DE470232C - Gasreiniger zum Ausscheiden kondensierbarer Daempfe aus Destillationsgasen - Google Patents

Gasreiniger zum Ausscheiden kondensierbarer Daempfe aus Destillationsgasen

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DE470232C DES82846D DES0082846D DE470232C DE 470232 C DE470232 C DE 470232C DE S82846 D DES82846 D DE S82846D DE S0082846 D DES0082846 D DE S0082846D DE 470232 C DE470232 C DE 470232C
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C10PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
    • C10KPURIFYING OR MODIFYING THE CHEMICAL COMPOSITION OF COMBUSTIBLE GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE
    • C10K1/00Purifying combustible gases containing carbon monoxide
    • C10K1/02Dust removal

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  • Vaporization, Distillation, Condensation, Sublimation, And Cold Traps (AREA)

Description

  • Gasreiniger zum Ausscheiden kondensierbarer Dämpfe aus Destillationsgasen Die erste Scheidung der gasförmigen Produkte, die bei der <_'arbomsierung von Holz, Torf o. dgl. erhalten werden, hat den Zweck, eine möglichst vollkommene Trennung der bei gewöhnlicher Temperatur kondensierbaren Dämpfe und der unter diesen Bedingungen nicbtkondensierbaren Gase zu erreichen.
  • Für diesen Zweck sind Vorrichtungen bekannt, bei denen die Mischung aus Gas und Dampf bei der Berührung mit geeigneten. künstlich abgekühlten Flächen eine Temperaturerniedrigung erfährt. die ausreicht. um auf mehr oder weniger vollkommene Weise die kondensie rbaren Dämpfe (Teer und Wasserdampf) auszutreiben. während die Gase selbst andererseits evakuiert werden.
  • Dieser Vorgang, welcher große Ausgleichsflächen und damit große Vorrichtungen und eine sehr wirksame Abkühlung erfordert, beispielsweise durch große '.Mengen von kaltem Wasser, ist noch wirksamer durch die Verfahren der nassen Aufbereitung geworden, welche es gestatten. auf sehr vollkommene Weise die Dämpfe in geeigneten Auflösungsmitteln anzusammeln.
  • Es sind eine Reihe verschiedener Vorrichtungen gebaut worden, bei denen die mehr oder weniger großen Mengen von flüssigen Produkten in Berührung mit den dampfförmigen Produkten, welche kondensiert werden sollen, gebracht werden.
  • Die vorliegende Erfindung betrifft ebenfalls eine derartige Vorrichtung, und zwar wird bei dieser mit einem sehr geringen Aufwande an Motorkraft ein energisches Umrühren der bereits flüssig gewordenen Werkstoffe und der davon zti trennenden g asförrnig_ en Stoffe erreicht, so daß bei beispielsweise ioo3 eine vollkommene Scheidung des Wasserdampfes von den permanenten Gasen einerseits und den kondensierbaren Dämpfen andererseits eintritt.
  • Die Vorrichtung besteht aus einem Rohr, in welches die warmen Gase, die gereinigt werden sollen, in einen Kegelstumpfmantel eingeführt werden, der sich in rascher Drehbewegung um seine Achse gleichachsig mit dem in die Waschflüssigkeit tauchenden Gaseintrittsstutzen q. befindet.
  • Die kondensierten Produkte sammeln sich am Boden dieses Behälters an und werden durch Löffel, die an dem drehbaren Kegelstumpf angebracht sind, umgerührt. Schließlich werden die Stoffe von gebogenen Rohren gefaßt und durch den Gaseintrittsstutzen oberhalb des Mittelteils des drehbaren Kegelstumpfes in den Gasstrom eingeführt. Auf diese Weise wird dreifach die Wirkung der Drehbewegung ausgenutzt: die durch die Drehung des Kegelstumpfes erzeugte, die von der Mitnahme und dem Umrühren durch die an dem Kegelstumpf befestigten Löffel herrührende und die von dem geschlossenen Kreislauf in den gewölbten Rohren herrührende.
  • In den Zeichnungen ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt. Es zeigt: Abb. i einen senkrechten Schnitt durch die Vorrichtung, Abb.2 einen horizontalen Schnitt. ' Ein Behälter i von kleinem Volumen und besonderer Form befindet sich in einer isolierenden Hülle 2. Durch ein Rohr 3 wird das warme Gas .eingeleitet, dessen kondensierbare Dämpfe zurückgehalten werden sollen. Das Rohr mündet in einen Kegelstumpfmantel 4, welcher einen zweiten konischen Kegelstumpfmantel 5 enthält, welcher von einer Welle 6 getragen wird und beispielsweise durch ein Getriebe und Spindeln y und 8 mit veränderlicher Geschwindigkeit in Drehbewegung versetzt werden kann.
  • An den Innenflächen des drehbaren Kegelstumpfes 5 sind Platten oder Löffel 9 befestigt, welche die flüssigen und gasförmigen Stoffe in kreisende Bewegung setzen und eine innige Mischung von Gas und Waschflüssigkeit herbeiführen.
  • An den Wänden des Behälters i sind gebogene Rohre io in beliebiger Anzahl vorgesehen, deren Enden in die Flüssigkeit eintauchen. Diese steigt in den Rohren auf und ergießt sich fortlaufend über die geneigten Flächen 14 in den Mittelteil der Vorrichtung. Die nichtkondensierbaren Gase entweichen durch die Leitung 15.
  • Ein Rohr 16 mit regelbaren Öffnungen gestattet, den Spiegel der kondensierten Flüssigkeit im Innern der Vorrichtung konstant zu halten.
  • Ein Manometer dient als Indikator und gestattet, die Geschwindigkeitsregelung um den gewünschten Unterdruck nach Belieben einstellen zu können. -Der Erfindungsgegenstand stellt einen ausgezeichneten Gasreiniger von Teer für solche Destillationsanlagen dar, die beispielsweise bei der Arbeit in Wäldern verwendet werden und daher leicht auseinandernehmbar und leicht entfernbar sein müssen und bei denen Kühlwasserquellen fehlen.

Claims (2)

  1. PATLNTANSPRÜCHl:: 1. Gasreiniger zum Ausscheiden kondensierbarer Dämpfe aus Destillationsgasen, insbesondere von Holz und Torf, unter Benutzung bereits ausgeschiedenen Kondensats, dadurch gekennzeichnet, daß Löffel oder Platten (9) an einem in Drehung befindlichen Kegelstumpfmantel (5) innerhalb eines in die Waschflüssigkeit tauchenden Gaseintrittsstutzens (4) befestigt sind.
  2. 2. Gasreiniger zum Ausscheiden kondensierbarer Dämpfe aus Destillationsgasen nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß feste, von unten nach oben schwach ansteigende Leitungen (io) annähernd vom Rande des Waschgefäßes die Waschflüssigkeit durch die Wand des Gaseintrittsstutzens führen.
DES82846D 1926-12-02 1927-11-30 Gasreiniger zum Ausscheiden kondensierbarer Daempfe aus Destillationsgasen Expired DE470232C (de)

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