DE249874C - - Google Patents

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DE249874C
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friction clutch
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disk friction
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16DCOUPLINGS FOR TRANSMITTING ROTATION; CLUTCHES; BRAKES
    • F16D67/00Combinations of couplings and brakes; Combinations of clutches and brakes
    • F16D67/02Clutch-brake combinations

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Braking Arrangements (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 249874 KLASSE 47c. GRUPPE
EDMUND KRÜGER in WISSEK, Bez. Bromberg.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 3. Mai 1911 ab.
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Ausrückvorrichtung für Bolzen-Mitnehmerkupplungen in Verbindung mit einer Scheibenreibungskupplung nebst Backenbremse und hat vor den bekannten, bisher üblichen Anordnungen die Vorteile, daß sie weniger Platz einnimmt, daß ein selbsttätiges Ausrücken der Vorrichtung vorgenommen werden kann, und daß durch die eigenartige Bauart eine plötzliehe Entlastung der antreibenden Maschine beim Ausrücken der getriebenen Maschinen verhütet wird, was sowohl für den Antrieb durch ein Roßwerk als auch für jede Dampfmaschine oder sonstige Antriebsmaschine von großer Bedeutung ist, da eine plötzliche Entlastung an der Maschine stets schädlich wirkt und bei Roßwerken ein Stürzen der Zugtiere nach sich zieht. Wodurch diese Wirkung erzielt wird, ist aus der nachstehenden Beschreibung ersichtlich.
Die Zeichnung stellt den Erfindungsgegenstand in einer beispielsweisen Ausführung dar, und es zeigt:
Fig. ι eine Ansicht einer Häckselmaschine mit dieser Vorrichtung,
Fig. 2 eine Ansicht derselben in vergrößertem 'Maßstabe,
Fig. 3 einen Schnitt durch die Anordnung, Fig. 4 einen Schnitt durch die ausgerückte Vorrichtung in vergrößertem Maßstabe,
Fig. 5 dieselbe eingerückt,
Fig. 6 die Bremsvorrichtung,
Fig. 7 eine Seitenansicht derselben.
Das auf der anzutreibenden Welle d aufgekeilte Schwungrad α der Maschine ist mit zwei Scheiben b versehen, mittels welcher die Vorrichtung ihre Befestigung erhält. Die eine dieser beiden Scheiben, welche das Ende der Schwungradnabe an einer Seite umfaßt, ist mit einigen lose eingesteckten und parallel zur Welle d liegenden Bolzen c versehen, die an einer auf der Welle d verschiebbaren Scheibe e festgeschraubt sind und außer durch die Scheibe b auch noch durch die Nabe des Rades α gehen. Bei einer Verschiebung dieser Scheibe durch die Ausrückgabel f werden die Bolzen c in ihrer Längsrichtung verschoben, und zwar entweder so, daß sie gegen eine mit der Antriebsscheibe i verbundene Scheibe k stoßen oder von derselben, entfernt werden, je nach der Bewegungsrichtung des Hebels f. Der vorstehende Rand der Scheibe k wird von der zu diesem Zwecke winkelringartig ausgebildeten zweiten Scheibe b umfaßt, wodurch die Riemscheibe i gehalten wird. Diese läßt sich also bei stillstehendem Schwungrad a leicht in dem Winkelring r drehen. Zwecks Kupplung der Riemscheibe i mit dem Rad a sind auf der Innenseite der Scheibe k Ansätze h vorgesehen, und zwar so, daß diese die Bolzen c, wenn dieselben gegen die Scheibe k stoßen, mitnehmen und dadurch die Scheibe b und das Schwungrad mit der Maschine drehen. Beim Umlegen des Hebels f werden die Bolzen c wieder zurückgezogen, und die Scheibe i läuft somit leer, da ja die
Ansätze h keinen Widerstand mehr haben. Um nun zu verhüten, daß der Antrieb durch dieses Ausrücken plötzlich entlastet wird, wird der Rand der Scheibe k durch einen Ring m gegen den Winkelring r gedrückt, indem gegen den Ring m Schrauben g drücken, die durch die auf der Maschinenseite liegende Scheibe b hindurchgeschraubt sind und durch welche die Reibung zwischen der Scheibe k und den beiden Ringen m und r so einzustellen ist, daß bei festgebremstem Schwungrad zur Drehung des Antriebes etwa dieselbe Kraft zwecks Überwindung dieser Reibung erforderlich ist, die vorher zum Antrieb der Maschine nötig war. Zum Festbremsen des Schwungrades dient ein unter Federwirkung stehender Bremsklotz p; dieser ist an einem längsverschiebbaren Bügel ο befestigt, mit dem die Schraubenfeder η in Verbindung steht. Der Bügel ο hat einen festen Arm q, an dem der Bremsklotz p zurückgezogen und die Feder η gespannt werden kann; dieser Arm wird dann etwas zur Seite gedreht und hinter einen festen Ansatz t gelegt. Auf diesem wagerecht liegenden Ansatz t ist auch der in I drehbare Hebel f verschiebbar, und zwar so, daß er beim Ausrücken der Maschine den Arm q zur Seite schiebt, wobei dieser von dem Ansatz t abgleitet, so daß die Feder η ihre Wirkung auf den Bremsklotz p und dieser seine Bremswirkung auf das Schwungrad α ausüben kann. Dieses wird dadurch rasch festgebremst, so daß auch die beiden Ringe r und m sich nicht mehr drehen und somit die Antriebsscheibe i mittels der zwischen m und r eingeschlossenen Scheibe k bremsen. Hierdurch wird eine plötzliche Entlastung der antreibenden Maschine verhütet.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Ausrückvorrichtung für Bolzen-Mitnehmerkupplungen in Verbindung mit einer Scheibenreibungskupplung nebst Backenbremse, dadurch gekennzeichnet, daß die Antriebsriemscheibe (i) mit der anzutreibenden Welle (d) einerseits durch eine Scheibenreibungskupplung (k, m, r) und andererseits durch eine ausrückbare Mitnehrner-Bolzenkupplung (c, h) derartig verbunden ist, daß beim Ausrücken der Bolzenkupplung gleichzeitig auch das Schwungrad (a) der angetriebenen Welle (d) durch eine federnde Backenbremse (0, n, p) bis zum Stillstand gebremst wird, wobei die durch Stellschrauben (g) nachstellbare Scheibenreibungskupplung (k, m, r) als Bremse für die antreibende Maschine wirkt und eine schädlich wirkende, völlige Entlastung derselben verhütet.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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