DE27096C - Knopflochnähapparat für Nähmaschinen - Google Patents

Knopflochnähapparat für Nähmaschinen

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Publication number
DE27096C
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DE
Germany
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lever
sewing
wheel
star
pin
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Application number
DENDAT27096D
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English (en)
Original Assignee
B. KAHL in Paris, Avenue des Gobelins 46
Publication of DE27096C publication Critical patent/DE27096C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D05SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
    • D05BSEWING
    • D05B3/00Sewing apparatus or machines with mechanism for lateral movement of the needle or the work or both for making ornamental pattern seams, for sewing buttonholes, for reinforcing openings or for fastening articles, e.g. buttons, by sewing
    • D05B3/24Sewing apparatus or machines with mechanism for lateral movement of the needle or the work or both for making ornamental pattern seams, for sewing buttonholes, for reinforcing openings or for fastening articles, e.g. buttons, by sewing formed by general-purpose sewing machines modified by attachments, e.g. by detachable devices
    • DTEXTILES; PAPER
    • D10INDEXING SCHEME ASSOCIATED WITH SUBLASSES OF SECTION D, RELATING TO TEXTILES
    • D10BINDEXING SCHEME ASSOCIATED WITH SUBLASSES OF SECTION D, RELATING TO TEXTILES
    • D10B2501/00Wearing apparel
    • D10B2501/06Details of garments
    • D10B2501/062Buttonholes

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Sewing Machines And Sewing (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 52: Nähmaschinen.
Fatentirt im Deutschen Reiche vom ι. November 1883 ab.
Der vorliegende Knopfloch-Nähapparat wird am Kopfe der Nähmaschine angebracht und besteht im wesentlichen aus einer eigenthümlichen Transportirvorrichtung, durch welche der Stoff so geführt wird, dafs die Nadel einmal durch den Stoff und dann an der Kante des Knopfloches vorbeisticht, so dafs eine Saumnaht entsteht, welche derjenigen gleicht^ die mit hin- und herverschobener Nadel erzeugt wird. Demnach kann dieselbe Vorrichtung auch zum Säumen, sowie zur Erzeugung von Zickzacknähten benutzt werden.
Dieselbe läfst sich mit Leichtigkeit an jeder Nähmaschine anbringen.
Auf beiliegender Zeichnung ist beispielsweise eine Ho we-Maschine mit der Vorrichtung versehen dargestellt. Fig. 1 zeigt eine Seiten-, Fig. 2 eine Vorderansicht des Obertheiles oder Kopfes der Maschine.
Die übrigen Figuren sind Details der Vorrichtung.
Die ganze Vorrichtung setzt sich im wesentlichen aus zwei Theilen zusammen, von denen, der eine an der Presserstange d2, der andere am Kopf der Maschine befestigt wird. - Der erste Theil bildet einen um den verticalen Stift b1 schwingenden Hebel a\ welcher das Transportirrad b trägt. Der genannte Stift bl ist an einem mit d2 durch eine Schraube verbundenen Lagerstück d1 angebracht.
Das Transportirrad b dreht sich um einen etwas geneigten, im Hebel a1 befestigten Stift a und bewirkt infolge seiner Drehung die Vorschiebung des Stoffes, während durch Hin- und Herschwingen des Hebels a1 der Stoff seitlich hin- und herverschoben wird, so dafs dadurch die Zickzack- oder Saumnaht gebildet wird.
Die Drehung des Rades 3 erfolgt mittelst eines Reibungsschaltgetriebes von der im Gehäuse g vertical verschiebbaren Stange h, deren mit Rolle versehener Arm t auf den etwas gekrümmten Schalthebel c wirkt, wenn die Stange h sich aufwärts bewegt.
Der Schalthebel c ist um die Nabe des Rades b drehbar und erfafst mittelst der Stifte c1, Fig. 6, einen seitlich am Rade b angebrachten vorspringenden Ring c2, den er bei der Schwingung nach rechts mitnimmt, während eine Feder v, Fig. 2, den Schalthebel c wieder zurückbringt und eine Sperrklinke kl die Rückwärtsdrehung des Rades b verhindert.
Ein excentrisch gelagerter Stellstift u, Fig. 1, 2 und 5, ermöglicht, den Ausschlag des Hebels c mehr oder weniger zu begrenzen und dadurch die Stichlängen zu reguliren.
Die Hin- und Herverschiebung des Hebels al und der mit demselben verbundenen Theile erfolgt, wie schon erwähnt, gleichfalls durch die Stange h unter Vermittelung zweier plattenförmigen schwingenden Hebel q und d, Fig. 1, 2 und 4, welche an dem festen Gehäuse g angebracht sind. Dieses Gehäuse g wird an dem Kopf der Maschine durch Schraube f befestigt, und von den beiden genannten Hebeln ist d um den Stift v1 drehbar und durch einen Arm e mit dem nach aufwärts gebogenen Ende des Hebels a1 verbunden, indem das klauenförmige Ende des Armes e den in a1 eingeschraubten Stift e2 erfafst.
Der Hebel d wird von dem unter bezw. hinter ihm liegenden Hebel q durch einen
Stift χ mitgenommen. Dieser Hebel q ist um Stift r drehbar und wird* von einem mit der Stange h verbundenen Stern m, Fig. 3, in folgender Weise in Thätigkeit gesetzt. Der Stern m ist um einen Stift η drehbar, welcher an der mit h verbundenen Platte / 1 sitzt. Diese Platte gleitet an einer Führung des Gehäuses g und sichert die Stange h gegen Drehung.
Die Oscillationen des Sterns m werden durch Stifte 0 begrenzt und durch eine auf den unteren Fortsatz wirkende Feder / unterstützt. Mit den beiden Seitenflächen des oberen gröfsten Fortsatzes dieses Sternes kommt der mit Platte q verbundene Stift ί in Berührung, und zwar wird bei der in Fig. 3 dargestellten Stellung des Sternes m durch Aufwärtsgang der Stange h die linke Seite des Sternes m auf ί einwirken und die Platte q veranlassen, im Sinne des horizontalen Pfeiles zu schwingen, da eine Drehung des Sternes tn durch den rechten Anschlagstift 0 verhindert ist.-> Gegen Ende der Aufwärtsbewegung wird aber ί den linken seitlichen Ansatz des Sternes m treffen und nun eine Drehung des Sternes nach links veranlassen, bis der Stern etwas über seine Mittellage hinaus gelangt ist. Bei der nun folgenden Abwärtsbewegung der Stange h wird der Stern m unter dem Einfiufs der Feder p ganz nach links schwingen, sowie der Stift s den Stern verläfst, so dafs nunmehr beim folgenden Aufwärtsgang der Stange h die rechte Seite von m den Stift j treffen und den Hebel q veranlassen wird, nach rechts zu schwingen.
Die Stange h wird von der Nadelstange oder dem dieselbe bewegenden Hebel i, wie im vorliegenden Falle vorausgesetzt, mittelst eines mit h verbundenen Armes j nach aufwärts bewegt, während eine durch Schraube I regulirbare Feder k die Abwärtsbewegung der Stange bewirkt.
Um das Mafs der Seitenverschiebung des Rades b zu reguliren, ist der beide Hebel d und g verbindende Stift χ der Höhe nach stellbar und zu diesem Zwecke an einem drehbar mit d verbundenen Arm w1 angebracht, der mittelst Schraube xl in der aus FJg. 1 ersichtlichen Weise gedreht werden kann. Der Stift χ fafst nun in einen Bogenschlitz y des Hebels q, und je nachdem er höher oder tiefer steht, wird der Ausschlag des Hebels al bei gleichbleibendem Ausschlag des Hebels q gröfser oder kleiner werden.
Zur Führung des Knopfloches dient der bekannte Dorn ζ, der ebenso wie die Litzen oder Schnurführung w stellbar mit dem Arm cl verbunden ist; dieser Arm cx ist gleichfalls um den Stift b1 drehbar und kann durch eine Klinke c1 derart mit der Nabe des Hebels a1 verbunden werden, dafs er an den Seitenbewegungen von a1 theilnimmt.
Das Transportirrad wird demnach gemeinschaftlich mit Dorn ζ und Führung w mittelst der Presserstange d* in bekannter Weise gesenkt und gehoben. Im übrigen wird die Function des Apparates ohne Weiteres verständlich sein. Es ist klar, dafs bei Benutzung des Apparates für andere Nähmaschinensysteme einzelne Theile desselben unwesentlich geändert werden müssen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Eine Vorrichtung an Nähmaschinen zum Benähen von Knopflöchern, Herstellen von Zickzacknähten u. dergl., welche im wesentlichen gekennzeichnet ist durch ein Transportirrad b, das aufser seiner Drehbewegung behufs Vorrückung des Stoffes noch eine Seitenverschiebung erhält zum Zwecke, den Stoff seitlich hin- und her zu verrücken, sowie ferner der Betrieb dieses Rades durch ein Klemmschaltwerk, die Querverschiebung des das Rad tragenden Hebels a1 durch die Hebel d und q und den Stern m und die Combination des Rades b bezw. des Hebels αλ mit dem Dorn ζ und der Führung w.
    Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
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