DE249771C - - Google Patents
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- DE249771C DE249771C DENDAT249771D DE249771DA DE249771C DE 249771 C DE249771 C DE 249771C DE NDAT249771 D DENDAT249771 D DE NDAT249771D DE 249771D A DE249771D A DE 249771DA DE 249771 C DE249771 C DE 249771C
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Classifications
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- H—ELECTRICITY
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- H04L—TRANSMISSION OF DIGITAL INFORMATION, e.g. TELEGRAPHIC COMMUNICATION
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- H04L17/16—Apparatus or circuits at the receiving end
- H04L17/24—Apparatus or circuits at the receiving end using mechanical translation and type-head printing, e.g. type-wheel, type-cylinder
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 249771 KLASSE 21 ά. GRUPPE
Man hat bereits vorgeschlagen, bei Typendrucktelegraphen, die zur Bedienung des die
Druck-. oder Schreibvorrichtung steuernden Wählmechanismus verschiedene Permutationen
von Stromimpulsen benutzen, Sperreinrichtungen anzuwenden, um eine ausgewählte Stange bis zur Vollendung des Druckvorganges
zu sperren, so daß der nächstfolgende Wählvorgang beginnen kann, während der vorher
ίο gewählte Buchstabe gedruckt wird.
Derartige Sperrsysteme sind jedoch mangelhaft, da sie mechanisch und daher langsam
arbeiten. Zur Erreichung des gleichen Zieles, ' nämlich des gleichzeitigen Auswählens und
Drückens, wird nach der Erfindung ein gänz;
lieh verschiedenes System benutzt.
Gemäß vorliegender Erfindung wird auf alle mechanischen oder Sperrvorrichtungen verzichtet
und der Auswähl- vom Druckmechanismus durch einen Ausschalter getrennt, nachdem
eine Auswählung vollendet ist, während der Druckmechanismus so ausgestaltet ist,
daß alle auf die Auswählung folgenden Arbeitsvorgänge durch den Druckmechanismus vollkommen
selbständig ausgeführt werden. Selbstverständlich macht die Einführung eines Ausschalters
an Stelle einer mechanischen Sperre eine umfangreiche Neugestaltung der Maschine
in vielen Einzelheiten, sowohl in elektrischer wie mechanischer Hinsicht, notwendig.
Im folgenden soll zunächst der allgemeine Aufbau der Maschine kurz beschrieben werden.
Der Sender für die Zeichen und der Empfänger sind vorteilhaft in einer Maschine vereinigt.
Bei dem Drucktelegraph der nachstehend beschriebenen Art sind die Typen auf einem
Typenrad in drei Reihen angeordnet und dieses Typenrad wird durch einen beweglichen Schlitten
getragen, der auf drei Vierkantwellen geführt ist. Durch die Drehung der einen oder
anderen dieser Vierkantwellen wird, das Typenrad
a) gedreht, um die entsprechende Type in die Druckstellung zu bringen,
b) bewegt, um das Abdrucken einer Type
zu bewirken,
c) gehoben oder gesenkt, um die entsprechende Typenreihe in Arbeitsstellung zu bringen.
Die Arbeitsweise des Typenrades wird durch Zeichen entsprechender Wahl bestimmt, die
aus Permutationen von fünf Stromimpulsen verschiedener Polarität und bestimmter Länge
bestehen. Diese Stromimpulse werden durch die Bedienung von Tasten wie in einer Schreibmaschine
übertragen. Jene Tasten sind so angeordnet, daß sie sechs Polschalter in verschiedenen
Kombinationen in Tätigkeit setzen oder in Ruhe belassen. Einer dieser Polschalter wird
durch alle Tasten bedient und ist dazu bestimmt, die Wirkungsweise der elektromagnetischen
Sendeeinrichtung einzuleiten, durch die die gleichzeitig bedienten Polschalter stets nacheinander
und in derselben Reihenfolge mit dem Streckenstromkreis verbunden werden. Die anderen fünf Polschalter senden die Wahlimpulse,
die durch die Anordnung des elektromagnetischen Senders in praktisch ununterbrochener
Folge in die Streckenleitung geschickt werden,
An dem Empfänger beeinflussen die Streckenimpulse ein polarisiertes Relais, das nacheinander
den einen oder anderen von zwei Magneten in jeder Gruppe einer Reihe auswählt. Bei der nachfolgend beschriebenen Ausführungsform sind vier Gruppen von Magneten in der
Reihe vorgesehen. Jede Gruppe enthält einen Magneten, der durch einen positiven Impuls und
einen Magneten, der durch einen negativen
ίο Impuls ausgewählt wird, sowie einen Übertragungsmagneten,
der das Relais mit der nächsten Gruppe nach Vollendung der Wählarbeit in der einen Gruppe verbindet. Die Gruppen von
Wählmagneten sind stets in derselben Reihenfolge mit dem Strecken relais verbunden. Der
Übertragungsmagnet der letzten Gruppe verbindet das Relais mit der Wählvorrichtung, die
die Richtung bestimmt, in der das Typenrad aus seiner mittleren Stellung gedreht werden
soll, oder irgendeine andere Arbeitsweise der Druckvorrichtung veranlaßt, wie beispielsweise
Zwischenraum-, Zeilenschaltung usw. Das Typenrad wird in seiner mittleren Lage durch
folgende Einrichtungen gehalten:
a) durch starke Federn, die seine schnelle Rückkehr in die betreffende Lage veranlassen,
b) durch schwächere Federn und eine besondere Zentriervorrichtung, die seine genaue
Zentrierung ermöglichen,
c) durch eine Reibungsvorrichtung, die die Schwingung infolge der Federsteuerung beseitigt,
d) durch einen zwangläufig wirkenden Zahn, der das Typenrad in bekannter Weise nicht allein
in seiner zentralen Lage, sondern auch während der Bedienung in derjenigen Stellung hält, in
die es durch die oben kurz skizzierte Wählarbeit bewegt worden ist.
Sobald der letzte Impuls angekommen ist, wird die Wählvorrichtung gemäß der Erfindung
von der Druckvorrichtung getrennt, so daß die Wahl der nächsten Type vor sich gehen kann,
während der Druck einer Type bewirkt wird. Das Auswählen wird durch Drehung von nebeneinander angeordneten, verschiedenartig
gelochten Scheiben in verschiedenen Kombinationen bewirkt. Jede Permutation von
Impulsen bedient die Scheiben so, daß nur zwei Löcher in allen Scheiben gleichachsig liegen.
Eine Anzahl federnder Stifte wird dann gegen dieScheiben bewegt, so daß nur zwei der ersteren,
und zwar je einer auf jeder Seite der Zentralstellung hindurchtreten. Die Bedienung des
. Stiftträgers schließt den Stromkreis der Drehmagnete für das Typenrad sowie den durch
den Druck-, Schalt- und Ausschaltmagneten. Der Ausschaltmagnet führt den Trennschalter
in seine arbeitsbereite Stellung zurück und ermöglicht, daß die ganze Druckvorrichtung in
ihre Ruhelage zurückkehrt, in der sie zur Aufnahme des nächsten Zeichens bereit ist, das
während des Druckvorganges in den Gruppen der Wählmagnete vorbereitet ist. Die Wählmagnete
werden in ihrer Stellung nach Empfang eines Impulses gesperrt, so daß die gleichzeitigen
Vorgänge des Wählens oder Vorbereitens ermöglicht werden.
Die Konstruktion und Wirkungsweise der Erfindung wird aus dem folgenden Ausführungsbeispiel der Erfindung verständlicher werden.
In den Zeichnungen veranschaulicht
Fig. ι einen Aufriß der Maschine teilweise im Schnitt, und zwar ist der untere Teil ein Schnitt
nach der Linie 1-1 der Fig. 5 und der obere Teil ein solcher nach der Linie 1-1 der Fig. 9.
Fig. 2 ist eine Schnittansicht nach der Linie 2-2 der Fig. 9.
Fig. 3 ist eine Oberansicht im Schnitt nach der Linie 3-3 der Fig. 1.
Fig. 4 zeigt in Einzelansicht die Eärbvorrichtung.
Fig. 5 ist eine Unteransicht.
Fig. 6 ist eine Schnittansicht nach der Linie 6-6 der Fig. 1 in vergrößertem Maßstabe.
Fig. 7 ist ein Schnitt nach der Linie 7-7 der Fig. 6.
Fig. 8 ist ein Schnitt nach der Linie 8-8 der Fig. 7.
Fig. 9 ist eine Vorderansicht des oberen Teiles. 9"
Fig. 10 ist ein Schnitt nach der Linie 10-10
der Fig. 9.
Fig. 11 ist ein Schnitt nach der Linie 11-11
der Fig. 10.
Fig. 12 ist eine Endansicht des oberen Teiles.
Fig. 13 und 14 sind Schnitte nach der Linie
13-13 bzw. 14-14 der Fig. 12.
Fig. 15 ist eine Einzelansicht der Zentriervorrichtung
für das Typenrad.
Fig. 16 und 17 zeigen Schnittansichten nach
den Linien 16-16 bzw. 17-17 der Fig. 10.
Fig. 18 bis 20 sind Einzelansichten der Wählscheiben.
Fig. 21 zeigt ein Stromkreisschema.
Der untere oder Sendeteil A der Maschine ist mit Füßen α versehen. Der obere oder Empfängerteil
enthält Boden- und Deckplatten B, B1 sowie Eckpfosten b. Diese oberen und
unteren Teile sind voneinander trennbar.
Bei dem vorliegenden System werden die Typen oder Zeichen durch Permutationen einer
bestimmten Anzahl (vorteilhaft fünf) von Impulsen entgegengesetzter Polarität dargestellt,
und die Sendetasten steuern einen Satz von fünf Zeichenauswählschaltern oder Polschaltern
D sowie einen sechsten Schalter d (Fig. 1
und 6), die sämtlich auf einer Querstange 9 über den Tastenhebeln angebracht sind.
Die Hebel C werden von' Hand so bedient, daß dadurch ihre Abwärtsbewegung eingeleitet
wird. Durch diese einleitende Bewegung irgendeiner Taste wird auch der Schalter d bedient
und der Magnet E1 erregt. Der Magnet bewegt alsdann die Tastenantriebsstange E, wodurch
die Bewegung der ausgewählten Taste vollendet wird. Bei der Abwärtsbewegung der Stange E
vor den Vorsprüngen 46 auf den Fallen der übrigen Tasten werden die letzteren gegen Bedienung
gesperrt, bis der Magnet E1 stromlos geworden ist und die ausgewählte Taste in ihre
Normalstellung zurückkehrt. Der Magnet E1 bleibt erregt, bis die Übertragung des ausge-.
wählten Zeichens vollendet ist, wodurch das Überdecken der Zeichen verhindert wird.
Die Tastatur ist mit zwei besonderen Tasten 58, 59 (Fig. 5) zur Übertragung besonderer Zeichen
versehen, durch die die Rückbewegung des Schlittens und Zeilenschaltung der Druckvorrichtung
bewirkt wird. Eine Leertaste 60 (Fig. 1) ist über einem Anschlagstift 63 auf zwei
Armen 61 angebracht, die in Haken 62 auf der Stange 8 drehbar gelagert sind. Einer der Arme
61 ist mit einem Stift 64 versehen, der einen besonderen Tastenhebel C2' bedient und dazu
dient, ein Zeichen abzugeben, das die Buchstabenschaltung der Druckvorrichtung beeinflußt.
Die Tastatur ist ferner mit Tasten F, F1 auf
Tastenhebeln f, f1 für große Buchstaben und Zeichen versehen. Die Tastenhebel f, f1 beeinflussen
die Bogen D1 nicht, sondern steuern zwei besondere isolierte Schalterarme f 2, f3
(Fig. 6, 7 und 8). Die Schalter sind auf den Ansätzen 65 von zwei Trägern 66 auf der
Stange 11 angebracht und wirken mit einstellbaren isolierten Kontaktschrauben 68 auf den
Stangen 67 zusammen. Der Schalter f2 ist ein Polschalter wie die Schaltarme D, wohingegen
der Schalter f3 wie der Schalter d die Wirkungsweise
der Übertragungseinrichtung einleitet. Isolierte Unrundscheiben F2, F3 auf einer Welle
6g bedienen die Schalter f2, fz. Jede der Scheiben
F2, Fa ist mit isolierten Platten 70, 71 versehen.
Diese Unrundscheiben werden durch Schraubenfedern 72 in der Normalstellung gehalten,
in der Sperrstifte 73 auf den inneren Platten 70 mit einer Sperrplatte 74 auf einer
Querstange 75 in Berührung sind. Vor den Unrundscheiben sind zwei Schaltarme 76 und 77
an den Tastenhebeln f, f1 sowie Haken 78, 79
für entsprechende Stifte 80, 81 auf den inneren Platten 70 drehbar angeordnet. Hinter den Unrundscheiben
sind an den Tastenhebeln zwei Schaltarme 82, 83 drehbar gelagert und mit
schrägen Ansätzen 84, 85 versehen, die mit entsprechenden Stiften 86, 87 auf den Platten 70
zusammenwirken. Federn 89 verbinden die Schaltarmeund bewegen sie gegen Anschläge 88.
Die Haken 78,79 schwingen die Unrundscheiben F2, F3 und bedienen dadurch die Schalterarme
f2, f3 nur bei der Abwärtsbewegung der Tasten F, F1. Beim Aufwärtshub gleiten
sie leer über die Stifte 80, 81 hinweg. Der Haken 78 ist doppelt vorgesehen und tritt mit den
Stiften 80, 81 beim Niederdrücken des Tastenhebels f in Eingriff,.wodurch beide Schalter f2, f3
bedient werden, während der Haken 79 nur den Schalter f3 beeinflußt. Die Ansätze 84, 85 gleiten
beim Niederdrücken der Tastenhebel f, f1 leer über die Stifte 86, 87, treten hingegen bei
dem Aufwärtshub mit den Stiften in Eingriff und bewegen die Unrundscheiben F2, F3. Der
Ansatz 85 ist doppelt vorgesehen und tritt mit beiden Stiften in Eingriff, wohingegen der Ansatz
84 nur den Stift 87 bedient. Durch diese Anordnung beeinflußt der Tastenhebel f bei
seinem Niederdrücken beide Schalter f2, f3 und bei seiner Aufwärtsbewegung nur den Schalter
f3 allein, während der Tastenhebel f1 den
Schalter f3 allein bei seiner Abwärtsbewegung und die beiden Schalter f2, fs bei seiner Aufwärtsbewegung
bedient. Am Ende der Aufwärts- oder Abwärtsbewegung jeder Taste bewegen
Federn 72 die Unrundscheiben in ihre Normalstellung zurück. Diese besonderen Tastenhebel f, f1 sperren die anderen Tastenhebel
nicht. Sobald der die Maschine Bedienende große Buchstaben oder Zeichen zu übertragen hat, hält er die entsprechende
Schalttaste niedergedrückt und bedient die entsprechende Buchstabentaste wie beim Schreiben
auf einer gewöhnlichen Schreibmaschine. Das Niederdrücken der Schalttaste bewirkt das Einstellen
des Typenrades am Empfänger, während das Loslassen der Schalttaste das Typenrad in
seine Ruhelage zurückbewegt. Auf einer Schraube 91 ist eine Sperrscheibe 90 (Fig. 6)
seitlich verschiebbar zwischen zwei Stiften 92 angebracht. Die Scheibe ist unter den Tastenhebeln
f, f1 angeordnet und wird beim Niederdrücken einer der Tasten seitlich verschoben,
so daß sie den anderen Tastenhebel sperrt. Die Tastenhebel f, f1 werden gewöhnlich durch
zwei Pufferfedern 93 auf einem Ansatz 94 nach oben gedrückt.
Eine zylindrische Schreibwalze G ist auf einer Welle g angebracht, die in Trägern 95
auf der oberen Platte B1 der Maschine gelagert ist. Kerben 96 in den Trägern 95 dienen zur
Aufnahme der Zapfen einer Papierrolle. Auf den Trägern 95 ist in Führungen 113 eine schräge
Führungsplatte 97 herausnehmbar angebracht. Die Gegenwalzen 98, 99 für das Papier sind in
zwei gekrümmten Armen 101 drehbar gelagert,
die gleichzeitig eine gekrümmte Führungsplatte 102 zwischen den Gegenwalzen tragen. Arme 101
sind auf federnden Armen 103 angebracht, die an ihren hinteren Enden an Ansätzen 104 befestigt
sind und die Gegenwalzen 98, 99 nachgiebig gegen die Papierwalze drücken. Die vorderen Enden der Federarme 103 reichen
durch Kerben 105' in einer drehbaren Lösestange 105, die an ihrem einen Ende mit einer
Handhabe 106 versehen ist. Durch Drehen der
Stange 105 werden die Gegen walzen 98, 99 von der Papierwalze entfernt. Die Papierführungen
100 sind mittels rechtwinkliger Hülsen 107 auf einer Tragstange 108 oberhalb der Papierwalze
verschiebbar. Die unteren Enden der Papierführungen berühren eine Skala 110, die auf den
vorderen Enden der Arme 101 drehbar angebracht ist. Die Papierführungen sind mit nach
innen gerichteten Teilen 109 versehen, während die Hülsen 107 Vorsprünge 111 zur Einstellung
der Führungen besitzen. Eine feste Führungsplatte 112, die sich zwischen den Seitenplatten
95 erstreckt, tritt mit dem Papier beim Verlassen der Papierwalze in Berührung. Die
lange Papierführung 97 wird bei einzelnen Blättern benutzt. Findet hingegen eine Papierrolle
Verwendung, dann wird jene Papierführung 97 entfernt und das Papier gleitet über eine schmale
Führungsplatte 114.
Die Welle g der Papierwalze ist mit den üblichen Walzenknöpfen g" und einem Klinkenrade
g' für die Zeilenschaltung versehen. Auf das Klinkenrad g1 wirkt eine Rolle 116 auf
einem drehbaren Arm 115 ein, der durch eine Feder 117 in Stellung gehalten wird. Eine Sperrklinke
g2 auf einer kurzen Welle 118 ist mit
einer drehbaren Schaltklinke g3 versehen. Die Sperrklinke g2 wird durch eine Schraubenfeder
118 gewöhnlich gegen einen Anschlagstift 119
gedrückt, während eine Schraubenfeder auf dem Drehzapfen der Schaltklinke g3 diese in
der gezeichneten Stellung außer Eingriff mit dem Klinkenrade hält und einen Arm g4 gegen
den Anschlagstift drückt. Ein Arm 120 auf der Welle 118 wird durch eine senkrechte Gleitstange
121 beeinflußt, die von einer Querstange 122 auf den Kernen G1 eines Doppelsolenoidmagneten
G2 sich aufwärts erstreckt. Der Magnet G2 ist auf der Unterseite der Deckplatte
J51 angebracht. Eine Feder 123 drückt die Stange 121 gegen den Arm 120. Beim
Übertragen .des entsprechenden besonderen Zeichens wird der Magnet G2 erregt und bewegt
die Stange 121 aufwärts, wodurch die Welle 118 gedreht und die Klinken gegen das
Klinkenrad g1 bewegt werden. Sobald die Schaltklinke g3 sich von dem Anschlagstift 119
entfernt, bringt ihre Feder sie in Eingriff mit dem Klinkenrade, so daß letzteres gedreht wird,
bis die Sperrklinke ga in das Klinkenrad eingreift. Hierdurch wird die Papierwalze mit
ihrem Papier um eine Zeile vorgeschoben.
Die Typen sind vorteilhaft in Reihen auf dem Typenrade oder Träger H angeordnet, und
zwar befinden sich die kleinen Buchstaben in der oberen Reihe, die großen Buchstaben in
der mittleren und die Ziffern und Interpunktionszeichen in der unteren Reihe. Die Spindel h des
Typenrades gleitet in einer Hohlwelle 124, die in einem Schwingarm j drehbar gelagert ist.
Das untere jochförmig gestaltete Ende dieses Armes ist drehbar an Ansätzen 125 eines Schlittens
/ angebracht. Das untere Ende der Welle 124 ist durch ein Universalgelenk 126 mit einer
kurzen senkrechten Welle 127 verbunden, die in dem Schlitten drehbar gelagert ist. Der
Schlitten / gleitet auf zwei wagerechten Wellen 128,129, die in dem oberen Teile von zwei
Seitenplatten 130 drehbar gelagert sind. Ein abwärts gerichteter Ansatz 131 auf dem Schiitten
befindet sich mit einer dritten Querwelle I in Eingriff, die sich gleichfalls zwischen den
Seitenplatten 130 erstreckt und in diesen drehbar gelagert ist. Die Wellen 128,129 und I
haben quadratischen Querschnitt und drehen Ringe 132, die in dem Ansatz 131 und den
Trägern 133 des Schlittens / drehbar gelagert sind. Ein Kegelrad 134 auf dem Ring 132 der
Welle I greift in ein Kegelrad 135 auf dem unteren
Ende der kurzen senkrechten Welle 127, wodurch die Wellen 127 und 124 sowie das
Typenrad H gedreht und die entsprechende Type gegenüber dem Druckpunkt auf der
Papierwalze gebracht werden können.
Eine auf der Welle 124 verschiebbare Hülse 136 ist mit der Spindel h des Typenrades durch
einen Stift 137 verbunden, der durch einen Längsschlitz 138 in der Welle hindurchtritt
(Fig. 9). Die Spindel h ist somit mit der Welle 124
verbunden und muß sich mit dieser drehen. Die Welle 124 ist ferner mit einem Arm 139
versehen, der sich aufwärts durch das Typenrad erstreckt. Eine Gabel 140, die in eine Nut
der Hülse 136 eingreift, ist an einer Schaltspindel 141 befestigt, die in Ansätzen 142 auf
dem Arm j verschiebbar ist. Die Spindel 141
ist durch ein Gelenk 143 mit einem gekrümmten Arm 144 auf einer der Hülsen 132 auf der Welle
129 verbunden, so daß das Typenrad beim Drehen dieser Welle in senkrechter Richtung
verschoben wird. An ihrem linken Ende ist die Welle 129 (Fig. 1, 2 und 9) mit einem Arm
145 versehen, der durch ein Gelenk 146 mit einem Arm 147 auf einer Schwingwelle h1 verbunden
ist. Diese Schwingwelle ist in Pfosten 148 auf einem an die Grundplatte B befestigten Träger
149 drehbar gelagert. Eine Schraubenfeder 150
auf dem rechten Ende der Welle 129 hält das Typenrad in seiner Normalstellung, in der die
obere Reihe von kleinen Buchstaben auf dem Rade H gegenüber dem Druckpunkte liegen
und der Arm 147 sich gegen eine einstellbare Anschlagschraube 151 auf einem Träger 152 legt.
Die Schwingwelle A1 ist mit zwei Armen A2 versehen, die durch die Antriebsstangen h3 von
zwei Magneten H1, H2 beeinflußt werden. Die Rahmen 153 dieser Magnete sind an der aufrechten
' Platte 149 befestigt. Jeder besitzt einen festen Kern i54>
durch den die Antriebsstange h3 lose hindurchtritt und einen beweg-
liehen Kern 155, in dem die Stange mittels Gewinde einstellbar ist. Auf den äußeren Enden
der Antriebsstangen h3 sind Sperrmuttern 156
und auf den inneren Enden Federn 157 vorgesehen. Die Bewegung der Kerne 155 ist durch
die festen Kerne 154 begrenzt. Die beweglichen Kerne 155 sind deshalb einstellbar, um. den der
Schwingwelle h1 erteilten Hub zu ändern, so
daß der Magnet H2 das Typenrad heben und
die zweite Reihe von großen Buchstaben in die Stellung gegenüber dem Druckpunkte bringen
kann, während der Magnet H1 das Typenrad so weit hebt, daß die dritte Reihe von
Ziffern und Interpunktionszeichen in die Druckstellung gelangt. .
Der drehbare Arm j mit dem Typenrade H und der darauf angebrachten Welle 124 erstrecken sich durch einen Querschlitz 159 (Fig. i, 2 und 9) in der oberen Platte B1. Die Seitenplatten 130 sind durch eine Spannstange 160 verbunden. An dem rechten Ende ist auf der das Typenrad drehenden Welle / ein Trieb I1 (Fig. 9,10 .und 12) vorgesehen, der in ein Zahnsegment I2 eingreift. Dieses Zahnsegment ist auf einer Schwingwelle I3 befestigt, die in einer der Platten 130 und einem Ansatz 161 eines Trägers 162 drehbar gelagert ist. Die Enden eines Querarmes I^ auf der Welle I3 werden durch zwei Antriebsstangen Is beeinflußt, die in einem Träger 162 gleiten und mittels Gewinde an Querstangen 163 einstellbar sind. Diese Querstangen sind an entsprechende bewegliche Kerne L2 von zwei Döppelsolenoidmagneten L, L1 auf dem Träger 162 angeschlossen (Fig. 10 und 11). Auf den Stangen Is sitzen Schraubenfedern 164.. Durch Erregung der Magnete wird die Typeneinstellvorrichtung zwecks Drehung des Typeftträgers oder -rades H in der einen oder anderen Richtung von der gewöhnlichen zentralen Stellung aus bewegt. Die Hauptrückführ- und Zentriervorrichtung für die Einstelleinrichtung und das Typenrad besteht aus zwei einander gegenüber angeordneten Schraubenfedern 166 und 167 (Fig. 12), die an einen Arm 165 auf der Welle Is angeschlossen sind. Die Feder 166 ist mit einem Ansatz 168 und die Feder 167 mit einer Einstellschraube 169 auf einem Ansatz 170 verbunden. Diese Hauptzentrierfedern bringen das Typenrad schnell in seine Normalstellung zurück. Es würde jedoch schwierig sein, sie so einzustellen, daß sie die Typeneinstellvorrichtung und das Typenrad genau in der zentralen Stellung halten. Aus diesem Grunde ist eine empfindlichere Hilfszentriervorrichtung vorgesehen. Diese besteht aus zwei lose auf der Welle I angebrachten Scheiben 171, 172 (Fig. 9, 12 und 15). Eine Schraubenfeder 173 ist mit der Nabe der Scheibe 171 und einem Zapfen 174 auf der Scheibe 172 verbunden. Diese Feder bewegt Ansätze 175 auf den Scheiben gegen einen festen Sperrstift 176. Die Arme 175 stehen ferner mit einem Stift 177 auf einem Arm . 178 in Berührung, der auf der Welle I befestigt ist, so daß dadurch diese Welle und das damit verbundene Typenrad in der zentralen Stellung gehalten werden. Wird die Welle Z in der einen oder anderen Richtung gedreht, dann wird eine der Scheiben 171 oder 172 entgegen der Wirkung der Feder 173 gedreht, und die Feder wirkt bei stromlosen Drehmagneten L oder L1 unter Vermittlung der umgelegten Scheibe auf den Arm 178, wodurch die Welle I und das Typenrad in dem Einnehmen der zentralen Stellung unterstützt wird. Die Rückbewegung der Scheibe wird angehalten, sobald ihr Arm gegen den Anschlagstift 177 trifft. Die beiden Zentriervorrichtungen wirken zusammen, um das Typenrad schnell zurückzuführen und es genau in der zentralen Stellung zu halten, ohne Rücksicht auf die jeweilige Größe der ausgeführten Bewegung.
Der drehbare Arm j mit dem Typenrade H und der darauf angebrachten Welle 124 erstrecken sich durch einen Querschlitz 159 (Fig. i, 2 und 9) in der oberen Platte B1. Die Seitenplatten 130 sind durch eine Spannstange 160 verbunden. An dem rechten Ende ist auf der das Typenrad drehenden Welle / ein Trieb I1 (Fig. 9,10 .und 12) vorgesehen, der in ein Zahnsegment I2 eingreift. Dieses Zahnsegment ist auf einer Schwingwelle I3 befestigt, die in einer der Platten 130 und einem Ansatz 161 eines Trägers 162 drehbar gelagert ist. Die Enden eines Querarmes I^ auf der Welle I3 werden durch zwei Antriebsstangen Is beeinflußt, die in einem Träger 162 gleiten und mittels Gewinde an Querstangen 163 einstellbar sind. Diese Querstangen sind an entsprechende bewegliche Kerne L2 von zwei Döppelsolenoidmagneten L, L1 auf dem Träger 162 angeschlossen (Fig. 10 und 11). Auf den Stangen Is sitzen Schraubenfedern 164.. Durch Erregung der Magnete wird die Typeneinstellvorrichtung zwecks Drehung des Typeftträgers oder -rades H in der einen oder anderen Richtung von der gewöhnlichen zentralen Stellung aus bewegt. Die Hauptrückführ- und Zentriervorrichtung für die Einstelleinrichtung und das Typenrad besteht aus zwei einander gegenüber angeordneten Schraubenfedern 166 und 167 (Fig. 12), die an einen Arm 165 auf der Welle Is angeschlossen sind. Die Feder 166 ist mit einem Ansatz 168 und die Feder 167 mit einer Einstellschraube 169 auf einem Ansatz 170 verbunden. Diese Hauptzentrierfedern bringen das Typenrad schnell in seine Normalstellung zurück. Es würde jedoch schwierig sein, sie so einzustellen, daß sie die Typeneinstellvorrichtung und das Typenrad genau in der zentralen Stellung halten. Aus diesem Grunde ist eine empfindlichere Hilfszentriervorrichtung vorgesehen. Diese besteht aus zwei lose auf der Welle I angebrachten Scheiben 171, 172 (Fig. 9, 12 und 15). Eine Schraubenfeder 173 ist mit der Nabe der Scheibe 171 und einem Zapfen 174 auf der Scheibe 172 verbunden. Diese Feder bewegt Ansätze 175 auf den Scheiben gegen einen festen Sperrstift 176. Die Arme 175 stehen ferner mit einem Stift 177 auf einem Arm . 178 in Berührung, der auf der Welle I befestigt ist, so daß dadurch diese Welle und das damit verbundene Typenrad in der zentralen Stellung gehalten werden. Wird die Welle Z in der einen oder anderen Richtung gedreht, dann wird eine der Scheiben 171 oder 172 entgegen der Wirkung der Feder 173 gedreht, und die Feder wirkt bei stromlosen Drehmagneten L oder L1 unter Vermittlung der umgelegten Scheibe auf den Arm 178, wodurch die Welle I und das Typenrad in dem Einnehmen der zentralen Stellung unterstützt wird. Die Rückbewegung der Scheibe wird angehalten, sobald ihr Arm gegen den Anschlagstift 177 trifft. Die beiden Zentriervorrichtungen wirken zusammen, um das Typenrad schnell zurückzuführen und es genau in der zentralen Stellung zu halten, ohne Rücksicht auf die jeweilige Größe der ausgeführten Bewegung.
Die Drehungsgröße des Typenrades wird durch einen Satz von Wählern gesteuert, die eine
Reihe von Anschlägen einstellen. Die Anschläge bestehen vorteilhaft aus einem Satz
von Stiften m und die Wähler aus einer Reihe von Platten n1, n2, n3, «4, die verschiedenartig
angeordnete Löcher 179 besitzen. ■ Durch diese ragen die Sperrstifte m hindurch in die Bewegungsbahn eines Sperrarmes M auf der Welle I.
Ein verschiebbarer Träger für die Stifte besteht aus zwei Kreisplatten m1, die durch Schrauben
180 mit auf diesen angeordneten Entfernungshülsen 181 verbunden sind. Die Platten m1
sind mit seitlichen Ansätzen 182 und Entfernungshülsen 183 versehen, die nach Verschiebung
zwei wagerechte Führungsstangen 184 beeinflussen. Letztere ragen von der Seitenplatte
130 nach innen und sind an ihren inneren Enden durch eine Stange 185 verbunden. Eine
feste Platte 186 ist mit seitlichen Ansätzen 187 versehen,, die mit den Stangen 184 zusammenwirken
und an darauf vorgesehenen Entfernungshülsen 188 befestigt sind. Die Platten m1,
die feste Platte 186 und Stange 185 sind sämtlich mit einer zentralen Öffnung ausgestattet,
durch die die Welle I hindurchreicht. Die Sperrstifte m sind in zwei konzentrischen Reihen
um die Welle I angeordnet (Fig. 17) und liegen
verschiebbar in Führungsöffnungen der Platten mx sowie der festen Platte 186. Schraubenfedern
M2 auf den Stiften treten mit darauf
angebrachten Scheiben m3 in Berührung und halten die Stifte nachgiebig in deren Normalstellung.
Die kreisförmigen Wählplatten oder -scheiben (Fig. 16,18, 19 und 20) sind nebeneinander auf
einer Hülse 191 auf der Welle I angebracht. Ein
Ansatz 193 auf der Platte 186 ragt durch Segmentschlitze
192 in den Scheiben hindurch und begrenzt deren Schwingungsausschlag. Auf dem
unteren Rande der Scheiben angebrachte Stifte 194 wirken mit Armen ns auf einer Reihe von
Schwingwellen 195 zusammen. Diese Wellen
sind in Ansätzen 196 der Träger 197 drehbar gelagert,
und es ist auf ihnen eine Reihe von Rückführfedern 198 angebracht. Jede Welle 195
ist mit einem Arm 199 mit einer Einstellschraube 200 versehen, die' durch eine Sperrmutter 201 in
Stellung gehalten wird. Mit der Einstellschraube 200 wirken Antriebsstangen n6 zusammen.
Diese Stangen sind in den festen Kernen 202 von vier Solenoidmagneten 2V1, W2, IV3, ZV4 ve'rschiebbar,
deren Rahmen 203 auf einem Träger
204 angebracht ist. Die hinteren Enden der Antriebsstangen ne sind mit den beweglichen
Kernen n1 dieser Magnete verbunden. Wird
einer der Magnete erregt, dann bedient die betreffende Antriebsstange die entsprechende
Schwingwelle 195 und bewegt die entsprechende Wählscheibe. An den Magneten sind Klammern
205 befestigt, die über die hinteren Enden der beweglichen Kerne ηη hinüberreichen.
Der Stiftträger wird durch einen Arm ot4 (Fig. 9) verschoben, um hierdurch die Stifte m
durch die Löcher 179 der Wählscheiben hindurchzustecken.
Das obere gegabelte Ende des Armes Ot4 greift in eine Nut in der Nabe 207 der
Platte »ι1. Der Hebel w4 ist drehbar auf
einem Zapfen 208 angebracht. Dieser Zapfen ist an einem Ansatz 209 auf einem U-förmigen
Träger 210 (Fig. 14) befestigt, der an der Seitenplatte
130 sitzt und nach innen vorragt. Eine Antriebsstange m5 verbindet den Arm ml mit
einer Querstange 211 auf den beweglichen Kernen M2 eines Doppelsolenoidmagneten M1,
der auf dem Träger 210 angebracht ist.
Die Polarität der ersten vier Impulse jedes Telegrammzeichens oder jeder Permutation bestimmt,
welcher der die Wählarbeit ausführenden Magnete ZV1, ZV2, ZV3, ZV4 zu erregen ist, um
die entsprechenden Wählplatten einzustellen. Die Platten werden dementsprechend bei jedem
verschiedenen Zeichen eingestellt. Die Öffnungen 179 in den Platten sind so angeordnet,
daß in den verschiedenen Stellungen der Scheiben zwei Reihen von Öffnungen in gleicher
Achse liegen und zwei Sperrstifte m durch
diese Öffnungen hindurchtreten, sobald der Magnet M1 den Stiftträger bewegt. Hierauf
wird die Typeneinstellvorrichtung in der einen oder anderen Richtung durch den Magneten L
oder L1 gedreht bis der Sperrarm M auf der
Welle I gegen einen der hindurchtretenden Stifte trifft, um dadurch das mit der entsprechenden
Type dem Druckpunkt auf der Papierwalze gegenüberliegende Typenrad anzuhalten. In jeder der zwölf Einstellungen der ■ Wählscheiben
liegen Öffnungen gleichachsig hintereinander, um ein verschiedenes Paar von Stiften
hindurchzulassen. In zwei anderen Einstellungen treten keine Stifte hindurch und es wird
die Bewegung des Sperrarmes M durch den Ansatz 193 angehalten. Das Typenrad H
kann somit in 26 verschiedene Stellungen gedreht werden. Da nun seine normale zentrale
Stellung auch zu benutzen ist und drei Typenreihen vorgesehen sind, können somit 81 Zeichen
gedruckt werden.
Zum Anschlagen an die Papierwalze wird das Typenrad durch einen Arm 212 (Fig. 1 und 2)
bewegt, der auf einer Hülse 132 der Welle 128 angebracht und durch ein Gelenk 213 mit dem
Arm j verbunden ist. An ihrem linken Ende ist die Welle 128 mit einem Kurbelarm /»versehen,
der durch ein Gelenk p1 mit einem drehbar gelagerten
Hebel p2 verbunden ist. An letzterem ist eine Querstange ps drehbar angebracht, die
die beweglichen Kerne P1 eines Doppelsolenoidmagneten
P verbindet. ■ Eine auf dem rechten Ende der Welle 128 befindliche Schraubenfeder
214 (Fig. 10) hält die Schlagvorrichtung in
der Normalstellung, in der ein einstellbarer Sperrstift 215 auf dem Arm p an einem Ansatz
216 (Fig. 2) anliegt. Sobald die ausgewählte Type sich gegenüber dem Druckpunkte befindet, wird
der Schlagmagnet P erregt und schwingt die Welle 128. Hierdurch wird der Arm fund das
Typenrad H geschwungen und die ausgewählte Type gegen das Papier auf der Papierwalze gedrückt.
Ein Zentrierarm 217 (Fig. 1 und 2) für das
Typenrad ist an einem Ansatz 218 des Armes j angebracht und greift in einen gegabelten An- go
satz 219 auf dem oberen Ende des Armes j ein.
Das obere Ende des Armes 217 ist mit einem schrägen Rande versehen, der mit den abgeschrägten
Zähnen eines auf der Welle 124 befestigten Rades 220 (Fig. 3) zusammenwirkt.
Ein Zapfen 221 (Fig. 2) auf dem unteren Ende des Armes 217 greift in einen Führungsschlitz
222 eines Ansatzes 223 auf dem Schlitten /. Gewöhnlich ist der Zentrierarm von dem Rade
220 frei. Wenn jedoch das Typenrad gegen die Papierwalze geschwungen wird, bewegt sich der
Stift 221 durch den Führungsschlitz 222, wodurch der Zentrierarm mit den Zähnen des
Rades 220 in Eingriff tritt und die ausgewählte Type vor ihrem Aufschlagen auf die Schreibwalze
genau zentriert.
An dem Schlitten/ist ein gekrümmter Arm 224 befestigt, der durch den Schlitz 159 der Deckplatte
B1 hindurchragt und dann sich nach hinten unter die Papierwalze erstreckt. Ein
durch einen Drehzapfen 226 mit dem hinteren Ende des Armes 224 verbundener Arm 225
erstreckt sich nach vorn Und aufwärts und trägt einen wagerechten Stift 228, auf dem eine durch
eine gekrümmte Feder 229 gehaltene Farbrolle 227 abnehmbar angebracht ist. Eine auf dem
Drehzapfen 226 befindliche Schraubenfeder hält die Farbrolle gewöhnlich zwischen Typenrad
und Papierwalze. Sobald das Typenrad auf die Papierwalze zuschwingt, trifft die Type
gegen die Farbrolle. Gleichzeitig schwingt der Arm 225 aufwärts und bewegt die Farbrolle
aus der Bahn. Der Arm 225 ist mit einem geschlitzten Ansatz 230 versehen, in den ein
Sperrstift 231 auf dem Arm 224 eingreift.
Ein an einem Ansatz 232 (Fig. 2) drehbarer Schaltarm r trägt einen isolierten Kontakt /,
der mit einer isolierten Kontaktschraube r" gewöhnlich durch eine Feder 234 in Eingriff
gehalten wird. Sobald die Schlagvorrichtung zwecks Abdruckens einer Type in Tätigkeit tritt,
ίο trifft der Arm φ auf der Welle 128 gegen den
Arm r und trennt die Kontakte / und r", wodurch der Ortsstromkreis unterbrochen und die
Teile in ihre Normalstellung zurückgeführt werden. Der Schaltarm / wird ferner durch
eine Stange rs bewegt, die mit dem Kern R1
eines Solenoidmagneten R verbunden ist und durch einen unter den Kern reichenden Haken
235 angehoben gehalten wird.
Das Typenrad führt drehende und achsiale Bewegungen beim Auswählen des entsprechenden
Zeichens und. eine seitliche Schlagbewegung aus. Es schwingt ferner mit dem Schlitten /
in der Richtung der Typenschaltung, um nacheinander die Buchstaben abzudrucken und die
Zwischenräume zwischen den Worten zu bilden. Eine an einen Ansatz 237 des Schlittens angeschlossene
Schnur 236 (Fig. 9) erstreckt sich in wagerechter Richtung bis zu einem Führungsrad
238 auf der rechten Seitenplatte 130 und von hier nach abwärts und 'zurück über ein
zweites Führungsrad 239 zu einer Windetrommel 240, die in einem Träger 241 (Fig. 12, 13
und 14) drehbar gelagert ist. Die Klinkenräder 242, 243 auf der Trommel werden von Antriebs-
bzw. Sperrklinken 244 und 245 beeinflußt. Die Sperrklinke 245 ist auf einem Ansatz 246 drehbar
angebracht und wird durch eine Schraubenfeder 247 (Fig. 14) auf ihrem Drehzapfen
mit dem Klinkenrad 243 in Eingriff gehalten.
Die Antriebsklinke 244 sitzt drehbar auf einem Hebel 248, der zwischen seinen Enden auf einem
Ansatz 249 drehbar angeordnet ist. Der Hebel 248 wird durch ein Gelenk 250 mit einer Querstange
251 auf den Kernen S1 eines Doppelsolenoidmagneten
S verbunden. Zwischen dem hinteren Ende der Antriebsklinke 247 und einem Ansatz 253 des Armes 248 liegt eine Feder 252,
die die Antriebsklinke mit dem Klinkenrad 242 in Eingriff bringt. Eine mit dem Arm 248 verbundene
Feder 254 hält ersteren in seiner Normalstellung, in der sein hinteres Ende sich gegen
einen einstellbaren Sperrstift 255 legt. Der Magnet5 wird erregt, sobald der Schlagmagnet P
in Tätigkeit tritt, und zieht das hintere Ende des Armes 248 aufwärts und hierbei wird die Antriebsklinke 244 leer über die Zähne des Klinkenrades
242 zurückbewegt. Ist der Magnet stromlos, dann bringt die Feder 254 die Teile in ihre
ursprüngliche Lage zurück und die Klinke 244 schiebt das Klinkenrad 242 sowie die Trommel
240 vor, wobei unter Vermittlung der Schnur 236 der Schlitten / und das darauf befindliche
Typenrad H gleichfalls um ein Spatium in Richtung der Buchstabenschaltung vorbewegt
wird. . '
Eine auf der linken Seitenplatte 130 drehbar gelagerte Federtrommel 256 (Fig. 9) trägt eine ·
aufgewickelte Schnur 257, die sich über eine Führungsrolle 258 erstreckt und an einem Ansatz
237 des Schlittens / befestigt ist. Die Buchstabenschaltbewegung des Schlittens spannt
die Feder der Trommel 256, und diese zieht den Schlitten nach links zurück, so daß eine neue
Reihe begonnen werden kann, sobald die Klinken 244 und 245 außer Eingriff mit den Klinkenrädern
244 und 243 der Windetrommel 240 treten. Ein auf dem Ansatz 246 drehbarer Arm 259 trägt einen Querzapfen 260, der mit den
Klinken 244 und 245 zusammenwirkt. Ein
Schwanzstück 261 auf dem Arm 259 wird durch eine Antriebsstange 262 beeinflußt, die
mit dem Kern S8 eines Solenoidmagneten S2 verbunden ist. Ein auf einem Ansatz 264 drehbarer
Arm 263 ist an seinem hinteren Ende an dem Kern S3 drehbar angebracht und erstreckt
sich mit seinem vorderen Ende über eine wagerechte Stange 265- Diese Stange ist in der Längsrichtung
durch Führungsöffnungen der Seitenplatten 130 verschiebbar und eine mit einem
darauf befindlichen Ring in Eingriff stehende Schraubenfeder 266 (Fig. 9) drückt eine Hülse
268 auf der Stange gegen die Seite des Armes 263.
Bei Erregung des Magneten S2 zum Zurückführen des Schlitten,s wird eine Antriebsstange
262 abwärts gestoßen und bewegt den Arm 259, wodurch die Klinken 244 und 245 von der Windetrommel
240 getrennt werden. Die Federtrommel 256 bewegt dann den Schlitten nach links zurück. Der Magnet S2 hebt ferner das vordere
Ende des Armes 263 und die Stange 265 wird durch ihre Feder 266 verschoben, so daß die
Muffe 268 unter den Arm 263 gelangt und hierdurch die Klinken 244 und 245 in der gelösten
Stellung gesperrt werden. Am Ende der Rückbewegung des Schlittens trifft ein Ansatz 269
(Fig. ι und 2) gegen die Muffe 267 auf der Stange 265, bewegt letztere nach links und
trennt die Muffe 268 von dem Arm 263. Die Federn 247 und 252 bringen dann die Klinken
mit den Klinkenrädern auf der Trommel 240 wieder in Eingriff.
Ein auf der Innenfläche der Trommel 240 befindlicher Sperrstift 270 wird durch einen
Arm 271 beeinflußt, der auf einem Ansatz 272 drehbar und mit einem zweiten drehbaren Arm
273 verbunden ist. Letzterer wird durch eine auf dem Drehzapfen der Arme 271 und 272 angeordnete
Schraubenfeder 274 gegen den Umfang der Trommel 240 gedrückt. Die auf die Trommel gewundene: Schnur 236 beeinflußt
den Arm 273 und hält den Arm 271 aus der Bahn des Sperrstiftes 270. Ist die Zurück-
bewegung des Schlittens vollendet, dann ist die Schnur 236 von der Trommel 240 abgewickelt,
so daß sich der Arm 273 gegen die Trommel bewegen kann. Der Sperrarm 271
wird dann durch die Feder 274 mit dem Sperrstift 270 in Berührung gebracht und die Drehung
der Trommel 240 angehalten. Hierdurch wird ein Überdrehen verhindert und die Schnur 236
gespannt gehalten, so daß die Bewegung des Schlittens in zweckentsprechender Weise erfolgen
kann.
Die Querstange 211 des Magneten M1 wirkt
mit einer Schraube 275 auf einen Schaltarm w6
(Fig. 10) zusammen. Der Arm m6 ist auf einem
Ansatz 276 drehbar angebracht und steht unter Federwirkung, so daß ein Kontakt w7 mit
einer Kontaktschraube ms in Berührung gebracht
werden kann. Die Querstange 211 hält die Kontakte gewöhnlich voneinander entfernt.
Wird jedoch der Magnet M1 erregt, dann werden die Kontakte in Berührung gebracht, so daß
sie den . Stromkreis der Typeneinstell- oder Drehmagnete L, L1 schließen.
Zum Anhalten der Rückbewegung des Armes M auf der Einstellwelle I des Typenrades,
ist ein Stift 277 (Fig. 9 und 10) angeordnet, der in Öffnungen der Platte 130 und eines
kleinen Trägers 278 gleitet.
Der Stift 277 steht unter der Wirkung einer Feder 279, die auf eine Muffe 280 am
Stift 277 einwirkt und ihn ständig auf den Arm M zudrückt. Auf diese Weise wird der
Arm M gegen Ende seiner Rückbewegung durch Reibung in Ruhestellung gehalten und
an Zitterbewegungen gehindert. Sobald dagegen die Stiftplatte m' bei dem nächsten
Druckvorgang bewegt wird, wird der Stift 277 an einer Berührung mit dem Arm M gehindert,
indem ein von der Platte m' getragenes Bogenstück 281 den Stift 277 zurückhält.
Hierdurch wird ermöglicht, daß der Arm M seine unmittelbar nachfolgende Bewegung ungehindert
fortsetzt.
Ist der Lokalstromkreis unterbrochen, dann wird der Sperrstiftträger schnell in seine Normalstellung
durch die Feder m3 auf den Stiften m
zurückgebracht und der Zapfen 277 wird wiederum vorbewegt, so daß er die Rückbewegung
des Armes M anhält. Obwohl somit die Typeneinstellvorrichtung und das Typenrad
federnd in der zentralen Stellung gehalten werden und aus dieser sich in entgegengesetzten
Richtungen drehen können, ist ein toter Anschlag vorgesehen, um die Rückbewegung
dieser Teile schnell und ohne Erschütterung anhalten zu können, so daß sie wieder schnell
arbeitsbereit zum Drucken des nächsten Buchstabens sind.
Fig. 21 veranschaulicht ein Schema der Stromkreise, Relais und Magnete auf einer Empfangsstation.
.
Die Streckenrelais R2 steuern die Druckvorrichtung
sowohl auf der Sende- wie auf der Empfangsstation. Eine Zweigleitung der Batterieleitung
19 geht durch die gegenüberliegenden Spulen 22 des Relais R2 zur Erde.
Der Anker r2 des Streckenrelais wird gewöhnlich in seiner zentralen Stellung zwischen den
beiden Kontakten 24 gehalten, da die Spulen 22 einander ausgleichen. Ein durch die Spulen 14
gehender Streckenimpuls neutralisiert eine der Spulen 22 und verstärkt die andere, so daß der
Anker r2 mit dem einen oder anderen Kontakte 24 in Berührung gelangt, je nach der Polarität
des. betreffenden Impulses. .
Eine Leitung 23 ist mit der Ortsbatterie 20 durch einen gewöhnlich geschlossenen Löseschalter
V und Leitung 19 verbunden sowie mit einer Anzahl Abzweigungen versehen, wie dies
in stark ausgezogenen Linien angedeutet ist. Nach dem Umlegen verbindet der Anker r2
die Leitung 23 mit dem einen oder anderen eines Paares von Kontakten 24. Der durch
die Leitungen 25 fließende Strom steuert wahlweise eine Anzahl von paarigen Relais W1, W2,
Ws, WA sowie ein Relais W6. Eine Anzahl
paariger Übertragungsschalter u1, u2, u3, w4
wird durch die Relais U1, U2, Uz, U1 bedient,
durch die die Wahlrelais W\ W2, Ws, W*, W5
beim Anlangen der Impulse einer Permutation mit den Leitungen 25 nacheinander verbunden
werden. Die Schalter u1 des ersten Übertragungsrelais
U1 sind an die Hauptortsleitungen 25 angeschlossen. Die Schalter u2 des zweiten
Übertragungsrelais U2 sind durch die Leitungen
26 mit den gewöhnlich freien Kontakten, der Schalter u1 verbunden. In ähnlicher
Weise sind die Schalter der dritten und vierten Übertragungsrelais mit den gewöhnlich freien
Kontakten der Schalter der vorhergehenden Übertragungsrelais durch die Leitungen 26 verbunden.
Ein Paar Zweigleitungen 31, 31' führen von den gewöhnlich geschlossenen Kontakten
des ersten Paares der Übertragungsschalter U1
zu den Spulen der Relais W1, wobei in jede dieser Zweigleitungen ein gewöhnlich geschlossener
Schalter . w1 eingelegt ist. Die zweiten,
dritten und vierten Paare von Wählschaltern W2, Ws, W* sind in ähnlicher Weise mit den
gewöhnlich geschlossenen Kontakten der Übertragungsschalter u2, uz, M4 durch Zweigleitungspaare 32, 32', 33 und 33' und 34 und 34' verbunden.
Jedes Wahlrelais öffnet den gewöhnlich geschlossenen Schalter w1 in dem Stromkreis
des anderen Relais desselben Paares, so daß, wenn irgendein Relais bedient worden ist,
der Stromkreis des anderen Relais desselben Paares geöffnet ist. Ein fünftes Paar von Zweigleitungen
35 und 35' sind mit den gewöhnlich offenen Kontakten der Übertragungsschalter w4
verbunden.
Jedes der Wahlrelais bedient ein Paar Sperr-
schalter w2 und w3, die mit der Batterieleitung 23
verbunden sind. Die Kontakte der Schalter ro2 sind mit den Spulen der entsprechenden Relais
so verbunden, daß, wenn irgendeines dieser Relais erregt ist, sein Stromkreis geschlossen
gehalten wird. Die Schalter w3 der Wahlrelais ro1, sind ,durch Leitungen 36 mit der Spule
des entsprechenden Übertragungsschalterrelais U1 verbunden, so daß, wenn irgendeine
der Relais W1 bedient wird, der entsprechende Übertragungsschalter u1' gleichfalls in Tätigkeit
tritt und sein Stromkreis geschlossen gehalten wird. In ähnlicher Weise erregt die
Tätigkeit irgendeines der paarigen Wählmagnete PF2, W3, W* die entsprechenden Schalterrelais
172, U3, U1. Die Zweigleitungen 31,
32, 33 und 34 sind mit Verlängerungen 31", 32">
33" und 34" versehen, die zu den Kontakten
eines Satzes von Schaltern X eines Relais X1 führen.
Der erste Impuls jeder Permutation erregt
das Streckenrelais J?2 und legt seinen Anker r2 in der einen oder anderen Richtung um. Es
fließt alsdann Strom von der Ortsbatterie 20 durch Leitung 19, den gewöhnlich geschlossenen
Löseschalter V, Batterieleitung 23, Anker v2, zu der einen der Hauptleitungen 25 und von
dort durch einen der Schalter u1 zu einer der
Zweigleitungen 31 oder 31', durch den Schalter w1
darin, zur Spule des einen oder anderen ersten Paares von Wahlrelais W1 und dann zurück
zur Ortsbatterie 20. Ist der erste Streckenimpuls positiv, dann wird das Wahlrelais W1 in der
Zweigleitung 31' erregt. Ist jener Impuls negativ, dann wird das Relais W1 in der Zweigleitung
31 erregt, und diese Zweigleitung wird an dieser Stelle zusammen mit seiner Verlängerung
31" in der geschlossenen Stellung gesperrt. Jedes der Relais W1 legt die entsprechenden
Schalter ro1, w2, ws um. Der Schalter w1 schaltet
das andere Relais des Paares aus und der Schalter w2 schließt den Sperrstromkreis von
der Batterieleitung 23 durch, die Spule des ausgewählten Relais. Dieser Stromkreis wird unabhängig
von dem Streckenrelais R2 geschlossen
gehalten. Der Schalter ws irgendeines der
Relais W1 schließt den Ortsstromkreis durch das erste Übertragungsschalterrelais U1, indem
die Batterieleitung 23 an die Leitung 36' an-
geschlossen wird. Hierauf bedient das Relais Ϊ71
die Übertragungsschalter u1, durch die das erste
Paar der Zweigleitungen 31 und 31' von den Hauptleitungen 25 getrennt und das zweite
Paar der Zweigleitungen 32 und 32' mit diesen Hauptleitungen durch das zweite Paar von
Übertragungsschaltern u2 und die Leitungen 26
verbunden wird, die von den gewöhnlich freien Kontakten der Schalter u1 ausgehen.
In ähnlicher Weise legt der zweite Streckenimpuls den Anker r2 in der einen oder anderen
Richtung um und schließt den Ortsstromkreis von der Batterieleitung 23 und den Anker r2
zu einer der Hauptleitungen 25 der Schalter u1,
von wo der Strom durch eine der Leitungen 26 zu einem der Schalter u2 und durch die Zweigleitung
32 oder 32' zum einen oder anderen des zweiten Paares von Wahl- oder Sperrelais W2
geht. Jedes dieser Relais bedient das Relais U2 und trennt die Zweigleitungen 32 und 32' von
den Hauptleitungen 25 und verbindet die Zweigleitungen 33 und 33' mit diesen Hauptleitungen,
so daß der dritte Impuls der Permutation einen der beiden Magnete W8 bedient
und seinen Stromkreis geschlossen hält. In ähnlicher Weise wählt der vierte Impuls eins
der Relais W1. Der fünfte Impuls wählt eine
der Zweigleitungen 35 oder 35'. Die Wählmagnete verbinden demgemäß eine oder mehrere
der Anschlußleitungen 31", 32", 33", 34" und eine der Leitungen 35 oder 35' mit der Ortsbatterie
20, sobald das Zeichen anlangt, und der Strom durch die ausgewählten Leitungen steuert die Druckvorrichtung in der vorher
beschriebenen Weise. ·
Da der Streckenrelaisanker nicht eher bewegt wird, als bis nach der Einleitung der Übertragung
einer Permutation der Strom umgekehrt ist, also ein negativer Impuls einem positiven
oder umgekehrt folgt, so bilden zwei aufeinanderfolgende Impulse derselben Polarität tatsächlieh
einen langen Impuls von doppelter Länge und drei Impulse einen langen Impuls von der
dreifachen Länge eines gewöhnlichen. Die Wahlrelais müssen demgemäß auf verschiedene
Impulslängen verschieden ansprechen und unabhängig von irgendwelchen Unterbrechungen
in dem Streckenstromkreis wirken. Aus diesem Grunde sind die Wähl- und Übertragungsschalterrelais
so bezüglich der Zeit ihres Arfsprechens und Umschalten s abgestimmt, daß sie synchron
mit den ankommenden Stromstößen arbeiten.
Haben die ersten beiden Impulse gleiche Polarität und bilden in Wirklichkeit einen
einzigen Impuls von doppelter Länge, dann tritt zunächst eines der Relais W1 und Relais U1 in
Tätigkeit und hierauf arbeitet eines der Relais W2 und das Relais U2. Ist dieser doppelte Impuls
positiv, dann werden die Zweigleitungen 31' und 32 gewählt, ist er negativ, dann werden die
Zweigleitungen 31 und 32 und die Anschlüsse 31" und 32" ausgewählt. Haben die ersten drei
Impulse dieselbe Polarität, dann wird außerdem eines der dritten Paare von Relais PF3 und Relais
U3 bedient und eine der Leitungen 33 oder 33' ausgewählt. Somit können Impulse gleicher
Polarität einander ohne merkbare Unterbrechung des Streckenstromkreises folgen, und die
Übertragung der Impulse kann außerordentlich ■ schnell vor sich gehen. Außerdem wird das
System durch die induktive Kapazität der Streckenleitung oder die Verzögerung der Magnetisierung
der Streckenrelais nicht beeinflußt,
da die einzigen Wechsel in den Verhältnissen des Streckenstromkreises Umkehrungen in der
Polarität sind, die die Verzögerung in der Magnetisierung infolge einer dieser Ursachen
schnell überwinden.
Die an den Schaltersatz X in der beschriebenen Weise angeschlossenen Leitungen 31", 32",
33"; 34" werden durch die ersten vier Impulse jeder. Permutation entsprechend ausgewählt.
Die Schalter X sind durch Leitungen 36 mit
den Magneten IV1, W2, IV3, IV4 verbunden, so
daß die verschiedenartige Tätigkeit der Relais W1, W2, W3, W1 diese Antriebsmagnete entsprechend
auswählt und die verschiedene Einstellung der Typenauswählscheiben n1, n2, n3, n*
bewirkt. Diese Magnete bedienen gewöhnlich offene Sperrschalter ris, die mit den Spulen der
entsprechenden Magnete verbunden sind und deren Kontakte mit einer in starken Linien in
dem Schema ausgezogenen Zweigleitung· 37 verbunden sind. Diese Leitung verbindet die
verschiedenen Teile der Druckvorrichtung mit der Ortsbatterie 20 unter Vermittlung des gewöhnlich
geschlossenen Löseschalters r1 und der Batterieleitung ig. Wird einer der Magnete
N1, N2, N3, Ni erregt, dann wird sein
Stromkreis geschlossen gehalten, der von der Batterie 20 durch Leitung 19, Löseschalter r1,
Leitung 33, Schalter n8 des Wählmagneten zu dessen Spule und von dort zur Erde oder durch
eine entsprechende Rückleitung zur Batterie 20 geht. Ist der erste Impuls einer Permutation
negativ, dann wird der erste Magnet IV1 erregt, und die Wählplatte n1 wird verschoben. Ist
der erste Impuls positiv, dann wird der Magnet IV1 nicht erregt und die Platte nl bleibt
in ihrer Normalstellung. In ähnlicher Weise werden die anderen Wählplatten n2, n3, ni entweder
umgesteuert oder verbleiben in ihrer Normalstellung, je nach der Polarität der zweiten,
dritten und vierten Impulse der Permutation.
Die Magnete N1, N2, Ns, IV4 . steuern ferner
einen zusammengezogenen Fächerstromkreis, durch den eine der Leitungen 41, 42,43 und 44
mittels eines Satzes von Schaltern y1, y2, y3,
y4, y5 ausgewählt wird. Der Schalter y1 des
Magneten IV3 ist durch eine Leitung 38 mit dem Schaltarm mP verbunden, der mit seinem
Kontakt m8 durch die Wirkungsweise des Stiftschaltermagneten
M1 in der beschriebenen Weise in Berührung tritt. Der Schalter y2 des
Magneten IV2 ist mit dem gewöhnlich geschlossenen Kontakt des Schalters y1 durch eine Lei-..
tung 39 verbunden. Der Schalter y3 des Magneten IV1 ist mit dem gewöhnlich geschlossenen
Kontakt des Schalters y2 durch eine Leitung 40 verbunden. Die Schalter y4 und y5 des Magneten
IV* sind durch Leitungen 45 und 46 mit den Kontakten des Schalters y3 verbunden.
Die Leitung 41 ist mit dem gewöhnlich offenen Kontakt der Schalter y1, y2 und ys verbunden.
Die Leitung 42 ist an den gewöhnlich geschlossenen Kontakt des Schalters y5 angeschlossen/und
die Leitungen 43 und 44 sind mit den Kontakten des Schalters y4 verbunden.
Der fünfte Impuls jeder Permutation wählt in
der angegebenen Weise eine der Zweigleitungen 35 und 35' aus, die an die gewöhnlich geschlossenen
Kontakte der beiden durch den Magneten Z1
bedienten Schalter x1, x2 angeschlossen sind.
Der Schalter x1 ist durch eine Leitung 47, einen
gewöhnlich geschlossenen Schalter w6 und die Leitung 48 an die Spule eines Wahlrelais W5
angeschlossen, die demgemäß erregt wird, sobald der fünfte Impuls negativ ist und die Leitung
35' wählt. Der Schalter x2 ist durch eine Leitung 49 mit der Spule des Magneten M1 verbunden,
die den Sperrstiftträger bedient. Ferner ist der Schalter x2 durch eine Leitung 51 mit
der Spule des Magneten X1 verbunden. Die Spulen der Magnete M1 und X1 sind geerdet
oder durch eine Rückleitung mit der Ortsbatterie 20 verbunden. Diese Magnete werden
demgemäß erregt, sobald der fünfte. Impuls positiv ist und den Stromkreis durch die Zweigleitung
35 schließt. Ein gewöhnlich freier Kontakt des Schalters x% ist mit der Ortsbatterie 20
durch Leitung 19, Löseschalter r1 und Zweigleitung
37 verbunden. Wird der Magnet X1 bedient, dann ist der Ortsstromkreis durch die
Magnete X1 und M1 geschlossen und wird so lange geschlossen gehalten, bis er durch das
Umlegen des Löseschalters r1 geöffnet wird.
Das in der beschriebenen Weise durch den negativen fünften Impuls jeder Permutation
erregte Relais "FF5 legt den Schalter we um und
trennt dadurch seine Spule von der Leitung 47 und legt gleichzeitig einen Sperrschalter ws um.
Alsdann fließt der Strom von der Batterie durch Leitung 19, Schalter r1, Leitung 37, Schalter ro5
und Leitung 48 durch die Spule des Magneten W5
und zurück zur Batterie. Durch das Umlegen des Schalters w5 wird ferner ein Stromkreis geschlossen,
der von der Batterie durch Leitung 19, Schalter r1, Leitung 37, Schalter ws und w6,
Leitung 52 und Leitungen 49 und 51 zu den Spulen des Magneten oder Relais X1 und Magneten M1 geht. Diese beiden Magnete werden
demgemäß durch den fünften Impuls bedient, gleichgültig, ob dieser positiv oder negativ ist. no
Die ersten vier Impulse jeder Permutation wählen eine oder mehrere der Anschlußleitungen
31", 32", 33" und 34". Die Sperrschalter ze)2
der entsprechenden Relais W1, W2, W3 und PF4
verbinden die ausgewählten Zweigleitungen mit der Ortsbatterie durch den gewöhnlich geschlossenen
Löseschalter V, und zwar derart, daß die ausgewählten Relais unabhängig von
dem Streckenrelais erregt bleiben, bis der Löseschalter V geöffnet wird. Sobald der Magnet X1
stromlos wird und die Schalter X mit ihren Kontakten in Berührung treten, werden die
Antriebswählmagnete N1, N2, N3, Ni in verschiedener
Weise bedient. Der fünfte Impuls bedient in der angegebenen Weise den Magneten
W5, wenn er negativ ist, und die Magnete
X1 und M1, wenn er positiv oder negativ ist. Die Sperrschalter ns, x2 und ws verbinden
die Magnete Ν1, N2, N3, Ni, X1, M1 und W5
mit der Ortsbatterie über den Löseschalter r1 und Leitung 37, so daß diese Magnete nach ihrer
to Bedienung unabhängig von dem Streckenrelais und den Wählmagneten W1, W2, W3, W*
erregt bleiben bis der Löseschalter r1 durch den Schlagmagneten P oder den Lösemagneten
R geöffnet wird. Ist der Magnet X1 durch den fünften Impuls jeder Permutation
bedient, dann wird ein Stromkreis von der Ortsbatterie 20, über Leitung 19, Schalter r1, Leitung
37, Schalter x2 zur Leitung 51 und von dort durch eine Leitung 52 zu einem gewöhn-Hch
offenen Schalter u5 des vierten' Übertragungsschalterrelais
Ui geschlossen. Das Relais U1 war beim vierten Impuls erregt
worden und der Stromkreis geht weiter vom Schalter u5 durch eine Leitung 54, durch die
Spule des Lösemagneten F1 und zurück zur Ortsbatterie. Der Löseschalter V wird dann
geöffnet und die Leitung 23 von der Ortsbatterie getrennt. Alle Wähl- und Sperrelais T-F1, W2,
W3 und T74 kehren in ihre Normalstellung zurück
und sind arbeitsbereit zur Aufnahme des nächsten Zeichens oder der nächsten Permutation.
Der Schalter V kehrt gleichfalls in seine Normalstellung zurück, da der Stromkreis durch
den Magneten V1 geöffnet wird, sobald die Relais W* und U* stromlos werden. Die Wählantriebsmagnete
IV1, N2, N3, IV4 und das Relais
PF5 sowie das Relais X1 und der Magnet M1
bleiben erregt, da sie durch den Löseschalter r1
an die Ortsbatterie angeschlossen sind.
Der Magnet M1 bewegt den Stiftträger, so daß zwei der Stifte M durch die Wählplatten
1»1, n2, n3, w4 je nach deren Einstellung in der
vorher beschriebenen Weise hindurchtreten. Gleichzeitig werden die Schalterkontakte m1
und w8 geschlossen und ein Stromkreis hergestellt,
der von der Batterie 20 über Leitung 19, Löseschalter r1, Batterieleitung 37, Schalter
x% des Magneten X1, Leitungen 49 und 50,
Kontakte w8 und m7 zur Leitung 38, Schaltersatz
y1, y2, y3, y4, y5 zu einer der Leitungen
41, 42, 43, 44 verläuft, je nach der verschiedenen Bedienung der Magnete N1, N2, N3, Ni. Die
Leitung 41 ist mit einem Schalter ye des
Magneten W5 verbunden und beim Drucken
eines Buchstabens wird ein Stromkreis durch diese Leitung zum Schalter y6 und durch die
eine oder andere der Leitungspaare 55 und 56
geschlossen, je nach der Polarität des letzten Impulses der Permutation, die das Relais W5
nur bedient, falls der Impuls negativ ist. Von dort verläuft der Stromkreis zu einem der Drehmagnete
L oder L1 und von dort durch eine gemeinsame Leitung 57 zur Spule eines Relais L3
und zurück zur Batterie. Einer der Magnete L oder L1 wird somit bedient und dreht die Welle I
der Typeneinstellvorrichtung in der einen oder anderen Richtung, bis der Sperrarm m einen der
Anschlagstifte m trifft. Auf diese Weise wird die entsprechende Type des Typenrädes H gegenüber
dem Druclipunkte auf der Papierwalze gebracht. Gleichzeitig wird das Relais L3 erregt
und legt zwei Schalter I6, P um, wodurch ein Stromkreis von der Batterie 20 über Leitung 19,
Löseschalter r1, Leitung 37, Schalter P und
eine Leitung 58 durch die Spule des Magneten S der Buchstabenschaltung und von dort durch
Leitung 59, Schalter Z^, Leitung 60, Spule des
Schlagmagneten P und zurück zur Batterie geschlossen wird. Der Magnet P bewegt dann das
Typenrad H, wodurch die ausgewählte Type auf das Papier der Schreibwalze gedruckt wird.
Der Arm p öffnet die Sperrschalterkontakte r', r", wodurch die Kraftleitung 37 von der
Batterie getrennt wird. Alle Teile der Druckvorrichtung kehren alsdann in ihre Normalstellung
zurück und die durch den Magneten S gesteuerte Buchstabenschaltung rückt den
Schlitten und das Typenrad in die arbeitsbereite Stellung zum Abdruck des nächsten Zeichens.
Es ist zu berücksichtigen, daß die Magnete der Druckvorrichtung die Teile in der entsprechenden
Reihenfolge bedienen. Zunächst stellen die Magnete N1, N2, N3, IV4 die Wählplatten
ein. Dann verschiebt der Magnet M1 die Anschlagstifte
m und schließt den Stromkreis eines der Magnete L, L1 zur Drehung der Typeneinstellvorrichtung.
Das Relais L3 schließt alsdann den Stromkreis der Magnete P und 5
für den Abdruck der ausgewählten Type, zur Weiterschaltung des Schlittens und zum Öffnen
des Löseschalters r1.
Der fünfte Impuls jeder Permutation bedient den Magneten X1 und trennt damit die die
Druckvorrichtung bedienenden Stromkreise von den Wählstromkreisen. Gleichzeitig wird der
Magnet V1 erregt, der den Schalter V öffnet,
und es werden die Wählstromkreise in ihren Normalzustand zurückgeführt. Die Stromkreise
für die Druckvorrichtung sind jedoch nicht unterbrochen, da sie mit der Ortsbatterie
durch den Löseschalter r1 verbunden sind. Sobald daher der fünfte Impuls irgendeiner
Permutation angelangt ist, befinden sich die Wählstromkreise und Relais W1,.W2, W3, Wi
arbeitsbereit zur Aufnahme des nächsten Zeichens, bevor die Druckvorrichtung ihre Tätigkeit
vollendet. Wenigstens die vier ersten Impulse der nächsten Permutation können die
Magnete W1, W2, W3, W* verschiedenartig während
der Tätigkeit der Druckvorrichtung beeinflussen, da es nur notwendig ist, daß der
Löseschalter r1 den Stromkreis des Magneten X1
unterbricht und dessen Schalter x1, x2 mit
ihren Kontakten wieder in Berührung treten läßt, bevor der fünfte Impuls des nächsten
Zeichens angelangt ist. Mit anderen Worten, das nächste Zeichen kann vorbereitet werden,
während der Buchstabe des gerade angelangten Zeichens gedruckt wird. Ist die Tätigkeit der
Druckvorrichtung vollendet, dann wird der Schalter r1 geöffnet, der Magnet X1 stromlos
ίο und damit die dadurch gesteuerten Schalter
wieder in Berührung mit ihren ,Kontakten gebracht. Die Magnete W1, IV2, IV3, IV4 werden
dann, dem vorbereiteten Zeichen entsprechend, durch die Wählarbeit der Relais W1, W2, W3, W*
bedient, und die Schalter x1, x2 sind zur Aufnahme
des fünften Impulses bereit, der eine der Leitungen 35 oder 35''auswählt. Die Druckvorrichtung
wird dann wie vorher bedient und bewirkt das Abdrucken des dem Zeichen entsprechenden
Buchstabens. Da die Magnete, die die Druckvorrichtung bedienen (insbesondere die Drehmagnete L und U, Schlagmagnet G
und Buchstabenschaltmagnet S) notwendig starke Magnete sind und etwas langsam wirken,
wird die Geschwindigkeit, mit der die Zeichen aufgenommen und die entsprechenden Buchstaben
gedruckt werden können, durch die Trennung der Wähl- und Antriebsstromkreise durch den sogenannten Trennmagneten X1
außerordentlich vergrößert.
Die Schalter y1, y2, y3, yl, yh des Fächerstromkreises
verbinden irgendeinen Satz von Leitungen 41, 42, 43, 44 mit der Leitung 38,
je nach dem verschiedenen Zustand der Magnete IV1, N2, IV3, IV4, und die Ortsbatterie
wird mit der ausgewählten Leitung verbunden, sobald die Kontakte m1 und m8 durch die
Tätigkeit des Magneten M1 in Berührung gelangen. In jeder Permutation sind 32 Permutationen
mit fünf Impulsen entgegengesetzter Polarität vorhanden. 26 Permutationen
wählen die zum Schalter ye des Magneten W5
führende Leitung 41, durch die die Stromkreisleitungen 55 und 56 der Drehmagnete L, U gesteuert
werden. In der einen Hälfte dieser 26 Permutationen ist der fünfte Impuls positiv
und wählt den Magneten L. In der anderen Hälfte ist der fünfte Impuls negativ und wählt
den Magneten U-.
Die Leitungen 42, 43 ,44 führen zu einem Schaltersatz y7, y8, y9, der durch den Magneten
W5 bedient wird und einen Satz von sechs Leitungen 61, 62, 63, 64, 65, 66 beherrscht.
Sechs besondere Permutationen bedienen in verschiedener Weise die Magnete N1, IV2, IV3, IV4
und W° zwecks Auswahl einer jener Leitungen. Wird Leitung 63 gewählt, dann wird ein Stromkreis
geschlossen, der durch eine Widerstandsspule R3, Leitung 57 und durch Relais L3 geht.
Letzteres tritt dann wie vorher in Tätigkeit und schließt den Stromkreis des Buchstabenschaltmagneten
5 und Schlagmagneten P. Da jedoch der Stromkreis keines der Drehmagnete L
oder L1 geschlossen worden ist, wird der mittlere Buchstabe auf dem Typenrad abgedruckt.
Wird die Leitung 64 gewählt, dann wird ein Stromkreis geschlossen, der durch den Magneten
5 über Leitung 59, Schalter I6, Leitung 67
durch eine Widerstandsspule Ri über eine Leitung
68, durch den.Lösemagneten R und zurück zur Batterie 20 verläuft. Nur dann wird die
Buchstabenschaltung bedient und es werden die Teile in ihre Normalstellung zurückgebracht,
so daß die Spatien zwischen den Worten entstehen. Wird Leitung 61 gewählt, dann wird
ein Stromkreis geschlossen, der durch den Zeilenschaltermagneten G2, die Leitungen 69 und 68
und durch den Lösemagneten R geht. Die Schreibwalze wird dadurch um eine Zeile vorgerückt.
Wird die Leitung 65 gewählt, dann wird ein Stromkreis durch den Schlittenrückführmagneten
S2 geschlossen, der dann weiter durch eine Leitung 70, einen Lösemagneten H3,
Leitungen 71, 67 und 68 und den Lösemagneten R verläuft und den Schlitten.zwecks Beginn
einer neuen Druckzeile zurückführt.
Die beiden Leitungen 62 und 66 steuern die Magnete H1 und H2 für die Buchstaben- und
Zeichenschaltung. Wird Leitung 66 gewählt, dann wird ein Stromkreis geschlossen, der durch
den gewöhnlich geschlossenen Schalter A4 des Magneten H1, den gewöhnlich geschlossenen
Schalter As des Magneten H2 und durch die
Spule des Magneten H2 zur Erde verläuft. Wird dagegen Leitung 62 gewählt, dann wird ein
Stromkreis geschlossen, der durch den gewöhnlich geschlossenen Schalter A4 des Magneten H2,
den gewöhnlich geschlossenen Schalter A5 des Magneten H1 sowie die Spüle des letztgenannten
Magneten geht. Jeder dieser Magnete besitzt einen Sperrschalter A6, dessen Kontakt durch
eine Leitung 72 mit dem Kontakt eines gewöhnlich geschlossenen Löseschalters A7 verbunden
ist. Letzterer wird durch den Lösemagneten Hs bedient und ist direkt mit der
Batterieleitung 19 verbunden. Die Sperrschalter A6 sind mit den Spulen der Magnete H1, H2
verbunden, so daß, wenn einer dieser Magnete bedient wird, er erregt bleibt, bis Schalter A7
des Relais H3 geöffnet ist. Die gewöhnlich offenen Kontakte der Schalter A5 sind durch
Leitungen 73 und 75 an die Leitung 67 angeschlossen. Wird einer der Magnete H1 oder H2
bedient, dann wird ein Stromkreis durch einen der Schalter h5 geschlossen, der dann weitergeht
durch die Leitungen 73 und 67, Widerstand i?4, Leitungen 68 zum Lösemagneten R, durch den
der Löseschalter r1 geöffnet und die Vorrichtung
in arbeitsbereite Stellung zum Abdruck des nächsten Zeichens gebracht wird. Der ausgewählte
Schaltermagnet bleibt jedoch erregt und hält das Typenrad in der Stellung zum
Abdruck von großen Buchstaben oder Zeichen, bis das entsprechende Zeichen zur Bedienung
des Lösemagneten H3 übertragen ist. Die Spule dieses Magneten ist durch Leitungen 74
mit den gewöhnlich freien Kontakten der Schalter Ä4 verbunden, so daß, wenn die Leitung 66
zur Bedienung des Magneten H2 gewählt ist, die Leitung 62 durch Schalter ä4 des Magneten.??2
mit der Spule des Relais H3 verbunden wird.
Wird dann die Leitung 62 gewählt, dann bedient sie den Magneten H1 nicht wie gewöhnlich,
sondern beeinflußt vielmehr den Lösemagneten H3. Hierdurch wird die Typenschaltvorrichtung
in ihre Normalstellung zurückgebracht. Wird die Leitung 62 zur Bedienung des Magneten H1 in ähnlicher Weise
zuerst ausgewählt, dann verbindet der Schalter Ä4 dieses Magneten die Leitung 66 mit der
Spule des Löserelais H3, und die letzterwähnte Leitung bedient bei ihrer darauffolgenden Wahl
das Relais H3 zum Zurückführen der Schalteinrichtung. .
Werden die besonderen Schalttasten F1 der Sendevorrichtung niedergedrückt, dann
schicken sie eine Permutation von fünf positiven Impulsen in die Leitung und wählen dadurch
die Leitung 66, so daß der Magnet H2 bedient wird, eine Schaltung des Typenrades
erfolgt und die Leitung 62 mit der Spule des Magneten H3 verbunden wird. Wird hierauf
die Taste F1 losgelassen, so veranlaßt sie einen
negativen Impuls, · dem vier positive Impulse folgen, dann wird die Leitung 62 ausgewählt und
der Lösemagnet bedient. Die Schalttaste F überträgt dieselben Permutationen zur Bedienung
und Freigabe des anderen Schaltmagneten H1, jedoch in umgekehrter Reihenfolge.
Um zu verhindern, daß die Auswahl dieser beiden Magnete in unrichtiger Reihenfolge vor
sich geht, ist der Lösemagnet H3 mit dem Magneten S2 zum Zurückführen des Schlittens
in Reihe verbunden. Sobald der Schlitten auf eine neue Reihe zurückgebracht wird, wird der
Stromkreis durch die Schaltermagnete H1 und H2 unterbrochen und das Typenrad in
seine Normalstellung zurückgebracht.
Die Schaltmagnete H1 und H2 für die
großen Buchstaben und Zeichen sind mit Ankern h8 (Fig. 1) .versehen, die die verschiedenen
Schalter hl, hB, he tragen und bedienen.
Die Wahlantriebsmagnete IV1, N2, N3, IV4 sind
mit beweglichen Ankern n9 (Fig. 16) versehen,
die die Schalter n8 und die Wählschalter y1, y2,
ya, y4» y5 des Fächerstromkreises tragen. Die
Relais W6, H3 und L3 sind in der Maschine auf
der Platte 204 über den Wahlantriebsmagneten in der aus Fig. 10 und 14 ersichtlichen Weise
angebracht und bedienen drehbare Anker w1, Is
bzw. h9. Die Übertragungs- und Wahlrelais
sind in entsprechenden Gestellen außerhalb der Maschine angeordnet.
Das vorliegende System ist schnell und genau in seiner Wirkungsweise und kann nicht leicht
in Unordnung geraten. Es ist klar, daß verschiedene Änderungen in den Einzelheiten des
Aufbaus und in der Anordnung der beschriebenen Stromkreise vorgenommen werden können,
ohne daß damit vom Wesen der Erfindung abgewichen wird. Ferner können Teile der Erfindung
ohne Benutzung des Ganzen verwendet werden.
Claims (8)
- Patent-Ansprüche:ι. Drucktelegraph mit einer durch eine Anzahl von Stromstößen eingestellten Auswähl- und einer Druckvorrichtung; die beide gleichzeitig in Tätigkeit sein können, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen der Auswähl- und der Druckvorrichtung ein Trennungsschalter (X, x1, x2) angeordnet ist, der nach Vollendung des Auswählens umgestellt wird und dadurch die Stromkreise der Auswählvorrichtung von denen der Druckvorrichtung trennt und für letztere einen besonderen Stromkreis bildet, in welchem die Druckarbeit selbsttätig ausgeführt wird, während durch einen vom Trennungsschalter bei der Umstellung beeinflußten Schalter (V) das Zurückstellen der Wähl-. vorrichtung in die arbeitsbereite Stellung zum Beginn einer neuen Wählarbeit veranlaßt wird.
- 2. Ausführungsform des Drucktelegraphen nach Anspruch i, bei der die Wahl durch Permutationen einer bestimmten Anzahl von verschiedenen Stromimpulsen bestimmter Länge bewirkt wird, dadurch gekennzeichnet, daß der letzte Impuls jeder Per-■ mutation nicht eher übertragen werden kann, bis der Trennungsschalter (X) nach Vollendung jeder Druckoperation in seine ursprüngliche Stellung zurückgeführt ist.
- 3. Drucktelegraph nach Anspruch 1 und 2, gekennzeichnet durch eine Anzahl von durchlöcherten Wahlscheiben (m1, m2, m3, rn*), die bei geschlossenem Trennungsschalter (X) in Abhängigkeit von der Wählvorrichtung wahlweise gegeneinander verdreht werden, ferner durch unter Federdruck stehende, gegen die Wahlscheiben zu bewegende Stifte (m), von denen nur zwei durch die in eine Richtung zusammenfallenden Löcher in j enen durch sämtliche Wahlscheiben (m1, m2, m3, m4) hindurchtreten können, wobei sie in die Bahn eines mit dem um Typenrad (H) umlaufenden Armes (M) gelangen und dessen Drehungswinkel und damit auch den des Typenrades (H) begrenzen, wobei die Richtung der Drehung durch den letzten Impuls jeder ein Zeichen darstellenden Permutation bestimmt wird.
- 4- Ausführungsform des Drucktelegraphen nach Anspruch ι bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß mit dem Bewegen der Stifte (m) gegen die Wahlscheiben gleichzeitig ein Schalter (mi) bedient wird, der den Stromkreis der elektromagnetischen Einrichtungen zur Vollendung der Druckoperation, Bedienung der Buchstabenschaltung und zum Zurückführen des Trennungsschalters (X) schließt.
- 5. Ausführungsform des Drucktelegraphen nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der mit dem Typenrade (H) umlaufende Arm (M) schnell in seine zentrale Stellung mit Hilfe starker Federn (166,167) zurückgeführt und genauer durch eine unter Federwirkung stehende Zentriervorrichtung (171 bis 173) zentriert sowie in seiner Normalstellung nachgiebig gehalten wird, wobei diese Zentriervorrichtung mit einem mit dem Arm umlaufenden Stift (177) und einem festen Stift (176) zusammenwirkt, um jenen Arm schnell und genau in seine Normalstellung zur Ruhe zu bringen.
- 6. Ausführungsform des Drucktelegraphen nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß neben der genauen Zentriervorrichtung ein unter Federwirkung stehendes Glied(277) vorgesehen ist, das gegen den Anschlagarm (M) oder einen sich damit drehenden Teil in einer zur Drehungsebene des Armes im wesentlichen rechtwinkligen Richtung gedrückt wird, um jenen Arm und das Typenrad ohne Schwingung in der Mittelstellung durch Reibung anzuhalten, während zur Freigabe des Armes (M) für den Umlauf das bremsende Glied (277) mittels einer mit der die Stifte (m) tragenden Platte (m1) verbundenen Stange (281) beim Vorbewegen der Platte zurückgeschoben wird.
- 7. Drucktelegraph mit Buchstabenschaltvorrichtung, dadurch gekennzeichnet, daß bei Bedienung der elektromagnetischen Buchstabenschaltvorrichtung durch die ihr zugehörige Folge von Stromimpulsen gleichzeitig ein Sperrschalter geschlossen wird, der jene elektrische Burchstabenschaltvorrichtung mit der Ortsbatterie unabhängig von den Druckstromkreisen verbindet.
- 8. Drucktelegraph nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß einer (Ws) der Wählmagnete' mit den die Wählplatten zur Einstellung des Typenrades bedienenden Magneten (N1, N2, N3, N*) in dem durch den Trennungsschalter von dem Stromkreise der Auswahlvorrichtung getrennten Druckstromkreise angeordnet ist, um in dem selbsttätig arbeitenden Druckstromkreise die verschiedenen Tätigkeiten, wie beispielsweise Buchstabenschaltung, Zeilenschaltung und Schlittenbewegung herbeizuführen.Hierzu 4 Blatt Zeichnungen.
Applications Claiming Priority (1)
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Families Citing this family (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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