DE229583C - - Google Patents

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DE229583C
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cattle
water
container
stall
washing
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DENDAT229583D
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01KANIMAL HUSBANDRY; AVICULTURE; APICULTURE; PISCICULTURE; FISHING; REARING OR BREEDING ANIMALS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; NEW BREEDS OF ANIMALS
    • A01K13/00Devices for grooming or caring of animals, e.g. curry-combs; Fetlock rings; Tail-holders; Devices for preventing crib-biting; Washing devices; Protection against weather conditions or insects
    • A01K13/001Washing, cleaning, or drying devices

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Animal Behavior & Ethology (AREA)
  • Zoology (AREA)
  • Animal Husbandry (AREA)
  • Biodiversity & Conservation Biology (AREA)
  • Housing For Livestock And Birds (AREA)
  • Devices For Medical Bathing And Washing (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
."- Ju 229583 KLASSE 45 h. GRUPPE
Fahrbare Viehwaschanlage. Patentiert im Deutschen Reiche vom 5. Dezember 1909 ab.
Die Erfindung bezieht sich auf eine fahrbare Viehwaschanlage, welche besonders auch für Großvieh verwendet werden soll.
Viehwaschanlagen haben meist die Einrichtung, daß das zu badende Vieh auf schrägen Rampen in einen mit dem Waschwasser gefüllten Behälter hinabgebracht und eine Zeitlang darin belassen wird. Es sind auch fahrbare Waschbehälter bekannt geworden, bei
ίο denen die Tiere auf Rampen zu einer über dem Behälter befindlichen Plattform geleitet werden, die dann nach dem Einsperren des Tieres mit diesem in das Wasser hinabgelassen und wieder emporgewunden wird. Hierbei ist besonders bei großen Tieren ein ziemlicher Arbeits- und Zeitaufwand erforderlich.
Die vorliegende Erfindung stellt nun eine fahrbare Viehwaschanlage dar, welche in ihrer Gesamtheit leicht von Ort zu Ort befördert werden kann, welche ferner äußerst leicht und mit geringem Zeitverlust beschickt werden kann und äußerst geringen Arbeitsaufwand zum Eintauchen des Viehes erfordert. Die Vieh waschanläge besteht aus einem auf Rädern laufenden Gestell, in dem ein durch Klapprampen zugänglicher und durch diese verschließbarer Viehstand angeordnet ist. Die eine Seitenwand dieses Viehstandes besteht aus gelochtem Blech, welches den freien Durchtritt des Badewassers gestattet; die andere Seitenwand wird durch die Wand eines hohlen Behälters gebildet, dessen besonderer Zweck in dem Verdrängen des Badewassers aus dem um den Viehstand schwingbaren und denselben gänzlich und wasserdicht umgebenden Badewasserbehälter nach dem Viehstand besteht. Eine an dem Wagengestell befestigte Ofenanlage ermöglicht in einfachster Weise ein Anwärmen des Badewassers. Das in den schwingbaren Wasserbehälter bei Beginn des Waschens eingefüllte Waschwasser wird erst nach Beendigung einer größeren Anzahl von Waschungen abgelassen und erneuert.
In der Zeichnung ist die Erfindung dargestellt. ■
Fig. ι zeigt eine Seitenansicht der Waschanlage.
Fig. 2 zeigt eine Vorderansicht in der Arbeitsstellung.
Fig. 3 zeigt eine Vorderansicht in geöffnetem Zustande mit herabgeklappter, als Rampe für das eintretende Tier dienender Tür.
An dem auf Rädern α fahrbaren Wagengestell b ist die aus gelochtem Blech bestehende Wand c und der Boden d des Vieh-Standes e befestigt. Die andere Seitenwand des Viehstandes e wird von der Wand f des hohlen Behälters g gebildet, welcher seinerseits auch an dem Wagengestell b befestigt ist. An den Enden des Bodens d sind Klapprampen h angelenkt, welche in niedergeklapptem Zustande (s. Fig. 3) als Zu- oder Abgang und in hochgeklapptem Zustande als Verschluß des Viehstandes dienen. Ihre hochgeklappte Stellung wird durch Wiegel i gesichert.
An dem Gestell b ist ferner in Lagern k eine Welle I gelagert, auf welcher mittels Laschen m der Wasserbehälter η drehbar auf-
gehängt ist. Die Form dieses Behälters η ist so gewählt, daß er in einer Endstellung den Viehstand e und den Behälter g vollständig und eng umschließt (s. Fig. ι und 2), während er in der anderen Endstellung den Viehstand e und den Behälter g gänzlich freigibt, so daß die Klapprampen h für den Ein- oder Austritt des Viehes niedergelegt werden können (s. Fig. 3). Die Bewegung des Wasserbehälters η aus der Stellung Fig. 1 und 2 in die Stellung Fig. 3 geschieht selbsttätig infolge der Eigengewichtsverteilung. Die umgekehrte Bewegung des Wasserbehälters η erfolgt mittels einer Winde vorrichtung 0. Zum Anwärmen des Waschwassers dient der ebenfalls am Wagengestell befestigte Ofen p, welcher durch Rohrstutzen q mit dem Wasserbehälter η verbunden werden kann. Die Rohrstutzen q sind durch Hähne oder Ventile r absperrbar. Die zur Verbindung der Vorder- mit der Hinterachse des Wagens dienende Zugstange s ist lösbar und wird beim Betrieb der Waschanlage für den Durchtritt des Wasserbehälters η entfernt. In dem Viehstand e können Halfter-
2^ ringe t zum Anbinden des Viehes angebracht sein. Die Deichsel u wird ebenfalls beim Betrieb entfernt, um das Niederklappen der vorderen Rampe h zu ermöglichen. Der Hahn ν dient zum Ablassen des verbrauchten Waschwassers aus dem Behälter n.
Der Betrieb der fahrbaren Waschanlage gestaltet sich folgendermaßen:
Der Wagen wird in die Nähe des Viehstalles oder auf den Weideplatz gefahren.
Dann wird das Badewasser in den Behälter η eingefüllt und das Wasser mittels des Heizofens auf die gewünschte Temperatur gebracht. Zum Einfüllen des Badewassers wird der Behälter zweckmäßig in die Stellung Fig. 3 gebracht, während beim Anwärmen des Wassers die in Fig. 1 und 2 gezeichnete Lage des Behälters wieder hergestellt wird. Ist somit das Badewasser hergerichtet, so wird nach Schließen der Hähne r und Lösen der Rohrverbindung q der Behälter η in die Stellung Fig. 3 gebracht und dann nach Öffnen des Riegels i die vordere Klapprampe Ji niedergelegt und das zu badende Vieh in den Viehstand e getrieben. Falls erforderlich, wird das Vieh an dem Halfterring t angebunden. Dann wird die Klapprampe Ji wieder geschlossen und der Behälter η mittels der Windevorrichtung 0 in die Stellung Fig. 2 gezogen. Dabei tritt das in dem Behälter η befindliche Wasser durch die aus gelochtem Blech hergestellte Wand c in den Viehstand e, so daß das Vieh allmählich von unten her gänzlich von dem Badewasser umspült wird und nur der aus dem Viehstand ragende Kopf frei bleibt. Der hohle Behälter g dient dabei als Wasserverdränger, so daß als Bad nur eine Wassermenge eingefüllt und vorgewärmt zu werden braucht, welche dem Raum des Viehstandes e entspricht. Dieser Umstand bewirkt eine äußerst ergiebige Ausnutzung der aufgewendeten Materialien bei geringstem Arbeitsaufwand. Nach einer gewissen Zeit wird der Behälter η wieder in die Stellung Fig. 3 gebracht und dann das gebadete Vieh nach Niederlegen der hinteren Klapprampe aus dem Viehstand gebracht, während über die vordere Klapprampe ein anderes Stück Vieh eingebracht wird. Dann wird der vorbeschriebene Arbeitsgang wiederholt, und zwar bis zur Ausnutzung des Badewassers, welches dann durch den Hahn ν abgelassen werden kann.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Fahrbare Viehwaschanlage, dadurch gekennzeichnet, daß an dem den festen Viehstand tragenden Wagengestell (b) der Wasserbehälter (n) schwingbar befestigt ist derart, daß er je nach seiner Stellung den Viehstand völlig umfaßt oder nach dem Herunterklappen diesen zum Aus- und Einbringen der Tiere freigibt, wobei das Wasser von einem Behälteransatz, der in dieser Lage sich unter dem Viehstand befindet, aufgenommen wird.
2. Fahrbare Viehwaschanlage nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß neben dem Viehstand ein hohler Behälter (g) angeordnet ist, welcher dem schwingbaren Behälter (n) derartig angepaßt ist, daß er das Wasser beim Eintauchen des Viehstandes aus dem Wasserbehälter (n) verdrängt, so daß nur eine dem Raum des Viehstandes (e) entsprechende Menge Badewasser erforderlich ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT229583D Active DE229583C (de)

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DE (1) DE229583C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0324565A1 (de) * 1987-07-09 1989-07-19 Noel Connaughton Tierbadevorrichtung

Cited By (1)

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EP0324565A1 (de) * 1987-07-09 1989-07-19 Noel Connaughton Tierbadevorrichtung

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