DE23010C - Apparat zum Nähen von Zickzackstichen und Knopflöchern - Google Patents
Apparat zum Nähen von Zickzackstichen und KnopflöchernInfo
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- DE23010C DE23010C DENDAT23010D DE23010DA DE23010C DE 23010 C DE23010 C DE 23010C DE NDAT23010 D DENDAT23010 D DE NDAT23010D DE 23010D A DE23010D A DE 23010DA DE 23010 C DE23010 C DE 23010C
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- Germany
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- needle
- buttonholes
- stitch
- zigzag stitches
- sewing
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- 238000009958 sewing Methods 0.000 title claims description 4
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Classifications
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D05—SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
- D05B—SEWING
- D05B3/00—Sewing apparatus or machines with mechanism for lateral movement of the needle or the work or both for making ornamental pattern seams, for sewing buttonholes, for reinforcing openings, or for fastening articles, e.g. buttons, by sewing
- D05B3/02—Sewing apparatus or machines with mechanism for lateral movement of the needle or the work or both for making ornamental pattern seams, for sewing buttonholes, for reinforcing openings, or for fastening articles, e.g. buttons, by sewing with mechanisms for needle-bar movement
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Textile Engineering (AREA)
- Sewing Machines And Sewing (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 52: Nähmaschinen.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 10. September 1882 ab.
Auf beiliegender Zeichnung stellt Fig. 1 eine Nähmaschine dar, an welcher der Apparat angebracht
ist.
Die am Arm der Maschine beweglich angebrachte Kurbel α wird durch eine auf der
Hauptwelle sitzende Curvenschleife jeweils, wenn die Nadel auf ihrem höchsten Punkt steht, nach
rechts, beim nächsten Stich nach links bewegt. Diese Rechts- und Linksbewegung überträgt
siph mittelst der Zugstange b auf den Hebel c, welcher am Kopf der Maschine drehbar angebracht
ist. Dieser Hebel ist am unteren Ende gabelförmig gestaltet, um beim Hochgehen der
Nadel den Stift d des horizontal beweglichen Nadelhalters aufzunehmen und so die Nadel
nach rechts bezw. links zu verschieben. Je nachdem nun das rechte Ende der Zugstange b
vom Drehpunkt der Kurbel α weiter oder weniger weit nach oben steht, wird die Bewegung
gröfser oder kleiner und der Zick - Zackstich ein breiterer oder schmälerer sein. Diese
Zick-Zackstiche dehnen sich von einer Mittellinie r-s, Fig. 2, gleichmäfsig nach beiden
Seiten, wenn die Auf- und Abwärtsbewegung des Zugstangenkopfes e in der Achsenrichtung x-y
der Kurbel, Fig. 3, stattfindet. Dieser Stich ist jedoch nur als Zierstich zu gebrauchen. Der
Knopflochstich darf, wie aus Fig. 1 ersichtlich, sich immer nur nach der rechten Seite einer
Mittellinie r-s legen. Um dies zu erreichen, ist an der Kurbel a, wie aus Fig. 1 und 5 ersichtlich,
das Segment oder Bogenstück/ angebracht, dessen Mittellinie durch die Achse
des Kurbeldrehpunktes vom Drehpunkt des linken Endes der Zugstange b, Fig. 1, geschlagen
ist, wenn die Nadel ihre äufserste Linksstellung einnimmt. Es wird nun beim Auf- und Niederschieben
des Zugstangenkopfes e die Nadel ihre äufserste Linksstellung immer in einer geraden
Linie haben, und die Verbreiterung des Zick-Zackstiches wird stets nach rechts hin, wie in
Fig. 4, stattfinden.
Durch Anwendung einer mittelst des kleinen Griffes g drehbaren Stufenplatte h, Fig. 1 und 5,
gegen welche der Stift i im Zugstangenkopf e mittelst der Spiralfeder k drückt, ist man im
Stande, den Zugstangenkopf e rasch und leicht zu verschieben und so abwechselnd breite oder
schmale Stiche zu erzielen.
Diese Stufenplatte h hat drei Ruhepunkte für den Stift i und dient dazu, sofort vom gewöhnlichen
Steppstich auf den Knopfloch- und Verriegelungsstich übergehen zu können. Bei der
höchsten Stellung des Stiftes i, wie in Fig. 5, macht die Maschine den Verriegelungsstich;
drückt man die Stufenplatte h um eine Stufe abwärts, so hat man den Knopflochstich, während
ein nochmaliges Abwärtsbewegen auf die letzte Stufe den Stift i in die Achsenlinie der
Kurbel α bringt, infolge dessen keine. Bewegung der Nadel mehr stattfindet, so dafs die Maschine
jetzt den gewöhnlichen Steppstich macht.
Bei den bisher construirten Nadelschiebern mufste die Nadelstange behufs Anbringung derselben
so abgenommen werden, dafs es nicht mehr möglich war, die gewöhnliche Nadelklammer zum Befestigen der Nadel zu benutzen.
Damit nun die Nadelstange ihre gewöhnliche Form behalten kann, hat die Nadel die Gestalt
wie Fig. 8 und der Nadelschieber diejenige von Fig. 6. und 7 erhalten. Letzterer besteht aus
dem massiven Körper m, welcher die Nadel-
stange rings umschliefst; befestigt ist derselbe mit der Schraube η und dem mittelst der beiden
runden Stifte ο ο darin hin- und herbeweglichen , Schieber p, in welchem die Nadel, wie aus der
Zeichnung ersichtlich, mittelst der Schraube q festgehalten wird.
Claims (1)
- -Anspruch:
Ein Apparat zum Nähen von Knopflöchern, welcher gekennzeichnet ist durch:die Anwendung des Bogenstückes f, Fig. ι und 5;die Anwendung einer Stufenplatte h in Verbindung mit einer Spiralfeder k, Fig. 1 und 5;die Anwendung des in Fig. 6 und 7 abgebildeten Nadelschiebers;die in ihrem Kolben zweimal rechtwinklig gebogene Nadel, Fig. 8.Hierzu I Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE23010C true DE23010C (de) |
Family
ID=299593
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT23010D Active DE23010C (de) | Apparat zum Nähen von Zickzackstichen und Knopflöchern |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE23010C (de) |
-
0
- DE DENDAT23010D patent/DE23010C/de active Active
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