DE655829C - Verfahren zur Herstellung von impraegnierten Zuendstaebchen aus Pappe oder Papier - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von impraegnierten Zuendstaebchen aus Pappe oder Papier

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DE655829C DEK138438D DEK0138438D DE655829C DE 655829 C DE655829 C DE 655829C DE K138438 D DEK138438 D DE K138438D DE K0138438 D DEK0138438 D DE K0138438D DE 655829 C DE655829 C DE 655829C
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    • C06EXPLOSIVES; MATCHES
    • C06FMATCHES; MANUFACTURE OF MATCHES
    • C06F5/00Matches

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Application Of Or Painting With Fluid Materials (AREA)

Description

  • Verfahren zur Herstellung von imprägnierten Zündstäbchen aus Pappe oder Papier Bei der Herstellung von Zündstäbchen aus Pappe spielt das zur Verwendung kommende Pappenmaterial eine ,ausschlaggebende Rolle, denn die Anforderungen, welche beim Gebrauch .an die nur einige Millimeter breiten Pappzündstäbchen bezüglich ihrer Festigkeit und Steifheit gestellt werden, sind außer-Z, ordentlich große. Aus diesem Grunde werden für die Zündstäbchenherstellung nur besonders ,geeignete Spezialpappen, welche auf Grund bekannter Verfahren erzeugt werden, verwendet. Bei Verwendung von solchen Spezialpappen billigster Art werden die daraus gefertigten Stäbchen zwecks Erhöhung ihrer Steifheit bekanntlich noch besonders in ihrer Längsrichtung gefaltet bzw. mit einer Profilierung versehen. Die Schwächung jedoch, welche das Pappenmaterial bei der Unterteilung in die einzelnen Stäbchen infolge der erforderlichen Schnitte bei allen hekannten Verfahren, erfährt, ist auch bei Verwendung von Spezialpappen, die doppelseitig besonders feste Deckschichten aufweisen, nicht auszugleichen und trotz Profilierung auch nicht wettzumachen, denn die innige Verflechtung der Pappefasern an den beiden Schnittflächen der Stäbchen wird durch die Schnitte zerstört und besitzt gegenüber den zwei anderen Flächen, deren Faserung unversehrt geblieben ist, eine bedeutend geringere Festigkeit. Die vorliegende Erfindung bezweckt, diese Nachteile zu beseitigen und außerdem die Festigkeit und Steifheit jedes einzelnen Stäbchens wesentlich zu erhöhen, 'und zwar dadurch, daß zur Herstellung von ,Pappzündstäbchen' hauptsächlich rohes Papier- oder Pappenmaterial, vorzugsweise gewöhnliche Grau- oder Strohpappe, verwendet wird, welches erst dann für Zündstäbchen geeignet gemacht bzw. veredelt wird, nachdem die Bildung der einzelnen Stäbchen mittels bekannter Schneidewerkzeuge an endlosen Streifen oder eckigen oder runden Platten erfolgt ist. Die zur Veredelung des Werkstoffes erforderlichen Leim-, Farbe-, Härte-und Imprägnierungsmittel können dann in die geschnittenen Stäbchen von allen Seiten gleichmäßig eindringen -und demzufolge deren Oberflächen sowie Innenschichten gleichmäßig festigen. Die bei der Bildung der einzelnen Stäbchen an deren Schnittflächen erfolgte Zerstörung des Fasergebildes wird durch die Leim- und Härtemittel wieder neugebunden und weist nach der Trocknung die gleiche Festigkeit und Steifheit auf wie die zwei anderen Seiten, in welche die flüssigen Mittel, infolge der rohen Beschaffenheit des Werkstoffes besonders leicht eindringen konnten. Ein nennenswerter Vorteil wird gemäß der Erfindung noch dadurch erreicht, daß lediglich nur dasjenige Werkstoffmaterialveredelt wird, welches die Stäbch.en tatsächlich verkörpert, so daß alle während der Herstellung entstehenden Abfälle sowie die nicht in Stäbchen unterteilten Werkstoffstücke im rohen Zustand verbleiben.
  • Die flüssigen Leim-, Farbe-, Härte- und Imprägnierungsmittel werden zwecks Eindringens in die aus rohem Werkstoff an endlosen. Streifen gebildeten Stäbchen mittels hintereinander ,angeordneten Spritzapparaten, wie solche in anderen fremden Industrien bereits angewendet werden, durch entsprechend :eingestellte Düsen auf die Stäbch@en gespritzt, rund zwar in der Weise, daß das Aufbringen dieser Mittel stufenweise, jedes für sich oder mehrere zusammengemischt, im fortlaufenden Arbeitsgang erfolgt. Dieser Vorgang kann auch in bekannter Weise durch Eintauchen der Stäbchen in Bäder, die @entsprechende Leim-, Farbe-, Härte- und Imprägnierungsmittel enthalten, erfolgen.

Claims (1)

  1. PATEN TAN SPFÜcii ß .C «4Z-: ,Verfahren zur Herstellung von imprä- w..@y i@gmex@@n= Z'midstäbchen aus Pappe oder Pa@,'x; d@, urch gekennzeichnet, daß die Stälbc@oi ninächst aus rohem Papier oder Pappenmaterial in Form endloser Streifen
    oder endloser eckiger oder runder Platten vorgebildet und diese fertigen Formkörper dann imprägniert werden. a. Verfahren nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, daß die leimenden" färbienden oder härtenden, Imprägnierungsfliissigkeiten für sich oder im Gemisch mittels Düsen aufgespritzt werden.
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