DE35599C - Selbstthätige Umschaltung an Hobelmaschinen - Google Patents

Selbstthätige Umschaltung an Hobelmaschinen

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DE35599C
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DE
Germany
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coupling
shaft
wheel
planing
rotates
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Application number
DENDAT35599D
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P. JAHN in Meuselwitz
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Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23QDETAILS, COMPONENTS, OR ACCESSORIES FOR MACHINE TOOLS, e.g. ARRANGEMENTS FOR COPYING OR CONTROLLING; MACHINE TOOLS IN GENERAL CHARACTERISED BY THE CONSTRUCTION OF PARTICULAR DETAILS OR COMPONENTS; COMBINATIONS OR ASSOCIATIONS OF METAL-WORKING MACHINES, NOT DIRECTED TO A PARTICULAR RESULT
    • B23Q5/00Driving or feeding mechanisms; Control arrangements therefor
    • B23Q5/22Feeding members carrying tools or work
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23QDETAILS, COMPONENTS, OR ACCESSORIES FOR MACHINE TOOLS, e.g. ARRANGEMENTS FOR COPYING OR CONTROLLING; MACHINE TOOLS IN GENERAL CHARACTERISED BY THE CONSTRUCTION OF PARTICULAR DETAILS OR COMPONENTS; COMBINATIONS OR ASSOCIATIONS OF METAL-WORKING MACHINES, NOT DIRECTED TO A PARTICULAR RESULT
    • B23Q2705/00Driving working spindles or feeding members carrying tools or work
    • B23Q2705/10Feeding members carrying tools or work
    • B23Q2705/106Feeding members carrying tools or work for planing machines

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Mechanical Operated Clutches (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 49: Mechanische Metallbearbeitung.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 29. September 1885 ab.
Die bisherigen Hobelmaschinen haben den grofsen Nachtheil, dafs sie mehrere Antriebsscheiben besitzen, je eine zurri Langsam- und Schnellgang, sowie eine lose Scheibe, auf denen der Riemen bezw. die beiden Riemen von den Ausrückgabeln hin- und hergezogen werden und infolge dessen einer schnellen Abnutzung unterworfen sind. Auch befinden sich meistens diese Antriebsscheiben in der Mitte der Maschine, wodurch das Aufspannen und Hobeln breiter Gegenstände unmöglich wird.
Diesen sehr wesentlichen Uebelständen abzuhelfen, ist auf beiliegender Zeichnung in Fig. 1 bis 7 eine Hobelmaschine construirt, welche nur eine Antriebsscheibe besitzt, die hinter dem Ständer angeordnet ist, also das Aufspannen und Hobeln breiter Gegenstände gestattet.
Die Riemscheibe a1 dient sowohl zum langsamen, wie zum schnellen Gange, und ist zu diesem Zweck die Maschine mit einer eigenartigen Umschaltung versehen. Auf der Welle a der Riemscheibe a1 befinden sich zwei lose laufende Räder b und c und eine Kupplung /, welche letztere mit der Welle α durch eine Feder so verbunden ist, dafs sie sich wohl verschieben, aber nicht drehen kann. Die Kupplung i hat auf beiden Seiten Klauen, welche abwechselnd in die Räder b oder c greifen und diese also mit der Welle α kuppeln. Der Hobel- oder langsame Gang wird herbeigeführt, wenn die Kupplung i in Rad b greift, Fig. 2, so dafs sich dieses mit der Welle α dreht. Das Rad b greift in Rad d. Auf der Welle des Rades d befindet sich das Rad e, welches in Rad/ greift, dessen Welle noch das Rad g trägt. Dieses Rad g greift in das Zahnstangenrad h, welches in die Zahnstange des Tisches greift und diesen bewegt. Am Tisch sind zwei verstellbare Knaggen / und u in der Weise angebracht, dafs, wenn er am Ende seines Weges anlangt, der Knaggen / an den Schieber m stöfst und diesen nach rechts schiebt. Am Schieber m befindet sich ein Bolzen n, der in die Steuermuschel 0 greift. Diese Steuermuschel sitzt fest auf der Welle p, auf welcher sich noch die zur Supportsteuerung gehörigen konischen Räder q und der Hebel r befinden. Der Hebel r ist durch ein Zwischenstück s mit der Führungsstange t verbunden, auf welcher sich die Gabel k befindet. Wird nun von Knaggen / der Schieber m mit dem Bolzen η nach rechts geschoben, Fig. 1, so dreht letzterer die Steuermuschel 0 mit Welle ρ und Hebel r; die Führungsstange t mit der Gabel k verschiebt sich, und da letztere die Kupplung i umgreift, wird diese aus Rad b aus- und in Rad c eingerückt, so dafs b lose, aber c mit der Welle gekuppelt ist. Das Rad c greift direct in das Rad f und vermittelt so den schnelleren Rückgang, bis der Knaggen u an den. Schieber m stöfst und so die Steuermuschel gedreht wird, was ein Auslösen der Kupplung von c und ein Einrücken in b zur Folge hat. Damit das Kuppeln exact und schnell geschieht, ist noch ein Ueberschlagegewicht \ angeordnet, welches sich auf Welle ρ befindet. Hat dieses beim Drehen von ρ die Schwerpunktslinie überschritten, so fällt es schnell und dreht die Welle ρ ebenfalls schnell, was ein sofortiges volles Eingreifen der Kuppelzähne herbeiführt.
In den Fig. 4, 5 und 6 ist eine Modification
dargestellt, und zwar ist hier das Rad c mit einer Frictionskupplung versehen. Beim Ausrücken der Kupplung aus Rad b wird durch eine starke Feder χ die Frictionsscheibe r1 in Rad c festgeklemmt und letzteres mitgenommen. Beim Einrücken der Kupplung i in Rad b, Fig. 6, dehnt sich Feder χ aus und löst die Verbindung der Scheibe cl mit Rad c. Die übrige Anordnung ist dieselbe, wie oben beschrieben. Bei dieser Anordnung kann das Ueberfallgewicht \ in Wegfall kommen.
Durch diese Construction ist es dem einzigen Riemen gestattet, ruhig auf seiner Scheibe fortzulaufen, da die Umschaltung selbstthätig und ohne Beeinflussung der Antriebswelle α geschieht.

Claims (1)

  1. PatenT-Ansprüche:
    i. Eine Hobelmaschine mit seitlichem Antrieb und mit nur einer Riemscheibe, gekennzeichnet durch die Anordnung der selbstthätigen Umschaltung, bestehend aus zwei auf der Antriebswelle lose laufenden Rädern 'b c, welche wechselweise durch Zahnkupplung, Fig. ι bis 3, oder Zahn- und Frictionskupplung, Fig. 4 bis 6, mit der Antriebswelle verbunden werden und durch geeignete Radübersetzung den langsamen Hobel- oder schnellen Rückgang herbeiführen.
    Bei der in i. charakterisirten Hobelmaschine die Bewegung der Kupplung i vermittelst zweier am Tisch angebrachten Knaggen I und u, welche am Ende des Weges gegen den Schieber m stofsen, dessen Knaggen η eine Steuermuschel ο mit Welle ρ dreht, auf welcher sich ein Ueberfallgewicht ^ und ein Hebel r befindet, der mit der Ausrückstange t und Kupplungsgabel k verbunden ist und diese mit der Kupplung i beim Drehen der Welle ρ entsprechend verschiebt.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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