DE55079C - Pasteurisirungsapparat für Bier - Google Patents

Pasteurisirungsapparat für Bier

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DE55079C
DE55079C DENDAT55079D DE55079DA DE55079C DE 55079 C DE55079 C DE 55079C DE NDAT55079 D DENDAT55079 D DE NDAT55079D DE 55079D A DE55079D A DE 55079DA DE 55079 C DE55079 C DE 55079C
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beer
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DENDAT55079D
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A. regel in Schöningen
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Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C12BIOCHEMISTRY; BEER; SPIRITS; WINE; VINEGAR; MICROBIOLOGY; ENZYMOLOGY; MUTATION OR GENETIC ENGINEERING
    • C12HPASTEURISATION, STERILISATION, PRESERVATION, PURIFICATION, CLARIFICATION OR AGEING OF ALCOHOLIC BEVERAGES; METHODS FOR ALTERING THE ALCOHOL CONTENT OF FERMENTED SOLUTIONS OR ALCOHOLIC BEVERAGES
    • C12H1/00Pasteurisation, sterilisation, preservation, purification, clarification, or ageing of alcoholic beverages
    • C12H1/12Pasteurisation, sterilisation, preservation, purification, clarification, or ageing of alcoholic beverages without precipitation
    • C12H1/16Pasteurisation, sterilisation, preservation, purification, clarification, or ageing of alcoholic beverages without precipitation by physical means, e.g. irradiation
    • C12H1/18Pasteurisation, sterilisation, preservation, purification, clarification, or ageing of alcoholic beverages without precipitation by physical means, e.g. irradiation by heating

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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Nach vorliegender Erfindung wird der durch Patent No. 51770 geschützte Pasteurisirungsapparat dahin abgeändert, dafs die Kolben nicht mehr durch Ketten unter einander verbunden sind, sondern durch Luftdruck abwärts bewegt werden, während die Aufwärtsbewegung eines Kolbens durch Luftdruck auf den anderen Kolben unter Vermittlung des in den Cylinder eintretenden oder darin befindlichen Bieres erfolgt."
Ferner ist der Apparat dahin abgeändert, dafs jeder der beiden Cylinder für sich als Wärme- oder Kühlapparat functionirt, und schliefslich ist die Zusammenstellung der einzelnen Cylinder so gewählt, dafs dieselben in mehrfacher (gewöhnlich, vierfacher) Anzahl von einem gemeinschaftlichen Mantel, der als Wärmeoder Kühlmantel dient, umgeben werden.
Die Neuerungen nach vorliegender Erfindung sind auf beiliegender Zeichnung zur Darstellung gebracht.
Fig. ι zeigt den Apparat theils im Verticalschnitt, theils in äufserer Ansicht;
Fig. 2 stellt eine Oberansicht desselben dar;
Fig. 3 zeigt, die Anordnung von vier Cylindern in einem Wärme- oder Kühlmantel.
Nach vorliegender Erfindung sind die Cylinder C C1, welche von den Mänteln B B1 umgeben werden, an ihren oberen Enden mit einer Leitung ql verbunden, welche gestattet, comprimirte Luft von oben gegen die Kolben DD1 wirken zu lassen. Jeder Cylinder ist mit einem Manometer η η1 versehen und oben abgeschlossen, wobei Hauben o1 aus Glas die Beobachtung der in den Kolben DD1 eingelassenen Thermometer ο ο bei hochgehobenem Kolben ermöglichen. Stäbe u an Kolben kommen mit elektrischen Contactvorrichtungen u' in, Berührung und veranlassen bei hochgehobenem Kolben eine Signalgebung. Die Gebrauchsweise des Apparates ist folgende:
Das zu pasteurisirende Bier im Gebinde A wird durch Anstechhahn a1 mittelst comprimirter Luft durch Rohr α nach dem selbsttätigen Abschlufsventil /, das mit Schauglas und Manometer versehen ist, und über Hahn b und durch Stutzen c in den Cylinder C geleitet. Der mittelst entsprechender Dichtung in dem Cylinder C luftdicht geführte Kolben D wird durch den Druck des Bieres nach oben bewegt, nachdem die in dem Cylinder vorhandene Luft durch Hahnj' über Schauglas Z1 entwichen ist. Ist der Kolben D in seiner höchsten Stellung angekommen, so wird diese durch die elektrische Signalvorrichtung U u1 und damit der Stand der Füllung angezeigt. Sodann wird der zwischen Cylinder C und Mantel B befindliche Raum auf 650 R. erwärmt. Dies geschieht vortheilhaft durch Dampf, der durch Ventile r eintritt und durch ein Rohr mit Ventil t abgeleitet wird, während das mit Ventil versehene Rohr s das aus dem Dampf con-· densirte Wasser ableitet. Beim Eindrücken von Bier in den Cylinder C und bei dem Er-
wärmen ist der Hahn d geschlossen. Hat die Erwärmung auf 650 R. stattgefunden, so wird der Hahn d geöffnet und das erhitzte Bier tritt in den Cylinder C1 durch die Oeffnung e. Um das Heben des Kolbens D1 im Cylinder C1 zu ermöglichen, wird durch Luftrohr ^1 und Dreiweghahn q ein Luftdruck auf den Kolben D im Cylinder C ausgeübt, infolge dessen dieser Kolben nach abwärts geht, während der Kolben D1 seine höchste Stelle erreicht. Sodann wird Hahn d geschlossen und das erwärmte Bier theils durch Brunnenwasser, theils durch Eiswasser, welches in den Raum zwischen Mantel B1 und C1 in ebensolcher Weise eingeleitet wurde, wie der Dampf -in den Apparat C eingeleitet wurde, erkaltet, bis das Thermometer ο am Kolben D1 die Temperatur von 40 R. angiebt. Hierauf wird Hahn f geöffnet, das obere Ende des Cylinders C1 mit der durch q1 zuströmenden comprimirten Luft nach Oeffnen des entsprechenden Hahnes q in Verbindung gesetzt, wodurch das Bier in den Schaumverhüter g und von da über Abfüllhähne und Rohre h in die Flaschen oder Gebinde abgeleitet wird.
Da die Cylinder C C1 mit den Mänteln B B1 vollkommen gleiche Einrichtung haben, kann jeder derselben sowohl als Kühlapparat, als wie als Wärmeapparat dienen. Wenn die Cylinder getrennt zum Erwärmen und Kühlen benutzt werden, so kann der Apparat continuirlich wirken, indem das im Cylinder C erwärmte Bier nach dem Cylinder C1 zum Abkühlen geführt wird, während bei der Abwärtsbewegung des Kolbens D1 im Cylinder C1 der Kolben D in die Höhe geführt und neues Bier in den Cylinder C geleitet wird.
Bei der in Fig. 3 dargestellten Einrichtung sind mehrere Cylinder C oder C1 von einem gemeinschaftlichen Mantel B umgeben, so dafs mehrere derselben gleichzeitig erwärmt oder abgekühlt werden. Hierdurch werden die Kühlbezw. Wärmflächen sowie die Kühl- undWär'mflüssigkeiten besser ausgenutzt.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Eine Ausführungsform des durch das Patent No. 51770 geschützten Pasteurisirungsapparates für Bier, darin bestehend, dafs die Kolben (DD1J in KUhlcylindern (C C1J von einander unabhängig gemacht und mittelst Luftdruckes auf- und abbewegt werden, derart, dafs das Bier durch die Wirkung von Prefsluft auf das mit Bier gefüllte Fafs in einen der Cylinder eingeführt und der betreffende Kolben dadurch gehoben wird, dieses Bier aber nach der.Pasteurisirung durch den Druck von Luft auf den gehobenen Kolben nach dem zweiten Kolben befördert bezw. die Pasteurisirung in einem und demselben Cylinder vorgenornmen und das Bier durch Luftdruck auf den Kolben entleert wird.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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