DE241526C - - Google Patents

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DE241526C
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wings
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61LGUIDING RAILWAY TRAFFIC; ENSURING THE SAFETY OF RAILWAY TRAFFIC
    • B61L21/00Station blocking between signal boxes in one yard
    • B61L21/04Electrical locking and release of the route; Electrical repeat locks

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 20 L GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 8. Dezember 1910 ab.
Die Erfindung bezieht sich auf eine elektromagnetische Kupplung für mehrflügelige Eisenbahnsignale, bei der eine gemeinsame Kupplung für alle Flügel vorhanden ist. Durch die Erfindung wird bezweckt, an Leitungen möglichst zu sparen und trotzdem eine größere Betriebsicherheit zu erzielen.
Das Wesen der Erfindung besteht darin, daß die für alle Flügel gemeinsame und mit
ίο nur einer Antrieb vorrichtung verbundene Kupplung nach zwei Bewegungsrichtungen wirkt, und zwar in der Weise, daß die verschiedenen Signalbilder durch den Antrieb der Kupplung nach verschiedenen Richtungen erzeugt werden. Infolgedessen schließen die einzelnen Bewegungen sich gegenseitig aus, und es wird dadurch eine unbedingte Sicherheit im Zustandekommen des richtigen Signalbildes erreicht. Denn ein Bruch irgendeines Kupplungsteiles oder ein Reißen oder Erdschluß der Zuleitung kann nur zur Folge haben, daß die Kupplung nicht zustande kommt. Demnach ist es ausgeschlossen, daß infolge * von Störungen der genannten Art ein falsches Signälbild erscheint.
Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung in mehreren Stellungen schematisch dargestellt.
Der Signalhebel m kann von seiner Mittellage aus nach zwei Seiten 1 und 2 hin bewegt werden und dadurch wird die Antriebscheibe η in derselben Weise gedreht. Mit der Antriebscheibe η steht der doppelarmige Antriebhebel b in Verbindung, der mit dem Flügelhebel α durch eine Klinke c gekuppelt werden kann. Diese ist an dem Flügelhebel α gelagert und zugleich als Anker für den ebenfalls am Flügelhebel sitzenden Kuppelmagneten d ausgebildet. Der Signalflügel I ist durch seine Stange h mit dem Flügelhebel α durch zwei Hebel e, f verbunden, von denen der Hebel e durch ein Zugglied g und der Hebel f durch ein Zugglied g' an die Stange h angeschlossen ist. Beide Hebel sind um die Achse q drehbar. Der Signalflügel II trägt an seiner Stange i eine Kulisse k, in der sich ein am Flügelhebel α befindlicher Zapfen 0 nach der einen Seite hin, beispielsweise nach unten, frei bewegen kann, während er bei der Bewegung nach der anderen Seite die Stange i mitnimmt. Der Flügelhebel α greift mit seinem freien Ende zwischen die Hebel e und f ein, so daß er je nach seiner Bewegungsrichtung den einen oder den anderen dieser beiden Hebel mitnimmt.
In Fig. ι ist die Einrichtung in der Ruhelage dargestellt. Dabei ist durch die Klinke c die Verbindung zwischen dem Flügelhebel a und dem Antriebhebel b gelöst. Wird nun etwa durch Umlegen des Fahrstraßenhebels der Magnet d erregt, so zieht er die Klinke c an und stellt dadurch die Verbindung zwischen dem Antriebhebel b und dem Flügelhebel α her. Wird dann der Signalhebel m in der Richtung des Pfeiles I bewegt, so wird die Antriebscheibe η ebenfalls in der Richtung des Pfeiles 1 gedreht, und der Antriebhebel b nimmt dann, wie Fig. 2 zeigt, den Flügel-

Claims (1)

  1. hebel α in entsprechender Richtung mit. Dabei drückt der Flügelhebel α den Hebel e abwärts, wodurch mittels des Zuggliedes g und der Stange h der Signalflüge.l I in die Fahrtstellung gebracht wird. Wird der Kuppelstrom unterbrochen, so läßt der Elektromagnet d die Klinke c los, wodurch der Flügelhebel α frei wird und der Signalflügel I in seine Haltlage fällt, wie in Fig. 3 dargestellt ist.
    Sollen beide Signalflügel in die Fahrtstellung gebracht werden, so wird, wie in Fig. 4 dargestellt ist, der Signalhebel m nach der anderen Seite (Pfeil 2) umgelegt. Der Antriebhebel b nimmt dann den Flügelhebel α mittels der angezogenen Klinke c in entgegengesetzter Richtung mit, und dabei hebt der Flügelhebel a, wie Fig. 4 zeigt, den Hebel f an, wodurch der Signalflügel I mittels des Zuggliedes g und der Stange h in die Fahrtstellung gezogen wird. Gleichzeitig hat der Flügelhebel α mittels des Zapfens 0 und der oberen Begrenzung der Kulisse k die Stange i nach oben bewegt, wodurch der Signalflügel II ebenfalls in die Fahrtstellung gelangt ist. Wird der Kuppelstrom unterbrochen und die Klinke c vom Elektromagneten d freigegeben, wie in Fig. 5 dargestellt ist, so fallen beide Signalflügel in ihre Haltstellung zurück, und die Antriebglieder der beiden Flügel nehmen wieder ihre Ruhelage ein.
    Die Kupplung läßt sich auch zur Verwendung für Signale mit mehr als zwei Flügeln ausbilden.
    Paten τ-An SPRU ch:
    Für alle Flügel gemeinsame und mit nur einer Antriebvorrichtung verbundene elektromagnetische Kupplung für Eisenbahnsignale, dadurch gekennzeichnet, daß die verschiedenen Signalbilder durch den Antrieb der Kupplung nach verschiedenen Richtungen erzeugt werden, indem je nach der Bewegungsrichtung der Kupplung von dieser eine verschiedene Anzahl Signalflügel mitgenommen wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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