DE68289C - Apparat zum Reinigen von Wasser - Google Patents

Apparat zum Reinigen von Wasser

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Publication number
DE68289C
DE68289C DENDAT68289D DE68289DA DE68289C DE 68289 C DE68289 C DE 68289C DE NDAT68289 D DENDAT68289 D DE NDAT68289D DE 68289D A DE68289D A DE 68289DA DE 68289 C DE68289 C DE 68289C
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DE
Germany
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container
water
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axis
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT68289D
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English (en)
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E. DEVONSHIRE in London
Publication of DE68289C publication Critical patent/DE68289C/de
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Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C02TREATMENT OF WATER, WASTE WATER, SEWAGE, OR SLUDGE
    • C02FTREATMENT OF WATER, WASTE WATER, SEWAGE, OR SLUDGE
    • C02F1/00Treatment of water, waste water, or sewage
    • C02F1/58Treatment of water, waste water, or sewage by removing specified dissolved compounds
    • C02F1/62Heavy metal compounds
    • C02F1/64Heavy metal compounds of iron or manganese
    • C02F1/645Devices for iron precipitation and treatment by air

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  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Hydrology & Water Resources (AREA)
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  • Environmental & Geological Engineering (AREA)
  • Water Supply & Treatment (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
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  • Treatment Of Water By Oxidation Or Reduction (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 85: Wasserleitung.
EASTON DEVONSHIRE in LONDON. Apparat zum Reinigen von Wasser.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 2. September 1891 ab.
Der vorliegende Apparat dient zum Reinigen solchen Wassers, welches durch Beimengung organischer Säuren moderigen Geruch u. s. w. angenommen hat. Die Reinigung wird dadurch bewirkt, dafs rotirende, in gröfserer Anzahl geneigt zu ihrer Drehungsachse angeordnete Roste, durch welche das Wasser zu strömen genöthigt wird, fortwährend durch darüber hinrollende Eisenabfälle blank bezw. frei von dem sich unausgesetzt bildenden Eisenoxyd erhalten werden. Zur Beförderung der Bildung des Eisenoxyds, welches bekanntlich mit einer Menge organischer Säuren chemische Verbindungen eingeht und die letzteren daher dem Wasser entzieht, so dafs es wieder für die Zwecke der Hauswirthschaft geeignet wird, wird in geeigneter Weise Prefsluft in den Apparat eingeführt.
Auf den beiliegenden ' Zeichnungen stellen die Fig. 1 und 4 zwei Ausführungsformen eines nach der vorliegenden Erfindung construirten Wasserreinigungsapparates im Längsschnitt dar. Die Fig. 2 und 3 zeigen Rostconstructionen, welche besonders bei dem in Fig. 1 dargestellten Apparat Verwendung finden.
Nach Fig. 1 besteht der Apparat aus einem cylindrischen Gefäfs 1, welches in zwei Lagern 2 drehbar ruht und continuirlich gedreht wird; am inneren Umfang dieses Cylinders ist ein aus durchlochtem Blech gebildetes Polygon angeordnet, dessen Lichtraum von den erwähnten, zur Drehungsachse des Cylinders 1 schräg angeordneten Rosten 11 ausgefüllt wird. Diese Roste können, wie die Fig. 2 und 3 zeigen, ganz beliebiger Construction bezw. derart ausgeführt sein, dafs sie dem Wasser einen hinreichenden Querschnitt zum Durchflufs in der Längsachse des Cylinders gestatten. Innerhalb des Gefäfses ist ferner ein Rohrstern 8 angeordnet, dessen freie Enden mit je einem von dem Polygon 10 und dem Gefäfsmantel gebildeten Hohlraum 9 in Verbindung stehen, während ein Mittelstück 7 zu einem Hahnkörper ausgebildet ist, in welchem sich ein hohles, mit einer festen Druckluftleitung 5 verbundenes Hahnküken 6 befindet. Die Aüstrittsöffnung des Kükens 6 ist nach unten gerichtet, so dafs ■ die Druckluft stets in die sich jeweilig unten befindliche Kammer 9 eintreten mufs. Das Wasser tritt, den Apparat in der Richtung der in der Fig. 1 gezeichneten Pfeile durchströmend, durch zwei durch Stopfbuchsen mit dem Apparat verbundene Stützen 4 und 3 ein und aus, während zu gleicher Zeit das Gefäfs 1 rotirt und durch die Leitungen 5 Luft in dasselbe eingeprefst wird. Die bei der Aufstellung des Apparates in diesen eingeschütteten, zwischen die einzelnen Roste vertheilten Eisenabfälle rollen bei der rotirenden Bewegung des Apparates über die Roste hin, um schliefslich, nachdem sich das Gefäfs 1 um i8o° gedreht hat, von der einzelnen Seite des einen Rostes auf die gegenüberliegenden Seiten des anderen Rostes gelangt zu sein. Die in den jeweilig unten befindlichen Raum eingetretene Luft strömt von unten nach oben, um sich in dem jeweilig oben befindlichen Raum 9 zu sammeln und von hier durch ein Rohr 51 durch den Stutzen 3 abgeleitet zu werden. Bei ihrem Durchgang kommt sie in sehr innige Berührung mit den stürzenden Eisenabfällen und den festen Rosten, so dafs die Bedingungen
für eine schnelle Oxydation sowohl der Roste als auch der Eisenabfälle sich möglichst günstig gestalten und daher auch infolge der entsprechend stärkeren Oxydbildung wieder eine stärkere Entziehung der organischen- Säuren des Wassers stattfindet. Durch die Rotation der Roste wird der wesentliche Nutzen herbeigeführt, dafs die Eisenabfälle sich selbst und die Roste stets von dem gebildeten Oxyd befreien und der durchströmenden Luft Gelegenheit zur Berührung mit neuen, metallisch reinen Eisenflächen gegeben wird.
Bei der in der Fig. 4 dargestellten Ausführungsform der Reinigungsmaschine ist statt eines rotirenden Cylinders ein feststehendes, eventuell oben offenes Gefäfs 15 angeordnet, in welchem sich die schrägen Roste 11 drehen. Das Wasser tritt am Boden dieses Gefäfses durch den Stutzen 4 ein und durch einen am entgegengesetzten Ende und höher gelegenen Stutzen 3 aus. Statt vieler Kammern 9 ist nur eine einzige am Boden des Gefäfses angebracht, welche fortwährend mit der nöthigen Luft gespeist wird. Die letztere durchströmt ebenfalls den durchlochten festen Boden 10, um, soweit sie überschüssig ist, oben aus dem eventuell offenen Gefäfs zu entweichen.

Claims (1)

  1. Pa te nt-Ansprüche:
    i. Apparat zum Reinigen von Wasser, bestehend aus einem drehbar gelagerten Behälter (1), an dessen innerem Umfange eine Anzahl durchlochter Platten (10) derart aneine Seite des zum selbstthätigen
    gebracht sind, dafs zwischen ihnen und dem Behältermantel ein zur Aufnahme von Luft dienender Hohlraum (9) verbleibt, sowie aus einer Anzahl zur Drehungsachse des Behälters geneigter und den von den durchlochten Platten (ίο) freigelassenen Querschnitt des Behälters ausfüllender Roste (11), welche so nahe bei einander stehen, dafs die sich gegen die
    Rostes legenden und
    Blankhalten desselben dienenden Eisenabfälle oder dergleichen bei halber Umdrehung des Behälters auf die gegenüberliegende Seite des nächst befindlichen Rostes fallen, wobei ein Rohrstern (8), dessen äufsere Enden mit dem Hohlraum (9) und dessen Centrum mit dem unten offenen Endstutzen (6) einer festen Druckluftleitung (5) in Verbindung steht, zu dem Zwecke angeordnet sein kann, die zur Oxydation der organischen Beimengungen des Wassers dienende Luft stets in den jeweilig unten befindlichen Raum (9) einzupressen (Fig. 1 bis 3).
    EineAusführungsform des unter 1. gekennzeichneten Wasserreinigers, bei welchem der rotirende Behälter (1) durch einen feststehenden , eventuell oben offenen ersetzt wird, die geneigt zur Drehungsachse angeordneten Roste (11) auf einer mechanisch gedrehten Welle (16) unbewegbar befestigt sind und die Luft in einen am Boden des Gefäfses (1) angebrachten, von einer gelochten Platte (10) bedeckten Vertheilungsraum (9) eingeführt wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT68289D Apparat zum Reinigen von Wasser Expired - Lifetime DE68289C (de)

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DE (1) DE68289C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2682954A (en) * 1949-09-02 1954-07-06 Frank V Burman Multiple leaf rotary filter
US3137652A (en) * 1960-12-06 1964-06-16 William D Graue Filters

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2682954A (en) * 1949-09-02 1954-07-06 Frank V Burman Multiple leaf rotary filter
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