DE973072C - Antriebssystem fuer schrittweise bewegte, von Impulsen gesteuerte Waehler, insbesondere fuer Fernmeldeanlagen - Google Patents

Antriebssystem fuer schrittweise bewegte, von Impulsen gesteuerte Waehler, insbesondere fuer Fernmeldeanlagen

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DE973072C
DE973072C DES41808A DES0041808A DE973072C DE 973072 C DE973072 C DE 973072C DE S41808 A DES41808 A DE S41808A DE S0041808 A DES0041808 A DE S0041808A DE 973072 C DE973072 C DE 973072C
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DE
Germany
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drive system
rotor
stator
poles
coils
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DES41808A
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English (en)
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Curt Eichler
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Sueddeutsche Telefon Apparate Kabel und Drahtwerke AG TEKADE
Original Assignee
Sueddeutsche Telefon Apparate Kabel und Drahtwerke AG TEKADE
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    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02KDYNAMO-ELECTRIC MACHINES
    • H02K37/00Motors with rotor rotating step by step and without interrupter or commutator driven by the rotor, e.g. stepping motors
    • H02K37/10Motors with rotor rotating step by step and without interrupter or commutator driven by the rotor, e.g. stepping motors of permanent magnet type
    • H02K37/12Motors with rotor rotating step by step and without interrupter or commutator driven by the rotor, e.g. stepping motors of permanent magnet type with stationary armatures and rotating magnets
    • H02K37/14Motors with rotor rotating step by step and without interrupter or commutator driven by the rotor, e.g. stepping motors of permanent magnet type with stationary armatures and rotating magnets with magnets rotating within the armatures
    • H02K37/18Motors with rotor rotating step by step and without interrupter or commutator driven by the rotor, e.g. stepping motors of permanent magnet type with stationary armatures and rotating magnets with magnets rotating within the armatures of homopolar type
    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H67/00Electrically-operated selector switches
    • H01H67/02Multi-position wiper switches
    • H01H67/04Multi-position wiper switches having wipers movable only in one direction for purpose of selection
    • H01H67/06Rotary switches, i.e. having angularly movable wipers

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Connection Of Motors, Electrical Generators, Mechanical Devices, And The Like (AREA)

Description

  • Antriebssystem für schrittweise bewegte, von Impulsen gesteuerte Wähler, insbesondere für Fernmeldeanlagen Die Erfindung bezieht sich auf ein Antriebssystem für schrittweise bewegte, von Impulsen gesteuerte Wähler, insbesondere für Fernmeldeanlagen, bei welchem ein mit einem axial polarisierten Dauermagnet versehener Rotor durch feststehende, über Rotorkontakte angeschaltete Feldmagnete nach jedem Impuls in eine definierte Teilumdrehung versetzt wird und bei dem zum beschleunigten Anlauf des Rotors einige Feldspulen. im den Rotor anziehenden und einige Feldspulen im den Rotor abstoßenden Sinn erregbar sind und ferner zum Stillsetzen des Rotors andere Feldspulen als zu seinem Lauf vorgesehen sind.
  • Bekannt sind elektromagnetische Antriebe für Wähler mit besonders geformtem Weicheisenanker als Rotor, der von zwei um 9o° versetzten, abwechselnd eingeschalteten Elektromagneten in Drehung versetzt wird. Bei jedem Steuerimpuls wird der Rotor um 9o° gedreht und bewegt die zugeordneten Wählerarme einen Schritt weiter. Zur Stillsetzung der Motorbewegung werden beide Ständerspulen gleichzeitig erregt. Die Pole des Ankers sind durch zusätzliche Nasen so verformt, daß das Anzugsmoment der beim Lauf jeweils eingeschalteten Ständerspule etwa gleichmäßig wirkt und der Drehsinn eindeutig .festgelegt ist. Um für die Ruhestellung eine stabile Lage zu sichern, sind zusätzliche Maßnahmen bekannt, die gleichzeitig die beim Anhalten des Motors auftretenden Pendelschwingungen vermindern. Ferner macht bei dieser Anordnung die Abführung der im Dauerbetrieb in den beiden Spulen erzeugten Verlustwärme einige Mühe und bedingt weitere Hilfsmaßnahmen.
  • Nach einer anderen bekannten Anordnung werden drei gleichmäßig auf den Umfang des Stators verteilte Elektromagnete verwendet, die zur Stillsetzurig des. Motors zusätzlich Hilfswicklungen tragen. Es wurden auch Antriebsvorrichtungen bekannt, bei denen als Läufer ein. sternförmig gestalteter Dauermagnet und als Ständermagnete periodisch umgepolte Spulen dienen. Jeder Stromstoß dreht den Motor um einen Pol weiter. Die Ständerspulen sind hierbei hintereinandergeschaltet und so gepolt, daß wie beim Rotor gegengleiche Magnetpole der Reihe nach abwechseln. Alle Pole des Ständers sind stets gleichzeitig wirksam, und zwar im periodischen Wechsel der Polarität. Die Polzahl des Ankers und des Rotors sind gleich.
  • Ferner ist ein Elektromotor bekannt, bei dem der Antrieb des Ankers durch sechs um ihn herumliegende Elektromagnete erfolgt, die in Gruppen von je drei der Reihe nach erregt werden, so daß der Anker jeweils über Teilumdrehungen seines Umlaufs beschleunigt wird. Es handelt sich jedoch um einen dauernd laufenden Motor, der nicht in der Lage ist, als Antriebssystem für schrittweise bewegte, von Impulsen gesteuerte Wähler nur eine definierte Teilumdrehung auszuführen.
  • Schließlich ist durch ein Antriebssystem für eine elektrische Nebenuhr ein Elektromotor mit auf dem Anker angeordneten, axial polarisierten Dauermagneten bekanntgeworden, der von Impulsen wechselnder Polarität schrittweise weiterbewegt wird. Der Motor macht jeweils nur einen Schritt, wobei sämtliche Statormagnete gleichzeitig wirksam sind.
  • Das erfindungsgemäße Antriebssystem ist dadurch gekennzeichnet, daß der Abstand zwischen den Rotorpolen und den Polen der Stillsetzmagnete kleiner ist als der zwischen den übrigen Feldmagneten und daß die zum Lauf des Rotors vorgesehenen Feldspulen derart in einer Richtung und Stärke erregt werden, daß das an sich bekannte permanente Feld des Stators aufgehoben oder umgekehrt wird, und daß ferner innerhalb einer definierten Teilumdrehung alle am Umfang des Ständers verteilten Spulen nacheinander wirksam werden.
  • Die Abbildungen zeigen ein Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Anordnung. Abb. I gibt einen Querschnitt durch die Antriebsvorrichtung wieder, während Abb. 2 eine Aufsicht darstellt.
  • Auf der Achse I, die die Drehbewegung auf die nicht dargestellten Wähler überträgt, ist ein Dauermagnete angeordnet, der axial magnetisiert ist, beispielsweise gemäß der Abbildung, oben N, unten S. An beiden Seiten des Magnets sind ringförmige Polschuhe 3 und 4 vorgesehen, die sternförmig angeordnete Pole 5, 5' bis 8, 8' tragen. Im Beispiel sind die Polschuhe mit vier Polen dargestellt. Ihre Zahl hängt vom Drehwinkel ab, den der Motor in Abhängigkeit von einem Steuerimpuls ausführen und dabei den Wähler um einen Schritt vorwärts bewegen soll. Bei vier Polen beträgt die Ankerumdrehung eine Viertel Umdrehung für einen Schaltschritt. Auf dem Umfang des Ständers sind eine -Reihe von Elektromagneten A bis E in bestimmten Abständen verteilt, etwa so, daß der gegenseitige Winkelabstand einer Rotordrehung von 22,5° entspricht. Wegen der vierzähligen Symmetrie des Rotors ist es hierbei gleichgültig, in welchem Sektor die Spulen angeordnet werden. Es kann beispielsweise im Sektor 3 die vorgesehene Spule D', die hier aus konstruktiven Gründen stört, mit gleicher Wirkung an entsprechender Stelle im vierten Sektor D angeordnet sein. Die Spulen werden durch eine nicht dargestellte, vom Rotor selbst betätigte Schaltanordnung in einer Reihenfolge unter Strom gesetzt, die einen beschleunigten Start, einen raschen Umlauf und eine plötzliche Abbremsung des Rotors in definierter Ruhestellung bewirken.
  • Die Elektromagnete selbst sind konstruktiv unter sich gleich und bestehen aus der Stromspule 9 und dem U-förmigen Jochen, deren Schenkel Io und Io' gegen den Mittelpunkt des Antriebssystems stehen. Die Ruhelage des Motors ist durch die beiden Elektromagnete A und E festgehalten. Ihre Joche stehen allein entsprechenden Polen des Ankermagnets gegenüber, so daß eine definierte Ruhelage durch den Dauermagnet bereits sichergestellt ist. Darüber hinaus können natürlich die Magnete A und E, falls erforderlich beide oder einzeln, durch einen eventuell verminderten Ruhestrom zur Erhöhung der Stabilität der Ruhelage erregt werden. Der Haltestrom ist dabei so gerichtet, daß die oberen Pole Io südpolare und die unteren Pole Io' nordpolare Eigenschaften haben und damit den entgegengesetzt gepolten Dauermagnet festhalten.
  • Um den Motorwähler in Bewegung zu setzen, werden die beiden Haltespulen A und E so erregt, daß sie abstoßend wirken und zusätzlich die den Rotorpolen zunächst liegende Spule B anziehend magnetisiert. Dadurch wird ein rascher Start möglich, der gegebenenfalls noch durch entsprechende Erregung weiterer Spulen beschleunigt werden kann. Sobald der Rotorpol - in der Zeichnung 2 das Polpaar 5 und 5' - den Ständermagnet B pes-' siert, wird dessen Erregung ausgeschaltet und ein anderer Magnet C, der gegenüber dem nächsten Ankerpol nun den kleinsten Winkelabstand aufweist, anziehend erregt. Nach einer weiteren Teildrehung wird C ausgeschaltet und D erregt. Nach Beendigung der für einen Schaltschritt vorgesehenen Teildrehung von 90'°, wie sie für das beschriebene Ausführungsbeispiel zutrifft, werden die beiden Haltespulen A und E zur Stillsetzung des Motors eingeschaltet. Zur Erhöhung der Bremswirkung kann zusätzlich Spule B noch abstoend erregt werden.
  • Die An- und Umschaltung der Ständermagnete wird vom Rotor selbst vorgenommen, sobald die Drehbewegung eingeleitet ist und läuft in dem beschriebenen Rhythmus selbsttätig ab, bis ein Schaltschritt = s/4-Umdrehung durchgeführt ist. Die Umschaltung- der einzelnen Elektromagnete auf anziehende oder abstoßende Wirkung erfolgt entweder durch Stromumkehr oder durch Abschaltung einer anziehend wirkenden Wicklung und Anschaltung einer gegensinnig arbeitenden Wicklung. Nach einem anderen Ausführungsbeispiel können auch die Spulen B bis D doppelt, und zwar diametral zueinander, angeordnet werden, wobei der eine Satz die anziehenden Kräfte und der jeweils gegenüberliegende Satz die abstoßenden Kräfte erzeugt.
  • Eine weitere Ausführungsform der erfindungsgemäßen Anordnung, die gleichzeitig eine fortschrittliche Weiterbildung des Erfindungsgedankens darstellt, ist in Abb. 3 und 4 wiedergegeben. Abb.3 zeigt die Anordnung wieder im Schnitt, Abb. 4 in Aufsicht. Die Bedeutung der Teile I bis 4 ist dieselbe wie in Abb. I. Die Polschuhe 3 und 4 weisen jedoch in dieser Ausführung je zehn Pole a bis k bzw. a' bis k' auf. Der Stator besteht nun ebenfalls aus einem permanenten Magnet 13 mit acht Polpaaren II bis II', die die Spulen 12 und 12' tragen. Die Spulen 12 und I2' können auch jeweils zu einer vereinigt sein. Die Polarität des Statormagnets ist so gerichtet, daß, wie in Abb. 3 dargestellt, z. B. beim Stator und Rotor der N-Pol oben ist. Je zwei Spulen oder Spulenpaare, die sich diametral gegenüberstehen und entsprechend mit A und A' bzw. D und D' bezeichnet sind, arbeiten zusammen. Die Ruhestellung des Rotors ist dadurch bestimmt, daß z. B. die Spulen A erregt werden in einer Richtung und einer Stärke, daß das permanente Feld des Stators in diesen Polen nicht nur aufgehoben, sondern umgekehrt wird. Dadurch ziehen die Spulen bei A entsprechende Pole des Rotors an, während die übrigen Pole auf Grund der gleichgerichteten Magnetisierung des Rotors und Stators abgestoßen werden. Zur Erhöhung der Bremswirkung schlägt die Erfindung weiterhin vor, den Polabstand zwischen den Rotor- und Statorspulen bei den Spulen, die lediglich zur Bremsung dienen, geringer zu halten als bei den übrigen Feldspulen, die die Bewegungskräfte erzeugen. Dieser Abstand kann nämlich nicht beliebig gewählt werden, da ein zu großer Abstand einen ungünstigen Wirkungsgrad bedeutet und geringer Abstand sehr ungleichförmigen Lauf bedingt.
  • Eine Bewegung des Rotors wird dadurch erzielt, daß die Spulen bei B, C, D in gleicher Weise wie die Spulen A nacheinander anziehend erregt werden. Die Spulen bei A werden dagegen stromlos, so daß ihre Pole auf Grund der permanenten Magnetkräfte die Rotorpole abstoßen. Bei jedem Steuerimpuls dreht sich der Anker so weit, daß der in Drehrichtung liegende nächste Ankerpol mit dem nächsten Statorpol zur Deckung kommt, also etwa so, daß bei der Ruhestellung sich a und A decken, nach dem ersten Impuls sich dann b und B gegenüberstehen und bei den folgenden Impulsen c und C, d und D, e und A', f und B'. . . sich decken.
  • Gegenüber den bekannten Anordnungen hat die Anordnung gemäß Abb. 3 und 4 den Vorteil, daß zur Erzielung einer Drehbewegung keine Umpolungen der Statorspulen erforderlich sind, demzufolge auch die gelegentlich vorgeschlagenen Hilfswicklungen überflüssig sind. Durch die besondere Polteilung, Anzahl der Ankerpole und davon abweichende Anzahl der Statorpole wird erreicht, daß eine ganze Ankerumdrehung zehn Schaltschritten entspricht, was bei dem üblichen dekadischen Zahlensystem eine vereinfachte Übersetzung zwischen dem Motor und den Kontaktsätzen bedeutet. Die besondere Polteilung bietet aber noch einen weiteren Vorteil. Während bei den bekannten Anordnungen sowie der gemäß Abb. I und 2 pro Schaltschritt jeweils mindestens ¼ Drehung des Motors erforderlich ist, arbeitet die Anordnung gemäß Abb. 3 und 4 pro Schaltschritt mit einer Drehung von ein Zehntel des Umfangs. Dadurch wird die erforderliche Geschwindigkeit für die Fortschaltung um einen Schritt kleiner und die Bremskräfte, die sich mit dem Quadrat der Geschwindigkeitsänderung vermindern, erheblich geringer.
  • Aufbaumäßig ergeben sich eine Reihe von Möglichkeiten für den erfindungsgemäßen Motor, von dem die skizzierten Anordnungen nur Ausführungsbeispiele darstellen. Der Magnet des Stators kann als Ring vorgesehen sein, an dem die Pole mit den Feldspulen in radialer Richtung angebaut werden. Zweckmäßiger ist der Aufbau aus Segmenten, die durch Flansche I4 (Abb.4) oder Klammern zusammengehalten werden. Zum Feinabgleich der magnetischen Kraftwirkungen können einstellbare magnetische Nebenschlüsse 18 (Abb. 3) vorgesehen sein. Abb. 5 zeigt eine andere prinzipielle Konstruktion, bei der der Dauermagnet des Stators aus einem ringförmigen, axial polarisierten Dauermagnet 15 besteht, auf dem die die Feldspulen tragenden Pole 17 aufgesetzt sind. Weitere zweckmäßige Formen des erfindungsgemäßen Motors sind in den Abb. 6 und 7 wiedergegeben, nach denen das Gehäuse 18 etwa aus Leichtmetall oder thermoplastischem Werkstoff die Statorpole 17 eingebaut enthält und dazu Kammern öderAussparungen r9 aufweist, in die die Einzelmagnetspulen 21 mit permanenten Magneten in der leichter herstellbaren Stabform 2o eingesetzt werden.
  • Die Steuerung der Feldmagnete zur Erzielung einer Drehbewegung des Rotors, der ein Schaltschritt der Wähler entspricht, erfolgt über Kontakte, die vom Rotor betätigt werden. Die erforderlichen Kontakteinrichtungen können in den Ausführungsbeispielen nach 6 und 7 im Motorgehäuse in den Kammern 22 vorgesehen sein. Der Steuervorgang wird durch Stromimpulse, etwa den Stromstößen einer Wählscheibe ausgelöst. In Verbindung mit einer weiteren Steuereinrichtung ist der erfindungsgemäße Antrieb in der Lage, Wähler für die verschiedensten Schaltaufgaben der Fernmeldetechnik zu betreiben.
  • Gegenüber den bekannten Ausführungen hat das neue Antriebssystem den Vorteil, daß eine stärkere Beschleunigung nur während des Anlaufs auf den Rotor ausgeübt wird; beim Weiterlauf ist die beschleunigende Wirkung der Ständerpole wesentlich geringer, da die weiteren Spulen nur einzeln nacheinander eingeschaltet werden.. Sie ist im Grenzfall so gering, daß sie lediglich die unvermeidbaren Reibungsverluste deckt. Dadurch wird erreicht, daß weniger kinetische Energie der bewegten Teile abgebremst werden muß als bei den bekannten Anordnungen, so daß mit kleineren Bremskräften die Stillsetzung des Motors mit größerer Sicherheit ohne das störende Pendeln erreicht wird. Ein weiterer Vorteil liegt in der geringeren Erwärmung der Spulen infolge der nur zeitweisen Erregung. Die auftretende Verlustwärme ist auf größeren Raum verteilt und wird daher besser abgestrahlt.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: I. Antriebssystem für schrittweise bewegte, von Impulsen gesteuerte Wähler, insbesondere für Fernmeldeanlagen, bei dem ein mit einem axial polarisierten Dauermagnet versehener Rotor durch feststehende, über Rotorkontakte angeschaltete Feldspulen nach jedem Impuls in eine definierte Teilumdrehung versetzt wird und bei dem zum beschleunigten Anlauf des Rotors einige Feldspulen im den Rotor anziehenden und einige Feldspulen im den Rotor abstoßenden Sinne erregbar sind und ferner zum Stillsetzen des Rotors andere Feldspulen als zu seinem Lauf vorgesehen sind, dadurch gekennzeichnet, daß der Abstand zwischen den Rotorpolen (5 bis 8 in Abb. 2 ; a bis k in Abb. 4) und den Polen der Stillsetzmagnete (A, E in Abb. 2; A, A' in Abb.4) kleiner ist als der zwischen den übrigen Feldmagneten und daß die zum Lauf des Rotors vorgesehenen Feldspulen derart in einer Richtung und Stärke erregt werden, daß das an sich bekannte permanente Feld des Stators (13 in Abb. 3; I5 in Abb. 5) aufgehoben oder umgekehrt wird, und daß ferner innerhalb einer definierten Teilumdrehung alle am Umfang des Ständers verteilten Spulen nacheinander wirksam werden.
  2. 2. Antriebssystem nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß die Feldmagnete zur Erzielung eines gleichmäßigen Drehmoments ungleichmäßig auf den Umfang des Stators verteilt sind.
  3. 3. Antriebssystem nach Anspruch I oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Zahl der Ankerpole geringer ist als die Zahl der Feldmagnete.
  4. 4. Antriebssystem nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß der Dauermagnet des Stators einen wesentlichen Bestandteil des Gehäuses bildet.
  5. 5. Antriebssystem nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Dauermagnet aus mehreren gleichen Teilen zusammengesetzt ist.
  6. 6. Antriebssystem nach Anspruch 4, gekennzeichnet durch ein Gehäuse aus Leichtmetall oder thermoplastischem Werkstoff mit Polen für die Ständermagnete und Kammern zur Aufnahme von Dauermagneten, etwa in Stabform.
  7. 7. Antriebssystem nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß für die Dauermagnete ein Werkstoff verwendet ist, dessen Remanenz durch häufige Gegenmagnetisierung nicht geschwächt wird. B. Antriebssystem nach Anspruch I oder einem der folgenden, gekennzeichnet durch solche Zahl der Pole an Anker und Stator, daß eine volle Umdrehung des Ankers Io Schaltschritten entspricht (Abb. 4). g. Antriebssystem nach Anspruch i oder einem der folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß zum Stillsetzen des Rotors mehrere Feldspulen wirksam sind. io. Antriebssystem nach Anspruch i oder einem der folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß die Feldspulen nach Anspruch 9 mit in Drehrichtung angesetzten Polschuhen versehen sind. i i. Antriebssystem nach Anspruch i oder einem der folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß es in Verbindung mit einer von Stromstößen gesteuerten Schalteinrichtung für Schaltaufgaben der Fernmeldetechnik Verwendung findet.
DES41808A 1954-12-04 1954-12-04 Antriebssystem fuer schrittweise bewegte, von Impulsen gesteuerte Waehler, insbesondere fuer Fernmeldeanlagen Expired DE973072C (de)

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