DE299528C - - Google Patents
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- DE299528C DE299528C DENDAT299528D DE299528DA DE299528C DE 299528 C DE299528 C DE 299528C DE NDAT299528 D DENDAT299528 D DE NDAT299528D DE 299528D A DE299528D A DE 299528DA DE 299528 C DE299528 C DE 299528C
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16D—COUPLINGS FOR TRANSMITTING ROTATION; CLUTCHES; BRAKES
- F16D23/00—Details of mechanically-actuated clutches not specific for one distinct type
- F16D23/02—Arrangements for synchronisation, also for power-operated clutches
- F16D23/10—Arrangements for synchronisation, also for power-operated clutches automatically producing the engagement of the clutch when the clutch members are moving at the same speed; Indicating synchronisation
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Structure Of Transmissions (AREA)
- Retarders (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Das Kuppeln von Wellen während des Betriebes wird beispielsweise erforderlich, wenn
beim Schiffsturbinenbetrieb einer laufenden Hauptturbine eine oder mehrere Marsch'turbinen
vorgeschaltet werden müssen. Voraussetzung für das Einkuppeln während des Betriebes
ist, daß die zu kuppelnden Wellen mit angenähert gleicher Umdrehungsgeschwindigkeit
laufen.
ίο Die Erfindung ermöglicht das Kuppeln bei
jeder Umdrehungszahl mit voller Sicherheit dadurch, daß die beiden Wellen mit einem
Planetengetriebe ο. dgl. in an sich bekannter. Weise verbunden sind, welches durch eine
Zeigervorrichtung erkennen läßt, ob die beiden Wellen mit gleicher Geschwindigkeit laufen.
Mit dem Planetengetriebe ist eine Verblockung für die Bewegungsvorrichtung der Kupplung
verbunden, so daß die Kupplungsteile einander nur genähert werden können, wenn die
beiden Wellen übereinstimmende Geschwindigkeiten haben. Außer Handantrieb findet ein
Servomotor für die Bewegung der zu kuppelnden Teile Anwendung. Das Absperrorgan des Servomotors (z. B. Dampfzulaßventil) ist
so mit dem Planetengetriebe verbunden, daß das Betriebsmittel nur bei Übereinstimmen
der Drehgeschwindigkeiten der Wellen und bei richtiger Stellung der Kupplungsteile zueinander
zum Servomotor gelangen kann.
Ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes ist auf der Zeichnung dargestellt.
Fig. ι zeigt. ein Schema der Anordnung.
Fig. 2 zeigt eine Einzelheit.
Fig. 2 zeigt eine Einzelheit.
Für das Beispiel ist angenommen, daß eine Propellerwelle g durch eine Hauptturbine h zu
treiben ist, wobei der letzteren für die sogenannte Marschgesehwindigkeit zwei Marschturbinen
vorzuschalten sind, um hierdurch die Wirtschaftlichkeit des Betriebes in bekannter
Weise zu erhöhen. Von den Marschturbinen sind nur die beiden Wellen α und b dargestellt,
die mittels der Ritzel c und d auf das gemeinsame Zahnrad e der Welle f treiben.
Demnach sind die Wellen g und f miteinander zu kuppeln, und die Figur zeigt hierfür
eine Klauenkupplung, bestehend aus dem verschiebbaren Teil i und dem festsitzenden
Teil i\
Die beiden Wellen f und g sind durch Kammräder und Wellen k, k1 mit einem Planetengetriebe
m beliebiger Art in Verbindung gebracht. Das Getriebe m besitzt einen Zeiger
ζ und wenn nun die Welle f stillsteht, so wird dieser Zeiger von der Welle g aus
durch die Wellenleitung k1 um seinen Drehpunkt
z1 in bekannter Weise herumgedreht. Werden nunmehr die Vorschaltturbinen angelassen,
so überträgt auch die Welle f durch ihre Wellenleitung k ihre Drehung auf das
Planetengetriebe, und es wird nunmehr der Zeiger ζ sich je nach dem Geschwindigkeitsunterschied der beiden Wellen f und g verschieden
bewegen. Sobald übereinstimmende Geschwindigkeit der Wellen erreicht ist, steht
der Zeiger still; ist außerdem noch die gegenseitige Stellung der Klauen der Kupplungen
beider Wellen durch eine entsprechende Ausbildung eine bestimmte, so muß auch der
Zeiger ζ eine bestimmte, z. B. die senkrechte Stellung der Fig. 1 einnehmen, ehe die Kupplung
geschlossen werden kann.
Zur Bewegung des Kupplungsteiles i dient der als Zahnsegment ausgebildete Doppelhebel
p, in welchen eine Schnecke ο eingreift, die durch Handrad η oder durch den Servomotor
q gedreht wird. Um vorzeitige Bewegungen der Teile ο und φ zu verhindern, wird
die Schneckenwelle w durch einen Sperrstift χ festgehalten, welcher mit seiner Stange x1 an
einen Hebelarm x2 angelenkt ist, der wiederum
ίο durch eine Stange xs mit dem Stellzeiger ζ
bei z2 verbunden ist. Die Teile sind so bemessen, daß nur bei der gezeichneten Zeigerstellung
der Sperrstift χ die Welle w und damit die Kupplungsbewegung freigibt.
Fig. 2 zeigt im Schnitt einen für die Bewegung der Kupplung zu benutzenden Servomotor.
Eine für beide Drehrichtungen beschaufelte Turbine q treibt unmittelbar auf
die Welle w der Schnecke 0. Mittels des Handrades η (vgl. auch Fig. 1) ist die Drehung der
Welle w auch von Hand ermöglicht. Durch den Schieber t kann je nach seiner Einstellung
mittels des Handrades u Dampf nach der einen oder anderen Seite der Turbine q geleitet werden.
In die Dampfleitung s ist ein Absperr-,hahn r eingefügt, der durch den bereits erwähnten
Hebelarm x2 zu verstellen ist, so daß auch für den Hahn r unmittelbar eine Verblockung
durch das Planetengetriebe m geschaffen ist. Der Hahn r (oder irgendein anderes
geeignetes Organ) ist nur offen, wenn der Zeiger 2 die senkrechte Stellung der Fig. 1 einnimmt.
Gibt man nunmehr durch Verdrehen des Handrades u Dampf zur Turbine q, so bringt diese
in bekannter Weise durch die Rückdrehvorrichtung υ den Schieber immer wieder in die
Mittelstellung zurück, und es folgt somit die Bewegung des Servomotors und damit diejenige
der Kupplung der Bewegung des Handrades u.
Claims (2)
1. Vorrichtung zum Kuppeln von Wellen während des Betriebes, dadurch gekennzeichnet,
daß die beiden zu kuppelnden Wellen (f, g) auf ein Planetengetriebe (m)
treiben, welches die Erreichung gleicher Drehgeschwindigkeit der Wellen bzw. die
zum Einrücken geeignete Stellung der Kupplungsteile (i, i1) anzeigt und bei Erreichung
dieser Stellung eine Verblockung (x) für die Ein- und Ausrückvorrichtung (0, f)
löst.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß das Absperrorgan (r) eines die Ein- und Ausrückvorrichtung
(0, p) bewegenden Servomotors (u) mit dem Planetengetriebe (m) verbunden
ist, so daß der Servomotor nur wirken kann, wenn die zu kuppelnden Wellen (f, g)
gleiche Drehgeschwindigkeit haben.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE299528C true DE299528C (de) |
Family
ID=553612
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT299528D Active DE299528C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE299528C (de) |
-
0
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