DE253283C - - Google Patents

Info

Publication number
DE253283C
DE253283C DENDAT253283D DE253283DA DE253283C DE 253283 C DE253283 C DE 253283C DE NDAT253283 D DENDAT253283 D DE NDAT253283D DE 253283D A DE253283D A DE 253283DA DE 253283 C DE253283 C DE 253283C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
zinc
hydrosulfite
salt
sodium
sodium hydrosulfite
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT253283D
Other languages
English (en)
Publication of DE253283C publication Critical patent/DE253283C/de
Active legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C01INORGANIC CHEMISTRY
    • C01BNON-METALLIC ELEMENTS; COMPOUNDS THEREOF; METALLOIDS OR COMPOUNDS THEREOF NOT COVERED BY SUBCLASS C01C
    • C01B17/00Sulfur; Compounds thereof
    • C01B17/64Thiosulfates; Dithionites; Polythionates
    • C01B17/66Dithionites or hydrosulfites (S2O42-)

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Inorganic Chemistry (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 253283 KLASSE 12 f. GRUPPE
Zink-Natriumhydrosulfit
Patentiert im Deutschen Reiche vom 6. Januar 1911 ab.
Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist ein Verfahren zur Darstellung eines Doppelsalzes aus' Zinkhydrosulfit und Natriumhydrosulfit.
Doppelsalze von Zinkhydrosulfit mit Natriumhydrosulfit sind in der Literatur bereits hinlänglich bekannt. Ihre Darstellungsweise ist jedoch eine von dem Verfahren der vorliegenden Erfindung ganz verschiedene. So hat
ίο man z. B. Natriumhydrosulfitlösungen mit Lösungen von Chlorzink vermischt, oder man hat Zinkhydrosulfitlaugen mit Kochsalz ausgesalzen. Auch ist in der Patentschrift 130403 ein Verfahren zur Gewinnung eines schwerlöslichen Zinkhydrosulfits beschrieben, das aber ebenfalls von dem Verfahren der vorliegenden Erfindung ganz verschieden ist, da dort Sulfite in Gegenwart von Wasser mit Zinkstaub und Säure behandelt werden sollen.
Es ist nun gefunden worden, daß man ein hochprozentiges Doppelsalz mit einem ganz einfachen Verfahren herstellen kann, wenn man die Rohlaugen von Zink- und Natriumhydrosulfit miteinander vermischt; es beginnt nach einiger Zeit allmählich die Abscheidung eines weißen kristallinischen Salzes, die immer stärker wird, bis schließlich die ganze Masse zu einem dicken, weißen Brei erstarrt ist. Diese Reaktion tritt noch rascher ein, wenn man das Gemisch von Anfang an erwärmt und die Temperatur auf 60 bis 65 ° hält. Das Salz scheidet sich fast quantitativ aus der wässerigen Mutterlauge ohne weitere Zusätze aus. Wie durch Untersuchungen festgestellt wurde, ist es ein Doppelsalz von Zink- und Natriumhydrosulfit mit geringen Verunreinigungen von Thiosulfat, Sulfit und Sulfat.
Das abgeschiedene Salz kann mit Hilfe von wässerigem Alkohol von der Mutterlauge getrennt und alsdann durch Erwärmen auf 60 bis 70 ° im Vakuum getrocknet werden.
Man hätte annehmen sollen, daß etwa nach den Angaben von Bazlen (Berichte 38,1905,1, S 1060) ein leicht lösliches Doppelsalz von d>;r Formel Zn Na (S2 O4)2 erhalten würde. Dem i; t aber nicht so; es fällt vielmehr ein schwer lösliches Produkt aus, das auf etwa zwei Teile 2,inkhydrosulfit einen Teil Natriumhydrosulfit enthält. Wird mehr Natriumhydrosulfit angewandt, so bleibt der Überschuß davon in Lösung.
Ausführung des Verfahrens:
1001 Zinkhydrosulfitlauge mit 74 kg Zn S2 O4 läßt man gleichzeitig mit 150 1 Natriumhydrosulfit mit 33 kg Na2 S2 O4 in ein vorgewärmtes Rührgefäß einlaufen, wobei man die Temperatur auf 60 bis 65 ° hält. Man erhitzt dann noch unter fortwährendem Rühren etwa eine halbe Stunde lang und filtriert hierauf heiß ab. Nach dem Auswaschen mit wässeri-
gem Alkohol trocknet man das Salz im Vakuum bei 60 bis 70 ° und gewinnt so in sehr guter Ausbeute ein rein weißes, haltbares Doppelsalz, dessen Titer einem Gehalt von etwa 90 Prozent auf Zn S2 O4 berechnet entspricht. Es kann wochenlang in der Luft liegen, ohne daß sein Gehalt wesentlich Einbuße erleidet.

Claims (1)

  1. Pate nt-An s PRU c η : Verfahren zur Darstellung von haltbarem, hochprozentigem und schwerlöslichem Zink-N atriumhydrosulfit, dadurch gekennzeichnet, daß man Zinkhydrosulfit- und Natriumhydrosulfitrohlaugen in der Wärme miteinander verrührt und das abgeschiedene Salz von der Mutterlauge trennt.
DENDAT253283D Active DE253283C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE253283C true DE253283C (de)

Family

ID=511575

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT253283D Active DE253283C (de)

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE253283C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US6367808B1 (en) * 1995-06-14 2002-04-09 Maschinenfabrik Sulzer-Burckhardt Ag Sealing ring for a dry running piston rod

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US6367808B1 (en) * 1995-06-14 2002-04-09 Maschinenfabrik Sulzer-Burckhardt Ag Sealing ring for a dry running piston rod

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE253283C (de)
DE927140C (de) Verfahren zur Fraktionierung von Staerke
DE2110416B2 (de) 4,4'diaminodiphenylderivate und ihre verwendung als chromogene in diagnostischen zubereitungen
DE527036C (de) Verfahren zur Darstellung von wasserloeslichen Metallmercaptoverbindungen
AT56432B (de) Verfahren zur Darstellung von haltbarem, hochprozentigem und schwerlöslichen Zinknatriumhydrosulfit.
DE608667C (de) Verfahren zur Darstellung von wasserloeslichen Zinkverbindungen der Oxymethansulfinsaeure
DE254421C (de)
DE658780C (de) Verfahren zur Herstellung von Pyrenabkoemmlingen
DE890648C (de) Verfahren zur Herstellung von MonoalkylihydraziinsuMaten
DE491224C (de) Verfahren zur Darstellung von Arylaminosubstitutionsprodukten von o-Aminoarylmercaptanen
DE65236C (de) Verfahren zur Darstellung zweier p-Amidophenoldisulfosäuren
DE178840C (de)
DE964058C (de) Verfahren zur Herstellung von Derivaten des Anthracens
DE573541C (de) Verfahren zur Herstellung von Abkoemmlingen C, C-disubstituierter Barbitursaeuren
DE459362C (de) Verfahren zur Darstellung von wasserloeslichen Kondensationsprodukten der Aminoarylarsinsaeuren
DE585986C (de) Verfahren zur Darstellung eines basischen Aluminiumsalzes der Acetylsalicylsaeure
DE247005C (de)
DE514802C (de) Verfahren zur Herstellung von Alkalisalzen der Toluolsulfonsaeurehalogenamide
DE555935C (de) Verfahren zur Darstellung von Indolsulfosaeuren
DE466360C (de) Verfahren zur Herstellung von Salzen der 1-Methyl-4-isopropylbenzolsulfosaeuren und ihrer Substitutionsprodukte
DE633308C (de) Verfahren zur Darstellung des im Pyridonring phenylierten 1, 9-N-Methylanthrapyridons oder seiner 4-Brom- bzw. 4-Chlorverbindung
DE629653C (de) Verfahren zur Herstellung von Tetrahydronaphthylaminsulfonsaeuren
DE216034C (de)
DE720160C (de) Verfahren zur Darstellung von 6-Aminodihydrocinchonin und -dihydrocinchonidin
DE461831C (de) Verfahren zur Darstellung aromatischer Arsenverbindungen