DE246161C - - Google Patents
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- DE246161C DE246161C DENDAT246161D DE246161DA DE246161C DE 246161 C DE246161 C DE 246161C DE NDAT246161 D DENDAT246161 D DE NDAT246161D DE 246161D A DE246161D A DE 246161DA DE 246161 C DE246161 C DE 246161C
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Classifications
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B21—MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
- B21D—WORKING OR PROCESSING OF SHEET METAL OR METAL TUBES, RODS OR PROFILES WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
- B21D53/00—Making other particular articles
- B21D53/44—Making other particular articles fancy goods, e.g. jewellery products
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Perforating, Stamping-Out Or Severing By Means Other Than Cutting (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
M 246161 KLASSE 7c. GRUPPE
FRITZ LUPP in CHARLOTTENBURG.
Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist die besondere, im Patentanspruch näher gekennzeichnete
Ausgestaltung einer Maschine zur Herstellung fugenloser Trauringe. Die Erfindung
löst in zweckmäßiger Weise die Aufgabe, aus einem massiven Metallstabe bis auf das Polieren fertige Trauringe ohne Metallverlust
auf ein und derselben Maschine herstellen zu können.
ίο In der beiliegenden Zeichnung ist die neue
Maschine dargestellt; es zeigt:
Fig. ι eine Ausführungsform der ganzen Maschine
in Seitenansicht,
Fig. 2 die zum Aufnehmen und Verstellen des Metallstabes dienende Hohlspindel mit der
Schneidevorrichtung im Schnitt (nach der Linie A-A der Fig. 3),
Fig. 3 eine Aufsicht auf die Tischplatte der Maschine mit der das Abschneiden und Aufwalzen
bewirkenden Einrichtung während des Einschneidens des Metallstabes,
Fig. 4 eine Ansicht der in Fig. 2 dargestellten Hohlspindel während des Lochens des
Metallstabes,
Fig. 5 einen Schnitt nach der Linie B-B der Fig. 2,
Fig. 6 eine Aufsicht auf die Tischplatte, ähnlich wie Fig. 3, jedoch während des Aufwalzens
des abgeschnittenen und gelochten Ringwerkstückes,
Fig. 7 einen Schnitt nach der Linie C-C der Fig. 6 bei Beginn des Aufwalzens des Ringes
in vergrößertem Maßstabe,
Fig. 8 dieselbe Vorrichtung wie Fig. 7, zum Teil im Schnitt, zum Teil in Ansicht, mit
fertig gewalztem Ring.
Die Vorrichtung besteht im wesentlichen aus einer in bekannter Weise angeordneten Spindelpresse,
welche mit den einzelnen, dem Zwecke der Vorrichtung entsprechenden Einrichtungen
zu einem gemeinsamen Ganzen verbunden ist. In der Tischplatte α der Presse ist die zur
Aufnahme des Metallstabes k dienende Hohlspindel
b drehbar angeordnet, welche mit dem in der Preßspindel ν befindlichen Dorn d in
gleicher Mittelachse liegt. Die Hohlspindel ist zum größten Teil mit Gewinde versehen, auf
das eine Stellmutter e aufgeschraubt ist. Auf dieser Mutter ruht ein eiserner Ring f, welcher
oben einen Keil g trägt, der, um ein Herausfallen zu vermeiden, in dem Ring etwas
eingelassen ist. Der Keil g ist quer durch die Hohlspindel b hindurchgeführt (Fig. 2 bis 5).
Letztere ist, um ein Auf- und Abbewegen des Keiles zu ermöglichen, mit Längsschnitten h
versehen. Auf den Keil g wird ein Zwischenstück i aufgesetzt und erst hierauf stützt sich
der zu verarbeitende Goldstab k. Es ist also mit dieser Einrichtung möglich, die Arbeitsstücke
mittels der Stellmutter β in jeder beliebigen Höhe einzustellen.
Auf der Tischplatte α ist ein um die zum Antrieb der Vorrichtung dienende Welle I drehbar
gelagerter plattenförmiger Rahmen m angeordnet, welcher in seinem vorderen seitlichen
Teil ein rotierendes Schneidemesser η trägt, während in der Mitte die zum Aufwalzen der
fugenlosen Körper dienende Matrize 0 auswechselbar angebracht ist (Fig. 7 und 8). Diese
Matrize ist in der Nabe eines Zahnrades p befestigt, das mittels des ebenfalls auf dem
Rahmen gelagerten Ritzels q von dem auf der
Welle I festgekeilten Zahnrade r in Drehung
versetzt werden kann.
Am oberen Ende des Rahmens m ist eine Stellspindel s angebracht, welche zum Anpressen
der Matrize gegen das Arbeitsstück dient (Fig. 6). Ebenso ist auf der Tischplatte
eine Stellspindel t befestigt, mit der das Messer beim Einschneiden des Arbeitsstückes gegen
dasselbe gedrückt wird (Fig. 3).
Der zum Lochen des Goldstabes und darauf zum Aufwalzen der Ringwerkstücke dienende
Dorn d ist in bekannter Weise in dem Kopf w drehbar und auswechselbar befestigt. Die Auf-
und Abbewegung des Domes geschieht ebenfalls in bekannter Weise durch eine mit Gewinde
versehene Spindel v, auf die ein mit Muttergewinde versehenes Zahnrad aufgeschraubt
ist, durch dessen Drehung die senkrechte Bewegung des Kopfes u und des Dornes
d bewirkt wird. Der Preßdorn d ist drehbar gelagert, auf demselben ist ein Zahnrad w
aufgekeilt, welches dazu dient, beim Aufwalzen des Arbeitsstückes den hierbei als Walzwerkzeug
dienenden Dorn in Drehung zu versetzen.
Auf der Hohlspindel b ist ebenfalls ein Zahnrad y befestigt, welches nur beim Einschneiden
des Arbeitsstückes in Drehung versetzt wird (Fig. 2).
Die einzelnen Drehungen der Zahnräder werden mittels Wellen und Ritzel in bekannter
Weise bewirkt. Von der Anordnung der Getriebe zeigt Fig. 1 eine Ausführungsform.
Der Eingriff der Zahnräder ist entsprechend der jeweiligen Arbeitsweise der Maschine in
üblicher Weise aus- oder einzuschalten.
Die Arbeitsweise der Maschine ist folgende: Nachdem der Metallstab k in die Hohlspindel
b eingestetzt ist, wird mittels der Stellmutter e der Stab in die gewünschte Lage
eingestellt, so daß das Ende desselben, entsprechend der Größe der später herzustellenden
Ringe, über die Tischplatte hinausragt. Hiernach wird der Rahmen m und hiermit
das Schneidemesser η mittels der Stellspindel t gegen den Goldstab k gedrückt (Fig. 2 und 3)
und dieser mittels des Zahnrades y in Drehung versetzt. Es wird nun nach dem Schneiden
das Arbeitsstück wieder etwas höher gestellt und der beschriebene Vorgang wiederholt.
Nachdem in dieser Weise der Stab mit mehreren konzentrischen Einschnitten in Abständen,
entsprechend der Schwere der zu erzeugenden Ringe, versehen ist, wird er wieder so
tief gestellt, daß sein oberes Ende ungefähr mit der Tischplattenoberkante abschneidet.
Nunmehr wird mittels der in Fig. 1 dargestellten Zahnradübersetzung und der oberen
Spindel ν der Preßdorn d heruntergedrückt und der eingeschnittene Teil des Goldstabes
in der Mitte gelocht (Fig. 4). Hierdurch entstehen einzelne fugenlose Ringwerkstücke, wie
in Fig. 7 dargestellt. Es wird nun der Preßdorn zuerst nach oben bewegt und der Rahmen
m mit der im Zahnrad p befindlichen Matrize 0 über das Werkstück gebracht (Fig. 6).
Sodann wird der Preßdorn d wieder so weit heruntergedrückt, daß die Spitze desselben in
dem Goldstab eine genügende Führung erhält (Fig. 7). Nun werden die freigewordenen, noch
in der Hohlspindel liegenden Ringwerkstücke mit einem kleinen Haken o. dgl. von Hand in
die Lage gebracht, wie sie Fig. 7 zeigt, so daß beim nunmehrigen Andrücken der Walzvorrichtung
der Ring sich in die Nut der Matrize eindrückt. Hierauf wird sowohl die Matrize als auch der Preßdorn durch die Zahnräder
in Drehung versetzt, so daß unter gleichzeitigem Andrehen der Stellspindel s das Aufwalzen
des Werkstückes erfolgt, welches in kürzester Zeit als fugenloser Ring, wie in Fig. 8 dargestellt, die Maschine verläßt.
Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel müssen die Ringe einzeln nacheinander gewalzt
und herausgenommen werden, doch soll die Maschine auch so ausgeführt werden, daß
mehrere Ringe gleichzeitig in einer oder in mehreren übereinander liegenden Matrizen ausgewalzt
werden können.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Maschine zur Herstellung fugenloser Trauringe aus einem massiven Metallstabe durch Einschneiden und Hohlpressen desselben und durch Aufwalzen der einzelnen Ring-Werkstücke, . dadurch gekennzeichnet, daß unter einer den Preß- und Walzdorn (d) trägenden, heb- und senkbaren oberen Spindel (v) und konachsial mit ihr in der Tischplatte (a) eine Hohlspindel (b) drehbar gelagert ist, worin der zu bearbeitende Metallstab (k) geführt wird und durch Stellorgane (f, g) auf und ab bewegt werden kann, wogegen ein auf der Tischplatte verschiebbar gelagerter plattenförmiger Werkzeughalterahmen (m) sowohl das zum Einschneiden des Metallstabes erforderliche Schneidwerkzeug (n) als auch die zum Aufwalzen der vom Metallstabe abgetrennten Ringwerkstücke dienende, über die Hohlspindel (b) einstellbare Walzmatrize (0) trägt.Hierzu ι Blatt Zeichnungen,
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE246161C true DE246161C (de) |
Family
ID=505064
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT246161D Active DE246161C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE246161C (de) |
-
0
- DE DENDAT246161D patent/DE246161C/de active Active
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