DE68289C - Apparat zum Reinigen von Wasser - Google Patents
Apparat zum Reinigen von WasserInfo
- Publication number
- DE68289C DE68289C DENDAT68289D DE68289DA DE68289C DE 68289 C DE68289 C DE 68289C DE NDAT68289 D DENDAT68289 D DE NDAT68289D DE 68289D A DE68289D A DE 68289DA DE 68289 C DE68289 C DE 68289C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- container
- water
- grids
- air
- axis
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired - Lifetime
Links
- XLYOFNOQVPJJNP-UHFFFAOYSA-N water Substances O XLYOFNOQVPJJNP-UHFFFAOYSA-N 0.000 title claims description 13
- XEEYBQQBJWHFJM-UHFFFAOYSA-N Iron Chemical compound [Fe] XEEYBQQBJWHFJM-UHFFFAOYSA-N 0.000 claims description 14
- 229910052742 iron Inorganic materials 0.000 claims description 7
- 239000002699 waste material Substances 0.000 claims description 3
- JEIPFZHSYJVQDO-UHFFFAOYSA-N iron(III) oxide Inorganic materials O=[Fe]O[Fe]=O JEIPFZHSYJVQDO-UHFFFAOYSA-N 0.000 claims 1
- UQSXHKLRYXJYBZ-UHFFFAOYSA-N Iron oxide Chemical compound [Fe]=O UQSXHKLRYXJYBZ-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 4
- 150000007524 organic acids Chemical class 0.000 description 3
- 235000005985 organic acids Nutrition 0.000 description 3
- 230000015572 biosynthetic process Effects 0.000 description 2
- 238000010276 construction Methods 0.000 description 2
- 238000000746 purification Methods 0.000 description 2
- 239000007787 solid Substances 0.000 description 2
- 241000221535 Pucciniales Species 0.000 description 1
- 238000004140 cleaning Methods 0.000 description 1
- 150000001875 compounds Chemical class 0.000 description 1
- 230000002349 favourable effect Effects 0.000 description 1
- 239000002184 metal Substances 0.000 description 1
- 229910052751 metal Inorganic materials 0.000 description 1
- 230000003647 oxidation Effects 0.000 description 1
- 238000007254 oxidation reaction Methods 0.000 description 1
- 238000005096 rolling process Methods 0.000 description 1
Classifications
-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C02—TREATMENT OF WATER, WASTE WATER, SEWAGE, OR SLUDGE
- C02F—TREATMENT OF WATER, WASTE WATER, SEWAGE, OR SLUDGE
- C02F1/00—Treatment of water, waste water, or sewage
- C02F1/58—Treatment of water, waste water, or sewage by removing specified dissolved compounds
- C02F1/62—Heavy metal compounds
- C02F1/64—Heavy metal compounds of iron or manganese
- C02F1/645—Devices for iron precipitation and treatment by air
Landscapes
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Hydrology & Water Resources (AREA)
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Environmental & Geological Engineering (AREA)
- Water Supply & Treatment (AREA)
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Organic Chemistry (AREA)
- Treatment Of Water By Oxidation Or Reduction (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 85: Wasserleitung.
EASTON DEVONSHIRE in LONDON. Apparat zum Reinigen von Wasser.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 2. September 1891 ab.
Der vorliegende Apparat dient zum Reinigen solchen Wassers, welches durch Beimengung
organischer Säuren moderigen Geruch u. s. w. angenommen hat. Die Reinigung wird dadurch
bewirkt, dafs rotirende, in gröfserer Anzahl geneigt zu ihrer Drehungsachse angeordnete
Roste, durch welche das Wasser zu strömen genöthigt wird, fortwährend durch
darüber hinrollende Eisenabfälle blank bezw. frei von dem sich unausgesetzt bildenden Eisenoxyd
erhalten werden. Zur Beförderung der Bildung des Eisenoxyds, welches bekanntlich
mit einer Menge organischer Säuren chemische Verbindungen eingeht und die letzteren daher
dem Wasser entzieht, so dafs es wieder für die Zwecke der Hauswirthschaft geeignet wird,
wird in geeigneter Weise Prefsluft in den Apparat eingeführt.
Auf den beiliegenden ' Zeichnungen stellen die Fig. 1 und 4 zwei Ausführungsformen eines
nach der vorliegenden Erfindung construirten Wasserreinigungsapparates im Längsschnitt dar.
Die Fig. 2 und 3 zeigen Rostconstructionen, welche besonders bei dem in Fig. 1 dargestellten
Apparat Verwendung finden.
Nach Fig. 1 besteht der Apparat aus einem cylindrischen Gefäfs 1, welches in zwei Lagern 2
drehbar ruht und continuirlich gedreht wird; am inneren Umfang dieses Cylinders ist ein
aus durchlochtem Blech gebildetes Polygon angeordnet, dessen Lichtraum von den erwähnten,
zur Drehungsachse des Cylinders 1 schräg angeordneten Rosten 11 ausgefüllt wird. Diese
Roste können, wie die Fig. 2 und 3 zeigen, ganz beliebiger Construction bezw. derart ausgeführt
sein, dafs sie dem Wasser einen hinreichenden Querschnitt zum Durchflufs in der
Längsachse des Cylinders gestatten. Innerhalb des Gefäfses ist ferner ein Rohrstern 8 angeordnet,
dessen freie Enden mit je einem von dem Polygon 10 und dem Gefäfsmantel gebildeten
Hohlraum 9 in Verbindung stehen, während ein Mittelstück 7 zu einem Hahnkörper ausgebildet ist, in welchem sich ein hohles,
mit einer festen Druckluftleitung 5 verbundenes Hahnküken 6 befindet. Die Aüstrittsöffnung
des Kükens 6 ist nach unten gerichtet, so dafs ■ die Druckluft stets in die sich jeweilig unten
befindliche Kammer 9 eintreten mufs. Das Wasser tritt, den Apparat in der Richtung der
in der Fig. 1 gezeichneten Pfeile durchströmend, durch zwei durch Stopfbuchsen mit dem
Apparat verbundene Stützen 4 und 3 ein und aus, während zu gleicher Zeit das Gefäfs 1
rotirt und durch die Leitungen 5 Luft in dasselbe eingeprefst wird. Die bei der Aufstellung
des Apparates in diesen eingeschütteten, zwischen die einzelnen Roste vertheilten Eisenabfälle
rollen bei der rotirenden Bewegung des Apparates über die Roste hin, um schliefslich,
nachdem sich das Gefäfs 1 um i8o° gedreht hat, von der einzelnen Seite des einen Rostes
auf die gegenüberliegenden Seiten des anderen Rostes gelangt zu sein. Die in den jeweilig
unten befindlichen Raum eingetretene Luft strömt von unten nach oben, um sich in dem
jeweilig oben befindlichen Raum 9 zu sammeln und von hier durch ein Rohr 51 durch den
Stutzen 3 abgeleitet zu werden. Bei ihrem Durchgang kommt sie in sehr innige Berührung
mit den stürzenden Eisenabfällen und den festen Rosten, so dafs die Bedingungen
für eine schnelle Oxydation sowohl der Roste als auch der Eisenabfälle sich möglichst günstig
gestalten und daher auch infolge der entsprechend stärkeren Oxydbildung wieder eine
stärkere Entziehung der organischen- Säuren des Wassers stattfindet. Durch die Rotation
der Roste wird der wesentliche Nutzen herbeigeführt, dafs die Eisenabfälle sich selbst und
die Roste stets von dem gebildeten Oxyd befreien und der durchströmenden Luft Gelegenheit
zur Berührung mit neuen, metallisch reinen Eisenflächen gegeben wird.
Bei der in der Fig. 4 dargestellten Ausführungsform der Reinigungsmaschine ist statt
eines rotirenden Cylinders ein feststehendes, eventuell oben offenes Gefäfs 15 angeordnet,
in welchem sich die schrägen Roste 11 drehen.
Das Wasser tritt am Boden dieses Gefäfses durch den Stutzen 4 ein und durch einen
am entgegengesetzten Ende und höher gelegenen Stutzen 3 aus. Statt vieler Kammern
9 ist nur eine einzige am Boden des Gefäfses angebracht, welche fortwährend mit
der nöthigen Luft gespeist wird. Die letztere durchströmt ebenfalls den durchlochten festen
Boden 10, um, soweit sie überschüssig ist, oben aus dem eventuell offenen Gefäfs zu entweichen.
Claims (1)
- Pa te nt-Ansprüche:i. Apparat zum Reinigen von Wasser, bestehend aus einem drehbar gelagerten Behälter (1), an dessen innerem Umfange eine Anzahl durchlochter Platten (10) derart aneine Seite des zum selbstthätigengebracht sind, dafs zwischen ihnen und dem Behältermantel ein zur Aufnahme von Luft dienender Hohlraum (9) verbleibt, sowie aus einer Anzahl zur Drehungsachse des Behälters geneigter und den von den durchlochten Platten (ίο) freigelassenen Querschnitt des Behälters ausfüllender Roste (11), welche so nahe bei einander stehen, dafs die sich gegen die
Rostes legenden und
Blankhalten desselben dienenden Eisenabfälle oder dergleichen bei halber Umdrehung des Behälters auf die gegenüberliegende Seite des nächst befindlichen Rostes fallen, wobei ein Rohrstern (8), dessen äufsere Enden mit dem Hohlraum (9) und dessen Centrum mit dem unten offenen Endstutzen (6) einer festen Druckluftleitung (5) in Verbindung steht, zu dem Zwecke angeordnet sein kann, die zur Oxydation der organischen Beimengungen des Wassers dienende Luft stets in den jeweilig unten befindlichen Raum (9) einzupressen (Fig. 1 bis 3).EineAusführungsform des unter 1. gekennzeichneten Wasserreinigers, bei welchem der rotirende Behälter (1) durch einen feststehenden , eventuell oben offenen ersetzt wird, die geneigt zur Drehungsachse angeordneten Roste (11) auf einer mechanisch gedrehten Welle (16) unbewegbar befestigt sind und die Luft in einen am Boden des Gefäfses (1) angebrachten, von einer gelochten Platte (10) bedeckten Vertheilungsraum (9) eingeführt wird.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE68289C true DE68289C (de) |
Family
ID=341840
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT68289D Expired - Lifetime DE68289C (de) | Apparat zum Reinigen von Wasser |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE68289C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2682954A (en) * | 1949-09-02 | 1954-07-06 | Frank V Burman | Multiple leaf rotary filter |
| US3137652A (en) * | 1960-12-06 | 1964-06-16 | William D Graue | Filters |
-
0
- DE DENDAT68289D patent/DE68289C/de not_active Expired - Lifetime
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2682954A (en) * | 1949-09-02 | 1954-07-06 | Frank V Burman | Multiple leaf rotary filter |
| US3137652A (en) * | 1960-12-06 | 1964-06-16 | William D Graue | Filters |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE68289C (de) | Apparat zum Reinigen von Wasser | |
| DE333576C (de) | Sandfilter | |
| DE553183C (de) | Langsam umlaufender Dampferzeuger | |
| DE2949520C2 (de) | Vorrichtung zur Abtrennung von gasförmigen und flüssigen Bestandteilen aus dickschlammartigen Mischungen | |
| DE274721C (de) | ||
| DE2216120B2 (de) | Brechroststange für eine zum Zerkleinern von Sinter dienende Maschine | |
| DE462188C (de) | Trommel-, Rohr- o. dgl. Muehlen mit einer oder mehreren Kammern | |
| DE152858C (de) | ||
| DE415687C (de) | Verfahren zur Verhinderung von Anrostungen bei schmiedeeisernen Vorwaermern | |
| DE2840066C3 (de) | Vorrichtung zur Gewinnung von Reinwasser aus Seewasser | |
| DE412657C (de) | Einrichtung zur Verhinderung von Anrostungen bei schmiedeeisernen Vorwaermerrohren | |
| DE48359C (de) | Saturationsapparat | |
| AT26659B (de) | Apparat für ununterbrochene Saturation. | |
| DE110587C (de) | ||
| DE49709C (de) | Scrubber | |
| AT11254B (de) | Ölreinigungs-Apparat. | |
| DE152542C (de) | ||
| DE37186C (de) | Vorrichtung zum Hinausschaffen der Kohle aus kontinuirlichen Kohlefiltern | |
| AT61475B (de) | Einrichtung zum Entleeren senkrechter Retorten. | |
| DE227602C (de) | ||
| DE61422C (de) | Stehender, von einem Wasserröhrenkranz umgebener Schiffskessel | |
| DE40879C (de) | Amalgamirapparat | |
| AT73717B (de) | Apparat zur Schlammgewinnung aus schlammhaltigen Flüssigkeiten. | |
| DE210889C (de) | ||
| DE281356C (de) |