DE1948397A1 - Abtastvorrichtung mit einem Drehschwingungen ausfuehrenden Element - Google Patents

Abtastvorrichtung mit einem Drehschwingungen ausfuehrenden Element

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DE1948397A1
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Howe Spencer D
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Raytheon Co
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    • H02K33/00—Motors with reciprocating, oscillating or vibrating magnet, armature or coil system
    • H02K33/02—Motors with reciprocating, oscillating or vibrating magnet, armature or coil system with armatures moved one way by energisation of a single coil system and returned by mechanical force, e.g. by springs
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  • Power Engineering (AREA)
  • Reciprocating, Oscillating Or Vibrating Motors (AREA)

Description

Anmelderin: ' Stuttgart, den 22. September
Hughes Aircraft Company P 2055 S/kg / Gentinela and Teale Street
Culver City, Calif., V.St.A.
Abtastvorrichtung mit einem Drehschwingungen ausführenden Element
Die Erfindung bezieht sich auf eine Abtastvorrichtung mit einem in einem bestimmten Winkelbereich im wesentlichen gleichförmige Drehschwingungen ausführenden, um eine Achse drehbar gelagerten Element, insbesondere einem Spiegel, das in seinen Endstellungen durch federnd© Puffer abgefangen und in der Gegenrichtung durch einen Elektromagneten beschleunigt wird, der mittels eines in der Jeweiligen Endstellung von dem schwingenden Element geschlossenen Kontaktes kurzfristig erregt wird.
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Es ist bekannt, solchen Bauelementen wie Spiegeln in einem bestimmten Winkelbereich eine Drehschwingung zu erteilen, bei der die Winkelgeschwindigkeit einen im wesentlichen sinusförmigen Verlauf hatte. Eine sinusförmige Variation ist jedoch in vielen Anwendungsgebieten unerwünscht. Bei vielen Anwendungen, wie beispielsweise bei Bereichsabtastungen für elektromagnetische Strahlungsdetektoren, ist eine gleichförmige Winkelgeschwindigkeit vorzuziehen. - '
Die bisher allgemein angewandte' Methode, um einem Element Drehschwingungen mit einer im wesentlichen konstanten Winkelgeschwindigkeit zu erteilen, besteht darin, daä Element so reibungsarm wie möglich zu lagern und durch Aufprallen auf nachgiebige, aber relativ steife Federn hin und her springen zu lassen. Um die Drehschwingungen zu unterhalten, ist an dem schwingenden Element magnetisches Material befestigt, das von Elektromagneten angezogen wird» Durch abwechselnde Erregung der Elektromagneten werden die Schwingungen unterstützt.
Die Erfahrung hat jedoch gezeigt, daß diese bekannten Abtastvorrichtungen nicht in der Lage waren, die Gleichförmigkeit der Bewegung in einem Hauptteil des Winkelbereiches einzuhalten, die den hohen Anforderungen an den Betrieb vieler Abtasteinrichtungen genügen, wie beispielsweise den erwähnten Abtastvorrichtungen zum Auffassen elektromagnetischer Strahlung* Der Erfindung liegt demgemäß die Aufgabe
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zugrunde, eine Abtastvorrichtung mit verbesserter Gleichförmigkeit der Drehschwingungen zu schaffen.
Diese Aufgabe wird nach der Erfindung dadurch gelöst, daß an einem Ende des schwingenden Elementes konzentrisch zu dessen Drehachse ein Rotor aus ferronagnetischen Material angebracht und in einem sich axial an den Rotor anschließenden, ebenfalls aus ferromagnetischem Material bestehenden Gehäuse ein Magnetkern angeordnet'ist, den innerhalb des Gehäuses eine Magnetspule umgibt, und daß das Gehäuse mit dem Magnetkern verbunden ist, mit einem Randabschnitt den Rotor konzentrisch umgibt und an dem Randabschnitt Vorsprünge · aufweist, die anderen Vorsprüngen am Umfang des Rotors gegenüberstehen, wenn das schwingende Element seine Mittelstellung einnimmt«
Bei der erfindungsgemäßen Abtastvorrichtung wird nur ein einziger Elektromagnet benötigt, wodurch nicht nur eine Vereinfachung der Vorrichtung erzielt wird, sondern vor allem gewährleistet ist, daß die zur Beschleunigung des Rotors in den beiden Schwingungsrichtungen erzeugten Magnetfelder absolut identisch sind· Weiterhin ist die Beschleunigung durch das Magnetfeld seh'r kräftig, weil durch geeignete Ausbildung der Vorsprünge die Luftspalte sehr eng gehalten werden können und außerdem eine Vielzahl von Polen vorhanden ist, die in ihrer Gesamtheit ein sehr kräftiges magnetisches Moment erzeugen·
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Ein weiterer Nachteil der bekannten Anordnungen bestand darin, daß das schwingende Element nach dem Abschalten der Vorrichtung eine Undefinierte Stellung einnahm und daher besondere Einrichtungen vorgesehen werden mussten, um die Abtastvorrichtung zum Anschwingen zu bringen. Außerdem war eine von der Undefinierten Ausgangsstellung abhängige, unbestimmte Einschwingzeit erforderlich, ehe sich eine wenigstens annähernd gleich- ^ förmige Drehschwinguhg einstellte© Auch dieser Nachteil ■ wird in weiterer Ausgestaltung der Erfindung dadurch vermieden, daß elastische oder magnetische Mittel vorgesehen sind, die das schwingende Element beim Abschalten der Vorrichtung in eine seiner Endlagen bringen. Hierdurch ist nicht nur gewährleistet, daß die Vorrichtung beim Einschalten zuverlässig anschwingt, weil in der Endstellung der zur Erregung des Elektromagneten dienende Kontakt geschlossen ist und daher der Elektromagnet zuverlässig erregt wird, sondern es beginnt die Schwingung auch aus der normalen Endlage, so daß sieh der normale Schwingungsablauf sofort einstellt.
t Weitere Einzelheiten und Ausgestaltungen der Erfindung sind der folgenden Beschreibung zu entnehmen, in der die Erfindung anhand der in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiele näher beschrieben und erläutert wird. Die der Beschreibung und der Zeichnung zu entnehmenden Merkmale können bei anderen Ausführungsformen der Erfindung einzeln für sich oder zu mehreren in beliebiger Kombination Anwendung finden· Es zeigen
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Fig. 1 das Weg-Zeit-Diagramm des schwingenden Elementes einer Vorrichtung nach der Erfindung in Form des Drehwinkels in Abhängigkeit von der Zeit,
Fig· 2 das Geschwindigkeits-Zeit-Diagramm des schwingenden Elementes,
Figo 3 das Beschleunigungs-Zeit-Diagramm des schwingenden Elementes in Form der Funktion des Drehmomentes in Abhängigkeit von der Zeit,
Figo 4 die schematische Darstellung einer Abtastvorrichtung nach dem Stande der Technik,
Fig. 5 die Seitenansicht einer Abtastvorrichtung nach der Erfindung,
Figo 6 teilweise in Seitenansicht und teilweise im Schnitt Einzelheiten der Vorrichtung nach Fig. 5»
Figo 7 eine Teilansicht der Anordnung nach Fig. 6 längs der Linie 7-7»
Fig. 8 einen Teilschnitt durch die Anordnung nach Fig. 6 längs der Linie 8-8,
Fig. 9 einen Teilschnitt durch die Anordnung nach Fig. 6 längs der Linie 9-9,
Fig« 10 einen Vertikalschnitt längs der Linie 10-10 durch die Anordnung nach Fig. 8,
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Fig. 11 einen Teilschnitt ähnlich Fig. 8 einer abgewandelten Ausführungsform der Erfindung,
Fig. 12 einen Schnitt längs der Linie 12-12 durch die Anordnung nach Fig. 11 und
Fig. 15 ein schematisches Schaltbild zur Veranschaulichung der elektrischen Wirkungsweise der fe erfindungsgemäßen Anordnung.
Die in Figo 4 schematisch dargestellte Anordnung ist typisch für Abtastvorrichtungen nach dem Stande der Technik. Das schwingende Element 11 hat einen geeigneten Aufbau und ist an den Stellen 15 .schwenkbar gelagert. Die freitragenden Blattfedern 15 und 17 stehen von entgegengesetzten Enden des schwingenden Elementes 11 ab. An entgegengesetzten Enden des Elementes 11 sind im Abstand davon Elektromagnete 19 und 21 angeordnet. Die Elektromagnete 19 und 21 sind mit Spulen 25 und 25 versehen, die in geeigneter Weise mit einer Stromquelle 27,27 ^ verbunden sind. Die freitragenden Federn 15 und 17 ent-" halten Kontakte, die bei der Schwingung des Elementes an Anschlägen 29 und 51 zur Anlage kommen. Im Betrieb bewirkt das Anlegen eines der Kontakte an einen der Anschläge 29 oder 51 einen Stromfluß nach Masse von der Stromquelle 27» wodurch einer der Elektromagneten erregt wird, beispielsweise der dem Anschlag 51 gegenüberliegende Elektromagnet 19» wie es in der Zeichnung dargestellt ist. Das an dem Elektromagnet 19 erregte elektromagnetische Feld zieht das entsprechende Ende des
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schwingenden Elementes 11 an, so daß dieses Element verechwenkt wird, bis der Kontakt an der Feder 15 am Anschlag 29 zur Anlage kommt. Diese Anlage der Feder am Anschlag hat zwei Folgen, nämlich die Erregung des Elektromagneten 21 und außerdem die Speicherung der kinetischen Energie der Schwingbewegung des Elementes 11 in der Feder 15· Das Freisetzen der in der Feder gespeicherten Energie leitet zusammen mit der von dem Elektromagnet 2-1 bewirkten Anziehung die Bewegung des schwingenden Elementes 11 in der Gegenrichtung ein. Es ist ersichtlich, daß diese Schwingbewegung fortdauert, so lange wie die Elektromagneten abwechselnd erregt werden und die Federn die Möglichkeit haben, die kinetische Energie dieser Bewegung zu speichern, um die Rückbewegung des Elementes 11 zu unterstützen· Die Erfahrung hat jedoch gezeigt, daß die vorstehend beschriebene und andere vorbekannte Schwinganordnungen nicht in der Lago waren, in einem Hauptteil des durchlaufenen Winkels die Gleichförmigkeit der Bewegung zu erzeugen, die erforderlich ist, um den hohen Betriebsanforderungen vieler Abtastvorrichtungen zu genügen, wie beispielsweise den oben erwähnten Abtastvorrichtungen^zum Auffassen elektromagnetischer Strahlung·
Die in den Fig.' 5 bis 9 dargestellte Ausführungsform der Erfindung weist einen Rahmen 10 auf, der im wesentlichen parallel zueinander verlaufende, ira Abstand voneinander angeordnete 'I'ragplatten 12 und 14 umfaßt. Zwischen diesen (Tragplatten 12 und 14· befindet sich ein Spiegel oder' reflektierendes Element 16, das in der nachstehend beschriebenen V/eise schwenkbar gelagert ist.
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Wie aus Fig. 6 ersichtlich,, ist der Spiegel 16 mit einer nach oben ragenden Welle 1 β versehen, die in einem Lager 20 aufgenommen ist, das sich in einem Gehäuse 22 befindet· Das Gehäuse 22 ist in geeigneter-Weise, beispielsweise mit Hilfe von Kopf schrauben 24, an der oberen Tragplatte 12 des Rahmens 10 befestigt. Das die Welle 18 aufnehmende Lager 20 ermöglicht der
Welle eine Drehbewegung.
Fig. 7 ist zu entnehmen, daß an der unteren Tragplatte 14 ein Block 26 befestigt ist, beispielsweise mittels Kopf schrauben 28, der Anschlagflächen 30 aufweist, an denen mit Hilf e von Kopf schrauben 36 Biegeelemente 32 und 34 festgeklemmt sind· Die anderen Enden der Biegeelemente 32 und 34 sind in Federklemmen 38 aufgenommen, die in beliebiger geeigneter Weise, beispielsweise durch Schweißen oder Löten, im unteren Bereich des Spiegels befestigt sind. Es sei besonders darauf hingewiesen, daß der Winkel zwischen den Biegeelementen oder Biegefedern 32 und 34, deren Enden in den Federklemmen 38 aufgenommen sind, etwa 90° beträgt. Weiterhin ist zu bemerken, daß die Anschlagflächen 30 eine gewisse Winkelverschiebung gegenüber den Klemmebenen der Biegefedern in den Federklemmen 38 aufweisen, wie es durch die Winkel 42 angedeutet ist, wenn der Spiegel seine neutrale oder Totpunkt-Stellung in seinem Schwenkwinkel einnimmt, so daß eine leichte, auf den Spiegel 16 wirkende Vorspannung entsteht, die bestrebt ist, den Spiegel in eine Endstellüng seines Schwingbereiches zu bringen.
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Wie in den Fig. 6 und 9 dargestellt, ist im oberen Bereich des Spiegelelementes 16 ein Kontaktelement 44 befestigt. Das Kontaktelement 44 hat einen mittleren Abschnitt 46, der am oberen Teil des Spiegels mit Hilfe von Kopfschrauben 48 angebracht ist· Die entgegengesetztan Enden des Kontaktelementes 44 bilden freitragende Arme 50, die während des nachfolgend beschriebenen Betriebes als Federelemente arbeiten. An der Unterseite der Platte 12 sind elektrische Kontakte 52 befestigt, die auf Kontaktpunkte 5^ ausgerichtet sind, die an den Enden der Arme 50 des Federelementes 44 angebracht sind. Es versteht sich, daß die abwechselnde Berührung zwischen den Kontakten 52 und 54 an den entsprechenden Enden des Kontaktelementes 44 die Endstellungen der Schwingbewegung des Spiegels 16 in entgegengesetzten Eichtungen bestimmt und die körperliche Berührung zwischen den Kontakten eine Speicherung von Kräften in den Armen 50 bewirkt, deren Freigabe die Umkehrbewegung des Spiegels 16 unterstützt. Die Wirkungsweise dieser Anordnung wird später mehr im einzelnen beschrieben.
Zur Erläuterung der Art der Einleitung der Schwingbewegungen des Spiegels wird nunmehr die Aufmerksamkeit auf die Fig. 6, 8 und.10 gelenkt» Das Gehäuse 22 ist an der oberen Tragplatte 12 des Gehäuses 10 befestigt. Das Gehäuse enthält einen Magnetkern 60, der konzentrisch zu einer zentralen Achse 62 angeordnet sein kann» wie es in Fig. 10 dargestellt ist, oder massiv ausgebildet sein kann, wie es Fig. 6 zeigt. Es versteht sich, daß der Kern stationär ist» Außer dem Kern 60 enthält
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das Gehäuse eine geeignete Spule 64·. Ein Spulenkörper gewährleistet die elektrische Isolation zwischen der Spule 64, dem Gehäuse 22 und dem Kern 60. Das Gehäuse ist mit dem Kern 60 mittels Kopfschrauben 67 verbunden. Wie aus Fig. 8 ersichtlich, ist der untere Abschnitt des Gehäuses 22 an seiner Innenseite genutet, so daß längs seines Umfanges nach innen gerichtete Vorsprünge entstehen Der Kern 60 hat seinerseits an" seinem unteren Ende einen Bund 72, der, wie aus dem Längsschnitt nach Fig, 10 ersichtlich, den Vorsprüngen 70 am Gehäuse 22 gegenübersteht. An dem Spiegel 16 ist ein Rotor 74 oder 74·1 in der in Fig. 6 bzw, Fig. 10 dargestellten Weise befestigt, je nach der. Art der für den Spiegel gewählten Lageranordnung. Der Rotor ist ringförmig ausgebildet und ragt in das Gehäuse 22 derart hinein, daß er zwischen dem Bund 72 des Kernes und den Vorsprüngen 70 des Gehäuses 22 zu liegen kommt. Bei einer bevorzugten Ausführungsform ; der Erfindung ist der Rotor 74 mit einer Vielzahl längs seines Umfanges angeordneten, radial nach außen abstehenden VorSprüngen'76 versehen« Wenn die Vorsprünge 76 des Rotors auf die Vorsprünge 70 des Gehäuses 22 ausgerichtet sind, so nimmt der Spiegel die-genaue Mittelstellung seiner Schwingbewegung zwischen den entgegengesetzten Endstellungen ein.
In dem Schaltbild nach Fig. 13, das zur Unterstützung des Verständnisses der Wirkungsweise des dargestellten Ausführungsbeispieles dient, ist das Kontaktelement als einfacher Umschalter dargestellt, der in Abhängigkeit von der Drehschwingung des ebenfalls schematisch
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angedeuteten Spiegels 16 mit dem oberen und dem unteren Kontakt 52 abwechselnd Kontakt macht, wie es anhand Figo 9 beschrieben worden ist. Infolgedessen wird in Abhängigkeit von den Schwingungen der Stromkreis von einer schematisch dargestellten Stromquelle 80 zu der ebenfalls schematisch dargestellten Spule 64 geschlossen, so daß zwischen dem Bund ?2 und den entsprechenden Vorsprüngen 70 ein Magnetfeld erzeugt wird, wie es in den Fig. 8 und 10 veranschaulicht ist. Es sei besonders darauf hingewiesen, daß das Magnetfeld nur dann erzeugt wird, wenn sich das Spiegelelement 16 am Ende seiner Schwingbewegung in einer bestimmten Richtung befindet, und nur kurzfristig während der Zeitspanne, ' während der eine körperliche Berührung zwischen dem entsprechenden Kontakt 52 und dem zugeordneten Kontakt 54- auf einem Federarm 50 besteht.
Die Wirkungsweise der Vorrichtung wird schnell verständlich, wenn zunächst beachtet wird, daß die Biegegelenkanordnung nach Fig. 7 cLen Spiegel 16 normalerweise in einer Endstellung halt, wenn die Vorrichtung nicht arbeitet. In dieser Stellung besteht eine körperliche Berührung zwischen einem Satz der Kontakte 52 und 5^· und es sind die Vorsprünge 70 am Gehäuse 22 gegenüber den Vorsprüngen 76 des Rotors 74· versetzt. Es sei daran erinnert, daß Fig. 8 die Stellung des Rotors zeigt, bei dem sich der Spiegel in der Mittelstellung seines Schwingweges befindet·
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Bei aneinander anliegenden Kontakten 52 und 54- wird die Spule 64 sofort erregt, wenn der Anordnung elektrische Energie zugeführt wird,- so daß ein magnetisches Feld zwischen dem Bund 72 und den Vorsprüngen 70 erzeugt und ein magnetisches Moment auf die Mitte der Torsprünge 76 des Rotors 74 ausgeübt wird· Dieses Moment leitet eine Bewegung des Spiegels 16 ein, die ein öffnen der noch' geschlossenen Kontakte 52 und 54· bewirkt und dadurch den elektrischen Stromkreis unterbricht und das magnetische PeId aufhebt. Der Spiegel bewegt sich dann gleichförmig zu seiner entgegengesetzten Endstellung, in der die Kontakte 52 und 54- - an dem entgegengesetzten Feder arm 50 in Eingriff kommen und den elektrischen Stromkreis schließen, um erneut das beschriebene Magnetfeld zu erzeugen und ein magnetisches Moment auszuüben, das die Bewegung des Spiegels umkehrt. Weiterhin bilden die Arme 50 relativ steife, freitragende Federn, so daß beim Schließen der Kontakte 52 und 5^ die kinetische Energie des Spiegels zu einem gewissen Maße in der anschlagenden Feder 50 durch Biegen der Feder gespeichert wird und, wenn die Schwingbewegung zum Stillstand kommt, die gespeicherte Energie aus der Feder frei wird und ebenfalls eine Umkehr der Spiegelbewegung bewirkt. Es wird so deutlich, daß diese Schwingbewegung anhält, solange elektrische Energie der Anordnung zugeführt wird, um eine impulsartige Erregung der Spule 64- zu bewirken.
Die Fig. 1, 2 und 3 veranschaulichen für die dargestellte Abtastvorrichtung die Bewegung in Abhängigkeit von der
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Zeit sowie die Geschwindigkeit land die Beschleunigung in bezug auf die Weg-Zeit-Kurve. Es ist ersichtlich, daß die Beschleunigung und/oder die Verzögerung zeitlich sehr kurz ist, wenn das schwingende Element die Endstellungen erreicht, und daß eine relativ gleichförmige Geschwindigkeit während des Hauptteiles der V/inkelbewegung erreicht worden ist» Wie oben erwähnt, ist dieses Ergebnis für viele Arten von Abtastsystemen äußerst erwünscht, die in der heutigen Technik verwendet werden.
Wie bereits früher erwähnt, ist ein wichtiges Merkmal der Abtastvorrichtung das Biegegelenk nach Fig. ?. Dieses Biegegelenk bringt den Spiegel 16 in eine Endstellung, wenn er nicht in Betrieb ist, so daß das Einschalten der Vorrichtung sehr einfach wird und sich darauf be— schränkt, daß der elektrischen Schaltung Strom zugeführt wird, um die Schwingungen einzuleiten.
Die Figo 11 und 12 veranschaulichen eine Lageranordnung, die an Stelle des Biegegelenkes nach Fig. 7 verwendet werden kann. Bei der Ausführungsform nach den Fig. 11 und 12 ist der Spiegel 16 am unteren Rand mit einer Welle 90 versehen, an der ein Bügel 92 befestigt ist, der seinerseits einen Rotor 94· trägt. Der Rotor 94· ist auf einem Lager 96 befestigt, das die Spiegelschwingungen ermöglichte Das Lager 96 wird von einer unmagnetischen, zentralen Achse 98 getragen* Die ganze Anordnung befindet sich in einem Gehäuse 100, das einen ziemlich kleinen zylindrischen Ferrit-Permanentmagnet 102 enthält, der die
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unmagnetisehe Achse 98 umgibt. Das Gehäuse 100 ist mit Vorsprüngen 104 versehen, die durch Lücken 106 getrennt sind, deren Ausdehnung in Umfangsrichtung etwa doppelt so groß ist wie die Ausdehnung in Umfangsrichtung von anderen Vorsprüngen 108, die vom Rotor 94· radial abstehen. Die Vorsprünge 108 des Rotors sind durch Lücken 110 getrennt.
Die einander entgegengesetzten Flächen 112 und 114-des Ferritmagneten 102 bilden den Nord- bzw. Südpol des Magneten und es durchdringt das permanente magnetische Feld des Magneten, ausgehend vom Pol 112, die Wandung und die Vorsprunge 104- des Gehäuses 100 und den Rotor 94-, der es zum anderen Pol an der Fläche 114- des Magneten leitet» T/enn die Vorsprünge 108 des Rotors 94 und. die Vorsprünge 104- des Gehäuses 100 die in Fig. 11 dargestellte Lage haben, -nimmt der Spiegel 16 seine Mittelstellung zv/ischen den Enden des"Schwingbereiches ein, d.h., daß die Federarme an keinem Ende Kontakt machen, wie es Fig. 9 zeigte In dieser Stellung übt das Magnetfeld auf den Rotor 94- ein Drehmoment in der einen oder anderen Richtung aus, je nach der Abweichung von der genauen Mittelstellung der Vorsprünge 108 und 104-, um die Vorsprünge 108 und 104- in eine Gegenüberstellung zu bringen· Infolgedessen wird durch diese Anordnung der Spiegel, wenn die Vorrichtung nicht in Betrieb ist, magnetisch in eine der Endstellungen gezwungen, so daß gewährleistet ist, daß ein Satz der Kontakte 52 und 54- in Berührung
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steht, wenn die Vorrichtung in Ruhe ist. Das Inbetriebsetzen erfordert auch, hier wieder nur das Zuführen von Leistung zur Spule 64, um die Schwingung des Spiegels einzuleiten.
Das zuletzt beschriebene Ausführungsbeispiel hat den besonderen Vorteil, daß hier keine in nur einer Richtung wirkende, eingebaute Vorspannung vorhanden ist, wie sie das natürliche Ergebnis der Biegegelenk-Anordnung nach Fig· 7 wäre. Andererseits ist die Vorspannung der Anordnung nach Fig. 7 so gering, daß bei Vorrichtungen, dio mit einer relativ hohen Schwirigfrequenz arbeiten, die von dem Biegegelenk nach Fig. 7 ausgeübte, geringe" Vorspannung eine nur geringe Y/irkung auf die Gleichförmigkeit des Bewegungsablaufes hat, der durch die Fig. 1 bis 5 veranschaulicht ist. Die Vorspannungsein-richtung nach den Fig. 11 und 12 kann jedoch mit Vorteil bei solchen Anwendungen eingesetzt werden, bei clenen eine geringe Schwinggeschwindigkeit und eine geringe Anzahl von Schwingungen pro Sekunde gefordert wird·
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Claims (1)

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    M7)Abtastvorrichtung mit einem in einem bestimmten • Winkelbereich im wesentlichen gleichförmige Drehschwingungen ausführenden, um eine Achse drehbar gelagerten Element, insbesondere einem Spiegel, . das in seinen Endstellungen durch federnde Puffer abgefangen und in der Gegenrichtung durch einen Elektromagneten beschleunigt wird, der mittels eines in der jeweiligen Endstellung von dem schwingenden Element, geschlossenen Kontaktes kurzfristig erregt wird, dadurch gekennzeichnet, daß an einem Ende des schwingenden Elementes (16) konzentrisch zu dessen Drehachse (18) ein Rotor (74·) aus ferromagnetischem Material angebracht und in einem sich axial an den Rotor anschließenden, ebenfalls aus ferromagnetischem Material bestehenden Gehäuse (22) ein Magnetkern (60) angeordnet ist, den innerhalb des Gehäuses eine Magnetspule (64) umgibt, und daß das Gehäuse (22) mit dem Magnetkern (60) verbunden ist, mit einem Randabschnitt (68) den Rotor (74·) konzentrisch umgibt und an dem Randabschnitt Vorsprünge (70) aufweist, die anderen Vorsprüngen (76) am Umfang des Rotors (74) gegenüberstehen, wenn das schwingende Element (16) seine Mittelstellung einnimmt.
    • 2ο Abtastvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß elastische oder magnetische Mittel (32, .34.-b.ssw. 94, 100, 102) vorgesehen sind, die
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    das schwingende Element (16) beim Abschalten der Vorrichtung in eine seiner Endlagen bringen.
    5β Abtastvorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß an einem Ende des schwingenden Elementes (16) zu dessen Lagerung ein Biegegelenk (32, 34) vorgesehen ist und das Biegegelenk eine leichte Vorspannung aufweist, durch die das schwingende Element (16) beim Abschalten der Vorrichtung in eine Endlage gebracht wirdo
    4. Abtastvorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß an einem Ende des schwingenden Elementes (16) konzentrisch zu dessen Drehachse (90) ein Eotor (94) aus ferromagnetischem Material angebracht und in einem sich axial an den Eotor (94) anschließenden, ,ebenfalls aus ferromagnetischem Material bestehenden Gehäuse (1OO) ein Permanentmagnet (102) angeordnet ist und daß das Gehäuse Vorsprünge (104) aufweist, denen Vorsprünge (108) des Rotors (94), deren Ausdehnung in Umfangsrichtung des Rotors etwa halb so groß ist wie der Abstand zwischen den Vorsprüngen (104) des Gehäuses (100), gegenüberstehen, wenn das schwingende Element (16) eine seiner beiden Endlagen einnimmt· .
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    Leersei te
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FR2474144A1 (fr) * 1980-01-22 1981-07-24 Midi Moulages Plast Procedes et dispositifs pour la realisation d'ensembles destines a l'eclairage, notamment d'ensembles plafonniers

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