DE253233C - - Google Patents

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DE253233C
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    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04MTELEPHONIC COMMUNICATION
    • H04M17/00Prepayment of wireline communication systems, wireless communication systems or telephone systems
    • H04M17/02Coin-freed or check-freed systems, e.g. mobile- or card-operated phones, public telephones or booths

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Computer Security & Cryptography (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Prepayment Telephone Systems (AREA)
  • Meter Arrangements (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
■- JVl 253233 KLASSE 21 a. GRUPPE
ELIJAH NORTHUM in STEPHENS, V. St. A.
der geführten Telephongespräche.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 18. Februar 1912 ab.
Die Kontrolle der Verrechnung der Sprechgebühren beim modernen Fernsprechbetrieb geschieht zumeist in der Weise, daß der Telephonbeamte Beginn und Ende des Gespräche auf einem Zettel vermerkt und diese Zettel dann später verbucht werden. Dabei ist natürlich auf dem Zettel,jedesmal auch zu vermerken, wenn ein anderer Tarif in Anrechnung kommt, wie es z. B. des Nachts der
ίο Fall ist. Hierbei kommt es gerade beim Übergang von dem Tag- in den Nachtbetrieb oder aus anderen Ursachen sehr häufig vor, daß derartige Vermerke übersehen werden und infolgedessen eine falsche Berechnung der TeIephongebühren eintritt.
Diesen Nachteil überwindet der Gegenstand der vorliegenden Erfindung, indem hier für den Tag- und Nachtbetrieb je eine, für sich selbsttätige, vollkommen getrennte Anzeigevorrichtung vorgesehen ist, bei welcher der Beamte nach Einstellung auf den betreffenden Betrieb (Tag oder Nacht) keinerlei falsche Aufzeichnung machen kann.
Die Aufzeichnung der Anzahl der einzelnen Gespräche erfolgt mittels Zählscheiben, und außerdem ist noch eine Vorkehrung getroffen, wodurch die Tatsache der Aufzeichnung auch einem in der Ferne befindlichen Beamten, z. B. einem Aufsichtsbeamten, übermittelt wird.
Es wird hier eine Zählscheibe mit zwei Zeigern verwendet, von welchen der eine während des Tages und der andere während der Nachtzeit verwendet wird.
Der Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist in der Zeichnung niedergelegt und stellt dar:
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Fig. ι eine Ansicht der Anzeigevorrichtung von vorne, teilweise im Schnitt, Fig. 2 einen Querschnitt durch die auf dem Amte befindliehe Anzeigevorrichtung, rechtwinklig zu der Ebene der Fig. 1. Fig. 3 ist ein Schaltungsschema, welches die Anordnung des Mikrophons im Stromkreis des Telephonbeamten zeigt, Fig. 4 ein Schaltungsschema für die Vorrichtung, mittels welcher die Anzeigevorrichtung wieder auf Null· gestellt wird.
Auf einem Bodenbrett 1 ist ein Gehäuse 2 angeordnet, welches einzelne Teile des Mechanismus umschließt. Über dem Gehäuse 2 ist ein kreisrundes Gehäuse 3 mit gläserner Vorderseite 4 angeordnet, und hinter derselben befindet sich eine Zählscheibe 5, welche nach irgendeinem beliebigen System eingestellt ist, wie z. B. in ι: 100. Die Scheibe 5 besitzt in der Mitte eine Durchbohrung 5X. In derselben steckt eine Muffe 6, auf welcher an der Vorderseite der Scheibe ein Zeiger 7 befestigt ist, während auf der Rückseite ein Klinkenrad 8 fest mit derselben verbunden ist. Eine durch die Muffe 6 hindurchgesteckte Welle 9 trägt an der Vorderseite der Zählscheibe 5 einen Zeiger 10 und ist an der Rückseite der Zählscheibe fest mit einem Klinkenrad 11 verbunden. Entsprechende Klinken 8a und ιιλ sind vorgesehen, welche in die zu ihnen gehörigen Klinkenräder eingreifen können.
Im Innern des Gehäuses 2 sind zwei Hebel I4'v und 147 vorgesehen. Die Enden dieser Hebel endigen unterhalb je einer Fallröhre 19* und io/, von denen eine für Nachtanrufe und die andere für Tagesanrufe bestimmt ist. Das obere Ende jeder Fallröhre ist mittels eines aufklappbaren Deckels I9Z verschlossen. Bei
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13 ist an dem Hebel 14* ein Klinkenhebel 12* angelenkt und beide Hebel 12* und 14* werden von einem Arm 15 gehalten. Der Hebel 14/ ist mit einem ähnlichen Klinkenhebel izy versehen, welcher mit dem Klinkenrad 11 in Eingriff steht. Eine Glocke 21 ist unter dem Unterende der Fallröhren τψ und 10/ angeordnet und unter der Glocke ist ein Behälter -22 vorgesehen, welcher durch eine Wand 22a in zwei Teile geteilt wird. Dieser Behälter 22 ist als Schublade ausgebildet und kann infolgedessen aus dem Gehäuse 2 entfernt werden.
Die Enden der Hebel I4X und 14^ ragen etwas in die Unterenden der Fallröhren 19* und 19/ hinein, so daß sie von Scheiben 20, auf denen die Telephonnummer und das Datum durch den Beamten vermerkt werden können, getroffen werden, welche oben in die Röhren hineingesteckt werden. Eine Vorrichtung 28 zur Regelung des Ausschlages der Hebel 14* und 14^ ist am anderen Ende der Hebel vorgesehen. Mittels zweier Magnete 30* und 30^ können die Zeiger 7, 10 der Zählscheibe 5 wieder auf Null eingestellt werden. Diese Magnete 30* und 30·^ werden mit Hilfe eines Unterbrechers mit einer Feder 32 in Tätigkeit gesetzt, die nacheinander mit den leitenden Punkten eines Rades 33 in Berührung kommt. Letzteres wird mit Hilfe eines im Innern des Gehäuses angeordneten gerauhten Handrädchens 34 gedreht. Zur Regulierung der Schnelligkeit der Bewegung der Hebel 14 ist eine mittels einer Schraube 36 nachstellbare Feder 35 vorgesehen.
Um die Zeiger 7, 10 der Zählscheibe 5 jeden für sich auf Null stellen zu können, ist ein Stromkreis, wie in Fig. 4 dargestellt, vorgesehen.
' Neben der Glocke 21 ist ein Mikrophon 24 angeordnet, welches mit einem Mikrophon 25 des Telephonbeamten in einem Stromkreis liegt (siehe Fig. 3). Das Mikrophon 25 ist für den Aufsichtsbeamten bestimmt, welcher dadurch von einer von dem Apparat entfernten Stelle aus, z. B. von einer anderen Station aus, die Tätigkeit der Anzeigevorrichtung überwachen kann.
In der Fig. 3 stellen die Drähte 26 und 27 den Schnurstromkreis des Telephonbeamten dar und das Mikrophon 25 kann mittels eines Schalters k eingeschaltet werden.
Die Wirkungsweise der Anzeigevorrichtung ist folgende:
., Angenommen, ein Anruf kommt von einer Teilnehmerstelle an und beide Zeiger 7, 10 der Zählscheibe 5 seien auf Null gestellt. Nachdem die Beamtin die Wünsche des Anrufenden erfüllt und dessen Nummer festgestellt hat, stellt sie die übliche Karte aus und schreibt auf eine der Scheiben 20 die Telephonnummer des Sprechenden und das Datum.
Die Scheiben werden zweckmäßig aus Aluminium gefertigt, so daß die Aufzeichnungen wieder entfernt werden können. Sowie der gewünschte Anschluß hergestellt ist, wird die Scheibe in die offene Fallröhre 19'', die Tagesröhre, eingesteckt. . Die Scheibe 20 fällt in der Röhre nach unten, trifft auf den Hebel 14^, bewegt denselben in die Stellung nach den punktierten Linien und dreht dadurch mit Hilfe des Klinkenhebels 12^ das Klinkenrad 11 und den mit ihm verbundenen Zeiger 10 um einen Teilstrich. Die Klinken '8a und na verhindern dabei ein Rückdrehen der Klinkenräder 8 und 11. Die Scheibe 20 trifft hier auf die Glocke und deren Ton wird. von dem Annahmebeamten am Ende der Telephonleitung oder von dem Aufsichtsbeamten vernommen und gewährt so eine weitere Kontrolle, daß der Anruf notiert wurde. Die Scheibe 20 fällt dann auf den Boden des Behälters 22, und zwar in die rechte Abteilung (siehe Fig. 2). Dieser Vorgang wiederholt sich, so oft angerufen wird, so daß der Zeiger 10 auf der Zählscheibe 5 genau die Zahl der stattgefundenen Anrufe anzeigt. Die Zahl der Scheiben 20 in der Schublade 22 muß mit der Zahl der Anrufe auf der Zählscheibe 5 übereinstimmen und beide wieder zusammen mit den ausgestellten Karten. Außer dem Ton der Glocke.21 ist also hier ständig eine dreifache Aufzeichnung der. Telephonanrufe vorhanden.
Beim Wechseln des Telephonbeamten oder bei Tagesschluß wird der Deckel igz der Fallröhre 19/ geschlossen und der Deckel der Fallröhre 19* geöffnet. Nun eintreffende Anrufe werden jetzt auf den Scheiben 20 aufgezeichnet, welche in die Fallröhre 19* eingesteckt werden. Hierdurch wird gleichzeitig die Zahl der Anrufe festgestellt. Die Scheiben 20 bewegen den Hebel 14* und mit Hilfe des Klinkenhebels i2-r das Klinkenrad 8 und den Zeiger 7, während der Zeiger 10 in der eben beschriebenen Weise zur Aufzeichnung der Tagesanrufe gedreht worden ist. Auf diese Weise zeigt der Zeiger 10 die Anzahl der Tagesanrufe an, während noch die Nachtanrufe eingehen. Die in die Fallröhre 19* eingelegten Scheiben treffen dieselbe Glocke 21, werden aber nach der linken Abteilung der Schublade 20 abgelenkt (siehe Fig. 2).
Um nun den Zählapparat wieder auf Null einzustellen, wird ein Schalter 37, welcher im Innern des Gehäuses sich befindet, umgelegt, um den Unterbrecher 33 einzuschalten. Wenn nun das Handrädchen 34 gedreht wird, so werden je nach der Lage des Hebels eines Umschalters 41 einzelne Stromstöße durch die Magneten 30* oder 30^ geschickt (siehe Fig. 4) und dadurch wird der Zeiger 7 bzw. 10 rasch auf Null eingestellt. Je nach der Geschwindigkeit, mit welcher der Unterbrecher arbeitet,
kann der Zeiger langsamer oder rascher auf Null eingestellt werden. Es ist zu bemerken, daß zur Einstellung des Apparates auf Null die Schublade herausgezogen werden muß, welcher normalerweise verschlossen ist und dessen Schlüssel von dem diensttuenden Beamten zu verwahren ist.

Claims (2)

  1. Patent-An Sprüche:
    ίο i. Kontrollvorrichtung in Fernsprechämtern zum Anzeigen der Anzahl und des Datums der geführten Telephongespräche, dadurch gekennzeichnet,' daß durch das Einwerfen von die Telephonnummer und das Datum tragenden Scheiben (20) in zwei verschiedene Münzkanäle (19* und 19/) zwei die Tag- und Nachtgespräche anzeigende Zeiger (7, 10) fortbewegt werden, indem die Scheiben auf das Ende je eines mit dem betreffenden Zeiger verbundenen Hebels (14*, 14^) auftreffen und dieses Ende nach abwärts bewegen.
  2. 2. Kontrollvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß unterhalb der zwei für die Tag- und Nachtgespräche vorgesehenen Münzkanäle (ic/, 19J') eine Glocke (21) derartig angebracht ist, daß die Zählscheiben (20) nach ihrem Auftreffen auf die Glocke in das betreffende Fach der Schublade abgelenkt werden und der beim Auftreffen erzeugte Ton in bekannter Weise mittels eines Mikrophons (24) aufgenommen- und zur Kontrolle der Vorrichtung weitergeleitet wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT253233D 1912-02-12 Active DE253233C (de)

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