DE254342C - - Google Patents

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DE254342C
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    • GPHYSICS
    • G04HOROLOGY
    • G04BMECHANICALLY-DRIVEN CLOCKS OR WATCHES; MECHANICAL PARTS OF CLOCKS OR WATCHES IN GENERAL; TIME PIECES USING THE POSITION OF THE SUN, MOON OR STARS
    • G04B21/00Indicating the time by acoustic means
    • G04B21/02Regular striking mechanisms giving the full hour, half hour or quarter hour
    • G04B21/06Details of striking mechanisms, e.g. hammer, fan governor

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Perforating, Stamping-Out Or Severing By Means Other Than Cutting (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE. 83«. GRUPPE
Firma C.WERNER in VILLINGEN i. B.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 24. Oktober 1911 ab.
Es ist bekannt, bei Viertelschlagwerken mit mehreren Hämmern die Viertelhämmer nacheinander und beim Stundenschlag zusammen zum Anschlag zu bringen und dies durch eine Anzahl Hebesternscheiben und verschieden geformte Hebedorne auf gleicher Achse zu bewerkstelligen. Diese Einrichtungen haben jedoch den Nachteil, daß sie in der Fabrikation besonders kostspielig werden.
ίο Durch vorliegende Erfindung ist nun eine Vorrichtung geschaffen, bei welcher für die Bewegung sämtlicher Viertel- und Stundenhämmer nur ein Hebestern erforderlich ist, der von dem Wechselrad direkt beeinflußt wird und das eine Mal die Hämmer nacheinander, das andere Mal gleichzeitig zum Anschlag bringt.
Auf der Zeichnung ist diese Einrichtung in drei Figuren veranschaulicht, und zwar zei-
Fig. ι die Ansicht gegen die Kadraktur,
Fig. 2 die Seitenansicht,
Fig. 3 die Stellung des Hebesternes beim Stundenschlag.
Auf der Vorderplatine 1 ist in bekannter Weise in einem Bügel 2 das Wechselrad 3 gelagert. Dasselbe besitzt einen gegen die Platine weisenden Nocken 4, der einen an der Platine i bei 5 befestigten Doppelhebel 6 bewegen kann. Das obere Ende dieses Hebels ist mit der den Hebestern 7 tragenden Achse 8 vereinigt, welche ihrerseits lose in den Platinen gelagert ist und innerhalb derselben ver-35
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schoben werden kann. Sie steht unter dem Einfluß einer Feder 9, die das Bestreben hat, den Hebestern 7 zu seinem Viertel-, ■ Zweiviertel- und Dreiviertelschlag nebst dem oberen Ende des Doppelhebels 6 an die Platine heranzuziehen.
Die Hammerwellen 10, 11 und 12 sind gegeneinander versetzt und im vorliegenden Falle die mittlere (11) mit einem abgestuften Hebedorn 13 und einem Schwanz 14 versehen, während die obere Welle 10 einen genau senkrecht über dem Hebedorn 15 der untersten Achse 12 liegenden Dorn 16 und die Welle 12 einen Anschlagwinkel 17 aufweist.
Natürlicherweise könnten anstatt der oben genannten Anordnung auch nur zwei Hammerwellen oder auch mehrere verwendet werden oder der abgestufte Dorn an die obere Welle verlegt sein, wodurch im vorliegenden Falle anstatt eines mittels zweier Hammer erfolgenden Schlages ein dreifacher Anschlag erfolgen würde.
Die Wirkungsweise dieser Einrichtung ist folgende: Bei der innerhalb einer Stunde erfolgenden einmaligen völligen Umdrehung des Wechselrades 3 tritt zwischen dem dritten und vierten Viertel der Nocken 4 in den Bereich der unteren Hälfte des Doppelhebels 6, diese , gegen die Platine 1 hin abdrückend, wodurch der Hebestern 7 aus dem Bereich der Dorne 15 und 16 gebracht wird, so daß die ganze Stunde durch einen sehr kräftigen Schlag ausgeschlagen wird, da die beiden unteren Häm-
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mer gleichzeitig zum Anschlag gebracht werden, indem der durch den Hebestern 7 betätigte mittlere Dorn 13 seine Wirkung mittels des Schwanzes 14 auf den Anschlagwinkel 17 überträgt und beide Hämmer gleichzeitig freigibt.
Bei der Weiterdrehung des Wechselrades 3 zum ersten Viertel der nächsten Stunde verläßt der Nocken 4 allmählich die untere Hälfte des Balanciere wieder, so daß die Achse 8 und der Hebestern 7 unter der Einwirkung der Feder 9 nach hinten, d. h. in die Bewegungsebene sämtlicher Hebestifte 13, 15, 16 gebracht wird, wo er so lange verbleibt, als dies zum gleichmäßigen Anschlagen der drei Viertel erforderlich ist, nämlich so lange, als bis der Nocken 4 seinen Einfluß auf den Doppelhebel 6 geltend macht. Während also die drei Viertel einzeln etwa als Westminsterschlage wirken, sind sie beim Stundenschlag zu einem gemeinsamen und gleichzeitig erfolgenden Schlag vereinigt, so daß letzterer in seiner Wirkung ganz besonders hervortritt.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Viertelschlagwerk mit verschiebbarem Anreißrad und mit mehreren Hämmern, bei welchem die Viertel- und Stundenschläge durch dieselben Hämmer angeschlagen werden, dadurch gekennzeichnet, daß von den um das Anreißrad auf verschiedenen Achsen fest angeordneten Hammerhebeln die für den Stundenschlag bestimmten Hebel durch Schwänze miteinander gekuppelt sind und durch einen nach Verschieben des Anreißrades allein noch angerissenen Arm gleichzeitig zum Abfall kommen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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