DE87500C - - Google Patents

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DE87500C
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61LMETHODS OR APPARATUS FOR STERILISING MATERIALS OR OBJECTS IN GENERAL; DISINFECTION, STERILISATION OR DEODORISATION OF AIR; CHEMICAL ASPECTS OF BANDAGES, DRESSINGS, ABSORBENT PADS OR SURGICAL ARTICLES; MATERIALS FOR BANDAGES, DRESSINGS, ABSORBENT PADS OR SURGICAL ARTICLES
    • A61L2/00Disinfection or sterilisation of materials or objects, in general; Accessories therefor
    • A61L2/02Disinfection or sterilisation of materials or objects, in general; Accessories therefor using physical processes
    • A61L2/04Heat
    • A61L2/06Hot gas
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    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
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    • A61L2/04Heat
    • A61L2/06Hot gas
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  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Veterinary Medicine (AREA)
  • Apparatus For Disinfection Or Sterilisation (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 30: Gesundheitspflege.
AUGUSTO RASTELLI in. TURIN. Horizontaler Desinfektionsapparat.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 21. Juli 1895 ab.
Den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildet ein Desinfektionsapparat, bei welchem der Dampf in die den eigentlichen Desinfektionscylinder umgebende Kammer gleichmäfsig und in horizontalen Schichten einströmt und die Luft in derselben Weise aus dieser Kammer verdrängt.
In der Zeichnung ist der Apparat in
Fig. ι theils im Schnitt, theils in Ansicht dargestellt.
Fig. 2 zeigt einen Querschnitt durch den Apparat.
Derselbe besteht im wesentlichen aus einer cylindrischen Kammer A, welche an jedem Ende eine hermetisch verschliefsbare Thür besitzt, aus dem Dampferzeuger B, welcher die Kammer A vollständig umgiebt, aus dem Feuerraum F und einem in die Kammer A. einschiebbaren drehbaren Cylinder C.
Durch das Ventil N wird der Dampf aus dem Dampferzeuger B entnommen und mittels eines Rohres M nach den beiden Enden der Kammer A geführt. Hier strömt derselbe in ein an der oberen Seite der Kammer A auf der ganzen Länge sich hinziehendes halbkreisförmiges Rohr E\ dieses Rohr ist auf seiner ganzen Länge mit Löchern versehen, durch welche der Dampf austritt und in horizontalen Schichten sich im Dampfraum A vertheilt, so dafs dann der eigentliche Desinfektionscylinder C vollständig gleichmäfsig erwärmt wird.
An der Unterseite der Kammer A ist ein eben solches, auf seiner ganzen Länge mit Löchern versehenes halbkreisförmiges Rohr P angebracht, durch welches erst die Luft durch den Dampf ausgestofsen wird. Dieses Rohr steht mit einem Rohr r in Verbindung, durch welches die Luft bei geöffnetem Ventil G austreten kann. Der nachdringende Dampf strömt ebenfalls durch das Rohr Q. und von da.durch das Rohr r, welches unter dem Roste des Apparates mündet, aus. Ueber dem Ventil G ist auf dem Rohre Q ein Thermometer T angebracht, welches die Temperatur der Luft und sodann die Temperatur des den Apparat verlassenden Dampfes anzeigt.
Der im Raum A untergebrachte eigentliche Desinfektionsapparat C besteht aus einem Cylinder aus verzinntem Blech, welches vollständig von einem ebenfalls verzinnten Drahtnetz umgeben ist, und aus einem Rahmen /, auf welchem der Cylinder C gelagert ist und sich frei um seine Längsachse im Innern des Rahmens drehen oder schwingen kann. Der Cylinder kann mittelst Scharniere wie ein Koffer geöffnet und geschlossen werden und kann in seinem Innern zwei unbewegliche Hürden besitzen, durch welche der Raum in drei über einander liegende Räume getheilt wird. An den beiden Cylinderboden springen Achsen α nach aufsen vor, welche in dem Gestell I gelagert sind. Eine dieser Achsen α endigt in eine Gabel/, in welche man das vierkantige Ende eines Bolzens η einstecken kann. Letzterer ist beweglich in einer Stopfbüchse D, die in der Mitte einer der Thüren des Raumes A sitzt, gelagert. Das andere Ende dieses Bolzens ist ebenfalls vierkantig ausgebildet, so dafs man
dasselbe auf eine Kurbel aufstecken kann. Man ist dadurch in den Stand gesetzt, dem Cylinder C, sobald das andere Ende des Bolzens η in die Gabel eingegriffen hat, eine drehende oder schwingende Bewegung zu geben.
Der Kürze halber ist nur diese eine Einrichtung zum Drehen des Cylinders ausgeführt, doch kann derselbe auch seine Drehung mittelst Uebertragung durch Zahnräder oder durch Einwirkung des Dampfes selbst erhalten.
Der Rahmen / ruht auf vier gufseisernen Rädern, welche auf zwei im Innern der Kammer A befestigten Schienen laufen. Letztere können so angeordnet sein, dafs sie mit auf beiden Seiten des Apparates angebrachten Schienen parallel laufen, um so das Ein- und Ausbringen des Cylinders C zu erleichtern.
Mittelst eines Ventils O kann der Dampf jederzeit durch ein Rohr s aus dem Dampferzeuger B ausgelassen werden.
Ein Manometer K dient dazu, den Dampfdruck im Dampferzeuger B anzuzeigen, und ein Sicherheitsventil hat den Zweck, den Dampf bei zu hoher Spannung aus dem Dampferzeuger entweichen zu lassen.
Die Speisung des Apparates mit Wasser erfolgt entweder während der Betriebspausen oder auch mittelst einer geeigneten Vorrichtung während des Betriebes des Kessels.
Zur Speisung des Dampferzeugers während der Betriebspausen dient ein Trichter i in Verbindung mit zwei Hähnen H und S; letztere sind vortheilhaft durch eine Glasröhre mit einander verbunden, welche dann zugleich als Wasserstandsanzeiger für den Dampferzeuger dienen kann.
Soll der Apparat während seines Betriebes gespeist werden, so ist es von grofsem Vortheil, dafs das Wasser in bereits vorgewärmtem Zustande in den Dampferzeuger eintritt. Diesem Zwecke dient ein Wasserbehälter U, welcher durch Ventile χ und ^ mittelst der Rohre b und c mit dem Apparat in Verbindung steht.
Das in dem Behälter U befindliche Wasser wird durch ein in seinem Innern befindliches schlangenförmiges Rohrsystem u vorgewärmt. Dasselbe steht durch die Ventile G und G1 mittelst der Rohre t und y mit dem Rohre Q. in Verbindung, so dafs der aus der Kammer A ausströmende Dampf zum Vorwärmen des Speisewassers benutzt werden kann.
Das Speisewasser wird dem Behälter U durch einen Trichter / zugeführt. An dem Behälter U ist ferner zweckmäfsig noch ein Probirhahn m. vorgesehen.
- Um den Dampferzeuger B entleeren zu können, bedient man sich des Auslafshahnes R.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Desinfektionsapparat mit einem in einer Kammer (A) gelagerten, dem desinfkirenden Dampf eine freie Circulation durch die Wände gestattenden Cylinder oder ähnlichen Körper (C), welcher in seinem Innern und eventuell mit Hülfe geeigneter Horden oder dergleichen die zu desinficirenden Gegenstände aufnimmt, dadurch gekennzeichnet, dafs der Cylinder von aufsen unter Vermittelung einer dampfdicht in die Kammer (A) eingeführten Welle oder Stange in rohrende oder oscillirende Bewegung gesetzt werden kann.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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