AT143933B - Fernsprechteilnehmerstation, insbesondere für Gesellschaftsleitungen. - Google Patents

Fernsprechteilnehmerstation, insbesondere für Gesellschaftsleitungen.

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AT143933B
AT143933B AT143933DA AT143933B AT 143933 B AT143933 B AT 143933B AT 143933D A AT143933D A AT 143933DA AT 143933 B AT143933 B AT 143933B
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Ericsson Oesterreichische Elek
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 
 EMI1.1 
 



    Die Erfindung betrifft eine weitere Ausgestaltung der Fernsprechstation nach Patent Nr. 141023, bei der sämtliche, beim Abheben und Auflegen des Mikrophones notwendigen Umschaltungen zeitlich in richtiger Reihenfolge durch ein oder mehrere, um eine Achse rotierende Steuerorgane bewerkstelligt werden. Als besonders einfach und zweckdienlich hat sich eine Ausführung gezeigt, die gemäss der Erj finding aus einer mit der Antriebsachse fest verbundenen Nockenseheibe und einer auf dieser Achse lose sitzenden, durch einen Mitnehmerstift od. dgl. betätigten Nockenscheibe besteht. Durch besondere Ausbildung der Nocken lässt sieh erreichen, dass bei Rücklauf der Scheiben die Nocken einzelne Schaltmassnahmen unterdrücken bzw. verändern.

   Dies lässt sich mit besonderem Vorteil anwenden bei automaischen Zentralen, bei denen der Ruf durch Erdung eines Leitungszweiges erfolgt, indem bei Rüek- ) lauf der Erdimpuls unterdrückt wird. 



  In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in einem Ausführungsbeispiel dargestellt. Fig. 1 stellt die beiden Nockenscheiben 1, 2 in Ruhestellung dar. Die Nockenscheibe 2 ist fest mit der Antriebsachse. 3 verbunden und trägt einen Mitnehmerstift 4, der in einem Schlitz 5, der lose auf der Achse 3 sitzenden Noekenseheibe 1 eingreift. Die Nocken betätigen Pimpel 6 und 7, die auf die Federpakete einwirken. Für die Erfindung kommen nur die Bewegungen des Pimpels 6 in Betracht. Hebt ein Teilnehmer ab, so bewegt sieh die Achse : ; samt Nockenscheibe 2 im Sinne des Uhrzeigers. Hiedurch gleitet der Pimpel 6 auf die Nockenbahn 8, wodurch in vorliegender Beispielausführung die Schleife gebildet und an den einen Leitungszweig Erde gelegt wird. Die Stellung der Noekenseheiben ist hiebei in Fig. 2 veranschaulicht.

   Der Mitnehmerstift gelangt bis an das Ende des Schlitzes und nimmt bei fortschreitender Bewegung der Achse. 3 nun auch die lose Nockenscheibe 1 mit und hebt den Pimpel 6 auf die Kontaktbahn 9. Hiedurch wird bewirkt, dass die Erde von dem einen Zweig abgeschaltet wird, die Schleife jedoch bestehen bleibt. Diese Stellung ist in Fig. 3 dargestellt und entspricht der normalen Spreehstellung. Legt der Teilnehmer auf, so bewegt sich die Achse'j entgegen dem Uhrzeigersinn und bewegt die feste Nockenscheibe in die in Fig. 4 dargestellte Stellung. Die lose Nockenscheibe ist noch in ihrer Lage geblieben, da der Mitnehmerstift erst bis an das Schlitzende gelangte. Um zu verhüten, dass die Noekenseheibe 1 durch die Lagerreibung zwischen ihr und der Achse. 3 mitgenommen wird, ist am Anfang der Arbeitsbahn ein Festhaltewulst 10 angebracht.

   Durch weitere Drehung der Achse. 3 wird nun durch den Mitnehmerstift 4 auch die Nockenscheibe 1 mitgenommen und beide Nockenscheiben gelangen in die Ruhestellung. Pimpel 6 gleitet dabei über den Wulst 10 und fällt, wie aus der Fig. 1 ersichtlich ist, auf die Nockenbahn 11 der Nockenscheibe 2. Das durch Pimpel 6 betätigte Federpaket gleitet also von seiner Überhubstellung sofort in die Ruhestellung, wodurch die Schleife unterbrochen und ein Erdimpuls unterdrückt wird. Wie aus vorstehendem ersichtlich, arbeitet bei Rechtsdrehung der Steuerorgane das Federpaket in drei Stellungen, nämlich Ruhe, Einfachhub und Überhub, bei Rücklauf wird die mittlere Stellung übersprungen. 



  Durch den Erfindungsgedanken lassen sich selbstverständlich auch andere als die dargestellten Schaltkombinationen und auch für andere Zwecke, gegebenenfalls auch mit mehr als zwei Nocken erreichen.  

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE : EMI2.1 dadurch gekennzeichnet, dass die nach Abheben des Mikrotelephons in Bewegung gesetzten Steuerorgane aus einer mit der Antriebsachse fest verbundenen Nockenscheibe (2) und einer auf dieser Achse lose sitzenden, durch einen Mitnehmerstift od. dgl. betätigten Nockenscheibe (1) bestehen.
    2. Fernsprechteilnehmerstation, insbesondere für Gesellschaftsleitungen nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch derartige Ausbildung der Nocken, dass bei Rücklauf der Nockenscheiben einzelne Schaltmassnahmen unterdrückt bzw. verändert werden.
    3. Fernsprechteilnehmerstation nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass bei automatischen Zentralen, bei denen der Ruf durch Erdung eines Leitungszweiges erfolgt, bei Rück- lauf der Erdimpuls unterdrückt wird.
    4. Fernsprechteilnehmerstation nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass nach Abheben des Mikrotelephons zuerst durch die feste Noekenseheibe (2) mittels eines Pimpels (6) ein Federpaket betätigt, durch das die Schleife geschlossen und Erde an den einen Leitungszweig angelegt wird, wonach im Verlaufe der Bewegung die lose Nockenscheibe (1) mitgenommen wird, die die Sehleifenbildung nicht beeinflusst, die Erdung jedoch unterbricht, während bei Rücklauf nach Auflegen des Mikrotelephons die feste Nockenscheibe (2) so mitverdreht wird, dass der von der nachträglieh mitgenommenen losen EMI2.2 5.
    Fernspreehteilnehmerstation nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die lose Nockenscheibe (1) am Anfang ihrer Arbeitsbahn mit einem Festhaltewulst versehen ist. EMI2.3
AT143933D 1933-07-17 1934-02-02 Fernsprechteilnehmerstation, insbesondere für Gesellschaftsleitungen. AT143933B (de)

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