DE415687C - Verfahren zur Verhinderung von Anrostungen bei schmiedeeisernen Vorwaermern - Google Patents

Verfahren zur Verhinderung von Anrostungen bei schmiedeeisernen Vorwaermern

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DE415687C
DE415687C DESCH64499D DESC064499D DE415687C DE 415687 C DE415687 C DE 415687C DE SCH64499 D DESCH64499 D DE SCH64499D DE SC064499 D DESC064499 D DE SC064499D DE 415687 C DE415687 C DE 415687C
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preheater
pipes
water
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wrought iron
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Expired
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DESCH64499D
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F22STEAM GENERATION
    • F22DPREHEATING, OR ACCUMULATING PREHEATED, FEED-WATER FOR STEAM GENERATION; FEED-WATER SUPPLY FOR STEAM GENERATION; CONTROLLING WATER LEVEL FOR STEAM GENERATION; AUXILIARY DEVICES FOR PROMOTING WATER CIRCULATION WITHIN STEAM BOILERS
    • F22D1/00Feed-water heaters, i.e. economisers or like preheaters
    • F22D1/02Feed-water heaters, i.e. economisers or like preheaters with water tubes arranged in the boiler furnaces, fire tubes or flue ways
    • F22D1/14Safety or venting devices

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Thermal Sciences (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Air Supply (AREA)

Description

  • Verfahren zur Verhinderung von Anrostungen bei schmiedeeisernen Vorwärmern. Schmiedeeiserne Abgasvorwärmer für Kesselanlagen leiden an dem Übelstand, daß die Rohrwände starken Anfressungen und Anrostungen durch das vom Speisewasser mitgeführte Gas, die mitgeführte Luft oder andere im Speisewasser enthaltene Fremdkörper ausgesetzt sind. Man hat aus diesem Grunde schon zu Gußeisen als Material für die Vorwärmer gegriffen. Aber gußeiserne Vorwärmer sind für hohe Betriebsdrücke von über 2o Atm. nicht sehr geeignet. Die Verwendung von kupfernen Vorwärmerrohren scheitert an dem verhältnismäßig hohen Preise dieses Rohrmaterials, und bei Nickelstahlrohren ergeben sich außerdem noch Schwierigkeiten bei der Herstellung derselben.
  • Gemäß der Erfindung werden nun die bei schmiedeeisernen Vorwärmern auftretenden Anrostungen in der Weise verhindert, daß die im Wasser befindlichen, zerstörende Wirkungen auf die Rohre des Vorwärmers ausübenden Fremdkörper von der Wandung der Vorwärmerrohre dadurch ferngehalten werden, daß die in den Rohren des Vorwärmers selbst befindliche Wassersäule auf mechanischem Wege in Erschütterungen versetzt wird, wodurch die Fremdkörper von den Rohrwandungen weg in die Sammelgefäße getrieben werden.
  • Da das gereinigte Speisewasser aus dem Vorwärmer unmittelbar in den Kessel übertritt, so hat es gar keine Gelegenheit, Fremdkörper nach der Reinigung wieder aufzunehmen. Dieses wäre wohl der Fall, wenn das Speisewasser, wie es vorgeschlagen ist, in einem besonderen Gefäß behandelt wird, ehe es in den Vorwärmer und Kessel eintritt. Hier kann das Speisewasser auf dem '\Vege von diesem Behandlungsgefäß nach dem Vorwärmer und Kessel wieder Luft, Gas und Fremdkörper aufnehmen. Das Verfahren gemäß der Erfindung bietet also eine größere Sicherheit bei der Erreichung des erstrebten Erfolges.
  • Zur Ausübung des Verfahrens gemäß der Erfindung kann man in der Weise vorgehen, daß die Wassersäule in den Vorwärmerrohren unmittelbar oder mittelbar in Erschütterungen versetzt wird. Im ersteren Falle können z. B. innerhalb der Vorwärmerrohre, und zwar an den Eintrittsstellen des Wassers in diese Rohre, Einsätze mit engen Austrittsöffnungen vorgesehen sein, durch welche dem Speisewasser ein große Ausflußgeschwindigkeit erteilt wird. Durch diese hohe Austrittsgesch«vindigkeit werden die sich etwa ausscheidenden Fremdkörper im Kern der aufsteigenden Wassersäule gehalten und in der Wassersäule Erschütterungen hervorgerufen, welche ein Festsetzen der Fremdkörper an den Rohrwänden verhindern, diese Fremdkörper vielmehr zwingen, schnell nach oben in die Sammelgefäße aufzusteigen. Die Anordnung der düsenförmigen Einsätze innerhalb der Vorwärmerrohre selbst, und nicht etwa in einem mehr oder weniger großen Abstand vor denselben, ist von wesentlicher Bedeutung, da die Einsätze nur in diesem Falle ihren Zweck vollkommen erfüllen können. Die Erschütterung der Wassersäule in den Vorwärmerrohren auf mittelbarem Wege wird erfindungsgemäß dadurch hervorgerufen, daß den das Wasser enthaltenden Vorwärmerrohren auf mechanischem Wege stark schwingende Bewegungen erteilt werden, was z. B. von Hand oder auch selbsttätig mittels einer geeigneten Klopfvorrichtung geschehen kann.
  • Auf der Zeichnung sind zwei Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes dargestellt. Abb. i zeigt die eine Ausführungsform in einem senkrechten Schnitt durch einen Teil eines Vorwärmers; die zweite Ausführungsform ist in Abb. a bis 4. dargestellt. Abb. 2 ist eine Vorderansicht, Abb. 3 eine Seitenansicht, Abb. a ein Schnitt nach Linie A-A der Abb. 2.
  • Bei dem Ausführungsbeispiel nach Abb. i besteht der Vorwärmer aus geraden, schmiedeeisernen Rohren a mit einem unteren zy- lindrischen Verteilgefäß b und einem oberen zylindrischen Sammelbehälter c. Die Vorwärmerrohre a sind zur Vermeidung von Anfressungen und Anrostungen mit Einsätzen dl aus zweckmäßig rostsicherem Material versehen, die im unteren Teile der Rohre a vorgesehen sind, wo also das kalte Speisewasser aus dem Behälter b in die Rohre a eintritt und wo erfahrungsgemäß die Anfressungen und Anrostungen am stärksten sich bemerkbar machen.
  • Der Einsatz dl ist nach oben hin düsenartig verjüngt und besitzt eine in der Mitte des Rohres a, liegende, verhältnismäßig enge Auslaßöffnung f, so daß der in das Rohrstück dl eintretende Wasserstrahl gezwungen wird, mit großer Geschwindigkeit aus der öifnung f auszuströmen. Die sich etwa bildenden Gas- und Luftblasen können sich also wegen der großen Geschwindigkeit des austretenden Wasserstrahles und der dadurch in der Wassermasse des Rohres a hervorgerufenen starken Erschütterungen nicht an den Wänden des Rohres a festsetzen, sie werden vielmehr von dem schnell aufsteigenden Wasserstrahl in den Sammelbehälter c mitgerissen.
  • Bei dem Ausführungsbeispiel nach den Abb. a bis ,1 enthält der Vorwärmer wieder gerade, schmiedeeiserne Rohre a, die zu vier Gruppen geordnet sind und am oberen Ende in einen gemeinsamen zylindrischen Sammler c einmünden, während an dem unteren Ende jede Rohrgruppe für sich in eine besondere Verteilkammer b1 eingeführt ist. Hier ist zur Hervorrufung von Erschütterungen in der die Vorwärmerrohre ausfüllenden Wassermasse zwecks Verhinderung des Ansetzens der Gas- und Luftblasen an den Rohrwänden eine Klopfvorrichtung vorgesehen, welche in bestimmten Zeitabschnitten das ganze Rohrsystem in schwingende Bewegungen versetzt, und zwar indem es auf den unteren Teil des Vorwärmers einwirkt, wo das kalte Speisewasser zugeführt wird. Diese Klopfvorrichtung besteht aus einer Anzahl von auf einer gemeinsamen Welle g schwingbar gelagerten Winkelhebeln, deren einer auf die Verteilkammer b1 einwirkende Arm als Hammer lt ausgebildet ist, während die Enden der anderen Arme i durch von -einer gemeinsamen, drehbaren Welle k gehaltene Knaggen oder Daumen Z gehoben werden, um dann unter ihrem Eigengewicht gegen die Stirnflächen der Kammern b1 zu fallen. Die Welle k kann dauernd oder absatzweise gedreht werden. Bei dem gezeichneten Ausführungsbeispiel wird sie z. B. durch Vermittlung eines Kegelradgetriebes m von der Welle n des @Vanderrostes o der Kesselanlage angetrieben.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE: i. Verfahren zur Verhinderung von Anrostungen bei schmiedeeisernen Vorwärmest, dadurch gekennzeichnet, daß im Wasser befindliche, zerstörende Wirkungen auf die Rohre des Vorwärmers ausübende Fremdkörper von der Wandung der Vorwärmerrohre weg in die Sammelgefäße dadurch getrieben werden, daß die in den Rohren des Vorwärmers befindliche Wassersäule auf mechanischem Wege in Erschütterungen versetzt wird. a. Einrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß innerhalb der Vorwär= merrohre an den Eintrittsstellen des Wassers in diese Rohre Einsätze mit engen Austrittsöffnungen vorgesehen sind, durch welche dem Speisewasser eine große Ausflußgeschwindigkeit erteilt und die in den Rohren befindliche Wassermasse in Erschütterungen versetzt wird. 3. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Wassersäule in den Vorwärmerrohren dadurch in Erschütterungen versetzt wird, daß den Rohren des Vorwärmers auf mechanischem Wege Erschütterungen erteilt werden. q.. Einrichtung zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß den Rohren des Vorwärmers die Erschütterungen durch ein Klopfwerk erteilt werden, das insbesondere auf die die Eintrittsstellen des Wassers in den Vorwärmer enthaltenden Vorwärmerteile einwirkt. 5. Ausführungsform der Einrichtung nach Anspruch ,4, dadurch gekennzeichnet, daß das Klopfwerk aus einer Anzahl von schwingbar gelagerten Hämmern (h, 1) besteht, die durch Hubdaumen (i) o. dgl. etwa von der mechanischen Rostbeschikkungsvorrichtung aus angetrieben werden (Abb. 2 bis ¢).
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