DE250688A - - Google Patents
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
.KLASSE'21 β. GRUPPE
stelle mit dem Amt verkehren können.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 14. September 1910 ab.
Die Erfindung bezieht sich auf eine Nebenstellenanlage, deren Stationen sowohl miteinander
wie auch mit dem öffentlichen Fernsprechamt über eine Vermittlungsstelle verkehren
können, wobei für den Amtsverkehr die bekannten Wahlschalter verwendet sind.
Es sind für Nebenstellenanlagen bereits Wählerschaltungen vorgeschlagen worden, bei
denen die Nebenstelle zwei Wähler — den
ίο einen für den Amtsverkehr, den anderen für
den gegenseitigen Verkehr — zur Verfügung hat und ihrerseits direkt vom Amt aus ebenfalls
durch einen Wähler angeschlossen wird, während die nicht zum Amtsverkehr berechtigten
Sprechstellen (Privatstellen), mit denen die Nebenstelle über den zweiten der genannten
Wähler verkehren kann, vom Amt aus nicht anschließbar sind. Dies ist ein sogenanntes
vollautomatisches System, welches wegen seiner großen Wählerzahl unökonomisch
ist. Beispielsweise sind für 20 Amtsleitungen und 100 Nebenstellen 220 Wähler erforderlich.
Es sind ferner halbautomatische Systeme
vorgeschlagen worden, bei denen der Verkehr mit dem Amt über eine Vermittlungsstelle geht,
während jede Nebenstelle einen Wähler besitzt, mit dem sie sich entweder auf diese Vermittlungsstelle
oder auf beliebige andere Nebenstellen bzw. Privatstellen schalten kann. Bei diesen Systemen müssen Vorkehrungen gegen
unbeabsichtigte Amtsverbindungen getroffen werden, welche sich auf einfache Weise nur
dann einwandsfrei durchführen lassen, wenn die Vermittelungsstelie auf den Verkehr mit
den eigentlichen Nebenstellen beschränkt wird.
Die vorliegende Erfindung vermeidet sowohl die übergroße Wählerzahl als auch die angedeutete
Beschränkung. Die verwendete Schaltung gehört zum halbautomatischen System, ■
jedoch sind Wahlschalter nur für den Amtsverkehr vorgesehen, während der gegenseitige
Verkehr der Nebenstellen miteinander oder mit Privatstellen durch die Vermittelungsstelie
mittels der bekannten Klinkenschränke oder Vielfachschalter (Janusschalter usw.) vermittelt
wird. Der Amtsverkehr über die Wähler geschieht dabei in der Weise, daß in beiden
Verkehrsrichtungen — sowohl vom Amt zur Nebenstelle wie auch umgekehrt — dieselben
Wähler benutzt werden. Ihre Einstellung geschieht durch die Vermittelungsstelie, die über
Abfrageschalter sich sowohl mit den Amtsleitungen als auch mit den Neben- und Privat-,
stellen verbinden und mit ihnen verkehren kann.
Jeder Amtsleitung wird, um Gruppenwähler zu ersparen, zweckmäßig für je 100 Nebenstellen
ein Wähler zugeordnet und der Vermittelungsstelie eine Vorrichtung zur wahlweisen
Benutzung der Wähler zugeteilt. Für 40 Amtsleitungen und 200 Nebenstellen sind auf diese Weise nur 80 Wähler und außerdem
ein kleiner Klinkenschrank mit 200 einfachen Klinken erforderlich, wozu noch die Privatklinken
kommen, während ohne Benutzung von Wählern der Schrank außer den Privatklinken mindestens 40 X 200 = 8000 Spezial-
klinken erhalten müßte. Zur Bedienung dieses Schrankes wären mindestens zwei Beamte und
ein erheblicher Aufstellungsraum erforderlich. Die Verhinderung unzulässiger Amtsverbindüngen
ist bei dem neuen System auf einfache Weise dadurch möglich, daß nur diejenigen Klinken des Klinkenschrankes (oder Organe
des Schalterschrankes), welche den eigentlichen Nebenstellen zugeordnet sind, an Prüfleitungen
angeschlossen werden, die zu den bekannten Einstellmagneten der Wähler führen, während die den Privatstellen zugeordneten
Klinken oder Schalter solche Anschlüsse nicht besitzen. Ferner können Doppelverbindungen
einer Amtsleitung einfach dadurch verhindert werden, daß der Strom, welcher, über die Prüfleitung
fließend, den Einstellmagneten eines Wahlschalters erregt, zugleich auch ein Relais
erregt, welches die Nebenstellenleitung von ihrer Klinke abschaltet. Dieses Relais
kann seinerseits zugleich als Prüfwiderstand für die betreffende Prüfleitung dienen, um
eine Verbindung derselben Nebenstelle mit zwei Amtsleitungen zu verhindern, wie aus
nachstehend erläutertem Ausführungsbeispiel näher ersichtlich ist. Letzteres zeigt ferner,
daß durch einfache Ergänzungen dieser Einrichtung Unterbrechungen des einmal hergestellten
Verkehrs vermieden und der Nebenstelle die Möglichkeit gegeben werden kann, die Amtsverbindung unabhängig von der Vermittlungsstelle
durch Auslösung des Wählers wieder aufzulösen.
Die Zeichnung stellt die. ausführliche Schaltung einer Amtsleitung a, b mit den zu ihr
gehörigen Wählern WI und WII dar, von denen nur der erstere mit allem Zubehör dargestellt
ist. Die Wähler können mittels eines Schalters U wechselweise in Benutzung ge-
nommen werden. Über jeden Wähler sind z. B. 100 Nebenstellen erreichbar; es ist also
eine Anlage mit 200 Nebenstellen und 40 Amtsleitungen angenommen. Eine Nebenstelle, die
in üblicher Art eingerichtet ist, ist an die Leitungen m, η angeschlossen, die über Ruhekontakte
eines Relais t gewöhnlich mit einer Klinke k verbunden ist. Über letztere wird
die Nebenstelle angeschlossen, wenn sie ein Privatgespräch mit anderen Nebenstellen
wünscht oder ihrerseits dafür verlangt wird. Die Vermittelungsstelle besitzt für diese Verbindungen
Stöpselschnüre der bekannten Art. Jede Nebenstelle kann über die 40 Wähler WI
der 40 Amtsleitungen an diese angeschlossen werden. Ein Wähler WT einer zweiten Amtsleitung ist angedeutet und die parallele Anzweigung
der Leitung m, η bzw. ihrer Fortsetzung d, β an die Kontakte dieses Wählers
und des Wählers WI ersichtlich. Die Leitung m, η wird mit d, e über Arbeitskontakte am
Anker des Relais i verbunden, wenn letzteres erregt wird. Dies ist abhängig einerseits vom
Zustand der Klinke k, anderseits vom Zustand der Wähler /, wie nachstehend beschrieben.
Durch den Anrufwechselstrom des Amtes wird in bekannter Art ein Relais f über den
Kondensator g erregt, das eine Ruflampe i, zugleich mit einem Halterelais h für letztere,
über den Kontakt 1 des Sprechumschalters s einschaltet. Der Sprechumschalter ist der
Übersichtlichkeit wegen in seine Kontakte 1 bis 11 und 23,25 zerlegt, welche zwischen
den punktierten Linien untereinander angeordnet sind. Die Kontakte 2, 3 werden in der
einen Grenzlage des Sprechumschalters, die Kontakte 6 bis 9 und 23, 25 in der anderen
Grenzlage geschlossen, während die Kontakte i, 4, 5, 10, 11 in der Normalstellung des Sprechumschalters
geschlossen sind. Um das Amt abzufragen, wird der Sprechumschalter s in die ersterwähnte Grenzlage gelegt und dadurch
über Kontakte 2, 3 der Hörer 0 nebst dem Mikrophonübertrager p an die Leitung
a, b angeschlossen. Das Mikrophon q wird z. B. durch eine lokale Stromquelle gespeist.
Der Hörer liegt gewöhnlich über Kontakte 4 und 5 des Sprechumschalters an den schon
erwähnten Stöpselschnüren der privaten Vermittelung. Beim Umlegen des Sprechumschalters
ist zugleich der Kontakt 1 getrennt und dadurch die Lampe i ausgeschaltet worden.
Wünscht das Amt eine Nebenstelle, so wird der Nummernschalter N der Vermittelungsstelle
in der bei den Selbstanschluß-Fernsprechämtern bekannten Art gehandhabt, nachdem
der Sprechumschalter s in die andere Grenzlage umgelegt ist und seine Kontakte 6, 7 geschlossen
sind. Über Kontakte 8, 9 ist dann der Hörer von neuem an den bei 10, 11 von a/b
abgetrennten Teil a!', V der Sprechleitung gelegt.
Der Nummernschalter entsendet hiernach Stromstöße über die Leitungen u, v, Kontakte
12, 13 eines Umschalters U und Leitungen 14, 15 zu den Einstellmagneten H M,'
D M des Wählers WI, wobei ein Hilfsrelais HR die nötige Umschaltung der Einstellmagnete
an der Leitung 14 ausführt. Der letzte Stromstoß des Nummernschalters über Leitung 15
gelangt über den Kontakt 16 des Relais HR zu einem Relais Hp, welches den Prüfarm III
des Wählers WI bzw. die Prüfleitung c der Nebenstellenklinke k über den Ruhekontakt 17
des Ankers des Prüf magneten Pi? mit dessen
Wicklung verbindet.
Der Prüfmagnet PR kann nur ansprechen, wenn der Kontakt 18 der Klinke k geschlossen,
also diese nicht gestöpselt, d. h. die Nebenstelle in. keinem Privatgespräch begriffen ist.
Er kann ferner nur dann ansprechen, wenn er über das Relais t genügenden Strom erhält,
d. h. wenn nicht etwa schon über t ein Strom zu einem anderen auf die Nebenstelle eingestellten
Wähler fließt. Ist letzteres der Fall, so fließt ein Summerstrom vom Unterbrecher
19 bzw. dem Übertrager 20 über PR, Kontakt 21, Leitung 22, Kontakt 23 des Sprechumschalters,
Leitung 24 und eine Prüfspule des Mikrophonübertragers -p, so daß der Beamte
der Vermittelungsstelle ein Besetztsignal erhält. Er löst hierauf den Wähler aus,
indem er durch die Taste A T einen Strom über den Kontakt 25 des Sprechumschalters,
Leitung 26 und einen Auslösemagneten TR des Wahlschalters WI entsendet.
Ist die Nebenstelle nicht besetzt, so spricht das Prüfrelais PR 'an und verbindet die Prüfleitung
c mit der Auslöseleitung 26 über Kontakt 27. Ferner Schaltet Pi? sich selbst in einen Haltestromkreis über seinen Ankerkontakt
28 und den Ruhekontakt 29 des Auslösemagneten TR, so daß die Umschaltung bei 17/27 sowie ferner die Verbindung der
Leitung d, e über die Arme I, II des Wählers und Kontakte 29,30 zur Amtsleitung a'/b'
bis zur Auslösung des Wählers aufrechterhalten wird. Der Summerstrom wird ebenfalls durch
PR vom Hörer abgeschaltet.
Durch den über Pi? fließenden Prüfstrom wird
auch das Relais t erregt und durch den nach Erregung von PR über TR fließenden Strom
erregt gehalten. TR spricht hierbei nicht an. Das Relais t trennt die Zuleitung m, η der
Nebenstelle von der Klinke k ab und verbindet erstere mit der Leitung d, e. Zugleich
schließt es den Kontakt 31, so daß eine Besetztlampe Z1 aufleuchtet, und öffnet Kontakt
32.
Hiernach ruft die Vermittelungsstelle mittels des Schalters RT die Nebenstelle an, indem
sie eine Rufstfomquelle i? auf die Leitung d, e schaltet. Durch den Rufstrom wird
ein Kontrollrelais RR erregt, das eine Rufkontrollampe RCL einschaltet, solange wie
der Rufstrom in die Leitung d, β fließt.
Indem die Nebenstelle ihren Hörer abhebt, wird das Anruf relais AR der Nebenstelle erregt.
Dieses schaltet bei 33 die Büchse der Klinke k vom Prüfpotential ab, öffnet den
Kontakt 34 und schließt den Kontakt 35.
Über den Kontakt 35 und die Kontakte 32, 18 würde die Anruflampe Z2 der Nebenstelle eingeschaltet
werden, wenn nicht Kontakt 32 schon unterbrochen wäre. Über die Kontakte 18 und 35 wird dagegen ein Hilfsrelais y erregt,
das sich hierauf über seinen Ankerkontakt 36 und den Kontakt 31 erregt hält. Zugleich
schließt es den Kontakt 37. Letzterer dient dazu, beim Gesprächsschluß durch Anhängen
des Nebenstellenhörers eine selbsttätige Auslösung des Wählers WI zu bewirken, wie
weiter unten beschrieben wird.
MT ist eine Mithörtaste, um der Vermittelungsstelle die Überwachung eines Gesprächs
zu gestatten. ■
In Brücke zur Leitung α'/δ' liegen die Wicklungen des Schlußrelais SR, welches eine von
der Nebenstelle abhängige Schlußsignallampe SCL für die Vermittelungsstelle einschaltet
und zugleich über die Drosselspule χ eine Schlußsignalbrücke zwischen die Leitungszweige
a/b legt, um auf dem Amt das Schlußsignal hervorzubringen. Eine Lampe PB,
welche über den Kontakt 38 Strom erhält, zeigt an, daß der Wähler WI eingestellt und
in Benutzung ist. Verlangt daher eine andere Nebenstelle, die zu derselben Gruppe gehört,
eine Amtsverbindung, so ist ein freier Wähler (WT) einer anderen Amtsleitung zu benutzen.
Der Kontakt 38 wird durch den ersten über Leitung 15 und DM gehenden Drehimpuls
des Nummernschalters bzw. durch den hierbei bewirkten ersten Drehschritt des Wählers geschlossen.
Will eine Nebenstelle ihrerseits Verbindung mit dem Amt erlangen, so hebt sie ihren Hörer
ab und schaltet dadurch das Relais AR ein. Letzteres gibt durch Öffnen des Kontaktes 33
der Buchse k das Besetztpotential und schaltet durch Schließen des Kontaktes 35 die Anruflampe
z2 über Kontakte 18,35 und 32 ein.
Zugleich erhält das Relais y Strom über die Kontakte 18 und 35 und schließt die Kontakte
36, 37. Letztere haben jedoch keine Wirkung, da die Kontakte 34 und 31 offen sind. Die
Vermittelungsstelle stellt nun ohne abzufragen einen freien Wähler, z. B. WI, in der
früher beschriebenen Weise auf die anrufende Nebenstelle ein. Ist die Einstellung beendet,
so fließt erstens Strom über Relais t, welches die Leitung m, η mit d, e verbindet, und'zweitens
Strom über das Relais SR zur Nebenstelle. Letzteres legt die Brücke χ zwischen die Amtsleitungszweige
a, b, so daß jetzt das Anrufzeichen auf dem Amt erscheint. Das Amt
meldet sich und stellt die weitere Sprechverbindung mit dem verlangten Teilnehmer
her. Während des Gesprächs ist durch das erregte Relais t die Lampe Z2 ausgeschaltet,
dagegen die Lampe Z1 eingeschaltet.
Die Auflösung der Sprechverbindung beim Schluß des Gesprächs erfolgt entweder beim
Anhängen des Hörers der Nebenstelle selbsttätig oder durch eine Taste AT der Vermittelungsstelle.
Beim Anhängen des Nebenstellenhörers wird das Anruf relais AR stromlos und
schließt seinen Ankerruhekontakt 34. Infolgedessen ist das Relais t über die Kontakte
34,37 kurzgeschlossen, so daß es stromlos wird und die Leitung m, η von d, e trennt.
Zugleich erhält das Relais TT? verstärkten Strom über die Kontakte 18, 34,37 und Leitung c
und schaltet an Kontakt 39 den Drehmagnet
DM des Wählers ein, der die Schaltwelle des Wählers WI bis zum Ende einer Raste dreht,
wo sie in die tiefste Stellung zurückfällt und eine Rückdrehungsfeder wirksam wird. Durch
den Kontakt 40 wird dabei der Magnet HR erregt gehalten, damit während der Auslösung
nicht etwa neue Stromstöße des Nummernschalters zum Wähler gelangen können.
Durch die Öffnung des Kontaktes 41 wird der Prüfmagnet PR stromlos. Dies hat das
Stromloswerden der Relais t und y zur Folge, wonach der Ruhezustand der gesamten Schaltung
hergestellt ist.
Die Auslösung mittels Taste AT erfolgt nach Umlegen des Schalters nach rechts ebenfalls
dadurch, daß der Magnet TR erregt wird. Die Wirkungen dieser Erregung sind dieselben
.wie vorstehend beschrieben.
Eine versehentliche Störung des Amtsgesprächs einer Nebenstelle durch Stöpseln
der Klinke k ist dadurch verhindert, daß über den Kontakt 31 ein von 18 unabhängiger
Haltestromkreis einerseits für das Relais y, anderseits über dieses und den Kontakt 34
für das Relais t hergestellt ist.
Im einzelnen kann natürlich die Schaltung mannigfach anders als wie dargestellt sein.
So kann z. B. die gewöhnliche Verbindung der Leitung m, η nicht mit der Klinke k, sondern
mit der Leitung d, e bestehen, wobei dann die Klinke k einen Kontakt zur Umschaltung der
Leitung erhalten muß.
Claims (6)
- Patent-Ansprüche:i. Schaltungsanordnung für eine Fernsprech-Nebenstellenanlage, deren Stationen miteinander und durch Wahlschalter einer von Hand bedienten Vermittelungsstelle mit dem Amt verkehren können, dadurch gekennzeichnet, daß zum Amtsverkehr der Stationen in beiden Sprechrichtungen dieselben Wahlschalter in an sich bekannter Weise derart benutzt werden, daß sowohl im Verkehr vom Amt zu einer Nebenstelle wie auch von dieser zum Amt die mit den Amtsleitungen verbundenen Kontaktarme des Wahlschalters nur von der Vermittelungsstelle aus auf die an Kontakte der Kontaktbahn angeschlossenen Nebenstellen-' leitungen einstellbar sind, während die Verbindung der Nebenstellen untereinander und mit Privatstellen ohne Mithilfe der Wähler durch einen gewöhnlichen Klinkenschrank oder eine ähnliche gleichwertige Schalteinrichtung auf der Vermittelungsstelle hergestellt wird.
- 2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein von einem Kontakt (18) der Nebenstellenklinke (k) abhängiger Prüfstromkreis (c) des Wahlschalters ein Relais (t) enthält, welches durch den bei ungestöpselter Klinke zustande kommenden Prüfstrom erregt wird und die Nebenstellenleitung (m, n) von der Klinke (k) (oder dem gleichwertigen Schalter) abtrennt.
- 3. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das bei ungestöpselter Nebenstellenklinke (k) ansprechende Abtrennrelais (t) einen vom Anruf- bzw. Schlußrelais (AR) der Nebenstelle abhängigen, dagegen von der Nebenstellenklinke (k) unabhängigen Haltestromkreis (ζ. B. über den Anker 36 des Hilfsrelais y) für sich herstellt.
- 4. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Anruf- bzw. Schlußrelais (AR) der Nebenstelle beim Gesprächsschluß das Auslösepotential für den Wahlschalter (WI) an die vom Abtrennrelais (t) bzw. der Nebenstellenklinke (k) zum Wahlschalter (WI) führende Leitung (c) legt.
- 5. Ausführungsform der Schaltungsanordnung nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der abfallende Anker des Anruf relais (AR) der Nebenstelle einen Kurzschluß um das Abtrennrelais (t) über den angezogenen Anker eines Hilfsrelais (y) legt, welches seinerseits über einen Klinkenkontakt (18) und einen Arbeitskontakt (35) des Anruf relais (AR) erregt wird.
- 6. Ausführungsform der Schaltungsanordnung nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß über den nach Einstellung des Wählers (WI) an der Prüfleitung (c) liegenden Auslösemagneten (TR) der Haltestrom für das Abtrennrelais (t) derart geführt ist, daß der Auslösemagnet (TR) nicht durch diesen Haltestrom, sondem erst bei direkter Anlegung des Batteriepols seitens der Vermittelungsstelle (Taste AT) oder der Nebenstelle (über Anrufrelaiskontakt 34) erregt wird.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Family
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Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE747902C (de) * | 1937-04-27 | 1944-10-20 | Schaltungsanordnung zur Beseitigung von Stoerungen der Sprechverstaendigung in Fernsprechanlagen | |
| DE841156C (de) * | 1949-10-25 | 1952-06-13 | Lorenz C Ag | Schaltungsanordnung fuer Leitungswaehler mit Aufschaltmoeglichkeit auf eine besetzte Teilnehmerleitung in Fernsprechanlagen |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE747902C (de) * | 1937-04-27 | 1944-10-20 | Schaltungsanordnung zur Beseitigung von Stoerungen der Sprechverstaendigung in Fernsprechanlagen | |
| DE841156C (de) * | 1949-10-25 | 1952-06-13 | Lorenz C Ag | Schaltungsanordnung fuer Leitungswaehler mit Aufschaltmoeglichkeit auf eine besetzte Teilnehmerleitung in Fernsprechanlagen |
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