DE579407C - Nummernschalter fuer Muenzfernsprecher - Google Patents
Nummernschalter fuer MuenzfernsprecherInfo
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- DE579407C DE579407C DE1930579407D DE579407DD DE579407C DE 579407 C DE579407 C DE 579407C DE 1930579407 D DE1930579407 D DE 1930579407D DE 579407D D DE579407D D DE 579407DD DE 579407 C DE579407 C DE 579407C
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- DE
- Germany
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- contact
- number switch
- coin operated
- dial
- operated telephones
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- Expired
Links
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H04—ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
- H04M—TELEPHONIC COMMUNICATION
- H04M1/00—Substation equipment, e.g. for use by subscribers
- H04M1/26—Devices for calling a subscriber
- H04M1/30—Devices which can set up and transmit only one digit at a time
- H04M1/31—Devices which can set up and transmit only one digit at a time by interrupting current to generate trains of pulses; by periodically opening and closing contacts to generate trains of pulses
- H04M1/32—Locking setting devices during transmission to prevent interference by user
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Signal Processing (AREA)
- Telephone Set Structure (AREA)
- Keying Circuit Devices (AREA)
Description
Bei Münzfernsprechern, die an ein Selbstanschlußamt angeschlossen sind, besteht die
Möglichkeit eines Betruges insofern, als nach Beendigung eines Gespräches die bestehende
Verbindung nicht durch Einhängen des Hörers, sondern mit Hilfe der Nummernscheibe
aufgelöst wird. Dies ist bei den bisher verwendeten Nummernscheiben, bei denen das
Triebwerk für den Impulskontakt mit der Fingerscheibe starr gekuppelt ist, sehr leicht
möglich. Es sind jedoch auch Nummernscheiben bekannt, bei denen die nachstehend geschilderte
Betrugsmöglichkeit nicht gegeben ist, da das Triebwerk für den Impulskontakt nicht starr mit der Fingerscheibe verbunden
ist, so daß der Teilnehmer während der Aussendung der Stromimpulse das Kontaktwerk
weder beschleunigen noch hemmen oder durch frühzeitiges Nachgreifen im Ablauf stören
kann. Diese Nummernscheiben haben sich jedoch wegen ihres komplizierten Aufbaues in
der Praxis nicht bewährt, so daß heute allgemein Nummernscheiben der eingangs erwähnten
Art verwendet werden. Bei diesen Nummernscheiben ist ein Betrug leicht möglich,
wenn man die Nummernscheibe ein wenig aufzieht und in dieser Stellung längere Zeit gesperrt
hält, sobald durch den Impulskontakt die Amtsschleife geöffnet ist. Bei einer Iängeren
Öffnung der Amtsschleife fallen bekanntlich die Wähler zusammen. Die Einkassierung
der eingeworfenen Münze wird jedoch bei den meisten Münzfernsprechern erst durch Einhängen des Hörers veranlaßt. Da
mit Hilfe des Impulskontaktes der Nummernscheibe eine Auflösung der hergestellten Verbindung
ohne Einhängen des Hörers möglich ist, könnte der Sprechgast eine neue Verbindung
herstellen, ohne eine Münze von neuem einzuwerfen, da ja die Münze von dem vorhergehenden
Gespräch noch nicht kassiert worden ist.
Die Erfindung gibt nun eine einfache. Lösung für die Aufgäbe an, wie die eben geschilderte
Betrugsmöglichkeit vermieden werden kann. Nach der Erfindung wird von der
Nummernscheibe eine Sperreinrichtung gesteuert, durch die eine längere, die Verbindung
auflösende Unterbrechung der Amtsschleife verhindert wird. Diese Sperreinrich-
rung besteht aus einem Hilfskontakt an der Nummernscheibe, der von dem Geschwindigkeitsregler
der Nummernscheibe geöffnet wird, wenn der Nummernschalter mit normaler Geschwindigkeit
abläuft. Dieser Kontakt ist dem Impulskontakt parallel geschaltet. Wenn die
Scheibe mit normaler Geschwindigkeit abläuft, können die Wählstromstöße ungehindert ausgesendet
werden. Wird dagegen der Ablauf der Scheibe in betrügerischer Absicht verzögert,
so findet durch den Impulskontakt keine Unterbrechung der Teilnehmerschleife statt.
Der Gegenstand der Erfindung sei an Hand der Abbildungen im einzelnen beschrieben.
Abb. ι zeigt die die Erfindung betreffenden Teile des Nummernschalters schematisch in
der Ruhelage. In
Abb. 2 ist der langsame (verzögerte) Ablauf, in
Abb. 3 ist der normale Ablauf des Nummernschalters schematisch dargestellt.
Die Abb. 4 zeigt den Nummernschalter, soweit er für die Erfindung von Bedeutung ist, in perspektivischer Ansicht.
Die Abb. 4 zeigt den Nummernschalter, soweit er für die Erfindung von Bedeutung ist, in perspektivischer Ansicht.
Die Stromstoßgabe vom Nummernschalter aus wird in bekannter Weise durch den Rücklauf
des durch die Fingerscheibe aufgezogenen Schneckenrades 1 bewirkt, ■ das die
Schnecke 2 antreibt. Die Ablaufgeschwindigkeit wird durch den auf der Schnecke 2 befindlichen
Fliehkraftregler bestimmt, dessen beide Backen 3 durch die Spiralfedern 4 zusammengehalten
werden. An den Backen 3 des Reglers sind Ansätze 5 angegossen, die bei Erreichen der normalen Ablaufgeschwindigkeit
die Kontaktfedern 7 des Kurzschlußkontaktes parallel zum Impulskontakt nach oben
biegen, d. h. den Kontakt öffnen. Bei dem in Abb. 4 gezeigten Ausführungsbeispiel wird der
Kontakt in bekannter Weise mittelbar betätigt, indem die Ansätze 5 an den Reglerbacken
3 bei normaler Ablaufgeschwindigkeit die Schleiffeder 7' nach oben biegen und erst
diese der mit ihr durch einen Pimp el verbundenen Feder 7 das Öffnen des Kontaktes gestattet.
Neben der beschriebenen wäre auch beispielsweise eine andere Ausführungsform,
denkbar, bei der an Stelle des den Impulskontakt überbrückenden Ruhekontaktes ein
Arbeitskontakt vorgesehen ist, der in Reihe mit dem Impulskontakt das Aussenden von
Stromstößen nur bei
schwindigkeit zuläßt.
schwindigkeit zuläßt.
normaler Ablaufge-
Claims (1)
- Patentanspruch:Nummernschalter für Münzfernsprecher mit Einrichtung zur Verhinderung der Trennung der Verbindung durch Öffnung des Impulskontaktes über eine gewisse Zeitdauer, gekennzeichnet durch einen den Impulskontakt überbrückenden Hilfskontakt, der bei normalem Ablauf der Nummernscheibe durch den Geschwindigkeitsregler geöffnet wird.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE579407T | 1930-07-08 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE579407C true DE579407C (de) | 1933-06-26 |
Family
ID=34584667
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1930579407D Expired DE579407C (de) | 1930-07-08 | 1930-07-08 | Nummernschalter fuer Muenzfernsprecher |
Country Status (4)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE579407C (de) |
| FR (1) | FR713878A (de) |
| GB (1) | GB359852A (de) |
| NL (1) | NL31271C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1007815B (de) * | 1951-12-26 | 1957-05-09 | Lorenz C Ag | Nummernschalter fuer Fernsprechgeraete mit einem von der Ablaufspindel gesteuerten Traegheitskontakt |
-
0
- NL NL31271D patent/NL31271C/xx active
-
1930
- 1930-07-08 DE DE1930579407D patent/DE579407C/de not_active Expired
-
1931
- 1931-03-02 GB GB646931A patent/GB359852A/en not_active Expired
- 1931-03-26 FR FR713878D patent/FR713878A/fr not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1007815B (de) * | 1951-12-26 | 1957-05-09 | Lorenz C Ag | Nummernschalter fuer Fernsprechgeraete mit einem von der Ablaufspindel gesteuerten Traegheitskontakt |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| GB359852A (en) | 1931-10-29 |
| FR713878A (fr) | 1931-11-04 |
| NL31271C (de) |
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