DE409540C - Schaltwerk fuer elektrische Nebenuhren mit umlaufendem Anker - Google Patents

Schaltwerk fuer elektrische Nebenuhren mit umlaufendem Anker

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DE409540C
DE409540C DER61552D DER0061552D DE409540C DE 409540 C DE409540 C DE 409540C DE R61552 D DER61552 D DE R61552D DE R0061552 D DER0061552 D DE R0061552D DE 409540 C DE409540 C DE 409540C
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DER61552D
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EDUARD RESL
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    • GPHYSICS
    • G04HOROLOGY
    • G04CELECTROMECHANICAL CLOCKS OR WATCHES
    • G04C13/00Driving mechanisms for clocks by primary clocks
    • G04C13/08Secondary clocks actuated intermittently
    • G04C13/10Secondary clocks actuated intermittently by electromechanical step-advancing mechanisms
    • G04C13/11Secondary clocks actuated intermittently by electromechanical step-advancing mechanisms with rotating armature

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Connection Of Motors, Electrical Generators, Mechanical Devices, And The Like (AREA)

Description

  • Schaltwerk für elektrische Nebenuhren mit umlaufendem Anker. Der Gegenstand der Erfindung ist eine elektrische Nebenuhr. Abb. i stellt eines der bekanntesten Systeme dar mit Drehankerwerk und Stromrichtungswechsel. Die Wirkungsweise ist kurz folgende,: b und c sind die Polschuhe eines Elektromagneten mit den Spulenkernen. Der um eine Achse drehbare weiche Eisenankerd wird durch Induktion eines permanenten Stahlmagneten (nicht gezeichnet) magnetisch. Angenommen, der Nordpol des permanenten Magneten wirkt auf den Eisenanker d ein, so wird. dieser südmagnetisch auf seiner ganzen Ausdehnung, d. h. auf seinen beiden Flügeln gleich und für dauernd.
  • Die Normaluhr schickt nun jede Minute einen Strom durch den Elektromagneten. Angenommen, der rechte Polschuh c der Abbildung wird nord-, der linke b südmagnetisch, letzterer stößt somit den dauernd südmagnetischen Anker ab, ersterer zieht ihn an, der Anker wird gezwungen, eine Vierteldrehung in Richtung des Pfeiles zu machen. Der in nächster -Minute von der Hauptuhr gesandte .Strom bewirkt, da entgegengesetzter Richtung, einen Wechsel der Pole des Elektromagneten; der Polschuh c wird südmagnetisch und stößt den gleichpoligen Anker d nunmehr ab, der linke nordmagnetisch gewordene Polschuh b zieht den bei der vorhergehenden Vierteldrehung in seinen Bereich gekommenen Flügel des Ankers d an, und dieser vollführt abermals eine Vierteldrehung, die durch Trieb und Rad auf eine Achse übertragen wird, die den Minutenzeiger trägt.
  • Der Zweck vorliegender Erfindung ist nun, das bekannte Pendeln des Ankers nach dem Anzu,- und das damit verbundene erhebliche Geräusch zu beseitigen und die Drehbewegung zu Anfang zu unterstützen. Dies geschieht im wesentlichen dadurch, daß eine mechanische Vorrichtung angebracht wird, welche die Aufgabe hat, die Massen (Zeiger, Anker, Räderwerk ) in Bewegung zu setzen und wieder anzuhalten, eine Aufgabe, die bei den gebräuchlichen Nebenuhren dem Elektromagneten zufiel. Diese Vorrichtung besteht im wesentlichen aus einem Hebeteil (Scheibe mit Stift, Stern, Vierkant), der mit dem Anker fest und konzentrisch verbunden ist und einer mechanischen Kraft in Gestalt einer Feder Hebel mit Feder) oder einem Hebel mit Gewicht. Die Stellung des Hebeteils und die Befestigung der mechanischen Kraft bzw. ihre Lagerung oder Form ist so, daß in der Ruhelage des Ankers ;die mit Anfangs- und Endlage identisch ist), d. i. -wenn kein Strom durch den Elektromagneten fließt, die mechanische Kraft in radialer Richtung und mit größtem Druck auf den Anker einwirkt, also keine Bewegung in dieser Lage hervorruft (Totlage der Kraft in bezug auf den Anker in der Ruhelage). In Abb. i ist als Hebeteil ein Vierkante und eine Feder a' gewählt. Letztere drückt mit größter Kraft gegen eine der Kanten des Vierkants in radialer Richtung. Die Stellung des Ankers ist die Ruhelage. Die Wirkungsweise ist folgende: Die Normaluhr schickt den fälligen Strom durch den Elektromagneten und bewirkt, daß der eine Flügel des Eisenankers (l von dem Polschuh c angezogen, der Anker in Richtung des Pfeiles in Bewegung gesetzt -wird. Bevor er noch seinen toten Gang (Räderwerk und Zeiger gegenüber) überwunden hat, hat er die eine Kante des Vierkants e über die Totlage der Federa hinausgeführt, die in der Feder aufgespeicherte mechanische Kraft wirkt sich nun im Sinne der Drehrichtung des Ankers auf diesen aus, Zeiger und Räderwerk in Bewegung setzend, bis Feder a und Vierkante eine Stellung erreicht haben, die in .IM. i strichpunktiert angedeutet ist. Von diesem Zeitpunkt wirkt die Feder a mit ihrer Kraft der Bewegung :entgegen, und zwar dadurch, daß die der Bewegung nächstliegende Kante des Vierkants in den Bereich der Feder a tritt, wobei diese durch die den Bewegungsteilen innewohnende Bewegungsenergie wieder in ihre ursprüngliche Lage und Spannung gebracht wird, die unerwünschte Bewegungsenergie nach und nach vor dem Erreichen der Endlage aufsaugend.
  • Wird nun die Anziehungskraft des Elektromagneten so gewählt, daß die ganze Arbeitsleistung desselben während einer Ankerbeawegung die Bewegungsverluste, Reibung, toten Gang usw. gerade deckt, so ist die Bewegungsenergie der Bewegungsteile in der Endlage gleich Null, mithin auch die Geschwindigkeit. Abb. 2 stellt den Verlauf der Bewegung graphisch dar. Die wagerechte Koordinate stellt den Gesamtweg A-B, eingeteilt in einzelne Wegstrecken, die senkrechte die Geschwindigkeit dar. Kurve A-C, ungefährer `'erlauf der Bewegung bei den bisherigen Systemen, ungleichförmig beschleunigte Bewegung, höchste Geschwindigkeit in der Endlage: Kurve A-D>-B, Verlauf der Bewegung bei dem Gegenstand der Erfindung, erst ungleichförmig beschleunigte, dann ungleichförmig verzögerte Bewegung, geringste Geschwindigkeit in der Endlage.
  • Um eine gesicherte Funktion dieser Anordnung zu ermöglichen, ist es unerläßlich, daß die Ruhelage des Ankers durch Störungen von außen, Wind, Erschütterungen usw., nicht verändert werden kann. Zu diesem Zweck ist eine Feststellvorrichtung angebracht, deren Wirkung folgendermaßen vor sich geht: Der Hebeln aus weichem Eisen und um eine Achse drehbar, greift mit seiner Nase k in einen Einschnitt einer iVIessingscheibe 1, die mit dem Anker fest und konzentrisch verbunden. ist, und zwar so, daß .eine Bewegung des Ankers in der Ruhelage vor oder rückwärts unmöglich ist. Die Form von Einschnitt und Nase ist derart, daß ein Herausdrängen derselben durch einen Druck, der vom Anker ausgeht, unmöglich ist. Bei Kontaktschluß zieht der Polschub b den Hebel i an, die Nase h tritt aus der Einfräsung der Scheibe/, der Anker ist frei zur Funktion. Bei Unterbrechung des Stromes fällt der Hebel! zurück, die Nase k tritt in die nächste inzwischen in ihr Bereich gelangte Einfräsung der Scheibe 1, letztere und damit Anker, Zeiger und Räderwerk fixierend bis zum folgenden Stromschluß.

Claims (1)

  1. PATENT- ANsPRUcH: Schaltwerk für elektrische Nebenuhren mit umlaufendem Anker, einer Hilfskraft zur Sicherung der Fortschaltbewegungund einer elektromagnetisch herausgehobenen Sperrfalle, dadurch gekennzeichnet, daß die Hilfskraft (a) in der Ruhelage des Ankers (d) mit größtem Druck auf einen der Kanten (e) oder Stifte in radialer Richtung einwirkt (labile Lage j, so daß bei Stromschluß nach - kurzer, durch den Elektromagneten (b, c) bewirkten Bewegung des Ankers (d) diese Totlage überwunden und die in der Hilfskraft (a) aufgespeicherte Energie sich in Richtung der gewünschten Bewegung auf den Anker #c1) auswirkt.
DER61552D 1924-07-12 1924-07-12 Schaltwerk fuer elektrische Nebenuhren mit umlaufendem Anker Expired DE409540C (de)

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DE409540C true DE409540C (de) 1925-02-06

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DE (1) DE409540C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2623185A (en) * 1945-02-21 1952-12-23 Pfeffer Vaclav Secondary clock motor

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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