DE636360C - Vorrichtung zum Carbonisieren von Lumpen - Google Patents

Vorrichtung zum Carbonisieren von Lumpen

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DE636360C
DE636360C DESCH108089D DESC108089D DE636360C DE 636360 C DE636360 C DE 636360C DE SCH108089 D DESCH108089 D DE SCH108089D DE SC108089 D DESC108089 D DE SC108089D DE 636360 C DE636360 C DE 636360C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F04POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
    • F04DNON-POSITIVE-DISPLACEMENT PUMPS
    • F04D19/00Axial-flow pumps
    • F04D19/02Multi-stage pumps
    • F04D19/022Multi-stage pumps with concentric rows of vanes
    • DTEXTILES; PAPER
    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01CCHEMICAL OR BIOLOGICAL TREATMENT OF NATURAL FILAMENTARY OR FIBROUS MATERIAL TO OBTAIN FILAMENTS OR FIBRES FOR SPINNING; CARBONISING RAGS TO RECOVER ANIMAL FIBRES
    • D01C5/00Carbonising rags to recover animal fibres

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Description

  • Vorrichtung zum Carbonisieren von Lumpen Die Erfindung bezieht sich auf eine Verbesserung der Vorrichtung zum Carbonisieren von Lumpen nach Patent 494 138, deren Carbonisierungstrommel wechselweise in entgegengesetzten Richtungen gedreht wird und deren Schöpfvorrichtung in beiden Drehrichtungen wirksam ist, und hat eine Vereinfachung der Schöpfvorrichtung zum Gegenstand.
  • Bei der Ausführung des Hauptpatents weist die Schöpfvorrichtung für jede Drehrichtung einen besonderen Schöpfbecher auf.
  • Demgegenüber ist gemäß der Zusatzerfindung für beide Drehrichtungen ein gemeinsames Schöpfgefäß vorgesehen. Dieses hat seitliche Einlauföffnungen, so daß ein Schöpfen in dem bei den älteren Vorrichtungen bekannten System nicht mehr stattfindet, d. h. es wird kein Schöpfbecher mit seiner Maul-Üffnung vorauf durch die Flüssigkeit bewegt, vielmehr strömt bei der neuen Vorrichtung die Flüssigkeit von der Seite her durch ein oder mehrere Einlaßöffnungen in das eingetauchte Schöpfgefäß. Somit ist hierbei der Fördervorgang im wesentlichen unabhängig von dem Drehsinn des umlaufenden Gefäßes, so daß für beide Drehrichtungen nur ein gemeinsames Gefäß :erforderlich ist, woraus sich unter Beibehaltung eines gleich günstigen Wirkungsgrades eine wesentliche bauliche Vereinfachung ergibt. In der Zeichnung ist die Erfindung in schematischer Weise in einer Ausführungsform dargestellt, ,und zwar zeigen: Fig. I die wesentlichen Teile einer Schöpfvorrichtung zum Carbonisieren im Längsschnitt, Fig. 2 eine Vorderansicht zu Fig. I.
  • In der dargestellten Vorrichtung ist für die zu verdampfende Säure eine von einem Vorratsbehälter gespeiste Schale k angeordnet. Aus dieser wird mittels eines an dem äußeren Ended einer hohlen Welle sitzenden Schöpfgefäßes I, 2, 3 eine gewisse Säuremenge entnommen und durch die Hohlwelle einem ebenfalls nicht dargestellten Verdampfungskessel oder bei anderen chemischen Geräten einer entsprechenden Einrichtung zugeführt.
  • Das Schöpfgefäß besteht im Beispiel aus einem walzenförmigen, am Umfang halbkreisförmig abgerundeten Hohlkörper 2, dessen Symmetrieachse parallel zur Drehachse verläuft und der durch einen winkelförmigen Rohransatz I mit der Hohlwelle dl verbunden ist. Die ebenen Stirnwände dieses Hohlkörpers weisen zwei konzentrisch angeordnete, gegenüberliegende Einlauföffnungen 3, 3 auf, durch welche die Flüssigkeit beim Eintauchen in das Innere des Hohlkörpers I einströmt.
  • Die Wirkungsweise der neuen Schöpfvorrichtung ist folgende: Mit dem Umlauf der nicht dargestellten Carbonisiertrommel wird auch das hohle Wellenende dl in mit der Trommel gleichgerichteten Umlauf versetzt. Damit erhält auch das Schöpfgefäß i, 2, ',g: seinen Antrieb und beschreibt eine kreisförmige Bahn um seine Drehachse. Auf dern, unteren Teil seiner Bahn taucht das Gefäß in die Säureschalelt, und zwar so tief, daß@ die Einlauföffnungen 3, 3 auch in ihrer unteren Endlage nicht völlig von der Flüssigkeit verdeckt werden. Auf diesem Teil der Bahn findet ein Einströmen der Flüssigkeit in das Schöpfgefäß statt. Dabei entweicht die verdrängte Luft durch den oberhalb des dauernd auf gleicher Höhe gehaltenen Flüssigkeitsspiegels liegenden Teil der öffnungen 3, 3 ins Freie. Bei dem darauffolgenden Anheben des Schöpfgefäßes gelangt dann die geschöpfte Flüssigkeit durch den Rohransatz i in die Hohlwelle dl und von hier zum. Verdampfungskessel. Das Schöpfgefäß ist so bemessen, daß die geschöpfte Flüssigkeit beim Ansteigen des Gefäßes nicht aus den Einlauföffnungen in die Schale k zurückfließen kann. Wie insbesondere aus Fig. 2 ersichtlich, ist der Fördervorgang unabhängig von der Richtung, in welcher das Schöpfgefäß eingetaucht Wird. Somit eignet sich die neue Schöpfvor-`:ischtung mit nur einem Gefäß sowohl für .R:echts- wie auch für Linkslauf.
  • '=<Natürlich ist die Erfindung nicht auf das dargestellte Beispiel beschränkt, vielmehr sind sowohl Änderungen wie auch andere Ausführungen möglich. So könnte das Schöpfgerät .eine andere Form erhalten, ferner könnten anstatt zwei Einlauföffnungen nur eine oder auch mehr als zwei öffnungen vorgesehen sein. Auch kann gegebenenfalls die konzentrische Anordnung der Einlauföffnungen durch eine exzentrische ersetzt werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: -Schöpfer für die Carbonisiervorrichtung nach Patent 494 138, bestehend aus einem in beiden Richtungen drehbaren, flaschenförmigen, mit einer bzw. zwei seitlichen Einlauföffnungen versehenem Schöpfergefäß.
DESCH108089D 1928-05-04 1935-10-01 Vorrichtung zum Carbonisieren von Lumpen Expired DE636360C (de)

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