DE2503080C2 - Absturzbauwerk - Google Patents

Absturzbauwerk

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DE2503080C2
DE2503080C2 DE19752503080 DE2503080A DE2503080C2 DE 2503080 C2 DE2503080 C2 DE 2503080C2 DE 19752503080 DE19752503080 DE 19752503080 DE 2503080 A DE2503080 A DE 2503080A DE 2503080 C2 DE2503080 C2 DE 2503080C2
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Horst 4190 Kleve Schneider
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Schneider & Klippel Kg 4190 Kleve De
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E02HYDRAULIC ENGINEERING; FOUNDATIONS; SOIL SHIFTING
    • E02BHYDRAULIC ENGINEERING
    • E02B8/00Details of barrages or weirs ; Energy dissipating devices carried by lock or dry-dock gates
    • E02B8/06Spillways; Devices for dissipation of energy, e.g. for reducing eddies also for lock or dry-dock gates
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E01CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
    • E01CCONSTRUCTION OF, OR SURFACES FOR, ROADS, SPORTS GROUNDS, OR THE LIKE; MACHINES OR AUXILIARY TOOLS FOR CONSTRUCTION OR REPAIR
    • E01C9/00Special pavings; Pavings for special parts of roads or airfields
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E02HYDRAULIC ENGINEERING; FOUNDATIONS; SOIL SHIFTING
    • E02BHYDRAULIC ENGINEERING
    • E02B3/00Engineering works in connection with control or use of streams, rivers, coasts, or other marine sites; Sealings or joints for engineering works in general
    • E02B3/04Structures or apparatus for, or methods of, protecting banks, coasts, or harbours
    • E02B3/12Revetment of banks, dams, watercourses, or the like, e.g. the sea-floor
    • E02B3/14Preformed blocks or slabs for forming essentially continuous surfaces; Arrangements thereof
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Description

Die Erfindung betrifft ein aus plattenförmigen Fertigelementen aus Beton od. dgl. zusammengesetztes Absturzbauwerk für Gefällestrecken von Wasserläufen gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
Ein bekanntes Absturzbauwerk der vorgenannten Art (DE-GM 17 41026) besteht aus verschiedenartigen Fen'.gelementen, die so ausgebildet sind, daß sie von Hand leicht verlegt werden können. Die Elemente haben an ihren unteren Rändere jeweils einen Falz als Anschluß für das darunterliegende Element, wodurch eine Abstützung erfolgt. Außerdem ist in den Böschungselementen jeweils eine dübelartige Verbindung vorgesehen. Bei starkem Gefalle besteht die Gefahr, daß diese Verbindungen nicht ausreichen, zumal keine Vorkehrungen getroffen sind, die sich dann aus der hohen Fließgeschwindigkeit des Wassers ergebende Energie durch eine energieverzehrende Wasserumwälzung abzumindern.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Absturzbauwerk der eingangs beschriebenen Art, unter Beibehaltung relativ leicht zu verlegender Fertigelemente, so auszuführen, daß es auch bei starkem Gefalle der Kraft des fließenden Wassers auf Dauer standhält
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die im kennzeichnenden Teil des Anspruchs 1 angegebenen Merkmale gelöst.
Durch den Gegenstand des Anspruchs 1 wird nicht nur der Vorteil erreicht, daß die einzelnen Fertigelemente in einfacher Weise stabil verbunden werden, sondern zugleich durch die Anordnung von Vertiefungen in den Sohlenelementen eine Energievorrichtung bewirkt. Außerdem lassen sich Bauwerke beliebiger Breite herstellen.
Vorteilhafte Ausgestaltungen sind Gegenstand der Unteransprüche.
Im folgenden wird die Erfindung anhand einer ein Ausführungsbeispiel darstellenden Zeichnung näher erläutert. Es zeigt
Fig. 1 ein Absturzbauwerk in perspektivischer Darstellung von der Unterwasserseite aus gesehen,
F i g. 2 ein Sohlenelement für das Tosbecken in Draufsicht,
Fig.3 das Sohlenelemem gemäß Fig.2 in einer Seitenansicht,
F i g. 4 ein Endstück einer Gruppe von Sohlenelementen für den Kaskadenbereich in der.'Vaufsicht,
Fig.5 ein Mittelstück der Gruppe von Sohlenelementen für den Kaskadenbereich in der Draufsicht,
Fig.6 ein an sich bekanntes Böschungselement in isometrischer Darstellung,
F i g. 7 ein Kupplungsstück für in verschiedenen Ebenen anzuordnende Elemente in der Rückansicht,
«5 Fig.8 das Kupplungsstück gemäß Fig. 7 in der Draufsicht,
Fig.9 das Kupplungsstück gemäß Fig. 7 in einer Seitenansicht,
Fig. 10 ein Kupplungsstück für in derselben Ebene anzuordnende Elemente in der Vorderansicht und
Fig. 11 das Kupplungsstück gemäß Fig. 10 in der Draufsicht.
Das in Fig. 1 dargestellte Absturzbauwerk weist ein Tosbecken auf, das im in der Zeichnung dargestellten vorderen, unteren Bereich aus einteiligen. Schalen bildenden Sohlenelementen 4 besteht, die durch Kupplungsstücke 5 formschlüssig miteinander verbunden sind. Seitlich und hinten zu den abgetreppten Bereichen schließen sich zweiteilige Sohlenelemente, bestehend aus einem Endstück 1 und einem Mittelstück 2 über Kupplungsstücke 3 an, die die formschlüssige Verbindung zwischen den unteren Sohlenelementen 4 und den seitlichen und hinteren Sohlenelementen 1 herstellen. Die seitlichen Sohlenstücke 1 sind über Kupplungsstücke 3 formschlüssig mit Böschungselementen 6 verbunden, wobei der obere, überstehende Rand der Kupplungsstücke 3 an die Böschungselcmcntc 6 anschließt.
Die genaue Ausbildung der vorgefertigten Elemente und Kupplungsstücke wird anhand der Fig.2 bis 11 näher erläutert
Das in F i g. 2 und 3 dargestellte einteilige Sohlenelement 4 für den das Tosbecken bildenden Abschnitt des Absturzbauwerks hat eine flache, quaderförmige Grundform mit einem Längen/Breitenverhältnis von 2 :1 (6 oder 12 :408 mm). In der ebenen Oberseite ist eine beckenartige Vertiefung 7 vorgesehen. An allen vier Rändern befinden sich vorspringende Rippen 8, 9, die im Abstand voneinander angeordnet sind.
Für den Kaskadenbereich und den Übergangsbereich zur Böschung sind zweiteilige Sohlenelemente vorgesehen, die aus einem Endstück 1 (F i g. 4) und einem sich daran anschließenden Mittelstück 2 (F i g. 5) bestehen.
Beim Endstück 1 fallen die Ränder der beiden Schmalseiten und ein Längsrand zur Mitte hin ab, während bei dem Mittelstück 2 nur die Ränder der beiden Schmalseiten zur Mitte hin abfallen. Zur Bildung einer Vertiefung ähnlich der Vertiefung 7 des Sohlenelementes 4 des Tosbeckens sind deshalb mindestens rwei Endstücke 1 erforderlich. Die Länge der Vertiefung kann durch Einsetzen von einem oder mehreren Mittelstücken 2 variiert werden. Sowohl das Endstück 1 als auch das Mittelstück 2 tragen an den kurzen Rändern nach außen vorspringende Rippen 10,11. An den beiden Längsrändern des Mittelstückes 2 fehlt eine Verzahnung. Ebenso fehlt bei dem Endstück eine Verzahnung an dem Längsrand, der keine zur Mitte hin abfallende innere Flanke aufweist. Die äußeren Abmessungen sowohl des Endstückes 1 als auch des Mittelstückes 2 stimmen mit denen der Sohlenplatte 4 gemäß Fig.2 und 3 überein.
Identisch in den äußeren Abmessungen ist auch das in Fig.6 dargestellte und als Platte ausgebildete Böschungselement. Diese Platte besteht in an sich bekannter Weise aus mehreren sich kreuzenden Rippen 12,13, die als vorspringende Rippen 13a, 14a enden. Die oberen Kanten dieser Rippenenden 13a weisen eine kurvenförmige Abschrägung 14 auf, um die schräg im Bauwerk Hegenden Platten 6 besser an die vertikal angeordneten Kupplungsstücke 3 anzuschließen.
Zur Verbindung der in verschiedenen Ebenen angeordneten Sohlenelemente 4 der End- und Mittelstücke 1, 2 und der Böschungselemente 6 dient das in F i g. 7 bis 9 dargestellte Kupplungsstück 3. Wegen des
ίο Längen/Brehenverhältnisses der Elemente von 2:1 kommt man grundsätzlich mit einem kurzen Kupplungsstück 3 aus. Vorzugsweise sind aber zwei verschieden lange Kupplungsstücke 3 vorgesehen. Das Kupplungsstück 3 hat einen im wesentlichen winkelförmigen Querschnitt (Fig.9). Auf der dem Basisschenkel 16 gegenüberliegenden Seite sind am unteren Rand Nuten 17 vorgesehen, während auf der Seite des Basisschenkels 16 am oberen Rand Nuten 18 vorgesehen sind. In diese Nuten 17,18 greifen die Rippen 8,9,10,11 und 12 der in verschiedenen Ebenen anzuc. dnenden Sohleneiemente 1, 2, 4 und Böschungselernente -A ein. Damit sich die Kupplungsstücke 3 an zwei aneinanderstoßenden Rändern lückenlos aneinander anfügen lassen, wie es bei einer stufenförmigen Abtreppung in und quer zur Gewäiserachse gefordert wird, ist der Basisschenkel 16 an seinen Enden mit einer Gehrung von 45° versehen.
Das in Fig. 10 und 11 dargestellte Kupplungsstück 5 dient zur Verbindung der in derselben Ebene angeordneten Sohlenelemente 4. Dieses Kupplungsstück 5 hat die Grundform eines Kammes, dessen Zähne 13 teilweise zwischen die Rippen des einen Sohlenelementes 4 und die Rippen des benachbarten Sohlenelementes eingreifen. Die einzelnen Zähne 19 werden durch einen Riegel 20 zusammengehalten, der an seiner Unterseite entsprechend der Abschrägung 14 (vgl. F i g. 6) ausgebildet ist.
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen

Claims (4)

Patentansprüche:
1. Ans plattenförmigen Fertigelementen aus Beton od. dgL zusammensetzbares Absturzbauwerk für Gefällestrecken von Wasserläufen, bestehend aus in Richtung der Gewässerachse zur Bildung von Kaskaden stufenförmig abgetreppt angeordneten Sohlenelementen und sich an beiden Seiten der Sohie anschließenden Böschungselementen, wobei die Elemente im Bereich der einander zugeordneten Ränder miteinander verbunden sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Sohlenabschnitte von jeweils mit einer beckenartigen Vertiefung (7) versehenen Sohlenelementen (4) und/oder von Sohlenelementengruppen mit jeweils zwei Endstükken (1) und gegebenenfalls mindestens einem Mittelstück (2) gebildet werden, die im zusammengesetzten Zustand eine beckenartige Vertiefung aufweisen, daß die Sohlenelemente (4), die Sohlenelementegruf/pe und die Böschungselemente (6) an ihren Rändern mit nach außen vorspringenden, im Abstand voneinander angeordneten Rippen (8,9; 10, 11; 15) versehen sind, daß Kupplungselemente (3) vorgesehen sind, die der Höhe der Abtreppung entsprechen und jeweils auf einer Seite am oberen Rand Nuten (18) zum Eingreifen der vorspringenden Rippen eines in der höheren Ebene angeordneten Sohlenelementes (4), einer Sohlenelementegruppe oder eines Böschungselementes (6) und auf der anderen Seits am unteren Rand Nuten (17) zum Eingreifen der Rippen eines in der tieferen Ebene angeordneten Sohier.eiementcs (4), einer Sohlenelementegruppe odsr eints Böschungselementes (6) aufweist, und daß zur formschi;3sigen Verbindung der in derselben Ebene einander anschließenden Sohlenelemente (4) ein Kupplungsstück (5) zwischen die Rippen der benachbarten Sohlenelemente (4) eingreift.
2. Absturzbauwerk nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Kupplungsstück (5) als Kamm ausgebildet ist, von dem jeder Zahn (19) teilweise zwischen die vorspringenden Rippen (8,9) des einen und teilweise zwischen die vorspringenden Rippen (8,9) des benachbarten Sohlenelementes (4) eingreift.
3. Absturzbauwerk nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die vorspringenden Rippen (15) des an die Sohle anschließenden Randes der Böschungselemente (6) eine Abschrägung (14) aufweisen.
4. Absturzbauwerk nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die rechteckig ausgebildeten Sohlenelemente (4), die Endstücke (1), die Mitlelstücke (2) und die Böschungselemente (6) dieselbe Grundfläche mit einem Längen/Breitenverhältnis von 1 :2 haben.
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