dry Formation Of Fiberboard And The Like (AREA)

Description

  • Verfahren zur Herstellung von Holz-Rohlingen für Druck- und Wickelwalzen Die Erfindung betrifft eine neuartige Ausführung von Holz-Druck- und -Wickelwalzen zur Verwendung beim Bedrucken von Tapeten, Linoleum u. dgl. Die bisher bekannten Druck- und Wickelwalzen sind aus einer Reihe von Holzsektoren, die miteinander verleimt werden, zu einem zylindrischen Hohlkörper zusammengesetzt. Die in dieser Weise hergestellten Druck- und Wickelwalzen weisen jedoch sowohl hinsichtlich der Herstellungsweise als auch der später an sie zu stellenden technischen Erfordernisse verschiedene Mängel auf. Beim Verleimen der Holzsektoren miteinander werden diese wahllos aneinandergesetzt, d. h. ohne Rücksicht auf die Struktur der einzelnen Sektoren, so daß das Holzgefüge sowohl im Innern der Walze als auch an der Walzenoberfläche nicht einheitlich, sondern von Sektor zu Sektor verschiedenartig ist. Diese unterschiedliche Beschaffenheit, insbesondere der Oberfläche, erschwert einerseits das Einstechen der Druckmuster und führt andererseits zu einem völlig ungleichmäßigen Verschleiß der Walzenoberfläche, so daB nach einiger Zeit ein gleichmÄßiger Druck nicht mehr zu erzielen ist. Außerdem treten bei stark besetzten Mustern infolge der Menge der eingeschlagenen Messingteile bei ungleicher Holzstruktur stark voneinander abweichende Spannungen auf.
  • Eine besondere Rolle spielt hierbei die Feuchtigkeit, der die Walze jeweils in den einzelnen Arbeitsvorgängen ausgesetzt ist und die sich für jeden Sektor entsprechend seiner Struktur hinsichtlich der aufgenommenen Menge verschieden auswirkt: Während des Arbeitsvorganges nehmen die Splintteile der Walze naturgemäß größere Feuchtigkeitsmengen auf als die Kernteile; so daß ein Verziehen der einzelnen Holzteile zueinander eintritt. Dies wirkt sich insbesondere dann schädlich aus, wenn Splint- undKernteile miteinander zusammengesetzt sind, so daß erhebliche Spannungen entstehen, die sich bei reich gedecktem Muster besonders ungünstig auswirken.
  • Durch die geschilderte Einwirkung der Feuchtigkeit ist infolge Nichtanwendung des wichtigsten Grundsatzes bei der Holzverleimung (Kern an Kern und Splint an Splint) die Haltbarkeit einer solchen Walze und damit die Standfestigkeit und Laufsicherheit von vornherein in Frage gestellt und daher stets von nur geringer Dauer.
  • Fertigungstechnisch kommt hinzu, daß bei der Zusammensetzung einer Walze aus mehreren, womöglich vielen Holzsektoren ein hoher Prozentsatz Holzverschnitt anfällt, der die Herstellung einer solchen Walze wirtschaftlich ungünstig beeinflußt.
  • Bei der hier beschriebenen neuartigen Ausführung des Holz-Rohlings einer Druck- und Wickelwalze werden die aufgeführten Mängel erfindungsgemäß vollkommen vermieden. Aus dem naturgewachsenen Holzstamm wird ein Rohling geschnitten, danach in bekannter Weise abgedreht und mit der erforderlichen Längsbohrung im Kern versehen. Bei dem folgenden künstlichen Trocknungsvorgang würde naturgemäß der zylindrische Hohlkörper mehr oder weniger in der Längsrichtung aufreißen, sofern nicht dafür Sorge getragen wird, die infolge des Trocknungsvorganges auftretenden Spannungen herabzusetzen bzw. ihnen eine bestimmte Richtung zu geben.
  • Zu diesem Zweck wird in den Rohling eine Reihe von Einschnitten gemacht, beispielsweise durch Ausfräsen, und zwar ein Schnitt, weiterhin Tiefschnitt genannt, der von der Oberfläche bis zur Bohrung, d. h. also durch das gesamte Splint- und Kernholz, hindurchgeht, und einige weitere Schnitte, weiterhin Flachschnitte genannt, die von der Oberfläche durch das Splintholz hindurchgehen und nur bis zum Beginn des Kernholzes reichen. Die Anzahl der Flachschnitte hängt vom Durchmesser des Rohlings ab, d. h. sie nimmt mit steigendem Durchmesser zu.
  • In der Zeichnung zeigt Abb. i den Holz-Rohling einer Druck- und Wickelwalze in bisheriger Ausführung, Abb. 2 einen abgedrehten Holz-Rohling der erfindungsgemäß beschriebenen neuen Ausführung mit einem Tief- und drei Flachschnitten im Querschnitt, Abb. 3 den Rohling nach Abb. 2 in Längsansicht.
  • Die Holzsektoren i (Abb. i) der alten Ausführungsart sind ohne Rücksicht auf ihre Struktur miteinander zusamengesetzt, so daß die oben geschilderten schädlichen Wirkungen eintreten.
  • Bei der neuartigen Ausführung nach Abb.2 und 3 bleibt die gleichmäßige Struktur des Holzes, d. h. das Verhältnis von Splintholz 2 zu Kernholz 3, über die ganze Länge der Walze, und zwar sowohl im Innern als auch an der Oberfläche, erhalten. Das infolge des natürlichen Wachstums entstandene Holzgefüge bleibt also völlig unverändert. Der bis zur Bohrung 6 durchgeführte Tiefschnitt .4 (Abb. 2 und 3) und die Flachschnitte 5 gewährleisten eine starke Herabsetzung der beim Trocknungsvorgang auftretenden Spannungen; sie nehmen gewissermaßen die normalerweise beim Trocknen auftretenden Längsrisse vorweg. Im übrigen beschleunigen diese Schnitte den Trocknungsvorgang, da durch sie die Feuchtigkeit aus dem Innern des Holzes noch verstärkt nach außen abgeführt wird. Nach Beendigung der künstlichen Trocknung werden die durch die Tief- und Flachschnitte entstandenen Zwischenräume durch Einleimen von strukturgleichen Holzteilen ausgefüllt; diese Holzteile werden aus dem gleichen naturgewachsenen Stamm gewonnen, aus dem der Rohling ausgeschnitten worden ist. Damit ist der fertige Rohling durchweg von homogener Beschaffenheit, so daß die Feuchtigkeit sowohl beim Betriebe als auch während der Lagerung vollkommen gleichmäßig angreift.
  • Ein weiterer Vorteil der neuartigen Ausführung ist die Gleichmäßigkeit der Gewichtsverteilung über die gesamte Länge der Walze, so daß die Schwerlinie mit der durch die Bohrung in ihrer Längsrichtung gelegten Mittellinie praktisch zusammenfällt. Damit ist ein gleichmäßiger, nicht schwingender Lauf der Walze gewährleistet; so daß eine erheblich höhere Rotationsgeschwindigkeit angewendet werden kann und sich trotzdem eine größere Schonung der Druckmaschinen ergibt. Somit kommt eine Walze in dieser Ausführung praktisch einer ausbalancierten Rotationswalze gleich.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zur Herstellung von Holz-Rohlingen für Druck- und Wickelwalzen zum Bedrucken von Tapeten, Linoleum u. dgl., dadurch gekennzeichnet, daß in den im vollen aus dem naturgewachsenen Holzstamm geschnittenen und danach abgedrehten und mit einer Längsbohrung (6) im Kern versehenen Rohling von der Oberfläche aus über seine gesamte Länge ein Tiefschnitt (q.) angebracht wird, der durch die Splint- und Kernholzteile bis zur Bohrung (6) hindurchgeht, und in gleicher Weise mindestens drei Flachschnitte (5) angebracht werden, die von der Oberfläche durch den Splintholzteil bis zum Beginn des Kernholzteiles (3) reichen.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeich:'pt, daß die Tiefschnitte (4.) und Flachschnitte (5) nach Beendigung des Trocknungsvorganges durchEinleimen von strukturgleichen Holzteilen ausgefüllt werden.
DEW8856A 1952-06-20 1952-06-20 Verfahren zur Herstellung von Holz-Rohlingen fuer Druck-und Wickelwalzen Expired DE910883C (de)

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