DE248283C - - Google Patents

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DE248283C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B63SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; RELATED EQUIPMENT
    • B63HMARINE PROPULSION OR STEERING
    • B63H23/00Transmitting power from propulsion power plant to propulsive elements
    • B63H23/02Transmitting power from propulsion power plant to propulsive elements with mechanical gearing
    • B63H23/08Transmitting power from propulsion power plant to propulsive elements with mechanical gearing with provision for reversing drive

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Ocean & Marine Engineering (AREA)
  • Mechanical Operated Clutches (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 65/. GRUPPE
Getriebe für mit Kupplung versehene Motorboote.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 20. April 1910 ab.
Den Gegenstand der Erfindung bildet ein Getriebe für mit Kupplung versehene Motorboote, bei denen Kupplungs- und Schraubenachse nicht zusammenfallen. Die Erfindung bezweckt auch für diesen Fall, die sich in achsialer Richtung äußernde Kraft des Propellers als Kupplungsdruck benutzen zu können, insbesondere also auch dann, wenn die Tourenzahl der Schraube von derjenigen der
ίο Kupplung verschieden ist.
Der Erfindungsgedanke kennzeichnet sich im wesentlichen dadurch, daß der Schraubendruck durch einen am Bootskörper mittelbar oder unmittelbar angelenkten, geeigneten Konstruktionskörper auf die Kupplung übertragen wird. Dabei kann ebenfalls gemäß vorliegender Erfindung der zur Übertragung des Kupplungsdruckes dienende Konstruktionsteil gleichzeitig als Stellhebel für Vor- bzw. Rückwärtsgang der Schraube ausgebildet sein. Es sind zwar Einrichtungen bekannt geworden, die es ermöglichen, bei ungleichen Tourenzahlen von Kupplung und Schraube den Zug bzw. Druck der Schraube als Kupplungsdruck nutzbar zu machen, wenn die Achsen dieser beiden Elemente zusammenfallen. Diese Einrichtungen sind jedoch sehr komplizierter Natur und bedürfen beispielsweise bei Motorbooten, deren Motorwelle schneller umläuft als die Schraube, einer zusätzlichen, langsam laufenden Kupplung bzw. Doppelkupplung auf der Schraubenwelle.
Diese Nachteile sind gemäß vorliegender Erfindung infolge der Einfügung eines besonderen Organes zur Übertragung des Propeller-Schubes bzw. Druckes als Anpressungsdruck für die Kupplung vermieden.
Die Zeichnung stellt ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgedankens schematisch dar.
Von der Kurbelwelle α wird durch Vermittlung der Kupplung b die Welle c angetrieben, welche ihrerseits durch Räder d und e die Schraubenwelle f treibt. Zur Überträgung des Achsialschubes der Schraube auf die Kupplung dient der Hebel h, welcher um das am Bootskörper feste Gelenk g schwenkbar ist und für die Wellen c und f ein Spurlager enthält. Vor- und Rückwärtskupplung werden mit Rücksicht auf den Steigungssinn der Schraube so angeordnet, daß die Vorwärtskupplung durch eine Verschiebung der Welle nach vorwärts, die Rückwärtskupplung nach rückwärts eingerückt wird, so daß die Schraube durch ihre Schubkraft die jeweils das Drehmoment übertragende Kupplung dauernd in der gekuppelten Stellung erhält. Zum Zwecke des Ein- und Auskuppeins ist der Hebel h an seinem oberen Ende zweckmäßig mit einem Handgriff i versehen.
Statt des Hebels h kann auch ein verschiebbares Gleitstück oder irgendeine andere an sich bekannte Konstruktion gewählt werden.

Claims (2)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Getriebe für mit Kupplung versehene Motorboote, bei welchem die Kupp-
    lungsachse mit der Schrauberiachse nicht zusammenfällt, dadurch gekennzeichnet, daß der Schräubendruck durch einen am Bootskörper angelenkten Hebel (h) auf die Kupplung (b) übertragen wird.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der den Kupplungsdruck übertragende Hebel (h) gleichzeitig als Stellhebel für Vor- und Rückwärtsgang der Schraube ausgebildet ist.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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