DE247238C - - Google Patents

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DE247238C
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A46BRUSHWARE
    • A46BBRUSHES
    • A46B11/00Brushes with reservoir or other means for applying substances, e.g. paints, pastes, water
    • A46B11/001Brushes with reservoir or other means for applying substances, e.g. paints, pastes, water with integral reservoirs
    • A46B11/0013Brushes with reservoir or other means for applying substances, e.g. paints, pastes, water with integral reservoirs dispensing by gravity or by shaking

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  • Coating Apparatus (AREA)
  • Containers And Packaging Bodies Having A Special Means To Remove Contents (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die Erfindung betrifft einen Rasierpinsel mit Flüssigkeitszuführung und auswechselbarem Borstenquast o. dgl. und unterscheidet sich von bekannten derartigen Vorrichtungen im wesentlichen dadurch, daß ausschließlich durch die Abgabevorrichtung vor Entnahme der jeweils zur Abgabe bestimmten Flüssigkeitsmenge aus dem Vorratsbehälter in diesen eine dem zu entnehmenden Flüssigkeitsquantum im Volumen genau gleiche Menge Luft gedrückt wird. Hierdurch wird es ermöglicht, die erforderliche Menge Flüssigkeit abzugeben, ohne daß es notwendig wird, durch ein besonderes Organ die Flüssigkeit in dem Behälter unter Druck zu setzen oder aber eine zweite öffnung im Behälter vor jedesmaliger Flüssigkeitsentnahme zu öffnen, um die notwendige Luft in den Behälter nachströmen zu lassen.
In der Zeichnung ist eine Ausführungsform des Auftragungs- und Verteilungsapparates in Fig. ι in einem Längsschnitt, in
Fig. 2 in einer Seiten- und in
Fig. 3 in einer Vorderansicht dargestellt.
Der Apparat besteht aus dem zweckentsprechend gestalteten Flüssigkeitsbehälter a, an welchen sich die Vorrichtung zur Abgabe der Flüssigkeit anschließt. Diese besteht aus einem im Körper d eingesetzten Pumpenzylinder, in welchem sich ein mit Druckgestänge ausgerüstetes Kölbchen bewegt. Durch den Kanal i steht der Behälter α mit dem Pumpenzylinder in Verbindung. An dem Pumpenzylinder ist ein Fortsatz m vorhanden, welcher in einen Stutzen ausläuft, auf welchem mittels der Verschraubung g ein Auftragsmittel k (Schwamm, Pinsel o. dgl.) aufgesetzt ist. Am Kopfe des Behälters ist eine Einfüllöffnung vorhanden, welche durch den Stöpsel h verschlossen wird. Der obere kugelförmige Teil des zweckmäßig aus Glas hergestellten Behälters α ist mit einem lederartigen Überzug b, der untere kegelförmige Teil mit einem Blechmantel c umgeben. Die in dem Behälter befindliche Flüssigkeit ist mit f bezeichnet.
Zur Ingebrauchnahme wird der Behälter a mit Flüssigkeit gefüllt und alsdann mittels des Stöpsels h verschlossen. Hierbei ist durch den Kanal i die Flüssigkeit auch in den Pumpenzylinder eingedrungen. Drückt man nun den Kolben mittels des Druckknopfes oder mittels eines zweckentsprechend angeordneten kleinen Hebels, wie punktiert in Fig. 1 dargestellt ist, vor, so wird zunächst der Kanal i gesperrt und hierdurch der Zylinderraum von dem Flüssigkeitsbehälter α abgeschlossen. Beim weiteren Vorschieben des Kolbens öffnet sich das Organ, welches den Zylinderraum von dem Austrittskanal abschließt. Die im Zylinderraum befindliche Flüssigkeit wird durch diesen Kanal nach außen bzw. in das Auftragsmittel gedrückt. Gibt man nun den Kolben frei, so sucht dieser unter dem Einfluß einer Spannfeder in seine Ruhelage zurückzukehren. Hierbei wird innerhalb des Zylinderraumes bis zu dem Augenblicke, wo der Verbindungsweg nach dem Flüssigkeitsbehälter wieder frei wird, eine Luftverdünnung erzeugt, die ein Rücksaugen der im Auslauf noch vorhandenen Flüssigkeitsreste und überdies ein Ansaugen des die

Claims (1)

  1. vollständige Ausfüllung des Zylinderraumes bewirkenden Luftquantums zur Folge hat.
    In dem Augenblick, wo beim Rückgang des Kölbchens der Verbindungsweg zwischen Zylinderraum und Austrittskanal sich schließt, öffnet sich sofort der Verbindungsweg vom Zylinderraum nach dem Behälter a, und es tritt infolge der durch den vollständigen Rückgang des Kolbens bis in seine Ruhelage in dem Zylinderraum entstehenden Luftverdünnung Flüssigkeit aus α in den Zylinderraum ein. Bei dem nächsten Vorschieben des Kolbens wird zunächst die in dem Zylinderraum enthaltene Luft nach dem Flüssigkeitsbehälter α gedrückt, worauf sich das oben beschriebene Spiel wiederholt.
    In dieser Weise wird das abgegebene Flüssigkeitsquantum stets durch eine entsprechende Menge Luft ersetzt, wobei derselbe Kanal, durch welchen die Flüssigkeit abgegeben wird, auch dem Nachströmen der zur Verhütung der Entstehung eines Vakuums im Behälter a erforderlichen Luft dient.
    Man kann gegebenenfalls die Abgabevorrichtung d an den Behälter α auch drehbar so anschließen, daß die vertikale Achse x-y derselben zur vertikalen Achse des Behälters a den günstigsten Winkel bildet (vgl. Fig. 1).
    Pate ν t-An s PRU CH:
    Rasierpinsel mit Flüssigkeitszuführung und auswechselbarem Borstenquast o. dgl., dadurch gekennzeichnet, daß vor Entnahme der jeweils zur Abgabe bestimmten Flüssigkeitsmenge aus dem Behälter (a) in diesen eine dem zu entnehmenden Flüssigkeitsquantum an Volumen genau gleiche Menge Luft gedrückt wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4840510A (en) * 1986-10-29 1989-06-20 Kabushiki Kaisha Yaita Seisakusho Container with brush and fluid metering unit for fluid type cosmetics

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4840510A (en) * 1986-10-29 1989-06-20 Kabushiki Kaisha Yaita Seisakusho Container with brush and fluid metering unit for fluid type cosmetics

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