DE449685C - Verfahren und Vorrichtung zum Eindampfen von Fluessigkeiten - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zum Eindampfen von Fluessigkeiten

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DE449685C
DE449685C DEN23142D DEN0023142D DE449685C DE 449685 C DE449685 C DE 449685C DE N23142 D DEN23142 D DE N23142D DE N0023142 D DEN0023142 D DE N0023142D DE 449685 C DE449685 C DE 449685C
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Germany
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tubes
heating
evaporation
field
scraper device
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Expired
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DEN23142D
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Zellsloff Fabrik Waldhof AG
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Zellsloff Fabrik Waldhof AG
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D1/00Evaporating
    • B01D1/06Evaporators with vertical tubes

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Cleaning In General (AREA)

Description

  • Verfahren und Vorrichtung zum Eindampfen von Flüssigkeiten.
  • Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zum Eindampfen bzw. Eindicken von Flüssigkeiten und besteht im wesentlichen darin, daß die Eindampfung in oben offenen Fieldrohren an sich bekannter Bauart erfolgt.
  • Bisher-wurden Fieldrohre lediglich zur Dampferzeugung verwendet, wobei auch der auf diese Weise erzeugte Dampf weiterhin als Heizmittel für Eindampfvorrichtungen verwendet wurde.
  • -Werden jedoch diese bisher nur zur Dampferzeugung verwendeten Fieldrohre gerade für den speziellen Zweck der Eindampfung bzw. Eindickung unmittelbar verwendet, so ergeben sich wesentliche Vorteile, die zum Teil in den bekannten guten Eigenschaften der offenen Fieldrohre begründet liegen, nämlich der großen Heizfläche und guten Reinigungsmöglichkeit sowohl der äußeren als auch der inneren Rohrwandungen.
  • Hierzu kommt -noch der außerordentlich günstige Flüssigkeitsumlauf, der gerade für Eindampfzwecke außerordentlich wesentlich ist, da ein Stagnieren des Umlaufes und die damit verbundenen Festbrenflungen vermieden werden.
  • Gegenüber der mittelbaren Verwendung von Fieldrohren zu Eindampfzwecken, bei der die Fieldrohre lediglich zur Erzeugung des Heizdampfes für die Eindampfapparate dienen, wird durch die unmittelbare Verwendung der Fieldrohre zum Eindampfen weiterhin der Vorteil erreicht, daß die Wärme der Heizgase unmittelbar dem einzudampfenden AFLedium zugeführt wird, ohne daß die Zwischenschaltung eines Wärmeträgers, beispielsweise Dampf; erforderlich wäre, die naturgemäß nicht unerhebliche Verluste durch Undichtigkeit und Wärmeleitung sowie Wärmestrahlung hervorruft.
  • Die Einrichtung gemäß der Erfindung kann daher mit wesentlich höherem Wirkungsgrade arbeiten als die bisher bekannt gewordenen Eindampfvorrichtungen. Dazu kommt noch, daß in der Heizanlage kein Teil vorhanden ist, der unter Druck steht, so daß eine besondere Überwachung durch Dampfkesselüberwachungsvereine nicht erforderlich ist. Zudem wird auch erheblich an Unterhaltungs-und Reparaturkosten gespart; auch können die Teile wesentlich schwächer gehalten werden, wodurch wieder ein besserer Wärmeübergang erzielt wird. Dadurch, daß die Fieldrohre oben offen sind, tritt noch eine Verdunstungswirkung hinzu, die die Eindickung unterstützt und noch wesentlich dadurch gefördert werden kann, daß gemäß der Erfindung die Heizgase, nachdem sie die Heizrohre oder Fieldrohre umspült haben, über die oben offenen Enden der Fieldrohre hinweggeführt werden.
  • In der Zeichnung ist die Erfindung beispielsweise veranschaulicht, und zwar zeigt: Abb. I einen senkrechten Schnitt durch eine Eindampf bzw. Eindickvorrichtung gemäß der Erfindung, Abb. 2 eine Draufsicht nach Abb. I unter Weglassung des mechanischen Antriebes, Abb. 3 eine Draufsicht nach Abh. I mit auf der Vorrichtung angeordneter Antriebsvorrichtung.
  • In der Zeichnung ist a ein Behälter, an dessen Boden die Heizrohre b der Fieldrohre angeschlossen sind. Die Heizgase strömen in der Pfeilrichtung «nd umspülen zunächst die Heizrohre b und werden dann über die offenen Enden derselben und die in dem Behälter a befindliche Flüssigkeit zur Verstärkung der Verdunstungswirkung hinweggeführt. d sind Flüssigkeitszuführungsrohre, die in die Heizrohre b hinabragen. An die Rohre d sind Rohre e angeschlossen, die zweckmäßig zur drehbaren Lagerung dieser Rohre d benutzt werden. t ist eine zu diesem Zwecke vorgesehene Kugellagerung. Das Rohr d wird bei g lagerartig geführt und erhält bei h einen Antrieb. zur Erzeugung der Drehbewegung. i sind Kratzer, die an dem Rohr elastisch, beispielsweise unter Zwischenschaltung von Federn, befestigt sind.
  • Die Kratzer i können aus einem Stück oder aus mehreren Teilen, auf die Rohrlänge d bezogen, bestehen. k sind Umlenkhauben oder Prallvorrichtungen zur Umlenkung bzw. Zerstäubung der aus den Heizrohren b heraustretenden Flüssigkeit. Die Kappen k können auch hoch angebracht oder fortgelassen werden, so daß das Dampfflüssigkeitsgemisch an die Decke l geschleudert und gut zerstäubt wird, woraus sich wieder eine hessere Sättigung der Gase ergibt. m sind Drehkratzer zur Freihaltung der gasberührten Heizflächen. Dieselben können beispielsweise an Stangen elastisch befestigt sein, die durch Kupplungen o miteinander verbunden sind, so daß jederzeit die Kratzer ausgewechselt werden können, auch wein der Raum p unter den Heizrohren nicht sehr groß ist. q ist eine an den Heizrohren b anbringbare Lagerung für die Tragringe r, an denen die Stangen n befestigt sind. Die Stangen erhalten einen Antrieb durch Zahnräder s. Die Zahnräder können auch an dem unteren Ende der Heizrohre, beispielsweise bei q, angeordnet und die Stangenn durch Zwischenringe oder beliebige Querversteifungen abgesteift sein. Zur Reinigung der Heizrohre b dient zweckmäßig eine Spülleitung t, die an das untere Ende dieser Heizrohre angeschlossen ist.

Claims (9)

  1. P A T E N T A N S P R Ü C H E : 1. Verfahren zum Eindampfen bzw.
    Eindicken von Flüssigkeiten, dadurch gekennzeichnet, daß die Eindampfung der Flüssigkeit in oben offenen Fieldröhren an sich bekannter Art erfolgt.
  2. 2. Verfahrcn nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß die Heizgase, nachdem sie die Heizrohre der Fieldröhren umspült haben, über die oben offenen Enden der Fieldröhren geführt werden.
  3. 3. Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens, dadurch gekennzeichnet, daß die inneren, zur Zuführung der einzudampfenden Flüssigkeit dienenden Innenrohre der Fieldröhren drehbar ausgebildet und auf dem äußeren Umfang mit Kratz-oder Schabeeinrichtungen versehen sind, die den Eindampfungsraum der Fieldröhren bei Drehung säubern.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch 2 und 3 zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß auch die mit den Flüssigkeitszuführungsröhren (d) fest verbundenen Röhren (e) drehbar sind.
  5. 5. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß die gasberührten Oberflächen der Heizröhren (b) mit Drehschabern (m) versehen sind.
  6. 6. Vorrichtung nach Anspruch 2 bis 5 zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Stangen (n), an denen die Schaber (m) befestigt sind, aus mehreren zusammensetzbaren Teilen bestehen, so daß die Schabervorrichtung leicht eine und ausgebaut werden kann.
  7. 7. Vorrichtung nach Anspruch 2 bis 6 zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Gewicht der Schabervorrichtung durch eine Lagerung (q) aufgenommen wird, die sich am unteren Ende der Heizröhren (b) befindet.
  8. 8. Vorrichtung nach Anspruch 2 bis 7 zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß die Zahnräder (s) zum Antrieb der Schaber am oberen Ende der Heizröhren (b) gelagert sind, so daß die Drehkraft die Heizröhren (b) durch kein schädliches Biegungsmoment beanspruchen kann und die abgeschabten Krusten nicht auf die Zahnräder (s) fallen können.
  9. 9. Vorrichtung nach Anspruch 2 bis 8 zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Zahnräder (s) gleichzeitig zur Weiterleitung und Vbertragung der Drehbewegung von Schabervorrichtung zu Schabervorrichtung benutzt werden.
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